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Lotka-Volterra-Regeln - Ökologie 8
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
- Moin Leute. 1925 entwickelte Alfred Lotka, ein Chemiker, eine Theorie für das
- Räuberbeuteverhältnis. Vito Voltera, ein Physiker und Mathematiker, hatte allerdings die
- gleiche Idee. Was die beiden D so zu erforscht haben, erfahrt ihr hier. [Musik]
- Die beiden Wissenschaftler entwickelten komplett unabhängig voneinander drei Regeln. Diese Regeln beschreiben
- eigentlich nur, wie sich die Zahl der Lebewesen von zwei Arten verändert. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht.
- Die Regeln beziehen sich nämlich auf zwei Populationen, die eine Räuberbeutebeziehung haben. Außerdem
- geht es über einen großen Zeitraum. Die Arten dürfen keine anderen Beziehung haben. Die abiotischen und die
- biotischen Umweltfaktoren werden vernachlässigt und und. Eigentlich sind die Regeln in der Natur also nicht so
- wirklich anzuwetten. Zum groben Einschätzen sind sie aber ganz nützlich. So ihr Party People, fangen wir doch
- gleich mal mit der ersten Regel an. Wie gerade schon gesagt, geht's hauptsächlich um die Entwicklung von der
- Anzahl von Beutetieren und Räubern. Die erste Regel ist die periodische Populationsschwankung.
- Wir haben also eine Population, die von der Größe her schwankt und zwar in dem periodischen Zeitraum. Wie groß die
- Periode ist, hängt von den Anfangsbedingungen ab. Das heißt, wie groß die Population am Anfang war. Dazu
- kommt dann noch, wie schnell die Population wachsen kann, also wie hoch die Wachstumsrate ist. Ihr müsst euch
- also merken, die Größe der Populationen schwankt und das periodisch, also eine periodische Populationsschwankung.
- Und das Ganze gilt für die Beutepopulation, aber auch für die Räuberpopulation.
- Was auch noch wichtig ist, ist, dass die Anzahl der Beutetiere immer zuerst ihr Maximum erreicht. Die Räuberpopulation
- ist erst bisschen später, also phasenverzögert am Höhepunkt. Warum? Na ja, eigentlich ziemlich logisch. Ein
- Räuber frisst mehr als ein Beutetier. Wenn die Population immer gleich groß wären, wären die Räuber ständig auf
- Diät. Aber es gibt noch einen anderen Grund. Schon mal was von verschiedenen Fortpflanzungsstrategien gehört. Es gibt
- die R und die KS Strategie. Die RSTen können sich ziemlich schnell und viel fortpflanzen. Die Kstrategen sind
- bisschen gemütlicher und brauchen bisschen mehr Zeit. Die Beutetiere sind RSstrategen und pflanzen sich schnell
- fort. Deswegen sind die früher dran. Die Räuber sind Kstrategen und brauchen halt bisschen länger. Bei der zweiten Lotga
- Volta Regel geht's um Mittelwerte. Wenn man so Population lang genug beobachtet, kann man einen Mittelwert berechnen.
- Dann sieht man auch, dass der Mittelwert von den Populationen eigentlich immer gleich bleibt. Deswegen heißt diese
- Regel auch Konstanz der Mittelwerte. Bei den Mittelwerten ist die Anfangsbedingung übrigens total
- unwichtig. Da geht's nur ums Wachstum und um den Rückgang von den Populationen. Ach ja, hier sieht man
- auch wieder, dass die Kurven zwar schwanken, aber es im Schnitt immer mehr Beutetiere als Räuber gibt. Der
- Mittelwert von der Beutepopulation ist nämlich immer größer als der von der Räuberpopulation.
- Bei der letzten Regel geht's noch mal um die Mittelwerte. Mit einem Beispiel ist es einfacher. Also so ein Beispiel wären
- Meteorit, der einschlägt und in gleichem Maße die beiden Populationen trifft. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber möglich.
- Die beiden Populationen verlieren also den gleichen Anteil an Lebewesen. Weil es jetzt viel zu wenige Beutetiere gibt,
- haben die Räuber Hunger und ihre Population bricht komplett zusammen. Das heißt, es gibt nur noch ziemlich wenige
- Räuber. Der Mittelwert der Räuberpopulation sinkt kurzfristig ab. Wenn es praktisch keine Räuber gibt, ist
- das natürlich perfekt für die Beutetierpopulation. Deswegen steigt der Mittelwert der
- Beutepopulation kurzfristig an. Die Beutepopulation kann sich also viel schneller erholen als die der Räuber.
- Wenn irgend so eine Katastrophe oder sonst was passiert, werden die Mittelwerte gestört. Die
- Räuberpopulation feiert das allerdings nicht so. Ihr Mittelwert senkt ab. Die Beutepopulation hat daraus kurzenen
- Vorteil. Der Mittelwert steigt an. Also ganz short zusammengefasst, es gibt drei Regeln, die das Räuberbeuteverhältnis
- grob beschreiben. Die erste heißt periodische Populationsschwankung. Beide Populationen haben hoch und
- Tiefpunkte, was die Anzahl von Individuen angeht. Die Beutepopulation kommt immer zuerst. Erst bisschen später
- erreicht auch die Räuberpopulation ihren Höhepunkt. Alles passiert periodisch, das bedeutet in einem bestimmten
- Zeitraum. Die Anzahl von den Individuen in der Population schwankt also periodisch. Bei der zweiten Regel muss
- man sich eigentlich nur merken, dass die Mittelwerte eigentlich immer gleich sind. Sie sind konstant. Deswegen heißt
- die Regel Konstanz der Mittelwerte. Bei der dritten Regel geht's darum, was passiert, wenn die Mittelwerte plötzlich
- nicht mehr gleich sind. Wenn eine Störung der Mittelwerte stattfindet, reagieren die Populationen
- unterschiedlich darauf. Die Beutepopulation profitiert kurzzeitig. Das heißt, die Anzahl der Beutetiere ist
- höher als der Standardmittelwert. In der Räuberpopulation passiert genau das Gegenteil. Die Anzahl der Tiere ist kurz
- kleiner als der normale Mittelwert. Die Räuber brauchen überhaupt länger, um sich zu regenerieren.
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- benutzt unsere Suchtezeile. Ich sag, haut rein Leute. Wir sehen uns im nächsten Video und bis gleich.
Zum Nachlesen
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