Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Periodizität

Mathematik: In der Mathematik nennt man das Auftreten sich wiederholender Werte Periodizität und die entsprechenden Funktionen periodische Funktionen · Chemie: …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung der Periodizität
  2. 2. Periodizität in Wissenschaft und Technik
  3. 3. Zeitliche Beispiele

Bedeutung der Periodizität

Periodizität, auch Turnus oder Wiederkehr, bezeichnet die Eigenschaft einer Sache oder eines Vorgangs, bei der ein bestimmtes Ereignis regelmäßig auftritt. Die regelmäßige Reihe solcher Ereignisse heißt Zyklus. Der Zeitraum zwischen zwei gleichen Erscheinungen eines sich wiederholenden Vorgangs wird Periode genannt.

Bei zeitlicher Periodizität beschreibt die Frequenz, wie oft sich ein Ereignis in einer bestimmten Zeitdauer wiederholt. Die Periodendauer, oft kurz Periode, gibt dagegen an, wie viel Zeit zwischen zwei Ereignissen liegt. Umgangssprachlich wird bei zeitlichen Vorgängen auch „Zyklus“ als Bezeichnung für eine Periode verwendet.

Das Gegenteil ist die Aperiodizität: Aperiodische Vorgänge verlaufen nicht regelmäßig periodisch.

Periodizität in Wissenschaft und Technik

In der Mathematik heißt das wiederholte Auftreten gleicher Werte Periodizität; Funktionen mit diesem Merkmal heißen periodische Funktionen.

In der Chemie beschreibt das chemische Periodensystem Regelmäßigkeiten in den Strukturen von Atomen.

In Physik und Technik zeigt sich Periodizität besonders bei Schwingungen und Wellen: Für regelmäßig wiederkehrende physikalische Erscheinungen lässt sich eine Periodendauer angeben.

Zeitliche Beispiele

Zeitliche Periodizität findet sich bei den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie bei den Gezeiten mit Ebbe und Flut. Als weitere Beispiele werden der Lebenszyklus mit Geburt, Leben und Tod und astronomische Zeiträume genannt, etwa Revolutionsperiode, Sarosperiode beziehungsweise Saroszyklus, Sonnenzirkel und Mondzirkel.

Auch in Politik, Kalenderwesen und Journalismus gibt es regelmäßige Zeitfolgen: Wiederkehrende Amtszeiten von Organen oder Funktionsträgern heißen auch Amtsperioden. Im Kalender gibt es die Metonperiode beziehungsweise den Metonzyklus. Zeitungen und Zeitschriften erscheinen in unterschiedlichen Rhythmen, zum Beispiel als Wochenzeitung oder als Quarterlies.

Weiterlesen

Frequenz Die Frequenz (von lateinisch frequentia ‚Häufigkeit'; auch Schwingungszahl genannt) ist in Physik und Technik ein Maß dafür, wie schnell bei einem periodischen … Mathematik An deutschen Universitäten gehört die Mathematik meistens zur selben Fakultät wie die Naturwissenschaften, und so wird Mathematikern nach der Promotion in der … Periodische Funktion Dieser Artikel behandelt den mathematischen Begriff Periode in der Bedeutung des Abstandes beim regelmäßigen Wiederkehren eines Funktionswertes. Siehe Periode ( … Chemie Zentrale Begriffe der Chemie sind chemische Reaktionen und chemische Bindungen. Durch chemische Reaktionen werden chemische Bindungen gebildet oder gespalten. Periodensystem Erste Periode: 1Wasserstoff bis 2Helium · Zweite Periode: 3Lithium bis 10Neon · Dritte Periode: 11Natrium bis 18Argon · Vierte Periode: 19Kalium bis 36Krypton. Physik Die Arbeitsweise der Physik besteht in einem Zusammenwirken experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung. Physikalische Theorien bewähren sich in … Schwingung Als Schwingungen oder Oszillationen (lateinisch oscillare ‚schaukeln') werden wiederholte zeitliche Schwankungen von Zustandsgrößen eines Systems bezeichnet. Welle In der Physik bezeichnet Welle den Vorgang, elektromagnetische Wellen, Materiewellen, Gravitationswellen). Beispiele sind elektromagnetische Wellen, … Jahreszeit Meteorologische Jahreszeiten · Frühling: 1. März–31. Mai · Sommer: 1. Juni–31. August · Herbst: 1. September–30. November · Winter: 1. Dezember–28./29. Februar. Gezeiten Die Gezeiten oder Tiden (niederdeutsch Tid, Tied [tiːt] „Zeit“; Pl. Tiden, Tieden [tiːdən] „Zeiten“) sind die Wasserbewegungen der Ozeane, die durch die von … Ebbe Als Ebbe oder ablaufendes Wasser wird das Sinken des Meeresspiegels infolge der Gezeiten (Tiden) bezeichnet. Das Gegenteil heißt Flut (steigendes Wasser). Astronomie An den Universitäten wurde die Astronomie um etwa 1800 zu einer eigenen Studienrichtung, wird heute aber oft dem Physikstudium zugeordnet. In der deutschen …