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Der Wolken-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 229 Zeilen
- . Untertitelung: BR 2022
- * Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!
- Und jetzt das Wetter mit Checker Tobi. Danke. Liebe Zuschauer, uns erwarten sommerliche Temperaturen
- und schönes ... Freunde, das ist die falsche Karte.
- Wir hatten doch gesagt gutes Wetter. Nicht so ...
- Klar, Wolken und Regen und macht doch gleich noch ein Gewitter dazu. Aber Meteorologen, also die Leute, die das Wetter erforschen,
- sagen, Sonnenschein ist das langweiligste Wetter. Wolken sind viel spannender.
- Ob das wirklich so ist, finden wir raus. Denn genau darum geht es heute, um Wolken.
- Kann ich noch ein bisschen Sonne haben? Jetzt ein bisschen ...
- Danke für nichts. Wolken finde ich superspannend.
- Sie bedecken mehr als die Hälfte unserer Erdoberfläche und nehmen die unterschiedlichsten Formen an.
- Manche Wolken sehen aus wie zarte Federn, andere sind mehrere Kilometer hoch.
- Wieder andere bringen die fürchterlichsten Unwetter mit. Wenn ich Wolken sehe, dann stelle ich mir immer vor,
- wie ich von einer Wolke zur nächsten hüpfe, mich reinfallen lasse und es sich anfühlt wie Lammwolle.
- Aber was so weich aussieht, ist nichts anderes als winzige Wasser-Tröpfchen.
- Solche Gewitter-Wolken enthalten zwischen 20 und 100 Millionen Tonnen Wasser.
- Ich versuche heute, Wolken so nah wie möglich zu kommen und fahre dafür auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze.
- Dort checke ich mit Inga, wie Wolken entstehen. Mit der Meteorologin Gudrun finde ich heraus,
- welche Wolke welches Wetter mitbringt. Mit Anna baue ich mein eigenes Wolkenparadies.
- Also, seid ihr bereit? Dann kommt hier:
- Und jetzt die Checkerfragen. Das checke ich für euch.
- Heute fahre ich auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands. Der Gipfel ist in fast 3000 Metern Höhe.
- Da oben ist man den Wolken ganz nah. Da bin ich mit Inga verabredet.
- Sie arbeitet auf der Forschungsstation Schneefernerhaus, die gleich unter dem Gipfel der Zugspitze liegt.
- Hallo, Inga. - Servus, Tobi. Hier oben erforschen Meteorologen unser Klima und das Wetter.
- Und dazu gehören auch die Wolken. Der perfekte Ort also für meine erste Checkerfrage.
- Wow, das ist eine tolle Aussicht. Super, gell? Schau, dahinten.
- Da kommen schon ein paar Wolken. Ungefähr auf der gleichen Höhe wie wir gerade.
- Ja. Wir sind ungefähr auf 2600 Meter Höhe, knapp unterhalb vom Zugspitzgipfel.
- Tatsächlich ist es schon so, dass wir Glück haben mit dem Wetter, denn oft steht man hier auch mitten in der Wolke drin.
- Dann sieht man gar nichts, alles ist weiß. Wie fühlt sich das an?
- Es ist nass. Eine Wolke besteht aus Wasserdampf.
- Also nur Wasser, kleinste Tröpfchen, die quasi in der Luft schweben. Das sehen wir uns im Kleinen an.
- Dafür brauchen wir eine Kochplatte und einen Topf. Wir haben unten gelernt, dass eine Wolke aus Wasser-Tröpfchen besteht.
- Das heißt, wir brauchen als Allererstes Wasser. Wasser habe ich hier.
- Sag stopp. Stopp.
- Das heißt, wir bilden uns hier einen kleinen Minisee. Wir sehen schon dahinten, da sind schon Wolken entstanden.
- Auch das Wasser in den Wolken kommt irgendwie aus dem See, aus dem Fluss.
- Man spricht dann von Verdunsten. Für den Verdunstungsprozess benötigt man Wärme.
- Die Wärme bekommen wir, was wir hier gerade gut spüren ... ... von der Sonne. Die strahlt auf uns runter.
- Genau. Die Sonne fängt an, das Wasser, das wir in den Seen und Flüssen haben, zu verdunsten.
- Sie verdunstet auch unser Wasser hier aus dem kleinen See raus. Aber wir wollen das beschleunigen.
- Sonst dauert das viel zu lange. Deswegen machen wir die Herdplatte an
- und fügen zusätzlich Energie, Wärme hinzu. In unserem Topf passiert also Folgendes:
- Wasser besteht aus vielen kleinen Wasserteilchen, den sog. Wassermolekülen.
- Je wärmer es denen in unserem Topf wird, desto stärker beginnen sie, sich zu bewegen.
- Sie brauchen jetzt mehr Platz und steigen nach oben. Wasserdampf entsteht.
- Diesen Prozess, wenn aus flüssigem Wasser gasförmiger Wasserdampf entsteht,
- nennt man Verdunstung. Guck mal, da sieht man es schon.
- Da dampft es raus. Hier entsteht Wasserdampf, der in den Himmel aufsteigt.
- Aber es kommen noch keine Wolken aus dem Topf. Die müssen erst entstehen.
- Warum passiert denn das? Es muss ein Prozess stattfinden,
- aus dem aus der gasförmigen Phase flüssiges Wasser entsteht, weil das, was wir sehen, ist dann Wasser.
- Ist das nicht unglaublich? Die Wolken am Himmel sind wirklich schwebende kleine Wassertropfen.
- Echt verrückt. Das können wir gut zeigen, indem wir diesen Deckel drauf tun.
- Der beschlägt jetzt. Und man sieht ganz schnell,
- dass sich hier auch wieder Wasser bildet. Man spricht hier von Kondensation.
- Ich drehe das mal um, dann sieht man das gut. Da läuft es ja richtig runter.
- Also Wasser verdunstet, wird zu Wasserdampf, steigt hoch und kommt hier gegen den Deckel.
- Dann wird aus dem Dampf wieder flüssiges Wasser. Aber im Himmel gibt es keinen Topfdeckel,
- an den der Wasserdampf anstößt. Nein, aber wir haben in der Höhe viele Kondensationskerne, sagt man,
- das sind kleinste Partikelchen, und an denen kondensiert der Wasserdampf.
- Ich glaube, das müssen wir uns mal genauer angucken. Nehmen wir mal an, die Pinnwand hier ist unser Himmel.
- Überall in der Luft schwirren Kondensationskerne herum. Das können Sandkörner sein oder Blütenstaub,
- die der Wind aufgewirbelt hat. Mit dem bloßen Auge kann man sie nicht sehen.
- Und jetzt kommt der Wasserdampf. Der steigt auf und hält sich dann daran fest.
- Wie vorher an dem Topfdeckel steigt der Wasserdampf auf. Wenn er da drankommt, kondensiert er.
- Wenn sich immer mehr Wasserdampf-Teilchen an den Kernen festhalten, verbinden die sich
- und kondensieren dann zu Wasser-Tröpfchen. Es muss viel von dem Wasserdampf nach oben kommen
- und sich Abermillionen von diesen Tropfen bilden. Dann kommen wir zu dem Punkt,
- wo wir aus den vielen kleinen Tröpfchen große Wolken bekommen. Okay. Jetzt ist es aber so, aus manchen Wolken regnet es raus
- und andere sind einfach so am Himmel. Im Sommer gibt es kleine Schäfchenwolken.
- Wann fängt eine Wolke an zu regnen? Zunächst sind die Tropfen so klein,
- dass die noch zu leicht sind, um runterzufallen. Damit ein Regentropfen aus der Wolke kommt,
- muss so ein Wassertropfen in der Wolke wachsen. Sprich, die gehen alle zusammen.
- Erst, wenn der Tropfen dann groß genug ist, fällt er aus der Wolke raus.
- Als Regen. Genau.
- Inga, das hat Spaß gemacht. Vielen Dank. Wolken bestehen aus Wasser. Das verdunstet,
- steigt auf und sammelt sich dann als Wasser-Tröpfchen in der Luft. Leute, auch Nebel ist nichts anderes als eine Wolke knapp über dem Boden.
- Ihr kennt wahrscheinlich den typischen Morgennebel im Herbst. Hier scheint die Sonne auf den noch feuchten Boden und erwärmt ihn.
- Dadurch verdampft der Tau und formt Wolken. Fertig. Leute, wisst ihr, was das ist?
- Das ist eine Maschine zum Wolken-Herstellen. Das sind Wolken, die man essen kann und die süß sind.
- Es geht um Zuckerwatte, meine Lieblingswolken. Das probiere ich jetzt aus.
- Für euch gibt es so lange die Mitmachfrage. Wie geht das jetzt?
- Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt. Die Lösung gibt es zum Schluss.
- Als Nächstes geht es auf den Hohenpeißenberg in Oberbayern. Hier steht das älteste Wetter-Observatorium Deutschlands.
- Seit 240 Jahren beobachten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst hier das Wetter.
- Eine von ihnen wartet da oben schon auf mich. Das ist Gudrun.
- Sie weiß ganz genau, was für ein Wetter die verschiedenen Wolkenarten mitbringen.
- Na dann, nix wie rauf. Hallo, Gudrun.
- Hallo, Tobi, grüß dich. Toll.
- Ja, wir haben einen Wahnsinns-Ausblick. Kannst du mir sagen, was das für Wolken sind
- oder warum die da sind und all das? Heute haben wir typische Gewitterreste-Wolken,
- weil gestern Abend hat es hier in der Gegend kräftig gewittert. Das, was ein bisschen ausläuft und zerfetzt ist,
- nennt sich Stratocumulus. Man sieht Wolken, die ein bisschen hochquellen,
- die ein bisschen aussehen wie ein Blumenkohl. Das sind typische Cumulus-Wolken,
- die bei Sonneneinstrahlung entstehen. Das heißt, ihr Profis sagt nicht "eine Schäfchenwolke"
- oder "Die sieht aus wie ein Dino", sondern es gibt spezielle Begriffe dafür.
- Wir haben lateinische Namen, die die Eigenschaften der Wolken umschreiben.
- Welche verschiedenen Wolkenarten es gibt und welche Eigenschaften sie haben, das erklärt mir Gudrun jetzt.
- Das sieht doch super aus. Die Wolken glaube ich da vorne wiedererkannt zu haben.
- Ja, das sind sie. Die Cumulus-Wolke, die Haufenwolke.
- Was für ein Wetter bringen Cumulus-Wolken mit? Das sind typische Sommer-Schönwetter-Wolken.
- Da passiert nicht viel. Es gibt natürlich Situationen, wenn diese Erwärmung stark stattfindet,
- dass die so hoch wachsen und auseinanderfließen, dann können es durchaus Schauerwolken werden.
- Was haben wir da? Das ist wahrscheinlich auch nichts, was schlechtes Wetter mitbringt.
- Nein, das sind Cirrus-Wolken. Das sind federartige Wolken, die sehr hoch sind.
- Sie bestehen aus Eis. Deshalb sind die auch so fein und so gefedert.
- Okay, und ganz hoch am Himmel. Weil es da so kalt ist, bestehen die aus Eis.
- Verstehe. Bringen aber keine Regenschauer mit. Nein, so bringen sie uns keine Regenschauer mit.
- Cirren können allerdings, wenn sie sich zusammenfügen, Vorboten für schlechtes Wetter sein.
- Da haben wir einen coolen Spruch. "Cirrus allein, das Wetter bleibt fein.
- Cirrus in Ketten, es wird regnen, wetten?" Sehr gut.
- Diese Wolken kennt ihr sicher, Schäfchenwolken. Cirrocumulus sagen dazu die Wetterexperten.
- Diese Wolken gefallen mir wirklich gut. Viel besser zumindest als die hier.
- Das sieht nach furchtbar schlechtem Wetter aus. Ja, das ist ein Nimbostratus.
- Das ist eine typische Dauerregen-Schlechtwetter-Wolke. Aber das ist auch eine Wolke.
- Weil man würde ja immer sagen, der Himmel ist ganz dunkel. Aber da ist eine große Wolke.
- Ja, das ist wie eine Schichtwolke, wie eine abgeschlossene Schicht, wie eine Decke, die man drüberzieht.
- Der Nimbostratus bringt auch längeren, dauerhaften, ausgiebigen Regen mit sich, weil viel Wasser in der Wolke ist.
- Nimbostratus. Die mag ich am wenigsten. Wisst ihr, welche Wolke ich nicht besonders mag,
- sie aber superspannend finde? Die Gewitter-Wolke.
- Aus denen jagen Blitze und Donnerschläge über den Himmel und es regnet wie aus Eimern.
- Gudrun weiß eine Menge über Gewitter. Deswegen kläre ich auch mit ihr meine zweite Checkerfrage.
- Was hast denn du da hingehängt? Da habe ich dir meine Lieblingswolke mitgebracht.
- Das ist deine Lieblingswolke? Ja. Das ist ein Cumulonimbus, eine Gewitter-Wolke.
- Cumulus hatten wir vorhin schon. Es ist eine Haufenwolke.
- Der Cumulonimbus ist die größte Haufenwolke von allen. Die hat hier oben noch diese Verbreiterung
- wie ein Amboss bei einem Schmied. Die Leute haben früher geglaubt,
- dass ein Himmelsschmied mit dem Hammer auf den Amboss haut und dann donnert und blitzt es.
- Im Himmel sitzt kein Schmied. Blitz und Donner kommen wirklich aus einer Gewitter-Wolke.
- Was ist darin los? Viel. Diese Wolke ist acht, neun, zehn Kilometer hoch.
- Wirklich riesig. Da sind Aufwinde, Abwinde und Elektrizität.
- Strom? - Ja. In einer Gewitterwolke? Ein Beispiel:
- Wenn so eine Wolke eine große Steckdose hätte, könnte ich dann einen Föhn anschließen
- und mir die Haare föhnen? Ja, du dir und allen Menschen in deiner Umgebung auch noch,
- weil da ist verdammt viel Strom drin. Aber wie kommt denn Strom im Himmel in eine Wolke rein?
- Ganz detailliert wissen das die Forscher auch noch nicht, weil es so schwierig ist, in so eine Wolke reinzugucken.
- Aber die Teilchen, die da rumfliegen, reiben und stoßen aneinander.
- Das erzeugt den Strom. Das teilt sich dann in Plus- und Minus-Teile auf.
- Das könnt ihr euch vorstellen wie bei einer Batterie. Auf der einen Seite gibt es den Minuspol
- und auf der anderen Seite den Pluspol. Die jeweilige Seite ist negativ bzw. positiv geladen.
- Die Wolke möchte nicht, dass hier Plus ist und hier Minus, sondern das soll neutral sein im Gleichgewicht.
- Die Blitze gleichen die Ladung zwischen dem Plus- und dem Minuspol aus.
- Also noch mal langsam. Die Wolke ist positiv und negativ geladen.
- Die Blitze sorgen dafür, dass sich diese Ladungen ausgleichen. Wo kommt der Donner her?
- Der Blitz, das ist ganz viel Strom. Der saust durch die Luft und erhitzt die Luft durch diese Energie,
- die er hat, in seiner Umgebung sehr schnell und sehr hoch. Diese Luft dehnt sich dann explosionsartig aus.
- Es ist ein Geräusch, wie wenn ein Luftballon platzt. Nur viel, viel lauter.
- Das heißt, der Blitz selbst macht den Donner. Genau. Dann kann man mit dem Blitz und dem Donner zusammen berechnen,
- wie weit das Gewitter noch weg ist. Wenn du den Blitz siehst, fängst du an, die Sekunden zu zählen.
- Vom Blitz bis du den Donner hörst, sind es 21 Sekunden. Du nimmst das durch 3.
- 21 durch 3 sind 7. Dann weißt du, das Gewitter ist noch sieben Kilometer von mir entfernt.
- Das ist ja schlau. Jetzt würde es dann blitzen, oder?
- Aus der Wolke noch nicht so ganz, weil die ist noch zu blass. Damit es richtig Gewitter gibt,
- würde die von unten viel dunkler aussehen, weil dann da viel mehr Wasser und viel mehr Niederschlag drin ist.
- Das können wir aber ändern. Gib mir die Farbe, bitte.
- So, jetzt ist es doch eine eins-A Gewitter-Wolke. Dann können wir es doch mal blitzen lassen.
- Ja, das habe ich schon mal für dich vorbereitet. Es blitzt und es donnert.
- Gudrun, das hat großen Spaß gemacht mit dir, lieben Dank. Mach's gut.
- In einer Gewitterwolke entladen sich negative und positive Teilchen. Dadurch entstehen Blitz und Donner.
- Stellen wir uns mal vor, gerade zieht ein Gewitter auf. Ihr seid draußen.
- Dann ist höchste Vorsicht geboten, denn ein Blitzschlag kann tödlich sein.
- Aber keine Angst, so etwas passiert nur superselten. Es gibt ein paar gute Regeln, die schützen.
- Am allerbesten ist, in ein Haus zu gehen. Die meisten Häuser haben einen Blitzableiter,
- der die lebensgefährliche Elektrizität eines Blitzes nimmt und in den Boden ableitet, wo sie dann verschwindet.
- Eine andere gute Idee ist auch, sich in ein Auto zu setzen. Denn auch die Karosserie von einem Auto ist aus Metall.
- Das leitet den Blitz in den Boden ab und innendrin ist man geschützt. Wenn gerade kein Auto oder Haus in der Nähe ist,
- gibt es trotzdem ein paar wichtige Regeln. Ganz wichtig: Raus aus dem Wasser und fernhalten von allem,
- was aus Metall ist. Deshalb ist ein Regenschirm keine gute Idee,
- weil der häufig eine Metallspitze hat. Die zieht den Blitz an.
- Das ist lebensgefährlich. Auch keine gute Idee,
- sich bei Gewitter unter einem Baum unterzustellen. Denn Blitze schlagen gern in den höchsten Punkt in der Gegend ein.
- Das ist ganz oft so ein Baum. Stattdessen sollte man sich hinhocken,
- die Knie ganz eng zusammen machen, die Arme hier herumlegen und sich so klein machen, wie man kann.
- Denn je weiter Arme und Beine auseinander sind, desto besser kann der Strom durch den Körper fließen.
- Genau das wollen wir nicht. Deshalb ist auch wegrennen keine gute Idee,
- sondern auch wenn es vielleicht albern klingt, man sollte lieber mit geschlossenen Beinen ins Trockene hüpfen.
- Jetzt habe ich schon viel über echte Wolken herausgefunden. Zum Schluss will ich checken,
- wie ich mir kuschelige Wolken für zu Hause selber basteln kann. Dafür bin ich mit Künstlerin Anna verabredet
- und kläre mit ihr meine letzte Checkerfrage. Soll ich dir direkt helfen?
- Gerne. Nimm gleich mal den Stoff und breite den hier daneben aus. Die Stoffbahnen werden später unser Hintergrund
- oder besser gesagt, unser Himmel. Aber es fehlt noch was.
- Genau, die Wolken. Die tupfen wir jetzt drauf mit weißer Farbe und kleinen Schwämmchen.
- Das geht schnell und ihr könnt es zu Hause nachmachen. Dabei entscheidet ganz allein ihr,
- welche Wolken an eurem Himmel zu sehen sind. Das sieht fantastisch aus.
- Ich habe komplett schmutzige Hände. Aber man sieht, dass wir was getan haben.
- Genau. Dann jetzt aufhängen. Machen wir.
- Damit das schneller geht, helfen uns meine lieben Kollegen dabei. Erkennt ihr, für welche Wolken wir uns entschieden haben?
- Genau, für Cumulus-Wolken, also für die Schönwetter-Wolken. Ich mag die einfach am liebsten.
- Und jetzt? Jetzt müssen wir Luftballons aufpusten.
- Wir bauen eine Wolke. Machen wir einen Wettbewerb?
- Wer zuerst drei Luftballons aufgepustet hat. Machen wir.
- Die sollen prall gefüllt sein, gell. Der ist prall gefüllt.
- Wie kannst du denn das so schnell machen? Mist. Ich glaube, Anna hat gewonnen.
- Anschließend binden wir die Ballons zusammen. Dann kommt das Beste.
- Wir streichen Tapetenkleister drauf und umwickeln die Ballons mit Küchenrolle.
- Dabei ganz vorsichtig sein, damit sie nicht platzen. Es ist schon so, dass wir Menschen eine Faszination dafür haben,
- mir geht es so, in die Wolken zu gucken und den Formen hinterher zu blicken.
- Woran liegt denn das? Das ist auch unheimlich spannend.
- Was da alles passiert am Himmel und wie sich die Wolken verändern. Das hat auch schon immer die Künstler inspiriert.
- Das hat damit zu tun, weil unser Auge darauf geschult ist, in Strukturen Sachen wiederzuerkennen,
- die uns bekannt sind. Wie z.B. Gesichter oder irgendwelche Formen.
- So was Ähnliches passiert auch, wenn du in die Wolken schaust und erkennst irgendwelche Gesichter oder Tiere.
- Das ist genau dieses Prinzip. Da spielt das Gehirn uns einen kleinen Streich.
- Sehen wir z.B. solche Wolken am Himmel, dann vervollständigt unser Gehirn die Wolke zu etwas,
- das wir kennen. Eben zu einem Herz oder wie hier zu einer Ente.
- Damit die Wolke richtig kuschelig wird, bekleben wir sie noch mit ordentlich viel Watte.
- Für den Himmel eignen sich blaue Stoffbahnen, Farbe und Schwämme. Für die Wolken braucht ihr
- Luftballons, Kleister, Küchenrolle und Watte. Ich präsentiere die größte Zuckerwatten-Wolke der Welt.
- Na ja, nicht ganz. Vielleicht muss ich das noch ein bisschen üben.
- Für euch gibt es jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage. Aber dafür besonders gut.
- Ich wollte von euch wissen: Na, habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal.
- Am allerbesten ist, in ein Haus zu gehen. Denn die meisten Häuser haben einen Blitzableiter,
- der die lebensgefährliche Elektrizität eines Blitzes nimmt und in den Boden ableitet, wo sie dann verschwindet.
- Eine andere gute Idee ist auch, sich in ein Auto zu setzen. Denn auch die Karosserie von einem Auto ist aus Metall.
- Das leitet den Blitz in den Boden ab und innendrin ist man geschützt. Richtig sind also die Antworten A und C.
- So, liebe Leute. Wir haben die Wolken aufgehängt.
- Ich finde, es sieht fantastisch aus. Total schön.
- Weißt du, was das Beste ist? Das kann jeder zu Hause nachmachen. Das stimmt. Mit dir war es richtig cool heute, vielen Dank.
- Ich habe keine echten Wolken angefasst, aber das mache ich noch. Das da fühlt sich mindestens genauso gut an.
- Das Einzige, was noch fehlt, ist Schnee, aber ... Keine Chance, oder?
- Mit unechten Wolken gibt es keinen Schnee. Ah, Schnee.
- Liebe Leute, das war es vom Wolken-Check. Bis zum nächsten Mal.
- Untertitelung: BR 2022