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Cis-Dur
Cis-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur, die auf dem Grundton cis aufbaut. Die Tonart Cis-Dur wird in der Notenschrift mit sieben Kreuzen geschrieben …
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Definition und musikalische Beziehungen
Cis-Dur ist eine Dur-Tonart, die auf dem Grundton cis aufbaut. Mit „Cis-Dur“ können sowohl die Tonart als auch die zugehörige Tonleiter und der Grundakkord, die Tonika cis–eis–gis, bezeichnet werden. Das Akkordsymbol lautet Cis oder C♯.
Die Tonleiter von Cis-Dur lautet: cis – dis – eis – fis – gis – ais – his – cis. In der Notenschrift wird die Tonart mit sieben Kreuzen notiert: fis, cis, gis, dis, ais, eis und his.
Die Paralleltonart ist ais-Moll, die Varianttonart cis-Moll. Die Dominante, also die auf der fünften Tonstufe beruhende wichtige Bezugstonart, ist Gis-Dur. Die Subdominante, die auf der vierten Tonstufe beruht, ist Fis-Dur. Der Charakter von Cis-Dur wird häufig als zart, licht und hell beschrieben.
Einordnung im Tonartensystem
Im System der Tonarten gehört Cis-Dur zu den Dur-Tonarten mit sieben Kreuzen. In der Übersicht der Vorzeichen steht es am Ende der Kreuztonartenfolge:
- 1 Kreuz: G-Dur
- 2 Kreuze: D-Dur
- 3 Kreuze: A-Dur
- 4 Kreuze: E-Dur
- 5 Kreuze: H-Dur
- 6 Kreuze: Fis-Dur
- 7 Kreuze: Cis-Dur
Die zugehörige Folge der Moll-Tonarten reicht in diesem Bereich von fis-Moll über cis-Moll, gis-Moll, dis-Moll bis zu ais-Moll. Cis-Dur ist damit die Dur-Tonart, die in der Übersicht den sieben Kreuzen entspricht; ihre Paralleltonart ais-Moll steht in derselben Vorzeichenstufe.
Werke und Verwendung
Werke in Cis-Dur sind vergleichsweise selten. Häufiger wird das enharmonisch identische Des-Dur verwendet. „Enharmonisch identisch“ bedeutet, dass beide Tonarten in der gleichstufigen Stimmung denselben klingenden Tonvorrat besitzen. Abseits der gleichstufigen Stimmung gilt dies jedoch zumindest nicht hinsichtlich der Tonfarbe. Des-Dur hat im Gegensatz zu Cis-Dur nur fünf Vorzeichen und liegt somit im Quintenzirkel.
Als bekanntestes Beispiel nennt der Artikel Johann Sebastian Bachs Präludien und Fugen in Das Wohltemperierte Klavier, vor allem das Präludium des ersten Teils.
Beginnt ein Werk in C-Dur und wird im Verlauf um einen Halbton nach oben transponiert, häufig durch eine Rückung, sollte der transponierte Abschnitt eher in Cis-Dur als in Des-Dur notiert werden. Dadurch wird die tatsächliche Erhöhung um einen Halbton von C-Dur nach Cis-Dur kenntlich gemacht.