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Bilanzkennzahlen einfach erklärt | Goldene Bilanzregel und 1:1 Regel

EconomicsTeacher11:23 22.625 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 89 Zeilen
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  1. hallo und herzlich willkommen zu diesem Video heute schauen wir uns Bilanzkennzahlen genauer an viel Spaß
  2. bevor wir ein genaueren Blick auf die Bilanzkennzahlen werfen können sollten wir uns den konkreten Aufbau einer Bilanz nochmals Gedächtnis holen eine
  3. Bilanz ist in zwei Teile aufgeteilt aktiv war und Passiva auf der aktiver Seite wird unser Vermögen abgebildet auf der passiver Seite des Kapital das
  4. Vermögen lässt sich weiter aufteilen in Anlagevermögen da fallen alle Positionen rein wie z.B Grundstücke Immobilien oder Maschinen daneben gibt es das
  5. Umlaufvermögen z.B die Kasse unsere Bank aber auch die Vorräte die wir haben das Kapital lässt sich grundsätzlich einteilen in Eigenkapital und
  6. Fremdkapital unter Fremdkapital fallen so Dinge wie Darlehen oder Verbindlichkeiten auf der Passivseite gucken wir uns also an wo kommt unser
  7. Geld eigentlich her also unsere Mittel Herkunft zu welchen Teilen besteht unser Geld aus Eigenkapital und zu welchen Teilen besteht unser Geld aus
  8. Fremdkapital also welches Geld ist wirklich unser und welches haben wir uns nur geliehen auf der Aktivseite schauen wir uns an was wurde mit dem Geld
  9. eigentlich gekauft also unsere Mittel Verwendung haben wir unser Kapital benutzt um Anlagevermögen zu kaufen Grundstücke oder Immobilien
  10. beispielsweise oder besteht unser Vermögen hauptsächlich aus Cash aus der Kasse auf der Bank oder eben die Vorräte am einfachsten zu verstehen sind die
  11. verschiedenen Arten der Bilanzkennzahlen wenn wir mal genauer anschauen was man in so einer Bilanz eigentlich ablesen kann bzw miteinander vergleichen kann
  12. bei dem Bilanzkennzahlen versuchen wir jetzt Aussagen auf Basis der Struktur der Bilanz zu treffen wir können uns hier verschiedene Dinge anschauen wir
  13. können beispielsweise ablesen ob wir mehr Eigenkapital oder mehr Fremdkapital haben und auf Basis dessen und zu überlegen sollten wir eine zukünftige
  14. Anschaffung Liebe mit eigen oder mit Fremdkapital finanzieren auf der Aktivseite kann ich mir z.B das Verhältnis anschauen zwischen Anlage und
  15. Umlaufvermögen also habe ich mehr Anlage oder habe ich mehr Umlaufvermögen wie ist das Verhältnis zwischen den beiden Sachen also wie ist es genau aufgebaut
  16. das heißt wir vergleichen sozusagen von oben nach unten also zum Beispiel im Vermögen das Anlage mit dem um Vermögen oder beim Kapital das eigen mit dem
  17. Fremdkapital das heißt wir sind auf einer vertikalen Ebene wir vergleichen oben mit unten deshalb sprechen wir hier von vertikalen Bilanzkennzahlen bzw der
  18. vertikalen Bilanzstruktur wir können aber auch auf die horizontale Ebene gehen also links mit rechts bzw rechts mit linksvergleichen also die
  19. aktivposition mit dem passivposition wir können uns anschauen in welchem Verhältnis eigentlich das Anlagevermögen zum Eigenkapital steht oder auch das
  20. Anlagevermögen insgesamt zu dem Kapital was wir haben man kann sich aber auch beispielsweise anschauen wie viel Fremdkapital man im Vergleich zum
  21. Umlaufvermögen hat um dann Aussagen auf Basis der Liquidität treffen zu können werfen Blick auf konkrete Bilanzkennzahlen wir schauen uns im
  22. Folgenden an wie diese ausgerechnet und interpretiert werden ich verzichte dabei auf konkrete Zahlen Beispiele Bilanzen und die Strukturen von Bilanzen können
  23. teilweise so unterschiedlich ausfallen dass diese sich auch ganz unterschiedlich auch je nach Branche interpretieren lassen letztlich müssen
  24. die Zahlen auch einfach nur in diese Formeln eingesetzt werden und ausgerechnet werden und die zeige ich euch natürlich wir schauen selbst bin
  25. ich auch darauf ob diese Zahlen gut oder schlecht sind wobei das alles immer nur Richtwerte sind es gibt auch Unternehmen die erfüllen diese Richtwerte nicht und
  26. arbeiten trotzdem total erfolgreich beginnen wir mit der vertikalen Bilanzstruktur also mit vertikalen Bilanzkennzahlen da haben wir
  27. beispielsweise die Eigenkapitalquote wir rechnen das Eigenkapital geteilt durch das Gesamtkapital mal 100 wir schauen uns also an in Prozent wie viel von
  28. unserem Gesamtkapital denn eigentlich Eigenkapital ist das Gleiche kann man mit dem Fremdkapital machen und die Fremdkapitalquote ausrechnen dazu
  29. rechnen wir das Fremdkapital geteilt durch das Gesamtkapital mal 100 dann wissen wir in Prozent wie viel von unserem Gesamtkapital Fremdkapital ist
  30. hier gilt grundsätzlich je höher das Eigenkapital desto krisenfester bzw unabhängiger ist das Unternehmen kommen hier auch schon zu einer ersten Regel
  31. wie man befolgen kann die sogenannte 1 zu 1 Regel die eins zu eins Regel sagt dass das Eigenkapital zum Fremdkapital in einem Verhältnis von 1 zu 1 stehen
  32. soll in dem Zusammenhang können wir uns eine dritte bilanzkennzahl anschauen und zwar den Verschuldungsgrad hier schauen wir uns das Verhältnis an zwischen
  33. Fremdkapital und Eigenkapital wenn wir Fremdkapital geteilt durch Eigenkapital rechnen mal 100 haben wir in Prozent den Grad der Verschuldung wenn dies genau
  34. ausgeglichen ist also in einem Verhältnis von 1 zu 1 steht dann hat man die sogenannte 1 zu 1 Regel erfüllt das ist allerdings eine Regel die in der
  35. Praxis selten eingehalten wird in den meisten Unternehmen ist die Fremdkapitalquote deutlich höher als sie Eigenkapitalquote dies ist also eine
  36. Regel die man durchaus befolgen kann es gibt aber auch viele Unternehmen die einen viel höheren Verschuldungsgrad haben und trotzdem erfolgreich
  37. wirtschaften letztlich kommt es natürlich darauf an was wir mit dem Fremdkapital dass wir uns geliehen haben machen im Hinblick auf die Struktur von
  38. eigenen Fremdkapital taucht den Aufgaben oder auch in Büchern häufig der Begriff Leverage Effekt auf diese ergibt sich aus der
  39. volkskennzahlen wie beispielsweise der eigen- und der Gesamtkapitalrentabilität um dieses Thema wird zum nächsten Video gehen ich verlinke das Video mal an den
  40. üblichen Stellen die unten in der Video Beschreibung oben im i oder auch in der endcard das waren jetzt drei Kennzahlen zu Kapitalstruktur also der Passivseite
  41. wir können aber auch auf die Aktivseite gehen und Kennzahlen zu vermögenstruktur ausrechnen da haben wir einmal die Anlagenintensität wir rechnen unser
  42. Anlagevermögen geteilt durch das Gesamtvermögen mal 100 dann wissen wir in Prozent wie hoch der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen des
  43. Unternehmens ist dementsprechend gibt es natürlich auch noch die Umlauf Intensität da nehmen wir jetzt unser Umlaufvermögen und teilen das durch das
  44. Gesamtvermögen mal 100 und wissen dann in Prozent wie hoch der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen des Unternehmens ist hier gibt's jetzt keine
  45. eindeutige Regel aber es gilt natürlich je höher die Anlage Intensität desto größer sind die monatlichen Fixkosten und desto geringer die Flexibilität des
  46. Unternehmens das heißt wir haben hier einen Maßstab für die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens wie hoch diese Flex Mobilität sein sollte
  47. hängt aber völlig von der Branche ab dementsprechend kann man hier keine allgemeine Regel festlegen sondern muss dann auf ähnliche Branchenzahlen gucken
  48. und Unternehmen untereinander vergleichen werfen wir einen Blick auf die horizontale Bilanzstruktur wir vergleichen bei der Horizontalen
  49. Bilanzstruktur jetzt links mit rechts oder rechts mit Links also aktiv mit passiv bzw passiv mit aktiv wichtige Kennzahlen ergeben sich aus der
  50. anlagendeckung da haben wir zum Beispiel einmal den Deckungsgrad 1 da schauen wir uns an Eigenkapital geteilt durch Anlagevermögen mal 100 es gibt doch
  51. einen Deckungsgrad 2 dann nehmen unser Eigenkapital plus das langfristige Fremdkapital geteilt durch das Anlagevermögen mal 100 aber was gucken
  52. wir uns hier eigentlich genau an die anlagendeckung gibt an in welchem Maß ist das Anlagevermögen durch langfristig verfügbares Kapital finanziert ist wenn
  53. wir sie auf den Deckungsgrad 1 schauen verstehen wir jetzt hier unter langfristig verfügbares Kapital das Eigenkapital weil unser Eigenkapital ist
  54. wie es im Ohr drin steckt unser eigenes Kapital dementsprechend ist das in der Regel auch langfristig verfügbar frem Kapital müssen wir irgendwann
  55. zurückzahlen also es ist irgendwann nicht mehr da wir schauen uns also im Deckungsgrad 1 an wie viel von unserem Anlagevermögen wir mit Eigenkapital
  56. finanziert haben wenn wir über langfristiges finanzieren sprechen könnten wir zum Eigenkapital noch unser langfristiges Fremdkapital dazu nehmen
  57. das ist also unser Fremdkapital was wir wirklich sehr langfristig aufgenommen haben Darlehen zum Beispiel dann könnten wir beim Deckungsgrad 2 eben ausrechnen
  58. wie viel von unserem Anlagevermögen einmal durch unser Eigenkapital was wir sehr langfristig haben finanziert ist aber auch zusätzlich durch langfristig
  59. aufgenommenes Fremdkapital aber welche Aussage lässt sich durch den Deckungsgrad in Netz eigentlich ableiten hier könnte man eine weitere Regel
  60. beachten die sogenannte goldene Bilanzregel die goldene Bilanzregel besagt dass unser Anlagevermögen durch möglichst langfristiges Kapital
  61. finanziert sein sollte weil unser Anlagevermögen sind ja unsere Immobilien unsere Grundstücke unsere Maschinen das sollte jetzt nicht durch kurzfristiges
  62. Geld finanziert sein was wir kurzfristig zurückzahlen müssen sondern durch langfristiges Geld die goldene Bilanzregel sagt eben das Anlage Jürgen
  63. zu 100% durch langfristiges Kapital finanziert sein sollte dementsprechend sollte bei den deckungsgraden noch 100% rauskommen im besten Fall schon beim
  64. Deckungsgrad 1 also dass unser Anlagevermögen zu 100% durch Eigenkapital finanziert ist sollte das nicht der Fall sein kann man zumindest
  65. auch mal den Deckungsgrad 2 sich anschauen und schauen ob wenigstens 100% unseres Anlagevermögens durch Eigenkapital plus langfristiges
  66. Fremdkapital finanziert ist man kann in der Horizontalen Bilanzstruktur aber auch ein Blick auf die Liquidität werfen die wir grundsätzlich in drei
  67. verschiedene Grade einteilen wenn wir uns anschauen wie die Liquidität ausgerechnet wird sehen wir schon mal dass wir in jeder Rechnung das
  68. Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital suchen bei der Liquidität ersten Grades schauen wir uns an wie ist denn das Verhältnis von unseren
  69. flüssigen Mitteln also Kasse und Bank im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital also wie viel Geld haben wir in der Kasse und auf der Bank um
  70. unser kurzfristiges Fremdkapital wieder zurückzahlen zu können also Geld das wäre relativ kurzfristig wieder zurückgeben müssen wenn wir einen Grad
  71. weiter gehen nehmen wir noch die kurzfristigen Forderungen dazu also zusätzlich zu Bank und Kasse Geld dass wir kurzfristig bekommen sollten im
  72. Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital und wenn wir auf den dritten Grad der Liquidität gehen nehmen wir unser gesamtes Umlaufvermögen im
  73. Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital mit den Liquiditätskennzahlen können wir Aussagen darüber treffen wie liquide ein
  74. Unternehmen ist also wie viel flüssiges Geld vorhanden ist im Verhältnis zu dem was man kurzfristig wieder zurückzahlen muss auch hier gibt es Ergebnisse an dem
  75. man sich orientieren kann so sagt man beispielsweise bei der Liquidität ersten Grades dass die ca 20% betragen sollte man sollte also flüssige Mittel im
  76. Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital und Höhe von 20% haben die Liquidität zweiten Grades sollte bei ungefähr 100% liegen die Liquidität
  77. dritten Grades bei ungefähr 200 %. das bedeutet man sollte doppelt so viel Umlaufvermögen haben als kurzfristiges Fremdkapital sollte man unter diesen
  78. Zahlen liegen hat man wohl zu wenig Liquidität das bedeutet man kann nicht so flexibel auf bestimmte Dinge reagieren weil man nicht so viel Cash in
  79. der Kasse hat andersrum ist es aber auch nicht unbedingt geschriebenswert möglichst viele Liquidität zu haben ein Unternehmen möchte sein Geld ja lieber
  80. investieren um aus dem Geld mehr Geld werden zu lassen liquide des Geldes aber eher dafür da um Rechnungen zu bezahlen das ist nichts was investiert ist
  81. dementsprechend wird das Geld auch nicht vermehrt dementsprechend hat ein Unternehmen das überlegidität hat also sehr hohe liquiditätsgrade viel Geld in
  82. der Kasse liegen und es geht einem Rendite verloren bei diesen Zahlen 20% 100% 200% muss man aber auch wieder dazu sagen dass ein ungefähre Zahlen das kann
  83. von branchenbranche auch unterschiedlich sein wie hoch das sein sollte es gibt sicherlich Branchen das Liquidität wichtiger als andere es gibt sicherlich
  84. Unternehmen die haben sehr hohe liquiditätsgrade und sind trotzdem sehr erfolgreich aber auch Unternehmen die sehr niedrige Liquidität gerade haben
  85. und sehr erfolgreich sind es sind Möglichkeiten um Unternehmen einordnen zu können aber es ist kein Erfolgsgarant wenn man diese Regeln die ich jetzt hier
  86. aufgeführt habe alle einhält und das waren die wichtigsten Kennzahlen zu Bilanzstruktur es gibt noch viele mehr die alle unterschiedlich beurteilt
  87. werden können solche Zahlen geben Hinweise auf die Gesundheit eines Unternehmens wobei so viele Unternehmen gibt die auf dem Papier schlechte Zahlen
  88. haben und trotzdem insgesamt sehr erfolgreich sind im nächsten Video geht es um die Erfolgskennzahlen Klick dafür gerne hier aber für dieses Video soll es
  89. dann erst einmal gewesen sein wir sehen uns beim nächsten Mal

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