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Koordinatenachse
die Abszissenachse (x-Achse), die horizontale (waagerechte) Koordinatenachse, und; die Ordinatenachse (y-Achse), die darauf vertikale (senkrechte) …
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Bedeutung und Aufbau
Koordinatenachsen sind hervorgehobene Linien, die bei Positionsangaben in einer Fläche oder im Raum als Bezug dienen. Meist sind sie gerade Linien, die sich schneiden, wie im kartesischen Koordinatensystem. Zusammen bilden sie das Achsenkreuz.
In der Ebene gibt es zwei Achsen:
- die Abszissenachse oder x-Achse als horizontale (waagerechte) Achse,
- die Ordinatenachse oder y-Achse als dazu vertikale (senkrechte) Achse.
Für räumliche Objekte kommt die Applikatenachse oder z-Achse hinzu. Sie steht auf den beiden anderen Achsen senkrecht.
Verwendung und Orientierung
Die Achsen legen den qualitativen oder quantitativen Rahmen fest, in dem ein funktioneller Zusammenhang zwischen zwei Variablen dargestellt werden kann. Dies geschieht vorzugsweise in einem ebenen rechtwinkligen Koordinatensystem. Eine dritte Variable lässt sich durch Parallelprojektion berücksichtigen oder als Parameter einer Kurvenschar beziehungsweise eines Kennlinienfeldes darstellen.
Zur Orientierung werden die Achsen mit den dargestellten Größen beschriftet. Wichtig ist auch der Schnittpunkt der beiden Achsen: Er ist häufig, aber nicht zwingend der Nullpunkt des Koordinatensystems. Da andere Möglichkeiten bestehen, soll dieser markante Punkt auf beiden Achsen beschriftet sein. Achsen können eine Skalenteilung oder ein Koordinatennetz haben.
Räumliche Einteilung und Abgrenzung
Drei Koordinatenachsen liegen jeweils paarweise in drei Ebenen. Diese drei Ebenen teilen den Raum in Bereiche ein, die Oktanten genannt werden.
Als Koordinatenachsen werden keine kreisförmigen Bezugslinien bezeichnet. Deshalb gilt der Begriff nicht für die Kreise des geographischen Koordinatensystems, mit denen „Länge“ und „Breite“ angegeben werden.