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Der Geld-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 187 Zeilen
- Untertitelung: BR 2013 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy.
- Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Leute, seht ihr die Klapperkiste hier?
- Das ist mein altes Fahrrad. Es fährt noch, aber ich hätte gern ein neues. Doch in meiner Geldkiste ist zu wenig Kohle.
- Ich muss mir was einfallen lassen. Was, das seht ihr in der Sendung. Heute geht es um das, wovon wir alle gern so viel hätten,
- dass wir nicht mehr wissen, wohin damit. Es geht ums Geld. Geld gibt es in Form von Münzen,
- Scheinen oder sogar als Plastikkarte. Auf die kann man Geld draufladen, das später,
- wenn man mit der Karte bezahlt, wieder runtergeladen wird. Wie viel Geld auf der Karte drauf ist,
- speichert ein Computerchip, der in die Karte eingebaut ist. Vor mehreren Tausend Jahren gab es kein Geld.
- Damals haben die Menschen alles untereinander getauscht. Wer heute jeden Monat Taschengeld bekommt,
- kann die Kohle sofort ausgeben oder sparen. Entweder zu Hause in einer Büchse
- oder supersicher bei einer Bank. Als Erwachsener bekommt man nur dann Geld, wenn man dafür arbeitet.
- So läuft das überall auf der Welt, auch wenn die Scheine anders aussehen.
- In den meisten Ländern in Europa wird mit dem Euro bezahlt, in den USA mit Dollars.
- Ich checke, wie Geld erfunden wurde, treffe jemanden, der sich ausdenkt, wie Geldscheine aussehen.
- Und ich gebe alles, damit ich ein neues Fahrrad bekomme. Mal sehen ob's klappt. Hier kommt:
- Und jetzt die Checker-Fragen: Das check ich für euch.
- Ich hab mir was einfallen lassen. Damit ich mir ein Fahrrad leisten kann,
- habe ich alles Mögliche aus meiner Checker-Bude zusammengepackt und bin unterwegs zum Flohmarkt.
- Damit der Laden brummt, habe ich einen Verkaufsberater dabei. Thomas hat Wirtschaft studiert und kennt sich mit Geld aus.
- Der weiß, wie ich die Sachen möglichst schnell und teuer verkaufen kann.
- Jetzt muss ich die Sachen verkaufen. Wie macht man das? Als Erstes musst du dir überlegen,
- welchen Preis du für etwas haben willst. Damit du weißt, was du mindestens haben möchtest,
- wenn jemand die Sache kaufen will. Was kann man für diese Krone verlangen?
- Die passt gut. Vielleicht nehme ich die. Dafür will ich mindestens 5 Euro. Die ist mehr wert.
- Vielleicht kannst du 10 Euro verlangen. Meinst du? Ich würde es versuchen.
- Wenn jetzt jemand kommt und sagt: "Die gefällt mir, aber der Preis ist zu hoch", kannst du einen neuen machen.
- Irgendwann einigt ihr euch auf einen Preis. Wenn du nur 5 Euro verlangst, entgehen dir vielleicht 5 Euro,
- weil du sie für 10 Euro hättest verkaufen können. Dann sagen wir bei der 10 Euro.
- Will man etwas verkaufen, ist es wichtig, sich einen guten Preis zu überlegen.
- Verlangt man zu viel, schreckt man die Käufer ab. Verlangt man zu wenig, entgeht einem viel Geld.
- Zudem kann man mit den Käufern verhandeln. Mal sehen, ob wir richtig liegen.
- Meinen Hasen will ich noch verkaufen. Für den Hasen sagen wir mal 25 Euro.
- Und als Letztes noch mein Eisbärenkostüm. Es tut mir leid, lieber Eisbär, aber ich will ein neues Fahrrad.
- Na ja ... also so richtig läuft der Laden hier noch nicht. Klappt nicht. Woran liegt das? Wir haben schöne Sachen.
- Das Angebot ist da. Aber die Nachfrage fehlt. Was heißt Angebot und Nachfrage? Angebot, klar, das biete ich an.
- Du bietest es an zu einem Preis. Jetzt musst du Leute finden, die bereit sind, diese Sache zu diesem Preis abzunehmen.
- Das ist dann die Nachfrage. Wenn wir etwas kaufen oder verkaufen,
- hängt der Preis vom Angebot und der Nachfrage ab. Wenn 3 durstige Wanderer in der Wüste einen Limo-Verkäufer treffen,
- der eine Flasche zu verkaufen hat, kann der viel Geld dafür verlangen. Die Flasche verkauft er dem, der am meisten dafür zahlt.
- Man sagt dazu: Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Es gibt 3, die Durst haben, aber nur einen, der was verkauft.
- Wenn das so ist, sind die Preise hoch. Am Ende kann der Verkäufer 20 Euro für die Flasche verlangen.
- Anders wäre es, wenn nur ein durstiger Wanderer unterwegs ist, es aber 3 Limo-Verkäufer gibt.
- In dem Fall ist das Angebot größer als die Nachfrage. Der Wanderer wird dort kaufen, wo es am günstigsten ist.
- Unter den Verkäufern entsteht ein Wettbewerb. Sie unterbieten sich, bis die Flasche nur noch 2 Euro kostet.
- Auf unserem Flohmarkt gibt's auch ein richtig großes Angebot. Klar, es gibt richtig viele Händler.
- Damit wir mit den anderen Wettbewerbern mithalten können, müssen wir was machen, Thomas?
- Eine Möglichkeit wäre, die Preise zu senken, um die Leute an unseren Stand zu locken.
- Na ja, ist zwar schade, aber besser wir verkaufen die Sachen billiger als gar nicht.
- Deswegen kostet der arme Hase hier nicht mehr 25, sondern nur noch 10 Euro. Mal sehen, ob's klappt.
- Wir haben viele verschiedene Sachen: Kuscheltiere, DVDs. Der ist nett. Den finde ich sehr süß.
- Was soll der kosten? Der kostet 10 Euro. Oh, das ist aber teuer.
- Ich würde dir 3 Euro dafür geben. Nein, das ist zu wenig. Guck mal, wie weich der ist. Kuschel mal.
- Kuschel mal. Der ist mehr wert. 5 Euro will ich mindestens.
- Das ist mir zu teuer. - 4 Euro. Okay, dann bleiben wir bei 4 Euro. Das ist ein Preis. Geschäft gemacht.
- 1, 2, 3, 4 Euro. Fantastisch. Vielen Dank.
- Viel Spaß mit dem Hasen. Danke. Tschüss. Möchten Sie den Eisbären anprobieren?
- Der Hut passt gut zur Brille. Habt ihr nicht Lust, ein Mammut zu kaufen? Wirklich nicht?
- Nicht so leicht, wie ich dachte. Nicht mal 10 Euro für den Hasen. Eins weiß ich jetzt: Man darf nicht an einem Preis festhalten,
- sondern muss verhandlungsbereit sein. Wir kommen dem Fahrrad immer näher.
- Hier sind überall Leute, die viele Sachen haben. Könnte ich nicht tauschen? Vielleicht finde ich mein Fahrrad.
- Das haben die Leute früher so gemacht. Jemand hat Gemüse angebaut, der andere hat gejagt.
- Am Ende des Tages haben sie Karotten gegen Karnickel ausgetauscht. Irgendwann haben die Leute gemerkt, dass es irgendwas geben müsste,
- das man gegen alles eintauschen kann. Das ist Geld. Geld ist ein Tauschmittel.
- Jeder hat es. Deshalb kann jeder mit Geld Dinge eintauschen. Es ist ein kleiner Umweg, der aber alles viel einfacher macht.
- Wie und wann die Menschen darauf gekommen sind, schauen wir uns genauer an.
- Checker-Frage: Wann Geld, wie wir es heute kennen, erfunden wurde,
- kann man schwer sagen. Sicher ist nur: Schon viele Tausend Jahre, bevor es Geld gab, wurde getauscht.
- Z.B. hat man einen Ochsen gegen ein paar Enten getauscht. Doch es ist super schwer zu sagen, wie viele Enten ein Ochse wert ist.
- Sagen wir mal, man hat 15 Enten gegeben und dafür einen Ochsen gekriegt.
- Beim nächsten Mal hat der Bauer nicht Enten getauscht, sondern Fische oder Schafe.
- Aber wie viele Fische und Schafe ist jetzt ein Ochse wert? Schwierig. Außerdem war das Tauschen super unpraktisch. Stellt euch vor,
- ihr müsstet mit einem Haufen Enten im Supermarkt bezahlen. Also einigte man sich auf eine Art Zwischentauschmittel.
- Das war praktischer und viel vergleichbarer. In manchen Gegenden waren das besondere Steine
- mit einem Loch in der Mitte. In anderen Gegenden war das Zwischentauschmittel Salz.
- Das war damals nämlich super wertvoll. Die ersten Münzen gab es vor knapp 2700 Jahren.
- Und zwar hier: auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Da ist Deutschland, da ist die Türkei.
- Die ersten Geldscheine gab es vor rund 1400 Jahren. Und zwar hier: in China.
- Jahrtausendelang haben die Menschen getauscht. Die ersten Münzen wurden erst vor 2700 Jahren geprägt.
- Und jetzt noch eine Frage an euch: Kopf oder Zahl? Zahl war es. Noch eine Frage? Probiert es mal mit der:
- Die richtige Antwort gibt es wie immer am Ende der Sendung. Auf dem Flohmarkt geht es später weiter.
- Ich hab noch einen Termin bei einer Bank. Hier gibt es viel Kohle.
- Vielleicht kann ich was für mein Fahrrad abstauben. Bankerin Tanja hat versprochen, dass ich mich umschauen darf.
- Aber typisch Erwachsene: Immer müssen die telefonieren. Wir checken schon mal, wozu man eine Bank braucht.
- Damit Räuber keine Chance haben, bringen viele Menschen ihr Geld zur Bank. Die passt auf die Kohle auf.
- Wann man wie viel Geld zur Bank gebracht hat, ist auf einer Art Merkzettel, dem Bank-Konto, notiert.
- Das Coole: Man bekommt jeden Monat eine Belohnung dafür, dass man sein Geld bei der Bank lagert.
- Diese Belohnung nennt man Zinsen. So wird das Geld auf dem Konto jeden Monat etwas mehr.
- Die Bank zahlt die Belohnung, weil sie mit einem Teil des Geldes wieder neues Geld verdienen kann.
- Das macht sie, indem sie anderen Leuten Geld leiht. Z.B. einem Handwerker, der sich neue Maschinen kaufen will.
- Der muss der Bank das geliehene Geld Stück für Stück wieder zurückgeben und noch eine kleine Leihgebühr obendrauf legen.
- Eine Bank ist also eine Art Geldaufpass- und Geldverleihfirma. Wir gucken uns jetzt mal an, wo eigentlich das Geld herkommt,
- das wir uns jeden Tag aus dem Bankautomaten holen. Jetzt gucken wir da rein. So sieht das Ding von innen aus.
- Aber wo ist das ganze Geld? Das ist hier unten drin. Hier sind die Geldkassetten drin.
- Wie viel ist da drin? Das kann ich dir nicht sagen. Nur eine grobe Zahl. Das kann ich wirklich nicht.
- Ist das so geheim? Ja. Da ist viel Geld drin. Was ist hier sonst noch drin? Guck dich mal um.
- Das sieht aus wie ein Computer. Klar. Der Computer muss abspeichern,
- dass von deinem Konto Geld geholt wird. Das ist ein Mini-Computer. Man könnte meinen, ein Geldautomat ist eine Art Gelddruckmaschine,
- die immer so viel ausspuckt, wie man gerade braucht. Das wäre toll, in Wirklichkeit läuft's aber anders:
- Der Automat muss von der Bank immer wieder mit neuen Scheinen gefüllt werden.
- Er spuckt nur so viel Geld aus, wie man auf seinem Konto hat. Der Computer im Automaten prüft, ob die Karte gültig ist
- und ob man die richtige Geheimzahl eingegeben hat. Nur wenn beides passt, spuckt der Automat die Scheine aus.
- All das Geld, das in eurer Bank ist, ist das hier unten drin? Nein, wir haben noch was im Tresor. Ein richtig großer Tresor?
- Ach Quatsch. Ist das der Schlüssel zum Glück? Ja.
- Können wir den Tresor angucken? Natürlich. Heiße Spur für die zweite Checkerfrage:
- Jetzt wird's spannend, Leute. Zum Banktresor darf normal niemand. Das ist der Tresor-Raum? Ja.
- Sind wir endlich da. Ja, komm rein. Krass.
- Das ist ja nicht nur ein Tresor. Da ist einer von den Riesendingern. Drei Stück, oder was?
- Vier. Und noch ein kleiner. Mal sehen, ob ich einen davon knacken kann.
- Ein Schlüsselloch gibt es außen schon mal keines. Vielleicht kann ich wie in den Gangsterfilmen
- die Zahlenkombination abhören. Aber ich hör nichts. Da hilft nur noch sprengen. Aber auch damit kommt man nicht weit.
- Denn sollte ein Bankräuber das versuchen, löst ein eingebauter Sensor, der auf Erschütterungen reagiert,
- sofort Alarm bei der Polizei aus. Die dicken Stahltüren halten zudem großen Explosionen stand.
- Die ist ja dicker als ich. Damit auch wirklich kein Räuber eine Chance hat,
- sind im gesamten Bankgebäude Überwachungskameras installiert. Sogar in den meisten Geldautomaten ist eine versteckt.
- Achtet mal drauf. Ein Tresor ist mehrfach gesichert, hat dicke Stahltüren
- und löst bei Erschütterungen Alarm aus. Und es gibt überall Kameras.
- Wenn der Tresor geöffnet ist, gibt es noch mal Schließfächer. In dem hier soll angeblich eine Menge Kohle liegen.
- Guckt mal, Leute, wie viel Geld. Sieht gut aus, nicht wahr? Wie viel Geld ist das? Was schätzt du?
- 20.000 Euro. Da drin sind ...
- Da drin sind 10.000 Euro. 10.000 Euro sind schon in einem Paket? Dann haben wir insgesamt wie viel?
- 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90. 100.000 Euro sind das!
- 100.000 Euro! Echt unglaublich, oder? Wie viel das wirklich ist, merkt man, wenn man sich anguckt,
- wie viel ein 100-Euro- Schein in 1-Cent-Stücken ist. Wir probieren das mal aus.
- Die ganzen Münzen sind 100 Euro. Wie viele Münzen sind das? Das sind 1-Cent-Münzen. 100 Cent sind 1 Euro.
- Also hundertmal so viel für 100 Euro. Das macht ... 10.000 Münzen.
- 10.000 1-Cent-Münzen liegen hier gerade. Kein Wunder, dass man Scheine eingeführt hat. Das ist unpraktisch.
- Stell dir vor, die müsstest du alle mitnehmen, wenn wir die zurückpacken.
- Die sind ja auch so schwer. Voll schwer, Leute, kriegt man kaum hoch.
- Da muss man Gewichtheber sein. Leider konnte ich von dem Geld nichts für mein Fahrrad abstauben.
- Das ist echt kompliziert, an Kohle ranzukommen. Schön wäre es, wenn man sich sein eigenes Geld basteln könnte.
- Warum das streng verboten ist und sofort auffallen würde, erklärt mir jetzt Geldscheindesigner Reinhold.
- Er hat alle neuen Euroscheine entworfen. Z.B. den neuen Fünfer.
- Links der alte Fünfer, rechts der neue. Du hast den 5-Euro-Schein designt, den wir alle kennen.
- Du bist der Erfinder von dem Ding? Ja. Warum muss man so einen Schein erneuern?
- 5 Euro alt sind 5 Euro neu. Da gibt es einen einfachen Grund.
- Der eigentliche Grund ist, dass neue Elemente sozusagen eingefügt werden.
- Das sind Sicherheitselemente. Es geht um Sicherheit. Sicherheit beim Euro-Schein? Das war die dritte Checker-Frage.
- Es gibt gewisse Dinge, die jeder auf der Straße sehen und prüfen kann.
- Andere Dinge sind sehr geheim. In diesem 5-Euro-Schein sind Geheimnisse versteckt.
- Ja. Kannst du mir die zeigen? Die richtigen Geheimnisse darf ich dir nicht zeigen.
- Aber du kennst sie. Ja, natürlich. Du bist ein Top-Secret-Man. Mehr oder weniger ja.
- Ich bin schon ein Experte in diesem Bereich. Was ist denn hier das, was jeder sehen kann?
- Schau mal die Fünf hier an. Die ist farbig. Wenn du sie kippst, siehst du, dass die Farbe von oben nach unten läuft.
- Das kann jeder sofort sehen. Das ist sehr schwer zu fälschen. Was gibt es denn noch für Sicherheitsmerkmale?
- An den Rändern siehst du so feine Linien. Die hier? Ja.
- Wenn du mit dem Daumen drüberfährst, merkst du, dass die unterschiedlich hoch sind.
- Wenn du den Schein gegen das Licht hältst und durchschaust, kannst du ein verborgenes Bild sehen.
- Da ist eine Frau. Ja. Da ist eine Frau im Papier versteckt.
- Das ist die Europa. Und noch ein Sicherheitselement: der Silberstreifen.
- Hier sind weitere Bilder eingebaut, die nur schwer zu fälschen sind. Hält man den Schein unter ein spezielles Schwarzlicht,
- ist ein verstecktes Muster zu sehen. Wenn man das einfach ein- und ausschaltet, sieht man es am besten.
- Nun verraten wir, warum wir im Waschsalon stehen. Was halten die Scheine aus? Die können gewaschen werden.
- Wird so was getestet? Alle Banknoten werden getestet. Nicht jede einzelne, sondern grundsätzlich.
- Die Banknoten werden getestet, ob sie das aushalten. Das probieren wir aus.
- Den Geldschein in die Hosentasche und dann rein in die Maschine. Igitt!
- Restliche Wäsche hinterher und los geht's. Ob der Schein das aushält? Ich weiß ja nicht.
- Und tatsächlich: Der Schein sieht aus wie vorher. Wertvolle Banknoten sind so gemacht, dass sie viel aushalten.
- In Euroscheinen sind viele Sicherheitsmerkmale versteckt. Ein Geldfälscher könnte niemals alle 1:1 zu kopieren.
- Geldfälschen ist ein schweres Verbrechen. Es ist unfair gegenüber anderen Leuten.
- Denn als Erwachsener kriegt man in der Regel nur Geld, wenn man dafür arbeitet.
- Z.B. wenn man morgens ins Büro geht oder als Astronaut arbeitet. Wenn man abends nach Hause kommt, hat man sich was verdient.
- Sagen wir mal, pro Tag 150 Euro. Was man täglich verdient, wird addiert
- und am Ende des Monats von der Arbeitsstelle ausbezahlt. Bei unserem Beispiel sind im Monat 3000 Euro zusammengekommen.
- Jetzt könnte man meinen, 3000 Euro ist ja richtig viel Geld. Das Problem ist nur, man muss jeden Monat eine ganze Menge bezahlen.
- Direkt am Anfang gehen einfach so schon mal 1000 Euro weg. Die kriegt der Staat.
- Der bezahlt davon Straßen oder baut neue. Er bezahlt die Feuerwehr, die Polizei usw. Das sind Steuern.
- Dann gehen jeden Monat noch mal 700 Euro für die Miete drauf. Noch mal ca. 200 Euro für Strom, Heizung, Wasser usw.
- Dann muss man vielleicht pro Monat 100 Euro bezahlen für Benzin. Noch mal gehen bestimmt 300 Euro drauf für Lebensmittel.
- Dann gehen vielleicht noch 150 Euro für Reparaturen weg. Z.B. wenn die Waschmaschine kaputt ist.
- Noch mal 50 Euro kostet jeden Monat Telefon, Internet, Handy usw. Wenn man all das zusammenzählt, bleiben am Ende des Monats
- nur ca. 500 Euro übrig. Um sich vielleicht irgendwann einen Urlaub zu leisten,
- oder sich ein neues Auto kaufen zu können. Oder noch besser: ein neues Fahrrad.
- Ja genau, ich will unbedingt das neue Fahrrad. Jetzt aber schnell, bevor der Flohmarkt vorbei ist.
- Leute, ich brauch noch mehr Kohle. Danke für die Hilfe. Gerne.
- Ob's wirklich für ein neues Fahrrad reicht, erfahrt ihr gleich. Vorher noch die Antwort auf die Mitmachfrage.
- Habt ihr die Antwort entdeckt? Schaut mal. Richtig ist Antwort A. Es passiert tatsächlich nichts.
- Die Scheine werden extra so hergestellt, dass sie selbst beim Waschen nicht kaputtgehen oder an Wert verlieren.
- Für ein Fahrrad hat es nicht gereicht. Aber ich hab mir was gekauft, was nur die Hälfte gekostet hat:
- Ein Einrad. Cool, oder? Macht's gut, bis zum nächsten Mal. Leute, helft mir doch mal.
- Danke. Tschau. (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy.
- Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Untertitelung: BR 2013