Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Iphofen (Iphofen)
Iphofen (fränkisch: Ibhouf) ist der Hauptort der Stadt Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Bayern. Iphofen. Stadt Iphofen. Wappen von Iphofen.
Inhalt6 Abschnitte
Überblick und Lage
Iphofen ist der Hauptort der Stadt Iphofen im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Bayern. Der Ort liegt auf 256 m ü. NHN, hat eine Fläche von 26,04 km² und 3240 Einwohner (31. Dezember 2023). Als größter und einwohnerreichster Gemeindeteil bildet Iphofen den Mittelpunkt der politischen Gemeinde und des östlichen Landkreises.
Geografisch liegt Iphofen im Nordwesten des Gemeindegebiets, am Vorland des Steigerwaldes und nahe dem Schwanberg, der als Iphöfer Hausberg gilt. Größere Städte in der Nähe sind Kitzingen in etwa 8 km Entfernung, Ochsenfurt in etwa 14,9 km Entfernung und Würzburg in 26 km Entfernung. Naturräumlich gehört Iphofen zum Schwanbergvorland, einem Teil des Iphofen-Gerolzhofener Steigerwaldvorlandes. Der Raum vermittelt zwischen den flachen Gäuflächen und dem Anstieg zum Steigerwald.
Das Klima gehört zur Maingauklimazone, einer der trockensten und wärmsten Klimazonen Deutschlands. Das ist ein wichtiger Grund für den Weinbau. Die Böden bestehen häufig aus Lettenkeuper und enthalten an vielen Stellen Lettengips. Hydrologisch gehört Iphofen trotz größerer Entfernung zum Main zum Einzugsbereich seiner Zuflüsse. Wehrbach und Siechhausbach umfließen den historischen Stadtkern und speisten schon im Mittelalter den Stadtgraben. Im Süden der Gemarkung fließt der Breitbach, der mehrere Wassermühlen antrieb.
Die Gemarkung Iphofen umfasst 26,041 km² und ist in 4097 Flurstücke mit durchschnittlich 6356,04 m² gegliedert. Neben dem Hauptort liegen dort Domherrnmühle, Gumpertsmühle, Landthurm und Vogtsmühle. Die historische Innenstadt zeigt bis heute eine Zweiteilung: Im Nordosten liegt die Altstadt mit Pfarrkirche St. Vitus, Rathaus und Marktplatz; südwestlich schließt das Gräbenviertel mit Heiligblutkirche und Spital an. Beide Teile wurden erst im 14. Jahrhundert verbunden und sind noch durch einen innerstädtischen Graben optisch getrennt.
Geschichte
Der Ortsname Iphofen wurde erstmals 741 als „villa Iphahova“ erwähnt. Seine genaue Herleitung ist umstritten. Die Endung „-hofen“ verweist auf eine Hofanlage. In der Forschung setzte sich in den 1980er Jahren die Deutung durch, dass Iphofen vom Iffgau abzuleiten sei: Der Ort wäre demnach der Königshof im Iffgau gewesen.
Die Umgebung war schon lange vor dem Mittelalter besiedelt. Funde zeigen Besiedlung seit der Linearbandkeramik, dem Jungneolithikum und der Urnenfelderzeit. Der nahe Schwanberg war in mehreren Epochen bewohnt und wahrscheinlich Standort einer vorgeschichtlichen Höhenfestung. Ab dem 6. Jahrhundert drangen fränkische Stämme in die Region vor, brachten das Christentum mit und ordneten das Gebiet dem Iffgau zu. Um 700 besiedelten die Franken die Stelle der heutigen Stadt. Dort entstand ein Königshof, vermutlich im Süden der heutigen Altstadt in der Martinsvorstadt.
741 wurde in einer Schenkungsurkunde Karlmanns eine Kirche in Iphofen genannt. 1023 erscheint Iphofen in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. Besonders wichtig war die Stadterhebung am 22. Februar 1293 durch Bischof Manegold von Neuenburg. Iphofen sollte als Grenzbefestigung des Hochstifts Würzburg gegen Nachbarn wie Hohenlohe, Castell und Nürnberg dienen. Im 14. Jahrhundert konnten die Würzburger Fürstbischöfe ihre Rechte in Iphofen ausbauen; 1384 gingen die restlichen hohenlohischen Besitzungen an den Bischof. Danach wurde auch das Gräbenviertel in die Stadtmauer einbezogen. Die Befestigungen entstanden zwischen 1421 und 1481.
Reformation, Bauernkrieg und Markgrafenkrieg prägten das 16. Jahrhundert. Viele Einwohner wandten sich der lutherischen Lehre zu, doch mit der Gegenreformation unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ab 1585 mussten Protestanten zum katholischen Glauben zurückkehren oder die Stadt verlassen. Im Bauernkrieg schlossen sich die Iphöfer am 26. April 1525 den Bauern an; nach der Niederschlagung wurden acht Rädelsführer in Iphofen hingerichtet. 1553 wurde die Stadt im Markgrafenkrieg von Truppen Albrecht Alcibiades besetzt und finanziell schwer belastet.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Iphofen früh Musterungsplatz und litt unter Einquartierungen, Angriffen und wirtschaftlichem Niedergang. 1631 besetzten schwedische Truppen die Stadt. 1632 kam es zu Angriffen und Bränden; viele Einwohner verließen Iphofen. Noch 1650 berichtete eine Bittschrift, es gebe kaum mehr als 70 Bürger und Einwohner, viele Häuser stünden leer oder verfielen. Im 18. Jahrhundert erholte sich die Stadt durch den fränkischen Weinbau, wurde aber 1759 und 1762 von preußischen Truppen erpresst.
1803 kam Iphofen durch die Säkularisation an Bayern, wechselte in den folgenden Jahren aber mehrfach die Herrschaft und wurde erst 1810 endgültig bayerisch. 1865 erhielt die Stadt Anschluss an die Bahnstrecke Fürth–Würzburg. Im Ersten Weltkrieg starben 65 Menschen aus Iphofen, im Zweiten Weltkrieg 102 Soldaten. In der NS-Zeit wurden Andersdenkende und Juden ausgegrenzt; die Malzfabrik von Wilhelm und Irma Adler wurde „arisiert“. 1945 wurde Iphofen durch eine Erklärung vom 3. April zur Lazarettstadt gemacht und am 6. April kampflos von amerikanischen Truppen besetzt, wodurch Zerstörung verhindert wurde. Nach 1945 wuchs Iphofen durch Heimatvertriebene und Evakuierte und entwickelte sich durch Dienstleistungen und die Firma Knauf weiter.
Politik, Bevölkerung und Wappen
Nach der Stadterhebung hatte Iphofen eine besondere Verwaltungsstellung. Der Würzburger Fürstbischof ernannte einen Schultheißen als Vertreter der Herrschaft. Daneben standen gewählte Bürgermeister und der Stadtrat. Bürger wurde man durch Eid vor Schultheiß und Bürgermeister sowie durch Zahlung einer Gebühr. Ein Amtskeller zog Steuern und Naturalabgaben ein. Mit dem Übergang an Bayern wurde die frühere Aufteilung in Ober- und Unterbürgermeister abgeschafft; die Bürgermeister wurden nun von der Gemeinde gewählt.
Die übergeordneten Verwaltungseinheiten wechselten mehrfach. Bis 1802 gehörte Iphofen zum Amt Iphofen im Fränkischen Reichskreis. Danach unterstand es unter anderem dem Landgericht älterer Ordnung Markt Bibart und später dem Bezirksamt Scheinfeld beziehungsweise Landkreis Scheinfeld. Seit 1972 ist Iphofen Hauptort der Stadt Iphofen im Landkreis Kitzingen in Unterfranken. Gerichtliche Zuständigkeiten führten von Zentgericht Iphofen über Landgericht Markt Bibart und Amtsgericht Scheinfeld zum Amtsgericht Kitzingen.
Die Einwohnerentwicklung zeigt starke Einschnitte. Für 1443 werden etwa 400 Personen angenommen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg lebten 1650 nur noch etwa 70 Personen in der Stadt. 1711 erreichte Iphofen mit 1424 Einwohnern einen damaligen Höchststand. 1830 überschritt die Bevölkerung erstmals 2000 Personen, sank aber bis vor dem Ersten Weltkrieg auf etwa 1600. Nach 1945 stieg sie durch Heimatvertriebene auf über 2400. In den 2000er und 2010er Jahren nahm die Zahl erneut zu, vermutlich vor allem durch das Wachstum der Firma Knauf Gips. 2023 hatte die frühere Gemeinde beziehungsweise heutige Gemarkung Iphofen 3240 Einwohner.
Das Wappen zeigt „in Blau auf einem grünen Dreiberg einen silbernen Eisenhut, dessen Rand zu beiden Seiten mit einem von Silber und Rot gevierten Fähnchen besteckt ist“. Der Eisenhut steht für Wehrhaftigkeit der Stadt und ihrer Bürgerschaft. Die Fähnchen verweisen als Rennfähnlein auf die Bischöfe von Würzburg. Die drei Hügel können den Weinbau andeuten. Das heutige Wappen ist seit Abdrucken ab 1430 belegt; ältere Siegel zeigten einen Bischof mit Stab und Mitra.
Stadtbild und Sehenswürdigkeiten
Iphofen besitzt ein weitgehend erhaltenes spätmittelalterliches und barockes Ortsbild. In der Stadt gibt es 138 Baudenkmäler. Die ganze Altstadt steht als Ensemble unter Schutz. Sie umfasst die Stadt innerhalb der Ummauerungslinie aus dem 13. Jahrhundert, das im 14. Jahrhundert einbezogene Gräbenviertel, Türme, Tore, Mauer und Grabenzone. Ein Grüngürtel trennt die historische Altstadt von jüngerer Bebauung.
Das Zentrum der Altstadt bildet nicht eine Hauptstraße, sondern der langgestreckte Marktplatz mit Rathaus und Rentamt. Die Pfarrkirche St. Vitus liegt etwas zurückversetzt, bildet aber mit dem Rathaus eine städtebauliche Einheit. Im Gräbenviertel ist der Julius-Echter-Platz der Mittelpunkt; dort liegen Spital und Heiligblutkirche. Iphofen wird auch als Dreitorestadt beschrieben, weil sich drei wichtige Toranlagen erhalten haben.
Die katholische Stadtpfarrkirche St. Vitus geht auf eine 1293 erwähnte Kapelle zurück. Der Chor entstand 1414, das Langhaus wurde bis 1612 wiederaufgebaut. Die Kirche ist eine dreischiffige Hallenkirche mit hohem Ostturm. Im Inneren befinden sich unter anderem ein Hochaltar mit dem Kirchenpatron Vitus, eine steinerne Madonna um 1420, Vitus- und Sebaldusfenster aus dem 15. Jahrhundert sowie eine Holzfigur des Johannes Evangelist von Tilman Riemenschneider. Südlich der Kirche steht die Michaelskapelle, ein früheres Beinhaus. Ein Beinhaus diente der Aufbewahrung von Gebeinen, wenn auf dem Friedhof kein Platz mehr war. Es wurde 1380 erstmals erwähnt und gehört zu den letzten erhaltenen Beinhäusern Frankens.
Die Heiligblutkirche im Gräbenviertel wurde 1329 gegründet und war lange Ziel von Wallfahrten. Unter Julius Echter von Mespelbrunn wurde sie zwischen 1605 und 1615 stark umgebaut. Sie besitzt einen typischen Julius-Echter-Turm. Die Spitalkirche geht auf das 1338 gegründete Spital St. Johannes Baptistae zurück, das Armen, Alten und Kranken dienen sollte. Seit 1987 nutzt die evangelisch-lutherische Gemeinde die Kirche.
Das Rathaus am Marktplatz wurde ab 1716 durch den Würzburger Hofbaumeister Joseph Greissing gebaut und am 11. September 1718 eingeweiht. Gegenüber liegt das Amtshaus oder Rentamt, ein früherer Verwaltungsmittelpunkt des würzburgischen Amtes Iphofen und heute Teil des Knaufmuseums. Besonders wichtig ist auch die Stadtbefestigung. Sie entstand nach der Stadterhebung, wurde mehrfach erneuert und blieb fast vollständig erhalten. Typisch sind Doppeltore mit Torturm, Vorwerk und Brücken über den Doppelgraben. Die Mauer hatte später vor allem zollrechtliche Bedeutung.
Weitere wichtige Zeugnisse sind Klosterhöfe, private Fachwerk- und Stadthäuser, Bildstöcke und Hausfiguren. Bildstöcke sind religiöse Kleindenkmäler im Freien. Der älteste erhaltene Iphöfer Bildstock stammt aus dem Jahr 1515 und wird mit dem Umfeld Tilman Riemenschneiders verbunden. Außerhalb der Altstadt sind die Wüstung St. Martin, Reste des Landgrabens und historische Mühlen bedeutsam. Der Landgraben war ein etwa eineinhalb Meter tiefer Grenzgraben entlang der Gemarkung, erstmals 1331 erwähnt.
Wirtschaft, Verkehr und Bildung
Die Wirtschaft Iphofens hat sich stark verändert. In der Vormoderne war Iphofen eine Ackerbürgerstadt, in der Weinbau im Mittelpunkt stand. Heute sind vor allem Gipsindustrie, Kulturtourismus und Weinbau wichtig. Die frühere Forstwirtschaft im Iphöfer Stadtwald hat an Bedeutung verloren.
Die Knauf Gips KG hat ihren Sitz in Iphofen und gehört zu den weltweit bedeutenden Unternehmen der Baustoffindustrie. Der Standort profitiert von Gipsvorkommen in der Umgebung. Gips entstand vor etwa 200 Millionen Jahren als gelöstes Salz des Urmeers und lagerte sich in Schichten von bis zu sechs Metern Mächtigkeit ab. Schon in der Frühen Neuzeit wurde um Iphofen Gipskeuper gewonnen, im Barock vor allem für Stuckarbeiten. Bis ins 20. Jahrhundert erfolgte der Abbau meist in kleinen Familienbetrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Bedeutung von Gips als Baustoff deutlich. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren noch zwölf Brüche wirtschaftlich genutzt. Die Abbauflächen sind mit etwa 2 bis 3 Hektar pro Steinbruch klein, was Renaturierung und Rekultivierung erleichtert.
Iphofen ist auch ein bedeutender Weinbauort im Anbaugebiet Franken. Nach Rebfläche liegt es nach Volkach und Nordheim am Main auf Platz drei. Vier Weinlagen heißen Iphöfer Domherr, Iphöfer Julius-Echter-Berg, Iphöfer Kalb und Iphöfer Kronsberg; außerdem ist Iphofen namensgebende Leitgemeinde der Großlage Iphöfer Burgweg. Die warm-trockene Maingauklimazone und Keuperböden mit hohem Gipsanteil begünstigen den Weinbau. Weinbau ist seit dem Frühmittelalter belegt; 1158 werden „vineas in Ypphofen“ genannt. 1582 gab es 320 ha Weinberge um die Stadt. Nach Niedergang im 19. Jahrhundert und Reblausbefall ab dem 30. August 1905 erholte sich der fränkische Weinbau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch bessere Methoden, Genossenschaften und Flurbereinigung. Heute prägen mehr als 20 Winzer die Weinstadt; Julius-Echter-Berg und Kronsberg sind vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter klassifiziert.
Der Kulturtourismus ist ein weiterer Grundpfeiler. Die Bahnstrecke Fürth–Würzburg machte Iphofen seit 1865 für Ausflügler leichter erreichbar. Heute organisiert die Tourist-Information Veranstaltungen, darunter das Winzerfest, das seit 1948 als Winzerspiel und seit 1977 als Open-Air-Veranstaltung besteht. Iphofen gehört mit mehr als 50.000 Übernachtungen im Corona-Jahr 2019 zu den wichtigsten Tourismuszielen im Steigerwaldvorland.
Verkehrlich liegt Iphofen an der Bundesstraße 8 und an der Bahnstrecke Fürth–Würzburg. Der Bahnhof wird von Regionalexpresszügen zwischen Würzburg und Nürnberg bedient; die Strecke ist eine zweigleisige elektrifizierte Hauptbahn und Teil des Kernnetzes der Transeuropäischen Verkehrsnetze. In Iphofen gibt es heute eine Grundschule, eine Mittelschule und zwei Kindergärten. Eine Schule ist seit 1436 belegt. Die Dr.-Karlheinz-Spielmann-Grundschule und die gleichnamige Mittelschule liegen im Norden der Altstadt; die Mittelschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10 und ermöglicht über den M-Zug den Realschulabschluss.
Museen, Sagen und Personen
Das wichtigste Museum ist das Knauf-Museum Iphofen, ein Privatmuseum der Knauf Gips KG. Es wurde 1983 im ehemaligen fürstbischöflichen Amtshaus eröffnet. Die Sammlung der Gipsfabrikanten Alfons N. Knauf und Karl Knauf zeigt Kunst des Altertums in originalgetreuen Gipsrepliken. Die Dauerausstellung umfasst rund 210 Abformungen in 20 Räumen und bietet auf 900 Quadratmetern Kunst alter Kulturen aus vier Erdteilen und fünf Jahrtausenden, darunter Stücke aus Mesopotamien, Ägypten, Griechenland, Rom, Altamerika und Indien. Zwischen 2008 und 2010 wurde ein moderner Erweiterungsbau ergänzt. Die Geschichtsscheune im Nebengebäude des Rathauses behandelt die Stadtgeschichte mit Stationen, Bildstöcken und einem Touchscreen mit Augmented Reality.
Die Iphöfer Sagen zeigen, welche Erzählungen mit Ort, Wald, Stadtmauer und Kirchen verbunden wurden. In der Sage von der Nachtglocke findet eine verirrte Gräfin Castell im Winter durch das Glockengeläut aus Iphofen aus dem Steigerwald heraus und schenkt aus Dankbarkeit der Gemeinde den Wald. Der nächtliche Pfarrer erzählt von einem eingeschlafenen Jungen in der Veitskirche, der einem Geisterpfarrer als Ministrant dient. Weitere Sagen handeln von einem Schatz in einer Scheuertenne, einem weißen Schweinchen, einem unheimlichen Rippchen und dem Höttehött, einem Hirten, der durch einen Meineid einen Grenzstreit zugunsten Iphofens entschieden haben soll. Diese Geschichten sind keine historischen Belege, sondern überlieferte Erzählungen.
Die Liste der Persönlichkeiten enthält viele in Iphofen geborene oder mit der Stadt verbundene Personen. Für die Stadtgeschichte besonders wichtig sind Andreas Brombierstäudl, Lehrer, Heimatforscher und Leiter des Stadtarchivs, sowie Karlheinz Spielmann, der 1945 die Ernennung Iphofens zur Lazarettstadt mit vorantrieb und 1961 Ehrenbürger wurde. Weitere Ehrenbürger sind Fritz Sturm, Organisator des ersten Winzerfestes 1948, sowie die Unternehmer Karl Knauf und Baldwin Knauf, denen 2008 die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde.