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Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Der Internet-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi

CHECKER WELT24:27 2,1 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 217 Zeilen
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  1. Untertitelung: BR 2014 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
  2. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag.
  3. Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
  4. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
  5. Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hallo, Leute.
  6. Ich hab vor einer Weile einen Aufruf im Internet gestartet und euch gebeten, denkt euch einen Tanz aus zum Checker-Song,
  7. filmt euch beim Tanzen und schickt mir die Videos. Damit möglichst viele mitmachen,
  8. hab ich zu dem Aufruf ein eigenes Beispielvideo gedreht und im Internet hochgeladen.
  9. Es kam echt was zurück. Guckt mal: Mein Team schneidet die Clips gleich zusammen.
  10. Wie das fertige Internet-Checker- Musikvideo aussieht, seht ihr in der Sendung. Heute geht's ums Internet.
  11. Das Internet ist ein riesiges weltweites Netz aus Millionen von Computern.
  12. Sie sind über Kabel, Funk oder Satelliten miteinander verbunden. Auf Englisch heißt das Internet "world wide web",
  13. also "weltweites Netz". Abgekürzt "www". Das kennt man ja, wenn man nach einer Seite sucht.
  14. Alles, was wir übers Internet aufrufen oder verschicken, legt in wenigen Augenblicken Tausende Kilometer zurück.
  15. Mit der Post würde so was Tage oder sogar Wochen dauern. Durch die Smartphones ist das Internet überall.
  16. Man kann unterwegs Radio hören oder auch Fernsehen gucken.
  17. Ich checke heute, wie das Internet funktioniert, finde heraus, wie sich Nachrichten rasend schnell im Netz verbreiten,
  18. und ich checke, wie Forscher sich das "world wide web" der Zukunft vorstellen. Alle bereit?
  19. Hier kommt: Und Achtung. Gut, ne?
  20. Jetzt die Checker-Fragen. Das check ich für euch.
  21. Zuerst checke ich, wie es möglich ist, dass wir uns mit Menschen auf der ganzen Welt
  22. übers Internet austauschen können. Das weiß Andreas. Er ist Professor und kennt sich richtig gut
  23. mit Technik und Computern aus. Ich dachte, wir treffen uns in einem Raum voller PCs und Rechner.
  24. Aber Andreas meint, eine Bibliothek ist ein viel besserer Ort. Warum, muss er mir erklären, genau wie meine erste Checker-Frage.
  25. Wie lange gibt's das Internet schon? Das ist noch nicht so alt, ca. 40 Jahre.
  26. Das waren am Anfang vier Computer von amerikanischen Universitäten, die waren miteinander vernetzt
  27. und konnten sich Nachrichten schicken. Da konnte man "Hallo" tippen und das war's.
  28. Das, was wir heute kennen vom Internet, die Webseiten, die gibt's erst seit 20 Jahren.
  29. Hört sich viel an, aber Autos gibt's seit 100 Jahren, Bücher gibt's seit Hunderten Jahren
  30. und die Menschen, die gibt's seit Zigtausenden Jahren. Wenn das hier, die Zeit ist, in der es die Menschen gibt,
  31. dann ist das Internet wie viel im Verhältnis? Mach die Finger zusammen, so kurz ist das.
  32. Das Internet muss in einem gigantischen Computer sein. Wo ist denn das?
  33. Das Internet ist nicht ein gigantischer Computer, das ist ein Zusammenschluss von vielen Computern.
  34. Das heißt Netzwerk, weil die wie in einem Netz verknüpft sind. Die Erfindung des Internets war eine Revolution.
  35. Der Vorteil an Millionen von vernetzten Computern ist: Wenn ein paar ausfallen, macht das nichts.
  36. Das Internet funktioniert immer noch. Als Nächstes gucken wir uns an,
  37. wie Computer sich im Netz verständigen. Das lässt sich mit einem Morse-Apparat zeigen.
  38. Damit kann man auf elektrischem Wege Nachrichten übertragen. Da ist hier eine Batterie und ein Taster.
  39. Wenn man diesen Taster drückt, fließt Strom. Dann piepst es hier und leuchtet. Drück mal.
  40. Licht geht an und ein fieser Ton kommt raus. Damit kannst du kurze und lange Töne machen.
  41. Dafür gibt's eine Tabelle. Aus diesen kurzen und langen Tönen kann man Buchstaben codieren.
  42. Ah, das ist ein Code. Das ist ein Code, genau. Das ist ja genial.
  43. D.h., ich überlege mir, was ich dir sagen oder schicken will. Du hast das gleiche Alphabet und kannst es rückübersetzen.
  44. Wollen wir es mal ausprobieren? Klar, ich schicke dir eine Nachricht.
  45. Du musst gucken, ob du entdeckst ... Ich sag, was du mir geschickt hast. Ja, genau. Bereit? Ja.
  46. Das war ein C. Genau. Das war ein H. Richtig.
  47. Das war ein E. Genau, ganz kurz. Wieder ein C.
  48. Ein K. Ich weiß, was kommt. Warte, wir machen's noch fertig. Ja, ein E.
  49. Und der letzte Buchstabe ist ... Ein R. Checker. Checker.
  50. Habe ich dir nicht gesagt, sondern nur mit komischen Tonsignalen geschickt.
  51. Du konntest es verstehen. Genau. Mit solchen elektrischen Morse-Signalen
  52. konnten sich die Menschen vor 150 Jahren Nachrichten schicken, noch bevor brauchbare Telefone auf den Markt kamen.
  53. Im Internet benutzt man auch so einen Code mit kurz, lang, kurz, lang, oder wie?
  54. Das Internet funktioniert etwas anders. Der funktioniert mit Einsern und Nullen.
  55. Eins bedeutet angeschaltet und Null bedeutet ausgeschaltet. Also so wie auf deinem T-Shirt? Genau.
  56. Das hier könnte man auch übersetzen in sowas? 00110100100? Das könnte man mit einer Tabelle übersetzen.
  57. Egal ob Texte, Videos oder Fotos, alles, was wir übers Internet verschicken,
  58. zerlegt der Computer zuerst in die Geheimsprache aus Einsen und Nullen. 1 bedeutet Strom an. 0 heißt Strom aus.
  59. Die Nullen und Einsen wandern als elektrische Impulse zum Computer am anderen Ende der Welt.
  60. Der kennt die Geheimsprache und kann sie wieder in das Bild übersetzen. Schon erstaunlich, dass die Übertragung im Internet
  61. immer noch ähnlich funktioniert wie die Morsezeichen, die es vor mehr als 150 Jahren gab.
  62. achen, die wir im Internet finden ... Es ist wie eine Bibliothek, nur nicht so sortiert wie hier. Daher gibt es spezielle Computer,
  63. die einem dabei helfen, Sachen zu finden. Das sind die Suchmaschinen. Und die Frau, die am Eingang sitzt
  64. und sich in den Regalen auskennt, ist die Suchmaschine. Das Internet ist so etwas wie eine weltweite Bibliothek.
  65. Jeder kann auf sie zugreifen und darf etwas reinstellen. Ein Regal ist wie eine Internetseite.
  66. Bei beiden gibt es z.B. Musik, Texte, ganze Bücher oder auch Videos.
  67. Aber Vorsicht: Keiner kontrolliert, ob alles richtig ist, was in der Internet-Bibliothek steht.
  68. Daher kann man sich nicht darauf verlassen, dass immer alles richtig ist, was man da findet.
  69. Wenn ich z.B. was zum Thema Zukunft wissen will, geb ich es am Computer ein.
  70. Die Suchanfrage holt eine Art Daten-Paket-Bote ab. Der notiert sich alles ganz genau. Trotzdem weiß er nicht,
  71. wo er in der Internet-Bibliothek suchen soll. Daher fragt er bei einer Suchmaschine nach.
  72. Die ist so ein bisschen wie die Empfangsdame der Bibliothek. Sie guckt in ihre Kartei und gibt Auskunft,
  73. in welchem Regal was steht. Sie garantiert dabei nicht für die Inhalte.
  74. Sie weiß nur, wo man was findet. Im Internet heißen solche Suchmaschinen z.B. Google,
  75. DuckDuckGo, FragFINN oder Bing. Wenn der Daten-Bote weiß, wo er hin muss,
  76. packt er alles ein und saust los. Das Tolle am Internet ist,
  77. es können Hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig die gleichen Bücher lesen, die gleiche Musik anhören
  78. oder die gleichen Filme gucken. Das geht, weil der Daten-Bote nichts komplett mitnimmt.
  79. Alles, was er sucht, kopiert er sich einfach. Er bringt dann nur die Kopien zurück.
  80. Die Originale bleiben in der Bibliothek. Wenn die Suche langsam läuft oder das Internet so richtig stockt,
  81. sind zu viele Paket-Boten gleichzeitig unterwegs. Dann gibt's auch mal einen Stau am Kopierer und alle müssen warten.
  82. In der Internet-Bibliothek finden wir uns mit Suchmaschinen zurecht. Alles wird in Nullen und Einsen übertragen.
  83. Und jetzt, Achtung, eine Frage an euch.
  84. Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt. Die richtige Lösung gibt's zum Schluss.
  85. Als Nächstes will ich wissen, warum sich manche Dinge im Internet so rasend schnell verbreiten.
  86. Eines hab ich herausgefunden: Es hat etwas mit den sog. sozialen Netzwerken zu tun.
  87. Das sind Seiten wie z.B. Facebook, Google+, XING oder Twitter.
  88. Auf so einer Seite hab ich meinen Tanzvideo-Aufruf hochgeladen. Michael ist beruflich viel auf solchen Seiten unterwegs
  89. und ein echter Experte, wenn es um soziale Netzwerke geht. Mit ihm checke ich, wie sich mein Aufruf verbreitet hat.
  90. Ich will dabei eine Antwort auf meine zweite Checkerfrage. Du kannst mir erklären, wie sich mein Video verbreitet hat.
  91. Du hast es bei Facebook geteilt, oder? Ich hab's auf meiner Facebook-Seite hochgeladen.
  92. Schauen wir uns an, was Facebook ist und wie das funktioniert. Ich hab ein leeres Profil mitgebracht von Facebook.
  93. Facebook ist eine Internetseite. Wie so ein Poesiealbum. Facebook ist wie ein Poesiealbum?
  94. Poesiealbum, Pinnwand, alles Mögliche. Wir fangen da oben an. Da ist dein Foto, das ist noch leer.
  95. Das nehmen wir hier mal mit. Schau mal hier. Ja genau. Kommt das ungefähr hin? Vom Bild her?
  96. Schauen wir mal. Danebenhalten. So was glaubt ihr? Passt oder? Das kleben wir mal hin. Nach ganz oben.
  97. Sodass das Bild hier reinpasst. Hobbys? Hab ich.
  98. Sehr gut, welche? Sport, Schwimmen, Fahrradfahren, Turnen tu ich voll gern.
  99. Und Kino. Filme finde ich superwichtig. Dann kleben wir die dahin.
  100. Dann schreiben wir deinen Freunden, was du für Hobbys hast. Hier haben wir Platz für dein Video. Das willst du da hinkleben.
  101. Das englische Wort für hinkleben ist "posten". Deswegen sagt man, man postet was bei Facebook.
  102. Mein Video, das ich hier hinklebe, das ich gedreht hab, das hab ich gepostet.
  103. Auf deiner Seite, in deinem Poesiealbum sozusagen, ist jetzt eine Pinnwand entstanden.
  104. Jetzt gehe ich auf deine Seite und sehe dein Video und denke mir: Das gefällt mir. Du findest das cool.
  105. Ich finde es cool. Ich drücke auf "Gefällt mir". Ich bin nicht der Einzige, dem das gefällt.
  106. Ich bin einer von Dreien. Klar, ist ja auch ein cooles Video. Das ist jetzt ganz frisch. Ganz neu da oben drüber.
  107. Du hast schon Sachen davor gepostet. Je älter ein Post ist, umso weiter unten steht er
  108. und hat meist auch mehr "Gefällt-mir-Klicks". Andere Netzwerke wie Google+,
  109. YouTube oder XING funktionieren sehr ähnlich. Die fehlen uns noch. Hier oben.
  110. Da sind ein paar Gesichter drauf, das sind deine Freunde. Guck mal, ich hab 631 Freunde.
  111. Das ist jetzt nicht besonders cool oder weniger cool. Sondern es ist genauso cool, als hättest du 10 Freunde.
  112. Das liegt bei dir daran, dass du andauernd Leute kennenlernst, weil du viel unterwegs bist
  113. und durch die Sendung Leute kennenlernst. Freunde, das sind nicht deine besten Freunde,
  114. die dir aus jeder Patsche helfen und die immer zu dir stehen, das sind die Bekannten. Ich habe eine eigene Regel.
  115. Ich füg bei Facebook niemand hinzu, den ich nicht persönlich kenne. Wo ich schon mal gesagt hab: Da bist du.
  116. Jetzt sind wir auch bei Facebook befreundet. Wie kommt das, dass sich mein Video so verbreitet hat?
  117. Wenn du dieses Video da hinklebst, dann wird mir auf meiner Startseite gezeigt,
  118. Tobi hat ein neues Video bei Facebook. Jetzt kann ich "Gefällt mir" drücken oder ich kann's kommentieren.
  119. Jetzt klicke ich auf kommentieren, und ich würde jetzt sagen: Michael: "Super, toll!"
  120. Oder Hansi hat z.B. gesagt: "Super Aktion, bin dabei!" D.h., er macht mit. Möglicherweise.
  121. Das Interessante ist, dass die Freunde von Hansi sehen, Hansi hat ein Video von Tobi kommentiert.
  122. Dementsprechend sehen dein Video nicht nur deine Freunde, sondern auch die Freunde von Hansi bekommen mit,
  123. dass du ein Video gemacht hast. Das ist ganz schön komplex, oder? Schwierig und kompliziert, wie sich das verbreitet.
  124. V.a. ist es irgendwann nicht mehr kontrollierbar. Man verliert den Überblick darüber,
  125. was man gemacht hat und wer das alles sehen kann. Ist auch nicht ungefährlich.
  126. Daher ist es gut, dass du das Video entweder so einstellst, dass es nur deine Freunde sehen können,
  127. oder dass du sagst, ich mach nur Sachen im Internet, die auch jeder sehen darf.
  128. Das würdest du sagen? Alles andere ist unsicher? Alles andere, ich verlass mich nicht drauf.
  129. Einmal einen Knopf falsch gedrückt und dann wird's peinlich. Das will ich auf keinen Fall.
  130. Mal gucken, welchen Weg mein Aufruf durchs Internet genommen hat. Ich hab schon zwei hier, du brauchst noch eine.
  131. Denn dein Video hat ja drei "Gefällt mir" bekommen. Drei Leute haben gesagt, das gefällt ihnen.
  132. Jetzt ziehen wir eine Linie zu drei Leuten. Du hältst fest, sehr gut.
  133. Das Video, das ich gepostet hab, ist der Anfang von allem, oder? Genau. Johanna, Laura und Florian.
  134. Johanna mag Ponys, Wellenbad, Rennautos und Basteln. Florian mag Judo, Fußball, Geige spielen und den Bruder ärgern.
  135. Dann haben wir noch Laura. Die mag ein Pupskissen, Frösche, Pizza und ...
  136. Pupskissen? Ja. Die drei sind jetzt diejenigen,
  137. die bei meinem Video "Gefällt mir" gedrückt haben. Was passiert als Nächstes?
  138. Jetzt kann man auf deren Facebook-Seiten sehen, dass denen dieses Video von dir gefallen hat.
  139. Das sehen deren Freunde. Okay. Jetzt nehme ich dein Video
  140. und kleb das an die Pinnwand von der Laura. Bei Florian brauchen wir eins. Und für Johanna.
  141. Dann sehen jetzt schon viel mehr Leute das Video als vorher nur auf meiner Seite. Genau.
  142. Durch die drei "Gefällt-mir-Klicks" sehen meinen Tanzvideo-Aufruf jetzt auch Lauras 35 Freunde, Florians 105 Freunde
  143. und Johannas 100 Freunde. Wenn auf deren Seiten wieder Leute auf "Gefällt mir" drücken,
  144. können es deren Freunde sehen usw. Das Ganze kann rasend schnell gehen.
  145. Krass, guck mal. Das verbreitet sich ruckzuck. Das verbreitet sich ganz schnell.
  146. V.a. bist du jetzt an dem Punkt, wo das Ganze zu einem richtigen Netzwerk wird.
  147. Weil die sich alle untereinander kennen, spricht man von einem sozialen Netzwerk,
  148. also "Social Network", sagt man im Englischen dazu. Social, aber sozial, weil die Leute sich kennen.
  149. Weil die alle miteinander befreundet sind oder einen gemeinsamen Austauschpunkt haben,
  150. weil sie gemeinsame Hobbys haben oder sie alle dein Video gut fanden. Deren Gemeinsamkeit, was hier aufm Boden liegt, ist mein Video.
  151. Genau, du bist der gemeinsame Ankerpunkt für die. Ein "Social Network" ist eine Internetplattform,
  152. auf der sich Nachrichten, Fotos oder Videos rasend schnell verbreiten. Über das Internet und speziell über die Sozialen Netzwerke
  153. erreicht man richtig schnell super viele Leute. Auch bei meinem Aufruf zu dem Tanzvideo kam einiges zurück.
  154. Guckt mal, noch ein Video. (beide) Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
  155. Gefährlich wird's, wenn Leute die Technik missbrauchen, um über andere herzuziehen. Stellt euch vor,
  156. jemand verbreitet gemeine Sprüche über euch im Internet. Ey. Oder peinliche Fotos.
  157. Das Problem ist, wenn so was einmal im Internet steht, ist es superschwer wieder rauszukriegen,
  158. weil oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang.
  159. Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Das müsst ihr euch nicht gefallenlassen.
  160. Erzählt euren Eltern davon, die können euch helfen. Die großen sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook, Google+
  161. oder Youtube haben so was wie eine Meldefunktion. Da kann man verletzende Beiträge,
  162. Fotos und Videos melden und löschen lassen. Genau, weg damit.
  163. Weiter geht's am Fraunhofer Institut in Dortmund. Hier forschen Ingenieure an Projekten,
  164. die einen Vorgeschmack auf das Internet der Zukunft geben. Hier treffe ich Christian. Er arbeitet an einem der Projekte.
  165. Du kannst erklären, wie das Internet der Zukunft aussieht. Ja, dazu muss man wissen, was das Internet ist.
  166. Das Internet besteht aus Rechnern, Smartphones, ... ... Handys, genau, Tablets, alles miteinander verbunden.
  167. Was wir hier speziell machen, ist sozusagen das Internet der Dinge.
  168. Internet der Dinge? Das ist die dritte Checkerfrage.
  169. Was ist das Internet der Dinge? Du hast eine Lampe zu Hause, bist aber zu faul aufzustehen,
  170. um den Schalter zu betätigen. Die Lampe ist verbunden mit deinem Smartphone übers Internet.
  171. Du kannst dein Handy benutzen als Fernsteuerung, machst das Licht an und aus oder die Rollos hoch oder runter.
  172. Weil ich mein Handy nehme, das mit dem Internet verbunden ist wie meine Lampe auch, kann ich die Lampe übers Internet
  173. von meinem Handy aus steuern. Genau. An- und ausmachen. Genau. Das geht von der ganzen Welt.
  174. Du kannst auch in Hongkong sitzen und dein Licht an- und ausmachen. Schon praktisch, oder?
  175. Wenn Dinge wie Lampen, Kühlschränke oder Heizungen mit dem Internet verbunden sind.
  176. Am Fraunhofer Institut fahren die vernetzten Dinge sogar durch die Gegend.
  177. Die gelben Transportwägelchen sind kleine fahrende Computer. Alle sind übers Internet miteinander verbunden.
  178. Ein Vorteil ist: Niemand muss die Wagen einzeln steuern. Sie können übers Internet miteinander sprechen.
  179. Sie erkennen sich gegenseitig und bauen keine Unfälle. Jeder Transport-Auftrag geht übers Internet an alle Wagen.
  180. Die Wägelchen sind superschlau. Denn sie verhandeln untereinander übers Internet,
  181. wer den Transport am besten und schnellsten erledigen kann. Die orientieren sich z.B. daran, wer noch am meisten Akku hat
  182. oder wer dem Zielort am nächsten ist. In unserem Fall war der Auftrag an die Wägelchen:
  183. Bringt die Kiste mit dem roten Ball zu uns. Wagen 38 konnte diesen Job am besten und schnellsten erledigen.
  184. Wenn man die Dinger größer bauen würde, nur mal weitergedacht, das könnten auch Autos sein.
  185. Absolut. Wirklich? Ja, das ist nur eine technische Frage.
  186. Ich baue einen größeren Motor, eine größere Batterie rein. Das kann man sich vorstellen, auch für viele Hundert Kilo.
  187. Wie cool. Meinst du, so was passiert in vielen Jahren, dass man nicht mehr selbst hinterm Steuer sitzt,
  188. sondern nur so kleine gesteuerte Wagen fahren? Auf jeden Fall.
  189. Mit echten Autos, die ähnlich vernetzt und intelligent sind wie unsere Wägelchen, arbeiten Forscher längst.
  190. Noch übernehmen die meiste Arbeit dabei Sensoren, die die Umgebung scannen. Wie es aussehen könnte,
  191. wenn alle Autos untereinander übers Internet verbunden sind, das probieren wir mal mit unseren Wägelchen aus.
  192. Noch eine Pappe drauf, dann kann man sich's besser vorstellen. Scheint zu funktionieren.
  193. Weil die Wägelchen sich übers Internet absprechen, weichen sie sich gegenseitig aus.
  194. Im Straßenverkehr habe ich noch ein paar mehr Anforderungen, also wenn ich das draußen mache.
  195. Als in so einer Halle. Ja. Es muss supersicher sein. Ich muss auf Straßen bleiben.
  196. Ich kann nicht über die Wiese fahren. Ich muss die Straße, Leute und Hindernisse erkennen
  197. und das bei einer anderen Geschwindigkeit als hier. Dafür haben sie einen Sensor. Wenn der dich sieht,
  198. bleibt der stehen und versucht, auszuweichen. Das machen die jetzt schon? Ja.
  199. Ich werfe mich mal davor. Hält an. Das macht der automatisch? Der weiß, dass hier ein Mensch oder ein Gegenstand ist. - Genau.
  200. Wo kommen die Autos her? Ich mein, wenn ich sie selbst nicht mehr fahre,
  201. habe ich dann noch ein Auto? Man könnte sich vorstellen, dass man so was wie Taxis hat,
  202. die keinen Fahrer mehr haben. Dann ist es auch wieder so, welches Auto ist am nächsten dran,
  203. kommt am schnellsten zu dir, schafft die Strecke, und die Autos überlegen das. - Genau.
  204. Ob und wann die Autos so selbstständig fahren wie hier, weiß noch keiner.
  205. Da müssen erst noch andere Fragen geklärt werden. Z.B.: Wer ist schuld, wenn doch mal ein Unfall passiert?
  206. Was ist mit den Taxifahrern? Die wären alle arbeitslos. In Zukunft werden immer mehr Gegenstände
  207. mit dem Internet verbunden sein und sich untereinander abstimmen. Jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage.
  208. Ich wollte von euch wissen: Habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal.
  209. Oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang.
  210. Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Richtig ist Antwort C.
  211. Wichtig ist, unbedingt den Eltern und Lehrern davon erzählen. Jetzt noch, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe.
  212. Hier kommt das ultimative Checker-Internetmusikvideo. Mit all den Clips, die ihr mir geschickt habt. Bereit? Film ab.
  213. (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
  214. Der, der immer fragt. Der die Action mag. Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt.
  215. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt.
  216. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!
  217. Untertitelung: BR 2014

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