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Der Islam-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 187 Zeilen
- * Titelsong: Checker Tobi * # Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. # Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- # Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- # Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. # Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- # Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Untertitelung: BR 2016
- Hi Leute. Ich habe 19 Stunden nichts gegessen und getrunken. Ich habe gefastet.
- So wie gläubige Muslime im Fastenmonat Ramadan. Heute ist der erste Tag des Ramadan.
- Hier findet das große Fastenbrechen statt. D.h: Nach 20 Stunden dürfen die Fastenden endlich wieder essen.
- Stellt euch vor, was für einen Hunger ich habe. Deshalb mische ich mich da drunter.
- Ach so, heute geht's um den Islam. Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Religion der Welt.
- 1,5 Milliarden Gläubige gibt es weltweit. Die heißen Muslime und Muslimas.
- Das Wort Islam ist arabisch und bedeutet "Hingabe". Muslime glauben, wie Juden und Christen, an Gott.
- Der heißt im Islam Allah. Auch der Islam hat ein heiliges Buch: den Koran.
- Darin steht, wie man sich als gläubiger Muslim verhalten soll. In Deutschland leben ca. 4 Mio. Muslime,
- viele mit türkischen Wurzeln. Einige davon treffe ich heute.
- Mit Merve check ich, was im Koran steht, und wir besuchen eine Moschee. Das ist das Gebetshaus der Muslime.
- Und ich mache mit beim ersten Tag des Ramadan. Da heißt's dann für mich: Nichts essen und trinken.
- Mal kucken, wie ich das hinbekomme. Also, alle bereit? Hier kommt:
- Und jetzt: Die Checker-Fragen. Das check ich für euch.
- Los geht's in Velbert bei Essen. Hier wohnt Merve mit ihrer Familie. Hallo. Hallo. Hi Tobi, komm rein.
- Dazu gehören Papa Hasan, Mama Sayime, Bruder Seyit und Schwester Gözde.
- Merve ist gläubige Muslima und zeigt mir, wie sie lebt. Was zeigst du mir jetzt? Ich zeige dir unser heiliges Buch.
- Unseren Koran. Das, was den Christen die Bibel ist. Genau. Die ist bei euch rosa.
- Nein, ist sie nicht. Ich habe sie mir auf Rosa ausgesucht, weil rosa zu meinen Lieblingsfarben gehört und es mir mehr Spaß macht,
- darin zu lesen. Du schlägst sie von hinten auf? Genau.
- Normalerweise hältst du ein Buch ja so und machst so auf. Genau. Tust du aber nicht.
- Wir schlagen von hinten nach vorne auf und lesen von rechts nach links. Ahh. Also du liest die letzte Seite zuerst und von rechts nach links,
- statt von links nach rechts. Genau so ist es. Das hier kannst du lesen? Was ist das für eine Schrift.
- Arabisch. Wir Muslime lernen arabisch zu lesen. Damit wir Koran lesen können.
- Den Koran gibt es auch in übersetzter Form. Auch auf Deutsch.
- Was steht da drin? Z.B: Wie ein Moslem sich zu verhalten hat.
- Dazu gehören die fünf Säulen des Islam. Das habe ich schon mal gehört. Ist eine Checker-Frage.
- Die wichtigen Regeln, nach denen ein Moslem sich richten soll. Das erste ist das Glaubensbekenntnis. Shahada genannt.
- Es lautet: Aschhadu an lā ilāha ill allāh Aschhadu anna muhammadan rasūlu.
- Das klingt toll. Ich habe nichts verstanden. Was heißt das? Es gibt nur einen Allah.
- Muhammed ist sein Gesandter. Allah ist Gott, oder? Gott, ja.
- Und wer ist Mohammed. Mohammed ist sein Prophet. Mohammed vor ca. 1450 Jahren gelebt. Hier in Mekka.
- Einer Stadt in Arabien. Er war Händler und kannte andere Religionen.
- Z.B. Christentum und Judentum. Die gab's da schon. Mohammed hat sich oft auf den Berg Hira zum Meditieren zurückgezogen.
- Auf dem Berg soll ihm ein Engel erschienen sein: Erzengel Gabriel. Gabriel hat Mohammed bedrängt und gesagt: lies.
- Aber Mohammed konnte nicht lesen. Also hat er sich gemerkt, was Gabriel ihm gesagt hat:
- Dass es nur einen Gott gibt und dass Mohammed sein Prophet ist. Also der, der den Menschen die Lehren Gottes näher bringen soll.
- In seinem Leben soll er viele Offenbarungen gehabt haben. Z.B: wie man zu leben hat
- und anderes, das er sich auswendig gemerkt hat. Seine Anhänger haben es aufgeschrieben, in der Sprache,
- in der Gabriel gesprochen haben soll: Arabisch. So entstand der Koran.
- Es ist das Ziel vieler Gläubigen, den Koran gut, oder sogar auswendig zu kennen.
- Die erste Säule des Islam ist das Glaubensbekenntnis. Es gibt nur einen Gott und Mohammed ist sein Gesandter.
- Jetzt frage ich Merve nach den anderen vier Säulen. Zweite Säule? Das Zweite ist, dass man betet.
- Fünfmal täglich muss ein Moslem beten. Bevor die Sonne aufgeht, einmal mittags, dann nachmittags,
- abends und nachts. Ehrlich? Fünfmal am Tag? Fünfmal am Tag.
- Die dritte Säule ist das Fasten. Einmal im Jahr, im Ramadan,
- essen die Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts. Was das bedeutet, sehen wir später.
- Die vierte Säule ist: Almosen geben. Jeder Wohlhabende soll Bedürftigen und Armen etwas abgeben.
- Und was ist die fünfte Säule? Das ist die Pilgerfahrt nach Mekka.
- Muslime sollen einmal im Leben eine Pilgerfahrt machen. Nach Mekka, das ist unser heiliger Ort.
- Mekka kennen wir schon. Das ist die Geburtsstadt Mohammeds. Millionen von Menschen reisen dahin.
- In Mekka steht ein würfelförmiges Bauwerk. Die Kaaba. Das heiligste Gebäude im Islam.
- Während ihrer Pilgerfahrt umrunden die Muslime die Kaaba siebenmal. Die fünf Säulen sind das Glaubensbekenntnis,
- Beten, Fasten, Almosen geben, und die Pilgerreise. Dein Zimmer? Das teile ich mit meiner Schwester.
- Und mit dem Teddybären. Genau, mit dem Teddybären. * Ei Ruf ertönt. *
- Was ist das? Das ist unser Gebetsruf. Dein Handy ruft dich?
- Genau. Das ist die Einladung zum Beten. Okay. Wir beten ja fünfmal am Tag.
- Dann machen wir die Waschung, nach der ich mich ankleiden muss. Dann kann ich beten. Was meinst du mit Waschung?
- D.h., die Hände werden gewaschen. Der Mund ausgespült und das ganze Gesicht gewaschen.
- Dann die Arme und die Füße. Echt? Dann darf ich beten.
- Das machst du fünfmal am Tag? Warum? Was bedeutet das? Wir reinigen uns, bevor wir mit Allah kommunizieren.
- Okay. Wir wollen ihm "sauber" begegnen. Was wäre, wenn du nach der Waschung in Dreck fällst?
- Musst du dann von vorne anfangen? Nein. Ich muss die nächste Waschung machen, wenn ich auf dem Klo war,
- wenn ich irgendwo blute ... Okay. ... und wenn ich pupse.
- Wirklich? Ja. Dann muss ich die Waschung erneut machen.
- Warte mal, du bist gerade fertig zum Beten, dann rutscht dir ein Pups raus und du musst von vorne anfangen?
- Genau so ist es. Weil du nicht mehr rein bist. Zum Beten legt sie ein Gewand an,
- das die Knöchel und Handgelenke bedeckt. Außerdem bindet sie sich ein Kopftuch um.
- Ihren Gebetsteppich breitet sie Richtung Mekka aus. Wo das liegt, sieht Merve auf einer App.
- Immer dort, wo die kleine Kaaba ist, liegt Mekka. Es darf niemand vor mir stehen. Wenn ich hier stehe, geht das nicht?
- Nein. Stehe ich im Weg? Genau. Entschuldigung. Dann lasse ich das.
- Merve dürfte nicht in Gegenwart von Männern beten. Drum zeigt sie mir hier nur, wie das aussieht.
- Nach dem Gebetsruf hat Merve bis zum nächsten Ruf Zeit, um zu beten. Wenn sie's nicht schafft, kann sie das Gebet später nachholen.
- Was ich mich ja frage: Warum trägt Merve beim Beten ein Kopftuch, sonst aber nicht?
- Wieso machst du das so? Es ist jedem selbst überlassen, ob man eins tragen will.
- Ich trage keins, weil es andere abschreckt, wenn ich eins trage. Damit es den Menschen nicht schwer fällt, mich auf der Straße
- nach etwas zu fragen, trage ich kein Kopftuch. Das mit dem Kopftuch ist kompliziert.
- Im Islam tragen nur Frauen eins. Manche verhüllen sich komplett, so wie die hier.
- In Deutschland finden das nicht alle gut, dass sich nur Frauen verhüllen sollen.
- Oder sie finden, dass ein Kopftuch fremd aussieht. Weil Merve nicht will,
- dass gleich jeder irgendwas denkt, trägt sie keins. Das wieder finden viele streng gläubige Muslime nicht toll.
- Es ist in Deutschland ganz schön schwierig, es allen recht zu machen. Für Merve ist es eine Sache zwischen ihr und Gott.
- Ich glaube daran, dass Allah so barmherzig ist, dass er es mir nicht übel nimmt, dass ich keins trage.
- Und jetzt eine Frage an euch. Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt.
- Die Lösung gibt's zum Schluss. Beten können Muslime überall,
- besonders wertvoll sind die Gebete in der Moschee, dem muslimischen Gebetshaus.
- Erkennt man an so einem Turm, dem Minarett. Auf das von der Moschee in Wülfrath steigen wir mal rauf.
- Wow, ist toll hier oben. Ja. Was passiert auf einem Minarett.
- Von hier oben wird zum Gebet gerufen. Das bedeutet?
- Dass der Muezzin hier fünfmal am Tag hoch kommt. Ein Muezzin? Genau.
- Das war eine Checker-Frage. Ein Muezzin ist der, der auf das Minarett kommt und zum Gebet ruft.
- Sodass es jeder hören kann. Wir wissen Bescheid, dass wir kommen müssen.
- Das ist das, was wir vorhin auf deinem Handy gehört haben. Genau.
- Ein bisschen wie der Kirchturm, bei dem die Glocke läutet und einlädt, in die Kirche zu kommen.
- Das passiert hier in der Moschee? Nein, hier leider nicht. Aber in der Türkei wird das fünfmal täglich gemacht.
- Und das klingt dann so. Oft kommt der Ruf heutzutage auch vom Tonband. In Deutschland ist der Ruf erlaubt,
- die meisten Moscheen verzichten aber darauf. Das Minarett zeigt dann einfach: Hier steht eine Moschee.
- Kann ich auch etwas runter rufen. Klar. Was denn? Wie wäre es mit: Hallo Wülfrath.
- Gute Idee. Machen wir zusammen. Auf drei. Ein, zwei, drei: Hallo Wülfrath!
- Das war super. Die kommen gleich alle in die Moschee. Ein Muezzin ruft die Muslime fünfmal am Tag vom Minarett aus zum Gebet.
- Jetzt schauen wir uns die Moschee mal von innen an. Dafür ziehen wir die Schuhe aus und Merve bindet ihr Kopftuch um.
- Eine Moschee betritt man immer mit dem rechten Fuß zuerst. Der Imam steht hier vorne vor der Gebetsnische.
- Da fängt er an zu beten. Ganz alleine steht er da. Was ist ein Imam. Der Vorbeter.
- Der betet vor und wir beten nach. In einer vollen Moschee sieht das dann so aus:
- Besonders feierlich ist das Freitagsgebet. In den großen Moscheen, kommen Tausende Menschen zusammen.
- Aber: Männer und Frauen beten getrennt. Wir treffen jetzt den Imam, Herrn Schahin.
- Und den Vorsteher der Gemeinde, Herrn Karaman. Wie viele Imame kommt Herr Schahin aus der Türkei
- für einige Jahre nach Deutschland und spricht kaum Deutsch. Merve übersetzt.
- Wenn ein Imam die Gemeinde anleitet, dann ist er ja wahrscheinlich ein richtiger Koranexperte.
- Können Sie den gesamten Koran auswendig? Den kann er auswendig.
- Komplett alles? Wirklich? Das ist nicht schlecht. Respekt.
- Kann ich mal was hören? Haben Sie eine Lieblingsstelle? * Er rezitiert. *
- Mit dem Gebet bittet Herr Schahin Allah um Hilfe und Gnade. Ähnlich wie Christen mit dem Vaterunser.
- Toll. Danke. Warum klang das so speziell? Wie gesungen.
- Muss man ein guter Sänger sein, wenn man Imam werden will? Das wird nicht vorgesungen,
- sondern der Koran wird mit dieser Betonung gelesen. Allah sagt sozusagen:
- Indem ihr im Koran lest, sollt ihr eure Stimme verschönern. Okay. Das hat man gehört.
- Wenn man daraus liest, klingt das wie Gesang. Einmal im Jahr ist Ramadan, Fastenmonat.
- Da dürfen Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken.
- Ich verbringe morgen mit Merve den ersten Tag des Ramadan und faste. Ich muss dafür früh aufstehen. Bis gleich.
- * Schnarchen * Mhh.
- Was denn? Ach so, stimmt. Es ist Ramadan. Ich habe gesagt, dass ich mitfaste.
- Ich muss frühstücken gehen. Leute, es ist jetzt 2.30 Uhr nachts, oder morgens, wie man's nimmt.
- Ich bin hundemüde und habe drei Stunden geschlafen. Jetzt bin ich mit Merve verabredet, zum Frühstücken.
- Obwohl es mitten in der Nacht ist. In einer Stunde beginnt der Ramadan, dann ist Fasten angesagt.
- 18 Stunden. Bis am Abend die Sonne untergegangen ist und wir das Fasten brechen dürfen.
- Ich kuck mal zu ihr rein. Bestimmt pennt sie noch und macht nicht auf.
- Ja, sieht so aus. * Türsummer ertönt. *
- Bis zur Dämmerung ist's nicht mehr lang. Ab 3.30 Uhr in der Nacht ist Schluss mit essen und trinken.
- Tagsüber gibt's dann nix mehr. Einen ganzen Monat lang. Was heißt Guten Appetit auf Türkisch?
- Afiyet olsun. Afiyet olsun. Afiyet olsun.
- Es gibt auch in anderen Religionen eine Fastenzeit. Im Christentum auch.
- Die Christen erinnern damit an das Fasten Jesu. Warum Muslime fasten, klär ich jetzt.
- Checker-Frage. Damit wir wissen, wie es ärmeren Leuten geht,
- die nicht so viel Essen haben wie wir hier. Okay, das finde ich schön.
- Wenn es 3.30 Uhr ist und wir fertig sein müssen, dann darf bis zum Fastenbrechen in 18 Stunden nichts in deinen Mund?
- Genau. Kein Kaugummi ... gar nichts? Genau. Gar nichts. Kein Wasser. Kein Kaugummi. Kein Bonbon.
- Wenn es regnet, darf man keine Tropfen schlucken. Muss man schon.
- Man soll nicht extra mit offenem Mund sprechen. Genau, das soll man nicht.
- Dann trinken wir lieber jetzt noch ordentlich Wasser, gleich dürfen wir ja nicht mehr.
- Eine Minute. Vielen Dank. Wir sehen uns später. Gute Nacht.
- Gute Nacht. Ich leg mich noch mal schlafen. * Schnarchen *
- Was denn? Mann, das ist echt zu früh für mich.
- Merve studiert noch. Sie wird Bauingenieurin und ist oft mit ihrem Chef auf der Baustelle.
- Wenn es richtig heiß ist, ist die Arbeit dort für Fastende super anstrengend.
- Auch für mich ... Weil nichts trinken ungesund werden kann
- müssen Schwangere, Alte, Kinder und Kranke nicht fasten. Am Nachmittag geht's zur Uni von Merves Schwester.
- Die muss mit leerem Bauch studieren und in der Kantine dürfen nur die anderen essen.
- Wir haben seit 13 Stunden nichts gegessen und getrunken. Langsam wird es richtig anstrengend.
- Ich hab so Hunger. Ich bin müde, unkonzentriert und schlecht gelaunt. Alle essen um einen rum, es ist echt anstrengend.
- Ihr müsst gar nicht so kucken. Ihr sitzt da die ganze Zeit und seid am Mampfen. Unfassbar.
- Das ist so gemein. Wo kommt bei euch die Freude daran her.
- Sobald wir abends am Tisch sitzen, macht es Spaß. Dann wissen wir wirklich, wie wichtig Essen ist.
- Daher ist es um so schöner zu sehen, ich habe noch sechs Stunden und dann kann ich essen.
- Auch die Vorbereitungen vorm Essen machen Spaß. Du hast das so gesagt, oder haben wir noch sechs Stunden?
- Wir haben noch sechs Stunden. Immer noch? Wir fasten seit 13 Stunden.
- Ich dachte, Ahhh. Sechs Stunden.
- Oh Mann. Das Fasten erinnert Muslime, wie wertvoll Essen und Trinken sind.
- Fast geschafft. Noch zwei Stunden. Am Abend backen wir für das Fastenbrechen.
- Aber, Teig naschen ist nicht. Das Fastenbrechen feiert Merve nicht in der Wülfrather Moschee,
- sondern in einer kleinen, direkt in ihrem Wohnort Velbert. Was passiert danach? Ist dann Schluss bis zum nächsten Jahr?
- Nein. Wir werden nach diesen 30 Tagen eine riesen Feier haben. Eine riesen Feier? Genau.
- Wir werden vier Tage lang, mit den Erwachsenen, das Zuckerfest feiern. Ist ja krass.
- Es wird vier Tage nur Süßes gegessen. Ehrlich? Ihr fastet 30 Tage und dann gönnt ihr euch vier Tage was.
- Dann ist der Ramadan vorbei. Dann müssen wir ein Jahr warten bis zum Fasten.
- Beim Zuckerfest besucht man auch Verwandte und feiert mit ihnen. Es ist eines der wichtigsten Feste. Wie bei den Christen Weihnachten.
- Bevor jetzt das Fastenbrechen beginnt, betet der Imam. * Imam rezitiert. *
- Jetzt kannst du anfangen. Ist das toll.
- Das macht mich richtig glücklich. Heute hab ich gecheckt, wie viel wir täglich so essen,
- ohne richtig drüber nachzudenken. Eine super Erfahrung für mich. Merve. Ich wollte sagen, es war richtig toll.
- Vielen Dank fürs Mitmachen-Lassen und Einladen. Das war eine tolle Erfahrung. Auch das Fasten. Danke.
- Bitte, Tobi. Du bist immer willkommen. Vielen Dank. Super.
- In ein paar Stunden steht Merve wieder auf, und fastet weiter. Hier noch die Antwort auf die Mitmachfrage.
- Habt ihr die Antwort vorhin gecheckt? Schaut mal. Der Imam steht hier vorne. Was ist ein Imam?
- Ein Imam ist der Vorbeter. Also, richtig war Antwort C.
- Ich habe echt noch Hunger. Ich habe doch nichts gegessen. Ich esse das hier noch auf.
- Und ihr macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Hey. Das ist meins. Du hast den ganzen Tag lang gegessen.
- Untertitelung: BR 2016 # Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. # Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- # Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- # Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. # Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- # Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!