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Der Gletscher-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 195 Zeilen
- Untertitelung: BR 2014 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hey Leute, ihr glaubt nicht, wo ich gerade steh.
- In 3000 m Höhe und unter mir, der Gletscher. Guckt mal. Krass.
- Seht ihr mich? Hier bin ich. Heftig, wie riesig der ist. Voll cool.
- Darum geht's heute: um Gletscher. Gletscher sind riesige Eismassen,
- die sich aus dem Gebirge ins Tal wälzen. Sie können kilometerlang sein, ihr Eis kann Hunderte Meter dick sein.
- Gletscher sehen nicht nur toll aus, sie sind auch superwichtig für unseren Planeten.
- Ihre Eismassen formten über Jahrhunderte unsere Landschaft. Ohne Gletscher gäbe es viele unserer Täler und Seen nicht.
- Gletscher sind auch riesige Süßwasserspeicher und so eine Art Fieberthermometer unseres Planeten.
- Wenn die Gletscher schmelzen, zeigt uns das, dass es auf unserem Planeten dauerhaft zu warm ist.
- Dann besteht die Gefahr, dass sie eines Tages ganz verschwinden. Und das wäre nicht so gut.
- Ich check heute, warum das so ist und warum Gletscher so wichtig sind. Dafür erforsche ich einen Gletscher in 3000 m Höhe,
- schau mir das Gletschereis mal ganz genau an und ich seile mich in eine tiefe Gletscherspalte ab.
- Also, Steigeisen anschnallen und los geht's. Hier kommt:
- Und jetzt die Checker-Fragen: Das check ich für euch.
- Ich will heute ins Hochgebirge, genauer gesagt auf den Theodul-Gletscher in der Schweiz.
- Damit ich ins Gletschereis komme, muss ich mit dem Helikopter fliegen. Das ist mein Bergführer: Andi. Und das ist unser Pilot: Jan.
- Wir fliegen auf den Gletscher? Jawohl, auf den Gletscher, wir landen auf dem Eis.
- Wichtig ist, dass ihr nahe am Helikopter bleibt, bis ich weg bin. Auf keinen Fall hochlaufen.
- Wenn ansteigendes Gelände ist, auf dem Eis, kommt man dem Rotor sehr nahe, das wäre gefährlich.
- Ihr müsst nahe beim Helikopter bleiben, bis der Helikopter wieder weg ist.
- Hast du das schon mal gemacht? Bist du schon mal mit so einem Teil geflogen?
- Ja, klar. Schon. Wie ist das so? Na, wirst du gleich erfahren. Vielen Dank auch.
- Der hat leicht reden. Ich bin noch nie Helikopter geflogen.
- Krass, wir heben ab. Und los geht's.
- Das Ding kann über 270 km/h schnell fliegen. Wir schrauben uns heute hoch auf 3000 m.
- Für unseren Heli aber kein Problem, der schafft auch über 6000 m. Gleich sehen wir den Gletscher.
- Das, was da weiß anfängt, das ist Gletscher? Das ist Eis, ja.
- Krass, guckt mal, wie toll das aussieht. Das Eis ist im Sommer
- durch Steine und Staub stellenweise grau gefärbt. Siehst du die Gletscherspalten? Wo?
- Vorne, die ganzen Risse sind Gletscherspalten. Wie faltige Haut sieht das aus.
- Guckt mal, von nah kann man noch besser sehen, wie tief die Spalten ins Eis gehen.
- Wo sollen wir da landen? Wo gehen wir hin? Wieso musst du mich anseilen?
- Weil's sicherer ist. Wo willst du mit mir hin? Hier über den schmalen Grad.
- Da willst du drüberlaufen? Ja, klar. Da rutscht man doch runter. Nein, dafür hast du Steigeisen an.
- Damit ich sicher stehe, aber doch nicht, damit ich über so ein schmales Feldchen laufe.
- Auf der Straße läufst du doch auch auf einem halben Meter. So, gehen wir.
- Ey, mach die Leine ab jetzt. Guck, so wird das aussehen. Ah. Wie soll ich dahin kommen? Mit einem großen Schritt.
- Das geht richtig runter hier. Wenn ich jetzt falle, dann zieht's dich doch mit runter?
- Nein, dann halt ich dich. Ach so, weil du der Muskelmann bist. Du stürzt nicht wirklich.
- Ich hab dich so eng, dass ich spür, was du machst. Wenn du nur ein bisschen das Gleichgewicht verlierst,
- kann ich dich gleich halten. Boah, geschafft!
- Wir wollen den Gletscher runter bis zu seinem Ende wandern, bis das Eis aufhört.
- Wahnsinn, guckt mal, das sieht aus wie eine Wüste aus Eis. Wie weit wir kommen, seht ihr gleich.
- Jetzt eine Frage an euch. Alter, ist das kalt hier.
- Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt. Die Lösung gibt's zum Schluss.
- Weiter geht's den Gletscher runter. Was für eine Aussicht! Das sind alles Gletscher, oder was? Ja, genau.
- Ja, da siehst du schön, wo der Gletscher anfängt, an den Berggipfeln, wo das Nährgebiet des Gletschers ist.
- Alles, was weiß ist, ist Schnee, das ist das Nährgebiet. Da wächst er nach unten, wo es so gräulich wird,
- da siehst du noch das Zehrgebiet. Also Nährgebiet, da wächst der Gletscher, ganz oben.
- Zehrgebiet, da läuft er aus und wächst nicht mehr nach, sondern schmilzt wahrscheinlich. Genau.
- So entstehen Gletscher: Oben in den Bergen ist es so kalt, dass es auch im Sommer schneit.
- Der Schnee bleibt liegen und darauf landet immer neuer Schnee. Die oberen Schneemassen pressen die unteren zusammen
- und die verwandeln sich dadurch in so eine Art Schnee-Eis oder Firn. Noch mehr Schnee fällt oben drauf
- und der Firn wird noch fester zusammengepresst und wird zu Eis. Irgendwann ist die Eisschicht so schwer, dass sie ins Tal fließt.
- Auch wenn man das nicht sieht, kann der Gletscher sich bis zu mehrere Meter pro Tag nach unten bewegen.
- Unten ist es wärmer und das Eis schmilzt. Oben fällt neuer Schnee und wird wieder zu Eis.
- Unten im Zehrgebiet zehrt also die Wärme den Gletscher auf. Oben, im Nährgebiet, ernährt er sich von neuem Schnee.
- So bewegt er sich quasi diesen Berg runter? Ja, das ganze Tal hier so runter
- und hier unten siehst du nachher dann die Gletscherzunge. Die Zunge ist das Ende des Gletschers.
- Die sieht ein bisschen wie eine Zunge aus. Da hört der Gletscher dann auf.
- Also ist die Gletscherzunge von unserem Berg das da unten? Ja, da vor dem See. Unter dem Geröll ist auch Gletscher.
- Es ist nicht nur das Weiße. Da ist auch das Gletscher-Tor.
- Es bildet sich ein Tor, eine Eishöhle, und da fließt das Wasser, das im Gletscher schmilzt, raus.
- So sieht das Tor von unten aus. Da fließt das Schmelzwasser des Gletschers raus.
- Unter dem Geröll ist Eis. Aus der Nähe kann man es besser erkennen.
- Die Felsen und Steine, die der Gletscher mit ins Tal schleift, nennt man Moränen.
- Das Geröll, das sich an der Seite ablagert, heißt Seitenmoräne. Treffen zwei Gletscher aufeinander, entsteht eine Mittelmoräne.
- Das Eis hat viel Kraft, wenn es ins Tal fließt. Was diese Kraft mit der Landschaft anstellt, darum geht es jetzt.
- Auf der Erde gibt es immer wieder Zeiten, in denen es Hunderttausende Jahre lang kalt ist.
- Die letzte Eiszeit in Europa begann vor etwa 110.000 Jahren und endete vor knapp 12.000 Jahren.
- Damals lagen riesige Gebiete unter gigantischen Eisblöcken, richtige Riesengletscher waren das.
- Z.B. hier in den Alpen. Und hier in Nordeuropa. Einen Riesengletscher könnt ihr euch so vorstellen.
- Die fließen im Schneckentempo ins Tal. Die riesigen Eismassen haben so ein Gewicht,
- dass sie Felsspitzen abschleifen können. Sie schieben Mengen an Geröll vor sich her.
- Runter ins Tal. Da türmen sie sie zu Hügeln auf. Wenn der Gletscher zurückgeht, bleiben die Hügel bestehen.
- Wissenschaftler nennen sie Endmoräne. Die können Hunderte Meter hoch werden.
- Man kann sie heute noch sehen. Z.B. im Voralpenland.
- Da sind die aber längst bewachsen. Nach der Eiszeit ging der Riesengletscher zurück.
- Das Gletschereis hatte über Jahrtausende so viel Gestein mitgeschleppt und abgetragen,
- dass Gebirgstäler entstanden. In manchen Furchen und Vertiefungen sammelte sich Wasser.
- Viele Seen gäbe es ohne den riesigen Gletscher der Eiszeit nicht. In der Eiszeit schoben Gletscher Gesteinsmassen vor sich her.
- Als das Eis schmolz, blieben Hügel, Täler und Seen übrig. Rund 5000 Gletscher gibt es in den Alpen,
- 200.000 auf der ganzen Welt. Doch seit einiger Zeit schmelzen sie sehr stark ab.
- Sehr gut beobachten kann man das an einem Gletscher, den ich mir jetzt genauer ansehe: Dem Rhonegletscher in der Schweiz.
- Das ist Jogy. Er ist Klimaforscher am Paul-Scherrer-Institut und weiß viel über Gletscher und über deren Verschwinden.
- Das Wasser da, kommt das alles vom Gletscher? Ja, das ist das Schmelzwasser, das vom Gletscher abfließt.
- Den See gibt's erst seit zehn Jahren. Vor 100 Jahren ist der Gletscher hier über die Kante gelaufen.
- Seit Kurzem haben sich der See und der Bach geformt, weil die Felsstufe da war.
- Wenn hier Eis war vor 100 Jahren, wie weit ging der Gletscher runter? Der ist über die Kante geflossen,
- fast bis zu den Bäumen, die du da siehst. Zum Vergleich: So sah der Gletscher vor über 100 Jahren aus.
- Und heute so. Warum ist das passiert? Checker-Frage an Jogy.
- Die Gletscher sind wie ein Thermometer. Die reagieren sensibel darauf, wie warm es ist auf der Erde.
- So sind die Gletscher über Jahrtausende gewachsen und geschrumpft.
- Der Prozess ist immer passiert, es wurde mal wärmer, mal kälter. Jetzt gerade gehen die Gletscher ganz schnell zurück.
- Unser Klima erwärmt sich sehr schnell. Denn der Mensch verändert das Klima. Das ist die Klima-Erwärmung.
- Es sind v.a. die Abgase, die wir produzieren, wenn wir Öl verbrennen, Benzin,
- all das benützen mit unseren Autos, mit unseren Fabriken. Die Abgase steigen in die Luft und bilden eine Art Gewächshaus.
- Das Sonnenlicht fällt rein und dadurch, dass mehr von diesen Abgasen in der Luft sind,
- kann das Sonnenlicht nicht so gut ins All zurückgehen, es bleibt in der Erde gefangen.
- Dadurch erhitzt es die Erde mehr, deswegen nennt man's auch Treibhauseffekt.
- Nicht nur Autos und Fabriken, sondern auch Flugzeuge und die vielen Kühe durch ihre Pupse geben Gase in die Luft ab,
- die über der Erde eine Art Kuppel bilden. Eines dieser Gase nennt man CO2.
- Durch die Gaskuppel kommen Sonnenstrahlen auf die Erde und wärmen sie auf.
- Die Wärme der Erde strahlt nach oben, kommt da aber nicht mehr durch die Gaskuppel durch.
- Die Wärme bleibt in der Kuppel und heizt den Planeten auf. Das passiert nicht von heute auf morgen,
- aber in den letzten Jahren immer schneller. Durch die Klimaerwärmung bleibt auf dem Gletscher
- immer weniger Schnee liegen und es bildet sich weniger Eis. Unten schmilzt immer mehr Eis weg.
- So verschwindet der Gletscher nach und nach ganz. In weniger als 100 Jahren könnte es
- keine Gletscher mehr in den Alpen geben. Was passiert, wenn alle Gletscher auf der Welt schmelzen, check ich.
- Die größten Gletscher der Welt liegen nicht bei uns in den Alpen, sondern z.B. hier, in der Antarktis oder hier in Grönland.
- Wenn diese Gletscher verschwinden, haben wir auf der Erde ein Problem.
- Dann steigt der Meeresspiegel so sehr, dass ganze Städte überschwemmt werden.
- Stellt euch vor, der Eisblock ist unser Gletscher. Das ist ein gigantischer gefrorener Wasserspeicher.
- Normalerweise schmilzt der langsam ab und fließt gemächlich in unser Meer hier.
- Da drin hab ich jetzt die gleiche Menge Wasser, die wir vorhin in unserem Gletscher hatten,
- nur nicht mehr als Eis. Was glaubt ihr, passiert mit unserer Insel,
- wenn ich das alles auf einmal in unser Meer kippe? Probieren wir es aus.
- Insel komplett überschwemmt. Schmelzen die Gletscher durch die Klimaerwärmung zu schnell ab,
- gibt's krasse Überschwemmungen, auf die sich die Menschen nicht schnell genug vorbereiten können.
- Durch den Treibhauseffekt erwärmt sich die Erde. Auf den Gletschern bildet sich weniger Eis, als unten wegschmilzt.
- Die Gletscher verschwinden. Weiter geht's, rauf auf den Rhonegletscher.
- Ganz schön dreckig hier das Eis. Und ich brauch mal neue Steigeisen. Oben sägt das Team vom Paul-Scherrer-Institut
- Proben aus dem Eis. Ich frag mal, warum. Erklär mir mal, warum ihr so Vierecke ins Eis sägt.
- Wir wollen uns die Oberfläche vom Gletscher anschauen und verstehen, wie die Farben und Ablagerungen
- auf der Oberfläche das Schmelzen vom Gletscher beeinflussen. Was kann die Farbe der Oberfläche mit dem Schmelzen zu tun haben?
- Wenn du eine schwarze Jacke anhast, schwitzt du viel, weil das Licht und die Energie von der Sonne absorbiert werden.
- So hat der Gletscher "das dunklere Kleid" an, nimmt mehr Energie auf, wird wärmer und schmilzt schneller.
- Was ist das schwarze Zeug? V.a. Staub aus der Umgebung.
- Ein großer Teil ist wohl Ruß, der aus Fabriken und Autos kommt und über die Luft hierher getragen wird,
- abschneit oder abregnet und das sammelt sich. Weil der Gletscher das auf seiner Oberfläche hat
- und dunkler wird, erhitzt die Sonne den Gletscher mehr und er schmilzt schneller.
- Ich nehm auch eine Probe mit der Killersäge. Na gut, ist eine Mini-Elektrosäge.
- Hat aber auch einen Sinn, denn wenn die mit Benzinmotor laufen würde, könnten ihre Abgase unsere Probe verfälschen.
- Ich hämmer uns ein schönes Viereck aus dem Eis. Das sind wahrscheinlich mehrere Stücke,
- wir nehmen jetzt mal, was wir haben. Du machst das mit Handschuhen,
- damit du keine Veränderung an der Probe vornimmst? - Exakt. Es ist auch gut, dass das Ding gerade
- nicht in die Probe reingerutscht ist. Mach mal ganz fest zu. Meine erste Gletscherprobe.
- Sollte ein Stück sein, ein großes Viereck, aber geht, glaub ich, auch.
- Im Labor schmelzen die Wissenschaftler meine Eisprobe. Im Wasser sind die Stoffe von der Eisoberfläche gelöst.
- Spezialmaschinen analysieren, welche Stoffe dazu beitragen, dass der Gletscher schneller schmilzt.
- Die Forscher untersuchen nicht nur Eis von der Oberfläche. Sie bohren tief ins Gletschereis rein.
- So wie hier, auf 4600 m Höhe. Mehrere Hundert Meter tief können sie bohren
- und holen Eis hoch, das z.T. Jahrtausende alt ist. Um das Alter des Eises zu bestimmen, haben die Forscher einen Trick.
- Staub, der mit Regen, Schnee, Wind etc. auf den Gletscher kommt, ist im Eis sichtbar.
- Im Sommer landet mehr Staub auf dem Gletscher als im Winter. So können die Forscher zurückzählen.
- Ein Ring mit mehr Staub, ist ein Sommer, zehn Ringe sind zehn Sommer, also zehn Jahre.
- Wenn die Forscher wissen, wie alt das Eis ist, können sie z.B. berechnen,
- wie viel Dreck, Ruß und Staub vor 500 Jahren im Eis waren und wie viel vor 100 Jahren und ob's mehr geworden ist.
- Auch wie viel CO2 im Eis ist, kann man bestimmen und wie viel mehr es geworden ist.
- Und sie können sehen, wie warm oder kalt es auf der Erde vor Tausenden von Jahren war.
- Also lange, bevor die Menschen das Thermometer erfunden haben. Das hilft z.B. dabei, zu berechnen,
- in welchem Tempo sich unsere Erde erwärmt. Ich bin wieder mit Andi auf dem Theodul-Gletscher.
- Ich will es ja schaffen, den ganzen Gletscher bis zum Ende hinunterzusteigen.
- Das Problem: Es wird immer steiler und die Gletscherspalten immer tiefer.
- Da geht's richtig rein. Gute 15 m und weiter links geht's sicher noch tiefer, gute 20 m.
- Aber woher kommen diese Riesengräben im Eis? Unterm Gletscher wird eine Kuppe sein, ein Geländeübergang,
- und da muss der Gletscher sich im Gelände anpassen. Durch die Schwerkraft wird er nach unten gezogen
- und über dem Übergang muss er auf der Kante aufreißen, damit er weiterfließen kann.
- Das kann man sich ungefähr so vorstellen: Wenn der Gletscher über eine Kuppe fließt,
- kann sich das Eis nicht so schnell anpassen und bricht an der Oberfläche auf.
- Andi meint, er könnte mich da runter abseilen und mich dabei von oben sichern. Oh Mann.
- Soll ich das wirklich machen? Aber er hat gesagt, er passt auf. Meinst du nicht, das macht vielleicht ein bisschen Spaß?
- Ach komm, lass mich doch da runter. Komm sag ja, okay super. Dann mach ich's.
- Wird's doch noch was. Stark. Solche Eis-Schrauben werden auch beim Eisklettern verwendet.
- Sie können mehrere Hundert Kilo locker halten, sagt zumindest Andi, hoffentlich. Gut.
- Gucken wir mal, wie tief das da runtergeht. Oh Gott.
- Geschafft. Gut gemacht. Danke.
- Überall um mich rum Eis. Da oben ist unser Kameramann, wink mal. Jawohl.
- Da unten ist eine Höhle. Ja. Da geht's rein.
- Das guck ich mir genauer an. Langsam. Alles sehr brüchig hier.
- Da unten geht's locker noch mal 100 m weiter rein, aber das trau ich mich echt nicht.
- Vor allem: oben drüber nur Eis. Hier geht's für mich nicht weiter.
- Im Inneren können Gletscherhöhlen so aussehen wie die hier, im Stubaier Gletscher in Österreich.
- Die können sich kilometerlang durch den Gletscher ziehen. Sie entstehen z.B., wenn auf eine Gletscherspalte neuer Schnee fällt,
- der wieder zu Eis wird und so ein Dach bildet. Auf geht's zurück. Unter dem Schnee könnte es überall tief runtergehen.
- Andi kann mich nicht an der Wand hochziehen, deswegen muss ich mich auf der anderen Seite
- mit den Eispickeln hochziehen und Andi kommt mir entgegen. Tobi. Entschuldigung, geschafft.
- Gletscherspalten entstehen, wenn die Eisdecke des Gletschers über eine Kuppe fließt
- und dabei aufbricht. Letzte Station unserer Gletscherreise: Das Gletschertor.
- Ich bin so platt, ich muss mich erst mal abkühlen. Und jetzt, die Antwort auf die Mitmachfrage.
- Ich wollte von euch wissen: Habt ihr die Antwort entdeckt? Richtig ist B.
- Moränen sind Geröllmassen, die der Gletscher ins Tal trägt. Das kann er, weil sich das Gletschereis immerzu bewegt,
- teilweise sogar mehrere Meter pro Tag. Übrigens: der aalartige Fisch heißt nicht Moräne, sondern Muräne.
- Na, Leute, seht ihr mich? Ne, nicht da drüben. Leute, da auch nicht. Hey, hier bin ich.
- So, ich sag schon mal Tschüss, bis zum nächsten Mal und ich geh jetzt mal weiter den Berg runter. Tschau.
- Sieht rutschig aus. Wie komm ich denn jetzt da ... Ah! Alles gut, nix passiert. Au.
- (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- Der, der immer fragt. Der die Action mag. Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt.
- Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!
- Untertitelung: BR 2014
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