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Mathematik · Klasse 7–8 · aktualisiert

Histogramm erstellen und richtig interpretieren

Ein Histogramm zeigt, wie sich Messwerte auf Klassen verteilen. Du lernst, es mit Häufigkeitsdichten zu zeichnen und Flächen richtig zu deuten.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Histogramm erstellen und richtig interpretieren

Kurz gesagt

Ein Histogramm stellt klassierte Daten durch aneinandergrenzende Rechtecke dar. Die Breite ist die Klassenbreite, die Fläche die Häufigkeit der Klasse. Die Höhe ist deshalb die Häufigkeitsdichte h_i = \frac{n_i}{b_i}, etwa 5 Personen : 10 Jahre = 0,5 Personen pro Jahr.

Ein Histogramm zeigt die Verteilung klassierter Daten. Entscheidend ist die Fläche jedes Rechtecks: Sie stellt die Häufigkeit der Klasse dar. Die Höhe allein genügt nur bei gleich breiten Klassen zum direkten Vergleich.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

3 Abschnitte

Bei vielen Messwerten wird eine Liste schnell unübersichtlich. Deshalb fasst du benachbarte Werte zu Klassen zusammen, zum Beispiel „20 bis unter 30 Jahre“. Die 20 gehört dann zu dieser Klasse, die 30 schon zur nächsten. Anders als beim Säulendiagramm liegt auf der x-Achse eine geordnete Werteskala, und die Rechtecke grenzen direkt aneinander. So gehst du vor: Teile den Wertebereich in Klassen ein. Bestimme für jede Klasse die Klassenbreite b_i und zähle die Häufigkeit n_i. Berechne die Häufigkeitsdichte h_i. Trage auf der x-Achse die Klassengrenzen ein und auf der y-Achse die Dichte. Zeichne über jeder Klasse ein Rechteck mit der Breite b_i und der Höhe h_i.

Definition

Histogramm

Ein Histogramm stellt die Häufigkeitsverteilung klassierter Daten durch direkt aneinandergrenzende Rechtecke dar. Die Breite eines Rechtecks entspricht der Klassenbreite, seine Fläche der Klassenhäufigkeit.

Alter in JahrenBreiteHäufigkeitDichte
0 bis unter 101020,2
10 bis unter 201050,5
20 bis unter 301030,3
30 bis unter 401060,6
40 bis unter 501040,4

Merke: Breite × Höhe = Fläche = Häufigkeit. Sind alle Klassen gleich breit wie hier bei 20 Personen, gehört das höchste Rechteck auch zur häufigsten Klasse.

Teste dich

LeichtWelche Eigenschaft zeigt in einem Histogramm die Klassenhäufigkeit?

Alles auf einen Blick

Histogramm

  • Aufbau

    aneinandergrenzende Rechtecke über Klassen einer Werteskala

  • Fläche

    Breite mal Höhe ergibt die Häufigkeit der Klasse

  • Dichte

    Häufigkeit geteilt durch Klassenbreite

  • Gleiche Breiten

    Höhen dürfen direkt verglichen werden

  • Verschiedene Breiten

    Flächen vergleichen, nicht Höhen

  • Klasseneinteilung

    verändert, wie das Histogramm wirkt

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Taschengeld von 18 Kindern als Histogramm

  1. 1Daten: 4 Kinder bekommen 0 bis unter 10 €, 8 Kinder 10 bis unter 20 €, 6 Kinder 20 bis unter 50 €
  2. 2Klassenbreiten: 10 €, 10 € und 30 €
  3. 3Dichten: 4 : 10 = 0,4, 8 : 10 = 0,8 und 6 : 30 = 0,2 Kinder pro Euro
  4. 4Kontrolle: 10 · 0,4 + 10 · 0,8 + 30 · 0,2 = 4 + 8 + 6 = 18
  5. 5Das Rechteck für 20 bis unter 50 € ist breit, aber nur 0,2 hoch. Seine Fläche zeigt die 6 Kinder.

Fehler finden

Welche Klasse ist häufiger? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Die Häufigkeit einer Klasse zeigt die des Rechtecks. Die Häufigkeitsdichte ist Häufigkeit Klassenbreite. Bei verschieden breiten Klassen vergleichst du die .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Histogramm

LeichtWodurch unterscheidet sich ein Histogramm grundlegend von einem Säulendiagramm?
MittelEine Klasse ist 15 Einheiten breit und enthält 3 Beobachtungen. Wie hoch ist ihr Rechteck?
SchwerEin Histogramm zeigt ein hohes, schmales und ein niedrigeres, breites Rechteck. Wie findest du die häufigere Klasse?

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