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Basic Global English

Es handelt sich dabei um ein Englisch mit reduziertem Wortschatz, rudimentärer Grammatik und einer Reihe von Sprachkonventionen und häufigen Sprachfloskeln. Der …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Grundidee und Zweck
  2. 2. Wortschatz und sprachliche Hilfsmittel
  3. 3. Grammatik und Aussprache
  4. 4. Regeln für Gespräche
  5. 5. Lernmethode und Weiterentwicklung

Grundidee und Zweck

Basic Global English (BGE) ist eine 2005 von Joachim Grzega entwickelte Methode zum schnellen Erwerb englischer Grundkenntnisse und globaler kommunikativer Kompetenz. Sie kann im Selbststudium, im Grundschulunterricht und beim Unterricht erwachsener Lerngruppen eingesetzt werden.

BGE versteht Englisch als Lingua franca, also als gemeinsame Verständigungssprache für Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen. Es arbeitet mit einem reduzierten Wortschatz, einer rudimentären Grammatik sowie festgelegten Sprachkonventionen und häufigen Redewendungen. Das Konzept wurde in Anlehnung an Charles Kay Ogdens Basic English entwickelt.

Wortschatz und sprachliche Hilfsmittel

BGE umfasst ein Grundvokabular von 750 allgemeinen Wörtern sowie eine Reihe von Internationalismen, also Wörtern, die in mehreren Sprachen ähnlich vorkommen. Die 750 Wörter wurden nach morphologischen, semantischen und enzyklopädischen Prinzipien sowie nach ihrer Häufigkeit ausgewählt.

Zusätzlich wählt jeder Lernende 250 Wörter selbst aus:

  • 150 Wörter, um über das eigene Leben, Interessen, Freunde und die eigene Kultur sprechen zu können
  • 100 Wörter für eine andere Kultur, die den Lernenden besonders interessiert

Dieser individuelle Wortschatz soll Gespräche mit Menschen erleichtern, die ähnliche Erfahrungen oder einen ähnlichen kulturellen Hintergrund haben. Für die Sprechpraxis vermittelt BGE außerdem Techniken der Wortbildung und des Paraphrasierens, also des Umschreibens unbekannter oder fehlender Wörter.

Grammatik und Aussprache

BGE verwendet 20 Grammatikregeln und berücksichtigt Erkenntnisse über Englisch als Lingua franca. Bei Aussprache und Grammatik werden deshalb mehrere Varianten akzeptiert, wenn sie der Verständigung dienen. Neben unregelmäßigen Verbformen können auch vereinheitlichte, regelmäßige Formen gelten, beispielsweise „kept“ und „keeped“ oder „saw“ und „seed“.

Regeln für Gespräche

Zum Konzept gehören Regeln für das kommunikative Verhalten. Sie sollen eine erfolgreiche, empathische und respektvolle interkulturelle Verständigung ermöglichen und Missverständnisse oder den Abbruch eines Gesprächs verhindern. Metaphern und Kommunikationsstrategien, die die Verständigung erschweren könnten, sollen vermieden werden.

Lernmethode und Weiterentwicklung

BGE soll international einsetzbar sein und die wesentlichen Grundlagen des Englischen als Lingua franca effizient vermitteln. Es ist stark vereinfacht, gilt aber nicht als künstliches Englisch: Es basiert auf natürlichem Englisch und schließt auch nicht standardisierte Formen ein.

Für einen effizienten Unterricht soll BGE in der Muttersprache der Lernenden vermittelt werden. Neben sprachlichen Grundlagen erwerben sie soziale und methodologische Grundkenntnisse. Diese bilden die Grundlage dafür, die eigenen Englischkenntnisse später genauer abzustimmen und weiterzuentwickeln.

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