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Pessimum

Das (ökologische) Pessimum (von lat. pessimus – am schlechtesten) bezeichnet den Grenzwert (Minimum oder Maximum) eines Toleranzbereichs einer biologischen …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Definition und Bedeutung
  2. 2. Toleranzbereich und Optimumskurve
  3. 3. Weitere Bedeutungen

Definition und Bedeutung

Das ökologische Pessimum bezeichnet den Grenzwert eines Toleranzbereichs einer biologischen Art. An diesem Minimum oder Maximum kann der jeweilige Organismus gerade noch existieren. Das Pessimum ist damit der Gegenbegriff zum ökologischen Optimum, bei dem die Lebensbedingungen für die Art am günstigsten sind.

Toleranzbereich und Optimumskurve

Für jeden abiotischen Umweltfaktor, also einen unbelebten Einfluss wie die Temperatur, besitzt eine Art eine physiologische Potenz. Das ist der Wertebereich, innerhalb dessen die Art überhaupt existieren kann. Bei der Temperatur liegt dieser Bereich beispielsweise zwischen Bedingungen, unter denen es für die Art weder zu heiß noch zu kalt ist.

Trägt man diesen Wertebereich zusammen mit dem Gedeihen der Art grafisch auf, entsteht eine Optimumskurve. Das Gedeihen kann zum Beispiel anhand der Wachstumsrate, der Überlebensrate oder der Fortpflanzungsrate gemessen werden. In der Regel besitzt die Kurve zwei Pessima: ein Minimum und ein Maximum des jeweiligen Umweltfaktors. Außerhalb dieser Grenzwerte kann die Art nicht mehr existieren.

Weitere Bedeutungen

Allgemein bezeichnet Pessimum das Gegenteil von Optimum. Insbesondere kann damit die schlechtest mögliche Entwicklung oder Ausprägung gemeint sein; in diesem Sinn steht der Begriff auch im Zusammenhang mit Pessimismus.

Lernvideos zu Pessimum

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