Der Internet-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi CHECKER WELT https://www.youtube.com/watch?v=i7cYePelQH4 Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Untertitelung: BR 2014 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 0:06 Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag. 0:12 Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 0:20 Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 0:26 Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hallo, Leute. 0:32 Ich hab vor einer Weile einen Aufruf im Internet gestartet und euch gebeten, denkt euch einen Tanz aus zum Checker-Song, 0:40 filmt euch beim Tanzen und schickt mir die Videos. Damit möglichst viele mitmachen, 0:45 hab ich zu dem Aufruf ein eigenes Beispielvideo gedreht und im Internet hochgeladen. 0:53 Es kam echt was zurück. Guckt mal: Mein Team schneidet die Clips gleich zusammen. 1:03 Wie das fertige Internet-Checker- Musikvideo aussieht, seht ihr in der Sendung. Heute geht's ums Internet. 1:10 Das Internet ist ein riesiges weltweites Netz aus Millionen von Computern. 1:15 Sie sind über Kabel, Funk oder Satelliten miteinander verbunden. Auf Englisch heißt das Internet "world wide web", 1:22 also "weltweites Netz". Abgekürzt "www". Das kennt man ja, wenn man nach einer Seite sucht. 1:29 Alles, was wir übers Internet aufrufen oder verschicken, legt in wenigen Augenblicken Tausende Kilometer zurück. 1:36 Mit der Post würde so was Tage oder sogar Wochen dauern. Durch die Smartphones ist das Internet überall. 1:49 Man kann unterwegs Radio hören oder auch Fernsehen gucken. 2:01 Ich checke heute, wie das Internet funktioniert, finde heraus, wie sich Nachrichten rasend schnell im Netz verbreiten, 2:08 und ich checke, wie Forscher sich das "world wide web" der Zukunft vorstellen. Alle bereit? 2:16 Hier kommt: Und Achtung. Gut, ne? 2:26 Jetzt die Checker-Fragen. Das check ich für euch. 2:49 Zuerst checke ich, wie es möglich ist, dass wir uns mit Menschen auf der ganzen Welt 2:54 übers Internet austauschen können. Das weiß Andreas. Er ist Professor und kennt sich richtig gut 3:00 mit Technik und Computern aus. Ich dachte, wir treffen uns in einem Raum voller PCs und Rechner. 3:07 Aber Andreas meint, eine Bibliothek ist ein viel besserer Ort. Warum, muss er mir erklären, genau wie meine erste Checker-Frage. 3:20 Wie lange gibt's das Internet schon? Das ist noch nicht so alt, ca. 40 Jahre. 3:25 Das waren am Anfang vier Computer von amerikanischen Universitäten, die waren miteinander vernetzt 3:31 und konnten sich Nachrichten schicken. Da konnte man "Hallo" tippen und das war's. 3:37 Das, was wir heute kennen vom Internet, die Webseiten, die gibt's erst seit 20 Jahren. 3:42 Hört sich viel an, aber Autos gibt's seit 100 Jahren, Bücher gibt's seit Hunderten Jahren 3:48 und die Menschen, die gibt's seit Zigtausenden Jahren. Wenn das hier, die Zeit ist, in der es die Menschen gibt, 3:55 dann ist das Internet wie viel im Verhältnis? Mach die Finger zusammen, so kurz ist das. 4:00 Das Internet muss in einem gigantischen Computer sein. Wo ist denn das? 4:06 Das Internet ist nicht ein gigantischer Computer, das ist ein Zusammenschluss von vielen Computern. 4:12 Das heißt Netzwerk, weil die wie in einem Netz verknüpft sind. Die Erfindung des Internets war eine Revolution. 4:19 Der Vorteil an Millionen von vernetzten Computern ist: Wenn ein paar ausfallen, macht das nichts. 4:25 Das Internet funktioniert immer noch. Als Nächstes gucken wir uns an, 4:29 wie Computer sich im Netz verständigen. Das lässt sich mit einem Morse-Apparat zeigen. 4:34 Damit kann man auf elektrischem Wege Nachrichten übertragen. Da ist hier eine Batterie und ein Taster. 4:41 Wenn man diesen Taster drückt, fließt Strom. Dann piepst es hier und leuchtet. Drück mal. 4:46 Licht geht an und ein fieser Ton kommt raus. Damit kannst du kurze und lange Töne machen. 4:52 Dafür gibt's eine Tabelle. Aus diesen kurzen und langen Tönen kann man Buchstaben codieren. 4:58 Ah, das ist ein Code. Das ist ein Code, genau. Das ist ja genial. 5:03 D.h., ich überlege mir, was ich dir sagen oder schicken will. Du hast das gleiche Alphabet und kannst es rückübersetzen. 5:10 Wollen wir es mal ausprobieren? Klar, ich schicke dir eine Nachricht. 5:15 Du musst gucken, ob du entdeckst ... Ich sag, was du mir geschickt hast. Ja, genau. Bereit? Ja. 5:21 Das war ein C. Genau. Das war ein H. Richtig. 5:29 Das war ein E. Genau, ganz kurz. Wieder ein C. 5:37 Ein K. Ich weiß, was kommt. Warte, wir machen's noch fertig. Ja, ein E. 5:43 Und der letzte Buchstabe ist ... Ein R. Checker. Checker. 5:47 Habe ich dir nicht gesagt, sondern nur mit komischen Tonsignalen geschickt. 5:52 Du konntest es verstehen. Genau. Mit solchen elektrischen Morse-Signalen 5:56 konnten sich die Menschen vor 150 Jahren Nachrichten schicken, noch bevor brauchbare Telefone auf den Markt kamen. 6:04 Im Internet benutzt man auch so einen Code mit kurz, lang, kurz, lang, oder wie? 6:09 Das Internet funktioniert etwas anders. Der funktioniert mit Einsern und Nullen. 6:14 Eins bedeutet angeschaltet und Null bedeutet ausgeschaltet. Also so wie auf deinem T-Shirt? Genau. 6:20 Das hier könnte man auch übersetzen in sowas? 00110100100? Das könnte man mit einer Tabelle übersetzen. 6:26 Egal ob Texte, Videos oder Fotos, alles, was wir übers Internet verschicken, 6:31 zerlegt der Computer zuerst in die Geheimsprache aus Einsen und Nullen. 1 bedeutet Strom an. 0 heißt Strom aus. 6:39 Die Nullen und Einsen wandern als elektrische Impulse zum Computer am anderen Ende der Welt. 6:44 Der kennt die Geheimsprache und kann sie wieder in das Bild übersetzen. Schon erstaunlich, dass die Übertragung im Internet 6:52 immer noch ähnlich funktioniert wie die Morsezeichen, die es vor mehr als 150 Jahren gab. 6:58 achen, die wir im Internet finden ... Es ist wie eine Bibliothek, nur nicht so sortiert wie hier. Daher gibt es spezielle Computer, 7:06 die einem dabei helfen, Sachen zu finden. Das sind die Suchmaschinen. Und die Frau, die am Eingang sitzt 7:12 und sich in den Regalen auskennt, ist die Suchmaschine. Das Internet ist so etwas wie eine weltweite Bibliothek. 7:19 Jeder kann auf sie zugreifen und darf etwas reinstellen. Ein Regal ist wie eine Internetseite. 7:25 Bei beiden gibt es z.B. Musik, Texte, ganze Bücher oder auch Videos. 7:32 Aber Vorsicht: Keiner kontrolliert, ob alles richtig ist, was in der Internet-Bibliothek steht. 7:38 Daher kann man sich nicht darauf verlassen, dass immer alles richtig ist, was man da findet. 7:43 Wenn ich z.B. was zum Thema Zukunft wissen will, geb ich es am Computer ein. 7:48 Die Suchanfrage holt eine Art Daten-Paket-Bote ab. Der notiert sich alles ganz genau. Trotzdem weiß er nicht, 7:55 wo er in der Internet-Bibliothek suchen soll. Daher fragt er bei einer Suchmaschine nach. 8:01 Die ist so ein bisschen wie die Empfangsdame der Bibliothek. Sie guckt in ihre Kartei und gibt Auskunft, 8:07 in welchem Regal was steht. Sie garantiert dabei nicht für die Inhalte. 8:11 Sie weiß nur, wo man was findet. Im Internet heißen solche Suchmaschinen z.B. Google, 8:17 DuckDuckGo, FragFINN oder Bing. Wenn der Daten-Bote weiß, wo er hin muss, 8:23 packt er alles ein und saust los. Das Tolle am Internet ist, 8:32 es können Hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig die gleichen Bücher lesen, die gleiche Musik anhören 8:39 oder die gleichen Filme gucken. Das geht, weil der Daten-Bote nichts komplett mitnimmt. 8:45 Alles, was er sucht, kopiert er sich einfach. Er bringt dann nur die Kopien zurück. 8:50 Die Originale bleiben in der Bibliothek. Wenn die Suche langsam läuft oder das Internet so richtig stockt, 9:07 sind zu viele Paket-Boten gleichzeitig unterwegs. Dann gibt's auch mal einen Stau am Kopierer und alle müssen warten. 9:18 In der Internet-Bibliothek finden wir uns mit Suchmaschinen zurecht. Alles wird in Nullen und Einsen übertragen. 9:26 Und jetzt, Achtung, eine Frage an euch. 9:48 Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt. Die richtige Lösung gibt's zum Schluss. 9:54 Als Nächstes will ich wissen, warum sich manche Dinge im Internet so rasend schnell verbreiten. 10:01 Eines hab ich herausgefunden: Es hat etwas mit den sog. sozialen Netzwerken zu tun. 10:06 Das sind Seiten wie z.B. Facebook, Google+, XING oder Twitter. 10:11 Auf so einer Seite hab ich meinen Tanzvideo-Aufruf hochgeladen. Michael ist beruflich viel auf solchen Seiten unterwegs 10:20 und ein echter Experte, wenn es um soziale Netzwerke geht. Mit ihm checke ich, wie sich mein Aufruf verbreitet hat. 10:27 Ich will dabei eine Antwort auf meine zweite Checkerfrage. Du kannst mir erklären, wie sich mein Video verbreitet hat. 10:43 Du hast es bei Facebook geteilt, oder? Ich hab's auf meiner Facebook-Seite hochgeladen. 10:48 Schauen wir uns an, was Facebook ist und wie das funktioniert. Ich hab ein leeres Profil mitgebracht von Facebook. 10:55 Facebook ist eine Internetseite. Wie so ein Poesiealbum. Facebook ist wie ein Poesiealbum? 11:01 Poesiealbum, Pinnwand, alles Mögliche. Wir fangen da oben an. Da ist dein Foto, das ist noch leer. 11:07 Das nehmen wir hier mal mit. Schau mal hier. Ja genau. Kommt das ungefähr hin? Vom Bild her? 11:13 Schauen wir mal. Danebenhalten. So was glaubt ihr? Passt oder? Das kleben wir mal hin. Nach ganz oben. 11:19 Sodass das Bild hier reinpasst. Hobbys? Hab ich. 11:23 Sehr gut, welche? Sport, Schwimmen, Fahrradfahren, Turnen tu ich voll gern. 11:29 Und Kino. Filme finde ich superwichtig. Dann kleben wir die dahin. 11:34 Dann schreiben wir deinen Freunden, was du für Hobbys hast. Hier haben wir Platz für dein Video. Das willst du da hinkleben. 11:42 Das englische Wort für hinkleben ist "posten". Deswegen sagt man, man postet was bei Facebook. 11:47 Mein Video, das ich hier hinklebe, das ich gedreht hab, das hab ich gepostet. 11:52 Auf deiner Seite, in deinem Poesiealbum sozusagen, ist jetzt eine Pinnwand entstanden. 11:58 Jetzt gehe ich auf deine Seite und sehe dein Video und denke mir: Das gefällt mir. Du findest das cool. 12:04 Ich finde es cool. Ich drücke auf "Gefällt mir". Ich bin nicht der Einzige, dem das gefällt. 12:10 Ich bin einer von Dreien. Klar, ist ja auch ein cooles Video. Das ist jetzt ganz frisch. Ganz neu da oben drüber. 12:17 Du hast schon Sachen davor gepostet. Je älter ein Post ist, umso weiter unten steht er 12:23 und hat meist auch mehr "Gefällt-mir-Klicks". Andere Netzwerke wie Google+, 12:27 YouTube oder XING funktionieren sehr ähnlich. Die fehlen uns noch. Hier oben. 12:35 Da sind ein paar Gesichter drauf, das sind deine Freunde. Guck mal, ich hab 631 Freunde. 12:40 Das ist jetzt nicht besonders cool oder weniger cool. Sondern es ist genauso cool, als hättest du 10 Freunde. 12:47 Das liegt bei dir daran, dass du andauernd Leute kennenlernst, weil du viel unterwegs bist 12:52 und durch die Sendung Leute kennenlernst. Freunde, das sind nicht deine besten Freunde, 12:57 die dir aus jeder Patsche helfen und die immer zu dir stehen, das sind die Bekannten. Ich habe eine eigene Regel. 13:04 Ich füg bei Facebook niemand hinzu, den ich nicht persönlich kenne. Wo ich schon mal gesagt hab: Da bist du. 13:11 Jetzt sind wir auch bei Facebook befreundet. Wie kommt das, dass sich mein Video so verbreitet hat? 13:17 Wenn du dieses Video da hinklebst, dann wird mir auf meiner Startseite gezeigt, 13:22 Tobi hat ein neues Video bei Facebook. Jetzt kann ich "Gefällt mir" drücken oder ich kann's kommentieren. 13:29 Jetzt klicke ich auf kommentieren, und ich würde jetzt sagen: Michael: "Super, toll!" 13:34 Oder Hansi hat z.B. gesagt: "Super Aktion, bin dabei!" D.h., er macht mit. Möglicherweise. 13:40 Das Interessante ist, dass die Freunde von Hansi sehen, Hansi hat ein Video von Tobi kommentiert. 13:46 Dementsprechend sehen dein Video nicht nur deine Freunde, sondern auch die Freunde von Hansi bekommen mit, 13:52 dass du ein Video gemacht hast. Das ist ganz schön komplex, oder? Schwierig und kompliziert, wie sich das verbreitet. 14:00 V.a. ist es irgendwann nicht mehr kontrollierbar. Man verliert den Überblick darüber, 14:06 was man gemacht hat und wer das alles sehen kann. Ist auch nicht ungefährlich. 14:11 Daher ist es gut, dass du das Video entweder so einstellst, dass es nur deine Freunde sehen können, 14:17 oder dass du sagst, ich mach nur Sachen im Internet, die auch jeder sehen darf. 14:22 Das würdest du sagen? Alles andere ist unsicher? Alles andere, ich verlass mich nicht drauf. 14:28 Einmal einen Knopf falsch gedrückt und dann wird's peinlich. Das will ich auf keinen Fall. 14:34 Mal gucken, welchen Weg mein Aufruf durchs Internet genommen hat. Ich hab schon zwei hier, du brauchst noch eine. 14:42 Denn dein Video hat ja drei "Gefällt mir" bekommen. Drei Leute haben gesagt, das gefällt ihnen. 14:48 Jetzt ziehen wir eine Linie zu drei Leuten. Du hältst fest, sehr gut. 14:53 Das Video, das ich gepostet hab, ist der Anfang von allem, oder? Genau. Johanna, Laura und Florian. 14:59 Johanna mag Ponys, Wellenbad, Rennautos und Basteln. Florian mag Judo, Fußball, Geige spielen und den Bruder ärgern. 15:07 Dann haben wir noch Laura. Die mag ein Pupskissen, Frösche, Pizza und ... 15:11 Pupskissen? Ja. Die drei sind jetzt diejenigen, 15:15 die bei meinem Video "Gefällt mir" gedrückt haben. Was passiert als Nächstes? 15:20 Jetzt kann man auf deren Facebook-Seiten sehen, dass denen dieses Video von dir gefallen hat. 15:26 Das sehen deren Freunde. Okay. Jetzt nehme ich dein Video 15:30 und kleb das an die Pinnwand von der Laura. Bei Florian brauchen wir eins. Und für Johanna. 15:36 Dann sehen jetzt schon viel mehr Leute das Video als vorher nur auf meiner Seite. Genau. 15:41 Durch die drei "Gefällt-mir-Klicks" sehen meinen Tanzvideo-Aufruf jetzt auch Lauras 35 Freunde, Florians 105 Freunde 15:49 und Johannas 100 Freunde. Wenn auf deren Seiten wieder Leute auf "Gefällt mir" drücken, 15:55 können es deren Freunde sehen usw. Das Ganze kann rasend schnell gehen. 16:05 Krass, guck mal. Das verbreitet sich ruckzuck. Das verbreitet sich ganz schnell. 16:13 V.a. bist du jetzt an dem Punkt, wo das Ganze zu einem richtigen Netzwerk wird. 16:18 Weil die sich alle untereinander kennen, spricht man von einem sozialen Netzwerk, 16:23 also "Social Network", sagt man im Englischen dazu. Social, aber sozial, weil die Leute sich kennen. 16:29 Weil die alle miteinander befreundet sind oder einen gemeinsamen Austauschpunkt haben, 16:34 weil sie gemeinsame Hobbys haben oder sie alle dein Video gut fanden. Deren Gemeinsamkeit, was hier aufm Boden liegt, ist mein Video. 16:43 Genau, du bist der gemeinsame Ankerpunkt für die. Ein "Social Network" ist eine Internetplattform, 16:49 auf der sich Nachrichten, Fotos oder Videos rasend schnell verbreiten. Über das Internet und speziell über die Sozialen Netzwerke 16:57 erreicht man richtig schnell super viele Leute. Auch bei meinem Aufruf zu dem Tanzvideo kam einiges zurück. 17:04 Guckt mal, noch ein Video. (beide) Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 17:09 Gefährlich wird's, wenn Leute die Technik missbrauchen, um über andere herzuziehen. Stellt euch vor, 17:15 jemand verbreitet gemeine Sprüche über euch im Internet. Ey. Oder peinliche Fotos. 17:24 Das Problem ist, wenn so was einmal im Internet steht, ist es superschwer wieder rauszukriegen, 17:30 weil oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang. 17:36 Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Das müsst ihr euch nicht gefallenlassen. 17:42 Erzählt euren Eltern davon, die können euch helfen. Die großen sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook, Google+ 17:49 oder Youtube haben so was wie eine Meldefunktion. Da kann man verletzende Beiträge, 17:55 Fotos und Videos melden und löschen lassen. Genau, weg damit. 18:00 Weiter geht's am Fraunhofer Institut in Dortmund. Hier forschen Ingenieure an Projekten, 18:06 die einen Vorgeschmack auf das Internet der Zukunft geben. Hier treffe ich Christian. Er arbeitet an einem der Projekte. 18:13 Du kannst erklären, wie das Internet der Zukunft aussieht. Ja, dazu muss man wissen, was das Internet ist. 18:20 Das Internet besteht aus Rechnern, Smartphones, ... ... Handys, genau, Tablets, alles miteinander verbunden. 18:27 Was wir hier speziell machen, ist sozusagen das Internet der Dinge. 18:31 Internet der Dinge? Das ist die dritte Checkerfrage. 18:38 Was ist das Internet der Dinge? Du hast eine Lampe zu Hause, bist aber zu faul aufzustehen, 18:44 um den Schalter zu betätigen. Die Lampe ist verbunden mit deinem Smartphone übers Internet. 18:49 Du kannst dein Handy benutzen als Fernsteuerung, machst das Licht an und aus oder die Rollos hoch oder runter. 18:57 Weil ich mein Handy nehme, das mit dem Internet verbunden ist wie meine Lampe auch, kann ich die Lampe übers Internet 19:04 von meinem Handy aus steuern. Genau. An- und ausmachen. Genau. Das geht von der ganzen Welt. 19:10 Du kannst auch in Hongkong sitzen und dein Licht an- und ausmachen. Schon praktisch, oder? 19:17 Wenn Dinge wie Lampen, Kühlschränke oder Heizungen mit dem Internet verbunden sind. 19:22 Am Fraunhofer Institut fahren die vernetzten Dinge sogar durch die Gegend. 19:27 Die gelben Transportwägelchen sind kleine fahrende Computer. Alle sind übers Internet miteinander verbunden. 19:34 Ein Vorteil ist: Niemand muss die Wagen einzeln steuern. Sie können übers Internet miteinander sprechen. 19:40 Sie erkennen sich gegenseitig und bauen keine Unfälle. Jeder Transport-Auftrag geht übers Internet an alle Wagen. 19:47 Die Wägelchen sind superschlau. Denn sie verhandeln untereinander übers Internet, 19:53 wer den Transport am besten und schnellsten erledigen kann. Die orientieren sich z.B. daran, wer noch am meisten Akku hat 20:00 oder wer dem Zielort am nächsten ist. In unserem Fall war der Auftrag an die Wägelchen: 20:06 Bringt die Kiste mit dem roten Ball zu uns. Wagen 38 konnte diesen Job am besten und schnellsten erledigen. 20:21 Wenn man die Dinger größer bauen würde, nur mal weitergedacht, das könnten auch Autos sein. 20:27 Absolut. Wirklich? Ja, das ist nur eine technische Frage. 20:32 Ich baue einen größeren Motor, eine größere Batterie rein. Das kann man sich vorstellen, auch für viele Hundert Kilo. 20:39 Wie cool. Meinst du, so was passiert in vielen Jahren, dass man nicht mehr selbst hinterm Steuer sitzt, 20:45 sondern nur so kleine gesteuerte Wagen fahren? Auf jeden Fall. 20:50 Mit echten Autos, die ähnlich vernetzt und intelligent sind wie unsere Wägelchen, arbeiten Forscher längst. 20:57 Noch übernehmen die meiste Arbeit dabei Sensoren, die die Umgebung scannen. Wie es aussehen könnte, 21:03 wenn alle Autos untereinander übers Internet verbunden sind, das probieren wir mal mit unseren Wägelchen aus. 21:10 Noch eine Pappe drauf, dann kann man sich's besser vorstellen. Scheint zu funktionieren. 21:23 Weil die Wägelchen sich übers Internet absprechen, weichen sie sich gegenseitig aus. 21:34 Im Straßenverkehr habe ich noch ein paar mehr Anforderungen, also wenn ich das draußen mache. 21:40 Als in so einer Halle. Ja. Es muss supersicher sein. Ich muss auf Straßen bleiben. 21:46 Ich kann nicht über die Wiese fahren. Ich muss die Straße, Leute und Hindernisse erkennen 21:51 und das bei einer anderen Geschwindigkeit als hier. Dafür haben sie einen Sensor. Wenn der dich sieht, 21:57 bleibt der stehen und versucht, auszuweichen. Das machen die jetzt schon? Ja. 22:02 Ich werfe mich mal davor. Hält an. Das macht der automatisch? Der weiß, dass hier ein Mensch oder ein Gegenstand ist. - Genau. 22:10 Wo kommen die Autos her? Ich mein, wenn ich sie selbst nicht mehr fahre, 22:15 habe ich dann noch ein Auto? Man könnte sich vorstellen, dass man so was wie Taxis hat, 22:20 die keinen Fahrer mehr haben. Dann ist es auch wieder so, welches Auto ist am nächsten dran, 22:26 kommt am schnellsten zu dir, schafft die Strecke, und die Autos überlegen das. - Genau. 22:32 Ob und wann die Autos so selbstständig fahren wie hier, weiß noch keiner. 22:37 Da müssen erst noch andere Fragen geklärt werden. Z.B.: Wer ist schuld, wenn doch mal ein Unfall passiert? 22:44 Was ist mit den Taxifahrern? Die wären alle arbeitslos. In Zukunft werden immer mehr Gegenstände 22:50 mit dem Internet verbunden sein und sich untereinander abstimmen. Jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage. 23:08 Ich wollte von euch wissen: Habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal. 23:26 Oft merken sich die großen Rechner von Suchmaschinen und Netzwerken so was jahrelang. 23:32 Wissenschaftler nennen dieses fiese Lästern im Internet Cybermobbing. Richtig ist Antwort C. 23:38 Wichtig ist, unbedingt den Eltern und Lehrern davon erzählen. Jetzt noch, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe. 23:45 Hier kommt das ultimative Checker-Internetmusikvideo. Mit all den Clips, die ihr mir geschickt habt. Bereit? Film ab. 23:54 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 24:04 Der, der immer fragt. Der die Action mag. Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. 24:10 Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. 24:17 Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! 24:23 Untertitelung: BR 2014