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Neaera (Band)

Das Mischen und Mastern übernahm der dänische Produzent Tue Madsen. Im Anschluss an die Veröffentlichung des Albums absolviert Neaera zusammen mit Caliban …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Profil und Besetzung
  2. 2. Entwicklung der Band
  3. 3. Studioalben und Chartplatzierungen
  4. 4. Musikvideos

Profil und Besetzung

Neaera ist eine Metalcore-Band aus Münster, Deutschland, mit Einflüssen des Melodic Death Metal. Die Band wurde 2003 gegründet, 2015 zunächst aufgelöst und ab 2018 schrittweise wieder aktiv. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Tobias Buck (Gitarre), Sebastian Heldt (Schlagzeug), Benny Hilleke (Gesang) und Benjamin Donath (E-Bass). Stefan Keller kam 2004 als zweiter Gitarrist hinzu. Zur aktuellen Besetzung gehören Tobias Buck, Sebastian Heldt, Benny Hilleke, Benjamin Donath (seit 2003) und Stefan Keller (seit 2004).

Entwicklung der Band

Tobias Buck gründete im Sommer 2003 zunächst ein Nebenprojekt, das Hardcore mit schwedischen und Power-Metal-Einflüssen verbinden sollte. Kurz vor dem ersten Auftritt hieß die Gruppe zunächst The Ninth Gate. Durch Stefan Kellers tief im Hardcore und Death Metal verwurzelte Riffideen entwickelte sich der spätere Sound der Band.

Im Februar 2004 nahm Neaera im Docma-Klang-Studio in Osnabrück an zwei Wochenenden ein Demo auf. Am 2. April 2004 bot Metal Blade Records der Band einen Plattenvertrag an. In diesem Zusammenhang wurde der Name in Neaera geändert. Das erste Album, The Rising Tide of Oblivion, entstand im November 2004 im Stage One Studio unter der Produktion von Andy Classen und erschien am 21. März 2005.

In den folgenden Jahren veröffentlichte die Band regelmäßig Studioalben und tourte in Europa. Nach Let the Tempest Come vom 7. April 2006 folgten unter anderem die Road To Devastation-Tour Anfang 2007, ein Auftritt beim Wacken Open Air am 2. August 2007 und die erste Headliner-Tour im Herbst 2007. Das dritte Album Armamentarium erschien am 24. August 2007. Ein Armamentarium bezeichnet eine Rüstkammer oder die Instrumentensammlung eines Arztes. Weitere Tourneen fanden unter anderem mit As I Lay Dying und Caliban sowie auf Festivals wie Summerbreeze statt.

Das vierte Studioalbum Omnicide – Creation Unleashed wurde am 27. Mai 2009 veröffentlicht. Für Forging the Eclipse wurden die Schlagzeugaufnahmen erneut im Stage One Studio angefertigt; die übrigen Aufnahmen entstanden im Rape of Harmonies Studio unter Alexander Dietz. Tue Madsen übernahm Mischen und Mastern. Das Album erschien laut Bandgeschichte am 22. Oktober 2010, in der Diskografie ist als Erstveröffentlichung der 26. Oktober 2010 angegeben. 2012 unterschrieb Neaera erneut bei Metal Blade Records. Dort erschien Ours Is the Storm am 1. März 2013 in Europa und am 5. März in den Vereinigten Staaten.

Am 3. September 2015 gab die Band ihre Auflösung bekannt. Als Grund wurde genannt, Neaera beenden zu wollen, bevor die Gruppe „nur noch ein Schatten seiner selbst“ sei. Konkrete Gründe wurden nicht genannt; die Mitglieder betonten, nicht im Streit auseinanderzugehen. Im Dezember 2015 folgten letzte Konzerte in Münster, Leipzig und Stuttgart.

2018 trat Neaera bei den Impericon Festivals in Leipzig und Oberhausen wieder gemeinsam auf. Die offizielle Reunion wurde jedoch erst im Dezember 2019 bekannt gegeben. Am 12. Dezember 2019 erschien die Single Torchbearer. Das selbstbetitelte Album Neaera folgte am 28. Februar 2020 bei Metal Blade und erreichte Platz acht der deutschen Albumcharts. Das achte Studioalbum All Is Dust erschien am 28. Juni 2024 und erreichte Platz 18 in Deutschland. Die Singles Pacifier und All is Dust wurden von Musikvideos begleitet.

Studioalben und Chartplatzierungen

Alle in der Diskografie aufgeführten Studioalben erschienen bei Metal Blade Records:

  • 2005: The Rising Tide of Oblivion, Erstveröffentlichung am 21. März; keine aufgeführte Platzierung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • 2006: Let the Tempest Come, Erstveröffentlichung am 7. April; keine aufgeführte Platzierung.
  • 2007: Armamentarium, Erstveröffentlichung am 24. August; Platz 65 in Deutschland für eine Woche.
  • 2009: Omnicide – Creation Unleashed, Erstveröffentlichung am 26. Mai; Platz 51 in Deutschland für eine Woche.
  • 2010: Forging the Eclipse, Erstveröffentlichung laut Diskografie am 26. Oktober; keine aufgeführte Platzierung.
  • 2013: Ours Is the Storm, Erstveröffentlichung am 1. März; Platz 48 in Deutschland für eine Woche.
  • 2020: Neaera, Erstveröffentlichung am 28. Februar; Platz 8 in Deutschland, Platz 58 in Österreich und Platz 55 in der Schweiz, jeweils für eine Woche.
  • 2024: All Is Dust, Erstveröffentlichung am 28. Juni; Platz 18 in Deutschland für eine Woche.

Für All Is Dust wurde Neaera am 5. Oktober 2024 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Sparte Hard und Heavy nominiert. Die Diskografie nennt für mehrere ältere Alben keine Chartplatzierungen.

Musikvideos

Die veröffentlichten Musikvideos beziehen sich jeweils auf ein Album:

  • 2006: Paradigm Lost und Let the Tempest Come zum Album Let the Tempest Come
  • 2009: Prey to Anguish zu Omnicide – Creation Unleashed
  • 2011: Heaven’s Descent zu Forging the Eclipse
  • 2019: Torchbearer, 2020: Deathless und Catalyst zum Album Neaera
  • 2024: Pacifier und All is Dust zum Album Neaera beziehungsweise All Is Dust

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