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Der Polar-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 184 Zeilen
- . Untertitelung: BR 2018
- * Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hey Leute, ihr erratet niemals, wo ich grade bin.
- Na? In Grönland.
- Das ist eine riesige Insel, ganz im Norden der Erde. Hier ist nur Schnee und Eis,
- wirklich Hunderte von Kilometern um mich rum keine Menschen. Und es ist saukalt.
- Wie ich hierher kam und was ich hier entdecke, darum geht's heute. Heute geht's um die kältesten Regionen auf unserem Planeten:
- Die Pole. Der Nordpol liegt ganz im Norden, der Südpol ganz im Süden.
- Die Region rund um den Nordpol heißt Arktis. Rund um den Südpol ist die Antarktis.
- In diesen Polarregionen ist es so kalt, dass sogar das Meer gefriert.
- Am Südpol hat es im Winter manchmal fast minus 100 Grad. Menschen, Tiere und Pflanzen können da kaum überleben.
- Und fast an den Nordpol reise ich für meinen ersten Kinofilm: Ich fliege nach Grönland. Das war ein Abenteuer.
- Grönland ist die größte Insel der Welt. Weite Teile sind mit einem dicken Eispanzer bedeckt.
- Dort hab ich Polarforscher aus der ganzen Welt getroffen. Für die Forscher sind die Pole total interessant:
- Sie erforschen dort das Eis, die Ozeane und unser Klima. Denn die Eismassen an den Polen
- beeinflussen das Klima auf der ganzen Welt. Deshalb fahren die Forscher mit Schiffen
- für mehrere Monate ins Polarmeer. Ich check heute,
- wie sich diese Eisbrecherschiffe ihren Weg durchs Eis bahnen. Außerdem seh ich Eisberge, so groß wie Fußballstadien.
- Und ich checke, was in einem Forschungscamp mitten im Eis passiert.
- Also, seid ihr warm angezogen? Hier kommt: Und jetzt die Checkerfragen:
- Wo habe ich die? Ah, hier. Das check ich für euch.
- Los geht es in Bremerhaven. Hier liegt eines der berühmtesten Schiffe für Polarforschung:
- Die Polarstern. Grade wird sie neu beladen. Gut für mich, so kann ich checken, wie Polarforscher arbeiten,
- bevor ich selbst auf Expedition gehe. Ich treffe mich heute mit Sandra. Sie war schon oft mit der Polarstern unterwegs.
- Hallo. Grüß dich. - Hallo. Das ist sie, oder? - Ja, das ist die Polarstern.
- Was macht dieses Schiff zu einem besonderen Schiff, das Polarforscher bis zum Nordpol bringen kann?
- Sie ist ein Eisbrecher. Am Nordpol ist ganz viel Eis, das schwimmt auf dem Wasser.
- Um da langfahren zu können, muss man das Eis wegschieben oder brechen können.
- Warte mal, das ist eine Checkerfrage: Normalerweise sind solche Eisschollen überschaubar?
- Da kann man durchfahren, oder nicht? - An der Eiskante, ja. Aber wenn man reinfährt ins Eis, da ist eine geschlossene Eisdecke.
- Da ist Eis auf dem Wasser. - Ganz genau. Wieso ist das da oben so? - Es ist kalt.
- Es ist so kalt, dass sich dicke Eisplatten bilden. Eisbrecher wie die Polarstern
- können durch acht Meter dicke Eisplatten fahren. Denn die Schiffe sind besonders stabil gebaut:
- Die Außenwand ist mit dickem Metall verstärkt. Außerdem ist der Bug, also der vordere Teil, nach innen gewölbt.
- So kann sich die Polarstern auf die Eisplatten schieben. Unter dem Gewicht des Schiffs bricht das Eis
- und die Polarstern hat freie Fahrt. Wahnsinn, diese Kraft, oder?
- Ein Eisbrecher hat einen nach innen gewölbten Bug. Das Schiff fährt auf die Eisplatten, die unter dem Gewicht zerbrechen.
- Bremerhaven ist der Heimathafen der Polarstern. Von hier aus fährt sie in ein paar Tagen Richtung Südpol los.
- Also leider nicht in meine Richtung. Sandra ist am liebsten draußen an Deck.
- Auf hoher See hält sie hier gern nach Walen Ausschau. Die Polarstern ist fast das ganze Jahr unterwegs.
- An Bord sind 44 Crewmitglieder und ungefähr 55 Wissenschaftler. In den Sommermonaten fährt das Schiff auf Expedition an den Nordpol.
- Im Winter geht es an den Südpol. Was Sandra und ihre Kollegen da erforschen, seht ihr gleich.
- Jetzt check ich erst mal, welche Unterschiede es zwischen Nordpol und Südpol gibt.
- Ich zeig euch das an einer riesigen Erdkugel. Hier ist Deutschland.
- Hier oben, ganz im Norden, da ist der Nordpol, in der Arktis. Die Arktis ist zum allergrößten Teil von Eisschichten bedeckt.
- Guckt mal: Das Blaue ist das Meer im Norden der Erde und das sind die Eisschichten.
- Im Winter kann die Eisfläche am Nordpol eineinhalb Mal so groß werden wie Europa.
- Das ist eine Karte von Europa. Passt da einmal drauf und ein halbes Mal.
- Jetzt zum Südpol, der Antarktis. Die Kugel noch mal, bitte. Danke.
- So, hier ist wieder Deutschland. Noch mal zur Erinnerung: Hier oben ist der Nordpol, die Arktis.
- Der Südpol ist auf der anderen Seite der Erde, das ist die Antarktis. Am Südpol schwimmt das Eis nicht im Meer, sondern bedeckt Land,
- und zwar einen ganzen Kontinent, der heißt Antarktika. Das hab ich nachgebaut:
- Der blaue Teppich ist wieder das Meer. Das ist die Antarktika, das Land. Und das sind die Eismassen.
- Die bedecken das Land und Teile vom Ozean drum rum. Die Eisfläche ist deshalb am Südpol riesengroß.
- Im Winter kann die dreimal so groß werden wie Europa. Einmal,
- zweimal, dreimal:
- Gigantisch. Ein weiterer Unterschied zwischen Nord- und Südpol
- sind die Temperaturen. Ungefähr minus 40 Grad hat es im Winter in der Arktis.
- In der Antarktis wird's noch kälter: im Schnitt minus 60 Grad. Wow. An Bord der Polarstern arbeitet Sandra auch in einem Labor.
- Und das zeigt sie mir jetzt. Was ist dein Job als Forscherin hier an Bord?
- Ich mach verschiedene Dinge. Ein Beispiel ist dieses Gerät, das wir hier stehen haben.
- Das ist unser PAUL, ein Tauchroboter. Paul ist eine Abkürzung: Polares Autonomes Unterwasser-Labor.
- PAUL: Polar, an den Polarkreisen. Also ganz im Norden oder Süden. Autonom, eigenständig, kann allein.
- Hat keine Fernsteuerung, kein Kabel und nix. Unterwasser-Labor, das verstehe ich von allein.
- Dieses Ding wird ins Wasser gelassen und forscht unter Wasser für dich? Genau, das ist nur ein Modell. Der echte PAUL ist viel größer.
- Wie groß? - Der echte PAUL ist 4,5 Meter lang. Echt, so breit wie der Raum. Ist ja krass.
- PAUL ist ein kleines U-Boot und hat einen Computer an Bord. Sandra programmiert ihn, damit er weiß,
- wo er hinfahren und was er messen soll. Er misst die Wassertemperatur und erkennt warme Strömungen.
- Das ist total wichtig, denn Sandra und ihre Kollegen wollen herausfinden,
- ob das Polarmeer wärmer wird. Denn sie erforschen den Klimawandel. Und was das ist, erklär ich euch jetzt.
- Unsere Autos, Flugzeuge, Schiffe und Fabriken pusten viele Abgase in die Luft.
- Diese Gase sammeln sich in einer unsichtbaren Hülle um den Planeten. Da kann die Wärme der Sonne rein, aber nicht mehr so gut raus.
- Dadurch wird es immer wärmer auf der Erde. Dieser Vorgang heißt Klimawandel.
- Und wegen des Klimawandels schmilzt das Eis an den Polen. In der Antarktis schmilzt jede Sekunde so viel Eis,
- wie in 150 Tanklaster reinpassen würde. Jede Sekunde. Das führt zu großen Problemen:
- Denn das ganze Schmelzwasser von den Polen fließt ins Meer. Der Meeresspiegel steigt und am anderen Ende der Erde
- werden ganze Inseln überflutet. Am Nordpol verlieren die Eisbären ihr Zuhause.
- Oh, Emil, du hast mich geweckt, was ist denn los? Ach so, die Mitmachfrage. Soll ich sie stellen? Okay.
- Jetzt noch eine Frage an euch: Vielen Dank, das hätte ich verpennt. Super, dass du mich geweckt hast.
- Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt. Die Lösung gibt's zum Schluss.
- Bald geht es los zu meiner eigenen Expedition nach Grönland. Dafür brauch ich die richtige Ausrüstung.
- Also werde ich mit Polarkleidung ausgestattet. Skiunterwäsche, Pullis, Jacken, Mützen, Socken, Overalls
- und Handschuhe. Leute, ich hätte nicht gedacht, dass Polarforscher so viel Zeug brauchen.
- Du hast deine Socken verloren. Wofür braucht man so viele verschiedene Klamotten?
- Es gibt verschiedene Situationen. Es kann kalt sein, windig sein oder nass sein.
- Wenn ich meine Ausrüstung nicht dabeihätte, wie lange würde ich's draußen aushalten?
- Nur ein paar Minuten, dann fängt es schon an wehzutun. Richtig mit Erfrierungen? - Ja, bestimmt.
- Da zieh ich lieber meinen Anzug an. Dazu Stiefel, eine dicke Kapuze, Handschuhe und eine Schneebrille, damit es nicht blendet.
- So, ich bin bereit, Expedition kann losgehen. Los geht meine Reise.
- Mit meinem Kino-Team flieg ich weit nach Norden: Von München nach Kopenhagen und von dort nach Ilulissat in Grönland.
- Das liegt fast am Nordpol. Auf der Reise erleben wir viele Abenteuer. Guckt mal, so sieht meine Ankunft im Kinofilm aus:
- Grönland. Das klingt fast ein bisschen wie Grünland. Aber eigentlich müsste es eher Weißland heißen.
- So, wie es hier aussieht. Wie riesig dieses Land ist, eben die größte Insel der Welt.
- Und fast alles hier ist von einer kilometerdicken Eisdecke überzogen. Deshalb leben in Grönland kaum Menschen, nur an der Küste.
- Gut, oder? Noch einen Ausschnitt aus dem Kinofilm seht ihr nachher. Ich mach mich jetzt auf den Weg zum Hafen.
- Mal gucken, ob mich jemand mit seinem Boot mitnimmt. Sprichst du Englisch? - Ja.
- Perfekt. Ich würd gerne die Eisberge sehen. Ich kann dich mitnehmen. - Oh, das wäre perfekt.
- Mit Geo bin ich auch in meinem Kinofilm mitgefahren. Er hat so eine Art Taxi-Boot.
- Das steuert er jeden Tag zwischen den Eisbergen durch. Und guckt mal: Da gibt's Robben. Süß, oder?
- Wir haben sogar noch andere Meeresbewohner gesehen. Aber das seht ihr im Kino.
- Jetzt check ich, warum es Eisberge gibt und wie sie entstehen: Checkerfrage:
- Die Eisberge sehen riesig aus. Wie groß sind die? Die sind sehr groß. So groß wie ein Fußballstadion.
- Echt? Aber unter Wasser ist noch viel mehr.
- Viel mehr? - Siebenmal so viel Eis. Wirklich? Wir sehen oben 30 Meter,
- und unter Wasser geht der Eisberg noch siebenmal so weit nach unten. Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs
- und der größte Teil ist unter Wasser. Das Eis will ich mir mal genauer ansehen.
- Ich hol mir ein Stückchen aus dem Wasser. Wow, ist das schwer. Das ist echt Eis vom Eisberg, oder?
- Ja, das ist kein Salzwasser. Es ist Süßwasser. Das heißt, du kannst es trinken.
- Stimmt, Meerwasser ist salzig. Aber das hier kann man trinken. Das muss ich ausprobieren:
- Stimmt, schmeckt wie normales Wasser. Wie entstehen all diese Eisberge?
- Das Eis kommt von dem Gletscher, den wir Sermeq Kujalleq nennen. Wie, bitte?
- Sermeq Kujalleq. Das heißt südlicher Gletscher. Fast ganz Grönland ist mit Eis bedeckt. Dieses Eis war mal Schnee:
- Es schneit Jahr für Jahr, Schicht für Schicht. Immer mehr Schnee.
- Jede Schicht drückt auf die darunter und alles wird hart. Also wird aus dem Schnee Eis.
- Grönland ist fast komplett von Gletschern bedeckt: Sie sind aus dem Schnee entstanden,
- der hier über Jahrtausende gefallen ist. Jedes Jahr kommt eine neue Schicht dazu.
- Die oberen Schneemassen pressen die unteren zusammen. Und langsam verwandelt sich der Schnee in Eis.
- Die Eisschicht ist so schwer, dass sie ganz langsam nach unten fließt, Richtung Meer.
- Das Meerwasser ist wärmer als das Gletschereis und bringt das Ende vom Gletscher langsam zum Schmelzen.
- Das Endstück wird instabil und große Brocken brechen ab, manchmal sogar so groß wie Hochhäuser.
- Und die schwimmen dann als Eisberge im Meer. Unvorstellbar, oder?
- Wir fahren jetzt da hin, wo der Gletscher ins Meer ragt. Guckt euch mal an, wie riesig der ist.
- Vielleicht sehen wir, wie so ein Eisberg abbricht. Guck, hast du das gesehen?
- Das kann gefährlich werden, wir müssen hier weg. Wenn die riesigen Eisbrocken ins Meer donnern, entstehen große Wellen,
- deswegen dürfen wir nicht zu nah hinfahren. Als ich ein Kind war, waren die Eisberge riesig.
- Aber jetzt sind sie nur noch halb so groß. Es wird immer wärmer und das Eis schmilzt schneller.
- Die riesigen Gletscher auf Grönland fließen Richtung Meer. Die Enden brechen ab
- und schwimmen als Eisberge auf dem Wasser. Wie schnell die Gletscher in Grönland schmelzen
- und was man dagegen tun kann, untersuchen Polarforscher in einem Camp
- mitten auf dem grönländischen Gletscher. Das heißt EastGrip.
- Genau dahin mach ich mich für meinen Kinofilm auf den Weg: Das EastGrip-Forschungscamp erreicht man mit diesem Propellerflugzeug.
- Hier forschen fast 40 Wissenschaftler aus aller Welt. Und es gibt nichts als Eis und Schnee, Wind und beißende Kälte.
- Bis zur nächsten Siedlung sind es mehr als 400 Kilometer. Hier klär ich meine dritte Checkerfrage:
- Das Camp besteht aus vielen verschiedenen Zelten. Die Labore bauen die Forscher hier tatsächlich in den Schnee.
- So wie das da. Ein Flugzeug, das auf Skiern landet, bringt einen Großteil der Ausrüstung,
- Zelte, Werkzeuge und Essensvorräte ins Camp. In diesen Zelten schlafen die Forscher.
- Und ratet mal, wo sie ihr Trinkwasser herbekommen. Genau, sie sammeln Schnee. Gibt ja genug.
- Der Schnee wird dann in einem warmen Bottich geschmolzen und zu Trinkwasser verarbeitet.
- Jeden Tag muss ein anderer Forscher den Bottich füllen. Jetzt treff ich erst mal Ina. Sie ist seit fünf Wochen hier
- und hat versprochen, mir alles zu zeigen. Ich bin auf dem Weg zum Dome. - Zu dem Gebäude?
- Genau, die große schwarze Kugel. Da essen wir zusammen, arbeiten. Ein paar Leute schlafen auch drin.
- Und wisst ihr was? Da drin gibt es sogar eine Heizung. Richtig gemütlich. Hier treffen sich die Forscher nach der Arbeit
- und Gonzalo, der Koch, macht leckeres Essen für alle. Im ersten Stock gibt es einen Arbeitsraum und eine Werkstatt.
- Und ganz oben ist ein Ausguck. Schaut euch mal den Ausblick an: Und guckt mal, Leute, in dem Zelt schlaf ich heute Nacht:
- Eine ganz wichtige Sache noch: Die kleinen gelb-weißen Zelte, das sind unsere Toiletten.
- Echt? Die Klos sind mitten im Schnee? Genau, wenn du die Toilette aufsuchst,
- musst du eine rote Fahne aufstellen, damit die Leute wissen, dass besetzt ist.
- Okay. Und die rote Fahne musst du wieder runternehmen, wenn du fertig bist.
- Sonst warten alle und das kann sehr unangenehm werden. Leute, ich probier das mal aus. Ich muss eh aufs Klo.
- Unter dem Sitz ist ein vier Meter tiefes Loch. Alles, was da so reinfällt, gefriert und bleibt für immer im Eis.
- Leute, das ist echt das kälteste Klo, auf dem ich jemals war. Oh, halt, Fahne nicht vergessen.
- Heute war echt ein aufregender Tag. Zeit, ins Bett zu gehen. Gute Nacht. Ich hoffe, es kommt kein Eisbär vorbei.
- Obwohl es in der Nähe der Pole so furchtbar kalt ist, leben da auch Tiere, zum Beispiel Pinguine und Eisbären.
- Jede dieser Tierarten lebt an einem anderen Pol. Aber wisst ihr auch, welche Tierart wo wohnt?
- Na? Genau richtig. Der Eisbär wohnt am Nordpol, in der Arktis, und der Pinguin wohnt am Südpol, in der Antarktis.
- Die Tiere, die in den Polarregionen leben, sind perfekt an die eisigen Temperaturen angepasst. Guckt mal:
- Forscher haben rausgefunden, dass Pinguine sich gegenseitig wärmen, indem sie sich ganz eng aneinanderstellen.
- Die Babys der Pinguine dürfen sich auf die Füße ihrer Eltern setzen, damit sie nicht frieren.
- Heute bin ich mit Daniela verabredet. Sie erforscht die riesige Eisfläche, auf der das Camp liegt.
- Warum ausgerechnet hier? Warum ist dieses Forschungscamp hier? Das ist etwas ganz Besonderes hier, und zwar ist das ein Eisstrom.
- Im Prinzip bewegt sich das Eis hier viel schneller als in der Umgebung. Heißt das auch, dass sich das Eis unter unseren Füssen gerade bewegt?
- Genau, das merkt man nicht, es ist immer noch ganz langsam. Das bewegt sich ungefähr mit 50 Metern im Jahr.
- Wenn man hier eine Woche verbringt, dann hat sich das Eis ungefähr um einen Meter verschoben,
- mit dir zusammen. Aber das merkt man nicht. Aber das ist doch eine ganze Menge, ein Meter in der Woche.
- Wenn ich hier stehen bleiben würde, dann wäre ich in einer Woche da. Du wärst hier, weil der Eisstrom geht in die andere Richtung.
- Na toll, okay und das wird hier untersucht. Deshalb kommen so viele Länder zusammen her
- und haben dieses Forschungscamp eingerichtet. Die Forscher wollen rausfinden,
- warum sich das Eis hier so schnell bewegt. Das ist wichtig, denn das Eis fließt Richtung Meer.
- und wenn viel Eis schnell ins Meer rutscht, kann das Folgen für das Wetter auf der ganzen Welt haben.
- Willkommen im Eislabor. Hier untersuchen die Forscher Eisproben.
- Daran können sie erkennen, wie das Eis sich bewegt und wie schnell der Klimawandel die Eisflächen schmelzen lässt.
- Die Forscher untersuchen das Eis in Eislaboren. Sie schlafen in Zelten und gehen in Zelten aufs Klo.
- Für Trinkwasser wird Schnee geschmolzen. Schlafmütze. Na gut, dann für euch die Antwort auf die Mitmachfrage:
- Ich wollte von euch wissen: Na, habt ihr die Antwort gecheckt? Guckt mal:
- Unter Wasser ist noch viel mehr, siebenmal so viel Eis. Also, richtig ist Antwort A.
- Wir sehen über Wasser nur die Spitze eines Eisbergs. Leute, das war es vom Polar-Check.
- Hier in Grönland muss ich übrigens auch ein großes Rätsel lösen, das seht ihr ab 31. Januar in meinem Kinofilm.
- Jetzt zeig ich euch eine meiner Lieblingsszenen aus dem Film: Hör mal auf, zu schnarchen, bitte.
- Ey, was für eine Nacht. Da kann doch kein Mensch schlafen mit so einem schnarchenden Eisbären im Zelt.
- Äh, da fehlt doch was? Meine Polarklamotten.
- Untertitelung: BR 2018