Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Kirche im Mittelalter I Geschichte
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 50 Zeilen
- in diesem Video geht es um die große Bedeutung der Kirche im Mittelalter wie groß ist die Macht der Kirche wieso haben die Menschen Angst vor dem
- fgeefuer und was ist der Ablasshandel alles was du wissen musst jetzt nicht umsonst sagt man statt Mittelalter auch das christliche
- Mittelalter denn das Christentum prägt die Kunst die Schulen und die Universitäten die Kirche ist sowohl Grundherr als auch
- Wirtschaftsunternehmen politischer Player übt aus und nicht zuletzt dominieren die großen Kirchenbauten die Städte und Dörfer aber wie kommt das
- Kaiser Karl der Große versteht sich als von Gott berufener Beschützer der Kirche und er leitet daraus das Recht ab die bischofsposten in seinem Reich zu
- besetzen seine Nachfolger die deutschen Kaiser die machen das genauso sie verstehen sich als König und Priester sie verbinden weltliche und religiöse
- Macht und Vereinen das in einer Person auch viel später beziehen sich Könige und Kaiser noch da dass sie von Gottes Gnaden herrschen also das Gottes gut
- findet dass sie das Sagen haben die Kirche ist unter den ersten deutschen Kaisern Staatskirche also weltliche und kirchliche Macht sind eins die Kaiser
- Gründen Klöster um ihr Land voranzubringen denn Klöster sind Zentren der Bildung und des Wissens und große Wirtschaftsbetriebe Viehzucht z.B
- Ackerbau und Weinbau bringen die Klöster voran und die Kaiser nutzen die Kirche auch weil es im frühen Mittelalter keine Verwaltung gibt mit der ein Herrscher
- sein Reich regieren kann aber die Kirche die hat eine Organisationsstruktur und darauf kann man gut zurückgreifen und kann sagen okay wir nutzen die um das
- Reich zu verwalten und genau das machen auch die Kaiser kirchliche Amtsträger sind also Beamte des Herrschers und deshalb erlangen einige kirchliche
- Würdenträger auch weltliche Macht die Bistümer Mainz und Trier sind große und wichtige ja kann man schon sagen quasi sten im mittelalterlichen Reich die
- Frage ist aber natürlich wer hat denn jetzt mehr macht der Kaiser oder die Kirche also der Papst na ja konkret macht sich das an der Frage fest werden
- eigentlich die Bischöfe aussuchen und in ihr Amt einsetzen darf na einem langen Streit ist der Kaiser am Ende der Verlierer und die Kirche besetzt jetzt
- selbstständig ihre eigenen Ämter dieser sogenannte Investiturstreit führt dazu dass ab dem Jahr
- 1122 weltliche und geistliche macht voneinander getrennt werden zumindest theoretisch praktisch beanspruchen die sbste aber immer mehr weltliche Macht
- und die Kirche verweltlicht auch immer weiter unter anderem besitzt die Kirche riesige Ländereien und die Bischöfe die benehmen sich teilweise wie Adelige
- Fürsten die Erzbischöfe von Trier Köln und Mainz mischen sich aktiv in die Reichspolitik ein und dürfen König und Kaiser mitwählen der Papst selbst
- beansprucht die Oberhoheit über alle christlichen reiche aber die verwältlichung betrifft auch die eigentliche Aufgabe der Kirche z.B die
- Seelsorge damals werden Kirchenämter verkauft oder mit Verwandten besetzt und die Gläubigen die müssen für religiöse Handlungen oder Tätigkeiten bezahlen
- außerdem sind die Pfarrer vor Ort oft schlecht ausgebildet und na ja muss man auch sagen charakterlich nicht immer für ihr Amt geeignet so manche geistliche
- halten sich selber nicht an die Gebote Gottes obwohl sie genau das von den Gläubigen fordern die Menschen leben in einer sehr unsicheren Zeit und sind mit
- vielen Übeln konfrontiert sie sind einer Welt ausgesetzt die sie kaum verstehen und auf die sie keinen Einfluss haben wenn z.B schlechtes Wetter zu schlechten
- Ernten führt dann müssen die Menschen hungern oder sogar verhungern sie begreifen dass dann oft als Strafe Gottes Krankheiten vor allem solchen
- scheinen aus dem Nichts zu kommen und fordern oft Hunderte oder Tausende Opfer Medikamente oder Impfungen gibt es nicht in dieser Zeit das ist also natürlich
- eine große Schwierigkeit und es gibt viele Gründe Angst zu haben und sich nach Sicherheit zu sehnen Sicherheit die die Kirche bieten soll für die Menschen
- im Mittelalter ist klar dass sie nach dem Tod nicht verschwinden sondern dass sie sich vor Gott rechtfertigen müssen für das was sie auf der Erde getan haben
- deshalb fürchten Sie sich vor dem was nach dem Tod kommt das Jüngste Gericht die Strafe im Jenseits mittelalterliche Bilder zeigen auch wie die Menschen sich
- das vorstellen die Hölle ist ein monströser Schlund der die verdammten verschlingt im Inneren peinigen Flammen und Dämonen mit Folterinstrumenten die
- Leiber der verstoßenen fürchterliche Schmerzen vielleicht noch fürchterlicher als das was es auf der Erde für harte Strafen gibt vier Teilen Köpfen
- verstümmeln auf dem Scheiterhaufen verbrennen die Schrecken des Jenseits sind praktisch überall präsent ihr müsst euch vorstellen dass die Leute damals
- nicht ständig irgendwelche Bilder gesehen haben so wie wir heute ich meine bei uns laufen überall Videos hängen Plakate rum vieles mehr wir sind total
- abgestumpft und nehmen das gar nicht mehr war aber im Mittelalter gibt es sowas gar nicht nur sehr wenige Bücher kein fern ja kein Internet damals sieht
- man Bilder eigentlich nur in der Kirche und da gibt es heiligen Bilder und Engel und Bilder von Flammen und von Teufeln die haben die Menschen viel mehr
- beeindruckt als es uns heute beeindrucken würde man muss zwischen Hölle und Fegfeuer unterscheiden wenn man stirbt und ein guter Christ war dann
- kommt die Seele sofort in den Himmel und wenn man gesündigt hat also gegen Gottes Gebote verstoßen hat dann muss man durch Strafen von der Sünde gereinigt werden
- das ist das feggefeuer und je nachdem wie sehr man gesündigt hat kann das feggefeuer länger oder kürzer dauern schwere Sünder müssen direkt in die
- Hölle jetzt muss man sagen dass die mittelalterliche Kirche das feggefeuer nicht erfunden hat das gibt es schon länger aber sie vermagtet es sozusagen
- die Menschen haben richtig Angst vor dem feggefeuer und fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt und sie wenden sich an die Kirche denn die Kirche kann den
- Gläubigen dabei helfen ihre Zeit im fegfeeuer zu verkürzen dazu müssen die men Mens Buße tun das heißt Sie müssen ihre Fehler wieder gut machen und
- bekommen dadurch einen bestimmten Ablass von ihrer Strafe im fegfeeuer das geht z.B durch Fasten wochenlang nur Wasser und Brot essen oder eine anstrengende
- Pilgerreise zu Fuß die Kirche geht dann dazu über Ablässe auch zu verkaufen das Logen dazu lautet wenn das Geld im Kasten klingt die Seele aus dem Fegfeuer
- springt statt Buße zu tun können die Gläubigen sich jetzt von ihrer Sünde also freikaufen spätestens als die Kirche bzw der Papst für den Bau des
- Petersdoms in Rom viel Geld braucht bewirbt man dieses ablasswesen so wie man heute ein neues Handy bewerben würde Prediger tingeln durch die Dörfer und
- Städte und fordern die Menschen zum Kauf der Ablässe auf da wird so eine richtige Show draus gemacht und genau das ist der Moment in dem ein Mönch und
- Universitätsprofessor aus Wittenberg genug hat und 95 Thesen gegen den Ablasshandel formuliert was dann passiert das erfahrt ihr im Video über
- diesen Mönch über Martin Luther und die Reformation bis dahin könnt ihr euch noch anschauen wie das Leben der Menschen in der mittelalterlichen Stadt
- so ausgesehen hat in dem entsprechenden Video und wenn ihr künftig kein Video mehr von uns verpassen wollt dann abonniert den Kanal einfach danke euch
- fürs zuschauen bis zum nächsten Mal
Zum Nachlesen
GeschichteUnter Geschichte versteht man im Allgemeinen diejenigen Aspekte der Vergangenheit, derer Menschen gedenken und die sie deuten, um sich über den Charakter …
PapstPapst ist der deutschsprachige geistliche Titel für den Bischof von Rom als Oberhaupt der katholischen Kirche, bestehend aus der römisch-katholischen Kirche …
StändegesellschaftStändegesellschaft bezeichnet in den Humanwissenschaften eine hierarchisch geordnete Gesellschaft mit voneinander abgegrenzten sozialen Gruppierungen – den …
KaiserIn der Antike hießen seit der Zeit des Augustus, des Großneffen Caesars, die Herrscher des Römischen Reichs Imperator Caesar Augustus (siehe auch Prinzipat und …