Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Der Internet-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 217 Zeilen
- Untertitelung: BR 2014 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hallo, Leute.
- Ich hab vor einer Weile einen Aufruf im Internet gestartet und euch gebeten, denkt euch einen Tanz aus zum Checker-Song,
- filmt euch beim Tanzen und schickt mir die Videos. Damit möglichst viele mitmachen,
- hab ich zu dem Aufruf ein eigenes Beispielvideo gedreht und im Internet hochgeladen.
- Es kam echt was zurück. Guckt mal: Mein Team schneidet die Clips gleich zusammen.
- Wie das fertige Internet-Checker- Musikvideo aussieht, seht ihr in der Sendung. Heute geht's ums Internet.
- Das Internet ist ein riesiges weltweites Netz aus Millionen von Computern.
- Sie sind über Kabel, Funk oder Satelliten miteinander verbunden. Auf Englisch heißt das Internet "world wide web",
- also "weltweites Netz". Abgekürzt "www". Das kennt man ja, wenn man nach einer Seite sucht.
- Alles, was wir übers Internet aufrufen oder verschicken, legt in wenigen Augenblicken Tausende Kilometer zurück.
- Mit der Post würde so was Tage oder sogar Wochen dauern. Durch die Smartphones ist das Internet überall.
- Man kann unterwegs Radio hören oder auch Fernsehen gucken.
- Ich checke heute, wie das Internet funktioniert, finde heraus, wie sich Nachrichten rasend schnell im Netz verbreiten,
- und ich checke, wie Forscher sich das "world wide web" der Zukunft vorstellen. Alle bereit?
- Hier kommt: Und Achtung. Gut, ne?
- Jetzt die Checker-Fragen. Das check ich für euch.
- Zuerst checke ich, wie es möglich ist, dass wir uns mit Menschen auf der ganzen Welt
- übers Internet austauschen können. Das weiß Andreas. Er ist Professor und kennt sich richtig gut
- mit Technik und Computern aus. Ich dachte, wir treffen uns in einem Raum voller PCs und Rechner.
- Aber Andreas meint, eine Bibliothek ist ein viel besserer Ort. Warum, muss er mir erklären, genau wie meine erste Checker-Frage.
- Wie lange gibt's das Internet schon? Das ist noch nicht so alt, ca. 40 Jahre.
- Das waren am Anfang vier Computer von amerikanischen Universitäten, die waren miteinander vernetzt
- und konnten sich Nachrichten schicken. Da konnte man "Hallo" tippen und das war's.
- Das, was wir heute kennen vom Internet, die Webseiten, die gibt's erst seit 20 Jahren.
- Hört sich viel an, aber Autos gibt's seit 100 Jahren, Bücher gibt's seit Hunderten Jahren
- und die Menschen, die gibt's seit Zigtausenden Jahren. Wenn das hier, die Zeit ist, in der es die Menschen gibt,
- dann ist das Internet wie viel im Verhältnis? Mach die Finger zusammen, so kurz ist das.
- Das Internet muss in einem gigantischen Computer sein. Wo ist denn das?
- Das Internet ist nicht ein gigantischer Computer, das ist ein Zusammenschluss von vielen Computern.
- Das heißt Netzwerk, weil die wie in einem Netz verknüpft sind. Die Erfindung des Internets war eine Revolution.
- Der Vorteil an Millionen von vernetzten Computern ist: Wenn ein paar ausfallen, macht das nichts.
- Das Internet funktioniert immer noch. Als Nächstes gucken wir uns an,
- wie Computer sich im Netz verständigen. Das lässt sich mit einem Morse-Apparat zeigen.
- Damit kann man auf elektrischem Wege Nachrichten übertragen. Da ist hier eine Batterie und ein Taster.
- Wenn man diesen Taster drückt, fließt Strom. Dann piepst es hier und leuchtet. Drück mal.
- Licht geht an und ein fieser Ton kommt raus. Damit kannst du kurze und lange Töne machen.
- Dafür gibt's eine Tabelle. Aus diesen kurzen und langen Tönen kann man Buchstaben codieren.
- Ah, das ist ein Code. Das ist ein Code, genau. Das ist ja genial.
- D.h., ich überlege mir, was ich dir sagen oder schicken will. Du hast das gleiche Alphabet und kannst es rückübersetzen.
- Wollen wir es mal ausprobieren? Klar, ich schicke dir eine Nachricht.
- Du musst gucken, ob du entdeckst ... Ich sag, was du mir geschickt hast. Ja, genau. Bereit? Ja.
- Das war ein C. Genau. Das war ein H. Richtig.
- Das war ein E. Genau, ganz kurz. Wieder ein C.
- Ein K. Ich weiß, was kommt. Warte, wir machen's noch fertig. Ja, ein E.
- Und der letzte Buchstabe ist ... Ein R. Checker. Checker.
- Habe ich dir nicht gesagt, sondern nur mit komischen Tonsignalen geschickt.
- Du konntest es verstehen. Genau. Mit solchen elektrischen Morse-Signalen
- konnten sich die Menschen vor 150 Jahren Nachrichten schicken, noch bevor brauchbare Telefone auf den Markt kamen.
- Im Internet benutzt man auch so einen Code mit kurz, lang, kurz, lang, oder wie?
- Das Internet funktioniert etwas anders. Der funktioniert mit Einsern und Nullen.
- Eins bedeutet angeschaltet und Null bedeutet ausgeschaltet. Also so wie auf deinem T-Shirt? Genau.
- Das hier könnte man auch übersetzen in sowas? 00110100100? Das könnte man mit einer Tabelle übersetzen.
- Egal ob Texte, Videos oder Fotos, alles, was wir übers Internet verschicken,
- zerlegt der Computer zuerst in die Geheimsprache aus Einsen und Nullen. 1 bedeutet Strom an. 0 heißt Strom aus.
- Die Nullen und Einsen wandern als elektrische Impulse zum Computer am anderen Ende der Welt.
- Der kennt die Geheimsprache und kann sie wieder in das Bild übersetzen. Schon erstaunlich, dass die Übertragung im Internet
- immer noch ähnlich funktioniert wie die Morsezeichen, die es vor mehr als 150 Jahren gab.
- achen, die wir im Internet finden ... Es ist wie eine Bibliothek, nur nicht so sortiert wie hier. Daher gibt es spezielle Computer,
- die einem dabei helfen, Sachen zu finden. Das sind die Suchmaschinen. Und die Frau, die am Eingang sitzt
- und sich in den Regalen auskennt, ist die Suchmaschine. Das Internet ist so etwas wie eine weltweite Bibliothek.
- Jeder kann auf sie zugreifen und darf etwas reinstellen. Ein Regal ist wie eine Internetseite.
- Bei beiden gibt es z.B. Musik, Texte, ganze Bücher oder auch Videos.
- Aber Vorsicht: Keiner kontrolliert, ob alles richtig ist, was in der Internet-Bibliothek steht.
- Daher kann man sich nicht darauf verlassen, dass immer alles richtig ist, was man da findet.
- Wenn ich z.B. was zum Thema Zukunft wissen will, geb ich es am Computer ein.
- Die Suchanfrage holt eine Art Daten-Paket-Bote ab. Der notiert sich alles ganz genau. Trotzdem weiß er nicht,
- wo er in der Internet-Bibliothek suchen soll. Daher fragt er bei einer Suchmaschine nach.
- Die ist so ein bisschen wie die Empfangsdame der Bibliothek. Sie guckt in ihre Kartei und gibt Auskunft,
- in welchem Regal was steht. Sie garantiert dabei nicht für die Inhalte.
- Sie weiß nur, wo man was findet. Im Internet heißen solche Suchmaschinen z.B. Google,
- DuckDuckGo, FragFINN oder Bing. Wenn der Daten-Bote weiß, wo er hin muss,
- packt er alles ein und saust los. Das Tolle am Internet ist,
- es können Hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig die gleichen Bücher lesen, die gleiche Musik anhören
- oder die gleichen Filme gucken. Das geht, weil der Daten-Bote nichts komplett mitnimmt.
- Alles, was er sucht, kopiert er sich einfach. Er bringt dann nur die Kopien zurück.
- Die Originale bleiben in der Bibliothek. Wenn die Suche langsam läuft oder das Internet so richtig stockt,
- sind zu viele Paket-Boten gleichzeitig unterwegs. Dann gibt's auch mal einen Stau am Kopierer und alle müssen warten.
- In der Internet-Bibliothek finden wir uns mit Suchmaschinen zurecht. Alles wird in Nullen und Einsen übertragen.
- Und jetzt, Achtung, eine Frage an euch.
- Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt. Die richtige Lösung gibt's zum Schluss.
- Als Nächstes will ich wissen, warum sich manche Dinge im Internet so rasend schnell verbreiten.
- Eines hab ich herausgefunden: Es hat etwas mit den sog. sozialen Netzwerken zu tun.
- Das sind Seiten wie z.B. Facebook, Google+, XING oder Twitter.
- Auf so einer Seite hab ich meinen Tanzvideo-Aufruf hochgeladen. Michael ist beruflich viel auf solchen Seiten unterwegs
- und ein echter Experte, wenn es um soziale Netzwerke geht. Mit ihm checke ich, wie sich mein Aufruf verbreitet hat.
- Ich will dabei eine Antwort auf meine zweite Checkerfrage. Du kannst mir erklären, wie sich mein Video verbreitet hat.
- Du hast es bei Facebook geteilt, oder? Ich hab's auf meiner Facebook-Seite hochgeladen.
- Schauen wir uns an, was Facebook ist und wie das funktioniert. Ich hab ein leeres Profil mitgebracht von Facebook.
- Facebook ist eine Internetseite. Wie so ein Poesiealbum. Facebook ist wie ein Poesiealbum?
- Poesiealbum, Pinnwand, alles Mögliche. Wir fangen da oben an. Da ist dein Foto, das ist noch leer.
- Das nehmen wir hier mal mit. Schau mal hier. Ja genau. Kommt das ungefähr hin? Vom Bild her?
- Schauen wir mal. Danebenhalten. So was glaubt ihr? Passt oder? Das kleben wir mal hin. Nach ganz oben.
- Sodass das Bild hier reinpasst. Hobbys? Hab ich.
- Sehr gut, welche? Sport, Schwimmen, Fahrradfahren, Turnen tu ich voll gern.
- Und Kino. Filme finde ich superwichtig. Dann kleben wir die dahin.
- Dann schreiben wir deinen Freunden, was du für Hobbys hast. Hier haben wir Platz für dein Video. Das willst du da hinkleben.
- Das englische Wort für hinkleben ist "posten". Deswegen sagt man, man postet was bei Facebook.
- Mein Video, das ich hier hinklebe, das ich gedreht hab, das hab ich gepostet.
- Auf deiner Seite, in deinem Poesiealbum sozusagen, ist jetzt eine Pinnwand entstanden.
- Jetzt gehe ich auf deine Seite und sehe dein Video und denke mir: Das gefällt mir. Du findest das cool.
- Ich finde es cool. Ich drücke auf "Gefällt mir". Ich bin nicht der Einzige, dem das gefällt.
- Ich bin einer von Dreien. Klar, ist ja auch ein cooles Video. Das ist jetzt ganz frisch. Ganz neu da oben drüber.
- Du hast schon Sachen davor gepostet. Je älter ein Post ist, umso weiter unten steht er
- und hat meist auch mehr "Gefällt-mir-Klicks". Andere Netzwerke wie Google+,
- YouTube oder XING funktionieren sehr ähnlich. Die fehlen uns noch. Hier oben.
- Da sind ein paar Gesichter drauf, das sind deine Freunde. Guck mal, ich hab 631 Freunde.
- Das ist jetzt nicht besonders cool oder weniger cool. Sondern es ist genauso cool, als hättest du 10 Freunde.
- Das liegt bei dir daran, dass du andauernd Leute kennenlernst, weil du viel unterwegs bist
- und durch die Sendung Leute kennenlernst. Freunde, das sind nicht deine besten Freunde,
- die dir aus jeder Patsche helfen und die immer zu dir stehen, das sind die Bekannten. Ich habe eine eigene Regel.
- Ich füg bei Facebook niemand hinzu, den ich nicht persönlich kenne. Wo ich schon mal gesagt hab: Da bist du.
- Jetzt sind wir auch bei Facebook befreundet. Wie kommt das, dass sich mein Video so verbreitet hat?
- Wenn du dieses Video da hinklebst, dann wird mir auf meiner Startseite gezeigt,
- Tobi hat ein neues Video bei Facebook. Jetzt kann ich "Gefällt mir" drücken oder ich kann's kommentieren.
- Jetzt klicke ich auf kommentieren, und ich würde jetzt sagen: Michael: "Super, toll!"
- Oder Hansi hat z.B. gesagt: "Super Aktion, bin dabei!" D.h., er macht mit. Möglicherweise.
- Das Interessante ist, dass die Freunde von Hansi sehen, Hansi hat ein Video von Tobi kommentiert.
- Dementsprechend sehen dein Video nicht nur deine Freunde, sondern auch die Freunde von Hansi bekommen mit,
- dass du ein Video gemacht hast. Das ist ganz schön komplex, oder? Schwierig und kompliziert, wie sich das verbreitet.
- V.a. ist es irgendwann nicht mehr kontrollierbar. Man verliert den Überblick darüber,
- was man gemacht hat und wer das alles sehen kann. Ist auch nicht ungefährlich.
- Daher ist es gut, dass du das Video entweder so einstellst, dass es nur deine Freunde sehen können,
- oder dass du sagst, ich mach nur Sachen im Internet, die auch jeder sehen darf.
- Das würdest du sagen? Alles andere ist unsicher? Alles andere, ich verlass mich nicht drauf.
- Einmal einen Knopf falsch gedrückt und dann wird's peinlich. Das will ich auf keinen Fall.
- Mal gucken, welchen Weg mein Aufruf durchs Internet genommen hat. Ich hab schon zwei hier, du brauchst noch eine.
- Denn dein Video hat ja drei "Gefällt mir" bekommen. Drei Leute haben gesagt, das gefällt ihnen.
- Jetzt ziehen wir eine Linie zu drei Leuten. Du hältst fest, sehr gut.
- Das Video, das ich gepostet hab, ist der Anfang von allem, oder? Genau. Johanna, Laura und Florian.
- Johanna mag Ponys, Wellenbad, Rennautos und Basteln. Florian mag Judo, Fußball, Geige spielen und den Bruder ärgern.
- Dann haben wir noch Laura. Die mag ein Pupskissen, Frösche, Pizza und ...
- Pupskissen? Ja. Die drei sind jetzt diejenigen,
- die bei meinem Video "Gefällt mir" gedrückt haben. Was passiert als Nächstes?
- Jetzt kann man auf deren Facebook-Seiten sehen, dass denen dieses Video von dir gefallen hat.
- Das sehen deren Freunde. Okay. Jetzt nehme ich dein Video
- und kleb das an die Pinnwand von der Laura. Bei Florian brauchen wir eins. Und für Johanna.
- Dann sehen jetzt schon viel mehr Leute das Video als vorher nur auf meiner Seite. Genau.
- Durch die drei "Gefällt-mir-Klicks" sehen meinen Tanzvideo-Aufruf jetzt auch Lauras 35 Freunde, Florians 105 Freunde
- und Johannas 100 Freunde. Wenn auf deren Seiten wieder Leute auf "Gefällt mir" drücken,
- können es deren Freunde sehen usw. Das Ganze kann rasend schnell gehen.
- Krass, guck mal. Das verbreitet sich ruckzuck. Das verbreitet sich ganz schnell.
- V.a. bist du jetzt an dem Punkt, wo das Ganze zu einem richtigen Netzwerk wird.
- Weil die sich alle untereinander kennen, spricht man von einem sozialen Netzwerk,
- also "Social Network", sagt man im Englischen dazu. Social, aber sozial, weil die Leute sich kennen.
- Weil die alle miteinander befreundet sind oder einen gemeinsamen Austauschpunkt haben,
- weil sie gemeinsame Hobbys haben oder sie alle dein Video gut fanden. Deren Gemeinsamkeit, was hier aufm Boden liegt, ist mein Video.
- Genau, du bist der gemeinsame Ankerpunkt für die. Ein "Social Network" ist eine Internetplattform,
- auf der sich Nachrichten, Fotos oder Videos rasend schnell verbreiten. Über das Internet und speziell über die Sozialen Netzwerke
- erreicht man richtig schnell super viele Leute. Auch bei meinem Aufruf zu dem Tanzvideo kam einiges zurück.
- Guckt mal, noch ein Video. (beide) Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- Gefährlich wird's, wenn Leute die Technik missbrauchen, um über andere herzuziehen. Stellt euch vor,
- jemand verbreitet gemeine Sprüche über euch im Internet. Ey. Oder peinliche Fotos.
- Das Problem ist, wenn so was einmal im Internet steht, ist es superschwer wieder rauszukriegen,
- weil oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang.
- Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Das müsst ihr euch nicht gefallenlassen.
- Erzählt euren Eltern davon, die können euch helfen. Die großen sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook, Google+
- oder Youtube haben so was wie eine Meldefunktion. Da kann man verletzende Beiträge,
- Fotos und Videos melden und löschen lassen. Genau, weg damit.
- Weiter geht's am Fraunhofer Institut in Dortmund. Hier forschen Ingenieure an Projekten,
- die einen Vorgeschmack auf das Internet der Zukunft geben. Hier treffe ich Christian. Er arbeitet an einem der Projekte.
- Du kannst erklären, wie das Internet der Zukunft aussieht. Ja, dazu muss man wissen, was das Internet ist.
- Das Internet besteht aus Rechnern, Smartphones, ... ... Handys, genau, Tablets, alles miteinander verbunden.
- Was wir hier speziell machen, ist sozusagen das Internet der Dinge.
- Internet der Dinge? Das ist die dritte Checkerfrage.
- Was ist das Internet der Dinge? Du hast eine Lampe zu Hause, bist aber zu faul aufzustehen,
- um den Schalter zu betätigen. Die Lampe ist verbunden mit deinem Smartphone übers Internet.
- Du kannst dein Handy benutzen als Fernsteuerung, machst das Licht an und aus oder die Rollos hoch oder runter.
- Weil ich mein Handy nehme, das mit dem Internet verbunden ist wie meine Lampe auch, kann ich die Lampe übers Internet
- von meinem Handy aus steuern. Genau. An- und ausmachen. Genau. Das geht von der ganzen Welt.
- Du kannst auch in Hongkong sitzen und dein Licht an- und ausmachen. Schon praktisch, oder?
- Wenn Dinge wie Lampen, Kühlschränke oder Heizungen mit dem Internet verbunden sind.
- Am Fraunhofer Institut fahren die vernetzten Dinge sogar durch die Gegend.
- Die gelben Transportwägelchen sind kleine fahrende Computer. Alle sind übers Internet miteinander verbunden.
- Ein Vorteil ist: Niemand muss die Wagen einzeln steuern. Sie können übers Internet miteinander sprechen.
- Sie erkennen sich gegenseitig und bauen keine Unfälle. Jeder Transport-Auftrag geht übers Internet an alle Wagen.
- Die Wägelchen sind superschlau. Denn sie verhandeln untereinander übers Internet,
- wer den Transport am besten und schnellsten erledigen kann. Die orientieren sich z.B. daran, wer noch am meisten Akku hat
- oder wer dem Zielort am nächsten ist. In unserem Fall war der Auftrag an die Wägelchen:
- Bringt die Kiste mit dem roten Ball zu uns. Wagen 38 konnte diesen Job am besten und schnellsten erledigen.
- Wenn man die Dinger größer bauen würde, nur mal weitergedacht, das könnten auch Autos sein.
- Absolut. Wirklich? Ja, das ist nur eine technische Frage.
- Ich baue einen größeren Motor, eine größere Batterie rein. Das kann man sich vorstellen, auch für viele Hundert Kilo.
- Wie cool. Meinst du, so was passiert in vielen Jahren, dass man nicht mehr selbst hinterm Steuer sitzt,
- sondern nur so kleine gesteuerte Wagen fahren? Auf jeden Fall.
- Mit echten Autos, die ähnlich vernetzt und intelligent sind wie unsere Wägelchen, arbeiten Forscher längst.
- Noch übernehmen die meiste Arbeit dabei Sensoren, die die Umgebung scannen. Wie es aussehen könnte,
- wenn alle Autos untereinander übers Internet verbunden sind, das probieren wir mal mit unseren Wägelchen aus.
- Noch eine Pappe drauf, dann kann man sich's besser vorstellen. Scheint zu funktionieren.
- Weil die Wägelchen sich übers Internet absprechen, weichen sie sich gegenseitig aus.
- Im Straßenverkehr habe ich noch ein paar mehr Anforderungen, also wenn ich das draußen mache.
- Als in so einer Halle. Ja. Es muss supersicher sein. Ich muss auf Straßen bleiben.
- Ich kann nicht über die Wiese fahren. Ich muss die Straße, Leute und Hindernisse erkennen
- und das bei einer anderen Geschwindigkeit als hier. Dafür haben sie einen Sensor. Wenn der dich sieht,
- bleibt der stehen und versucht, auszuweichen. Das machen die jetzt schon? Ja.
- Ich werfe mich mal davor. Hält an. Das macht der automatisch? Der weiß, dass hier ein Mensch oder ein Gegenstand ist. - Genau.
- Wo kommen die Autos her? Ich mein, wenn ich sie selbst nicht mehr fahre,
- habe ich dann noch ein Auto? Man könnte sich vorstellen, dass man so was wie Taxis hat,
- die keinen Fahrer mehr haben. Dann ist es auch wieder so, welches Auto ist am nächsten dran,
- kommt am schnellsten zu dir, schafft die Strecke, und die Autos überlegen das. - Genau.
- Ob und wann die Autos so selbstständig fahren wie hier, weiß noch keiner.
- Da müssen erst noch andere Fragen geklärt werden. Z.B.: Wer ist schuld, wenn doch mal ein Unfall passiert?
- Was ist mit den Taxifahrern? Die wären alle arbeitslos. In Zukunft werden immer mehr Gegenstände
- mit dem Internet verbunden sein und sich untereinander abstimmen. Jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage.
- Ich wollte von euch wissen: Habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal.
- Oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang.
- Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Richtig ist Antwort C.
- Wichtig ist, unbedingt den Eltern und Lehrern davon erzählen. Jetzt noch, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe.
- Hier kommt das ultimative Checker-Internetmusikvideo. Mit all den Clips, die ihr mir geschickt habt. Bereit? Film ab.
- (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- Der, der immer fragt. Der die Action mag. Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt.
- Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!
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