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Lotka-Volterra-Regeln [Räuber-Beute-Beziehungen] - Luchs + Schneehase [Biologie, Ökologie,Oberstufe]
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 60 Zeilen
- [Musik] in diesem video geht es um eine ganz spezifische wechselbeziehungen zwischen
- prädatoren räubern und ihrer beute und zwar um die beobachtung dass die populationen von räubern zyklisch mit
- denen ihrer beute schwanken können die anzahl an räubern und ihrer beute also in bestimmten zeitabschnitten zu und
- wieder abnimmt eine wechselbeziehung zwischen räuber und beute arten habt ihr in einem vorherigen video von mir
- bereits kennen gelernt und zwar die ausprägung von evolutionären angepasst halten räuber können im laufe der
- evolution schneller und kräftiger werden und dadurch ihre effizienz beim beutefang steigern und als reaktion
- darauf können die beute arten flinker widerstandsfähiger weniger auffällig oder giftiger werden um sich ihrer
- fressfeinde zu erwehren und kommt aus einer abfolge von solchen wechselseitigen angepassten spricht man
- auch von einem revolutionären wettrüsten bzw von pro evolution nun wollen wir uns aber mit der population dynamik zwischen
- räuber und beute arten widmen und dabei vor allem der frage nachgehen wodurch die zyklischen schwankungen der
- populationsdichte bewirkt werden ein sehr gut untersuchtes beispiel für population zu klauen von räuber und
- ihrer beute und deshalb auch der klassiker in jedem biologie buch sind zyklen des kanadischen luxus und des
- schneehasen als haupt beute art des luchses die auswertungen der daten zeigen dass die bestände von luchsen und
- schneehasen in einem circa 10 jährigen zyklus schwanken alle zehn jahre erreichen die populationen einen
- höchststand in den jahren dazwischen geht die populationsdichte zuerst deutlich zurück und nimmt anschließend
- wieder zu betrachtet man die population maximal fällt auf dass die höchststände der
- hasen zuerst erreicht werden die der luchs folgt zeitverzögert um ein bis zwei jahre es zeigt sich also dass
- zwischen räuber und beute eine enge kopplung besteht und die gründe dieser korb liegen auf der hand wenn die anzahl
- an beutetieren zunimmt daneben folglich auch die bestände der räuber zu ihnen stehen nun durch die immer größere
- anzahl an beutetieren genug nahrung zur verfügung die sterblichkeit der beute population
- nimmt dadurch natürlich deutlich zu was so eine abnahme ihrer population führt dadurch steht den räubern wiederum
- weniger nahrung zur verfügung so dass auch ihre sterblichkeit ansteigt und ihre anzahl zurückgeht
- auch schon davor steigt der druck auf die räuber denn mit zunehmender populationsdichte steht einem einzelnen
- räuber weniger beute zur verfügung ab einem gewissen zeitpunkt ist der feind druck auf die beute population so
- niedrig weil die populationsdichte der räuber so stark dezimiert ist dass sich die schneehasen wieder erholen und ihr
- bestand wächst dadurch wiederum kann zeitlich versetzt auch die populationen der luchse
- ansteigen auch die tatsache dass es sich bei den räubern meist um k strategen handelt trägt dazu bei anders als bei
- den sogenannten er strategen deren lebenszyklus darauf ausgelegt ist die größtmögliche population wachstumsrate
- zu erreichen wie zum beispiel im fall der schneehasen als beute der fall sind car strategen unter anderem durch ein
- langsam ansteigendes produktionswachstum charakterisiert mehr dazu im entsprechenden videos zu den
- unterschiedlichen fortpflanzung strategien diese population zyklen wurden das erste mal von zwei
- wissenschaftlern lotta und volterra erforscht sie erkannten zudem regelmäßigkeiten in den zyklen zwischen
- räuber und ihrer spezifischen beute art die wir heute als die drei lotte terra regeln kennen zwei davon sind im video
- bereits angekommen die erste regel lautet die populationsdichte von deutsche und fressfeind schwanken bei
- konstanten umweltbedingungen periodisch und zeitlich zueinander verschoben wobei das population maximum der beute das des
- räubers seitlich vor angeschaltet ist zweitens die dichte jeder populationen stand um einen konstanten mittelwert die
- durchschnittliche größe einer population bleibt über einen längeren zeitraum betrachtet konstant das population
- maximum liegt natürlich deutlich über dem mittelwert wohingegen das minimum deutlich darunter liegt und damit der
- mittelwert zwischen diesen beiden größen vorzufinden ist drittens bei einer gleichstarken
- verminderung der anzahl an räubern und beute erholt sich die beute population schneller als die der räuber auch
- bereits erläutert hier im video und im engen zusammenhang mit den unterschiedlichen fortpflanzung
- strategien er und kas strategen stehen konkret sind beutetiere in der regel kleiner erreichen schneller ihre
- geschlechtsreife haben kürzere trage zeiten und eine höhere anzahl an nachkommen als die räuber
- und auch ein weiterer faktor trägt dazu bei wenn sowohl die beute als auch die räuber population nun stark dezimiert
- ist dann ist der zugang zu nahrung nur bei einer der beiden populationen stark dezimiert und zwar für die räuber
- population in diesem fall also die luchse den schneehasen als beute art steht auch jetzt immer noch ausreichend
- nahrung zur verfügung man weiß heute dass der artikel population zyklen nicht monokausal
- begründbar sind die zyklen sind nicht alleine auf eine enge wechselwirkung zwischen den räubern mit ihrer beute art
- zurückzuführen letztendlich zeigen die population zyklon eine korrelation das heißt einen statistischen
- zusammenhang zwischen zwei größen hier zum beispiel die anzahl an luchsen sowie hasen zugegeben die korrelation zwischen
- der anzahl an luxus und hasen das tuch es gibt einen englisch statistischen zusammenhang beider größen mit
- zunehmender anzahl an hasen erhöht sich auch die anzahl an luchsen und umgekehrt aber eine korrelation erklärt noch kein
- kausalzusammenhang im sinne einer ursache wirkung logisch denn möchte man herausfinden ob die ursache des
- population zyklus ausschließlich auf die wechselbeziehungen zwischen räuber und beute art zurückzuführen ist müsste man
- sämtliche biotische und abiotische umweltfaktoren mit denen die organismen zwangsläufig ebenfalls interagieren
- herausfiltern und derart der künstliche bedingung schaffen die in der belebten natur schlichtweg nicht existieren im
- fall der schneehasen und luchs populationen hat man herausgefunden dass räuber und beute population auch dann
- immer noch zyklisch schwanken wenn man beide arten voneinander trennt es gilt heute als gesichert dass klimatische
- schwankungen ursächlich sind für diese zyklen wenngleich eine engere beziehung die effekte auf die populationsdichte
- verstärken kann [Musik]
Zum Nachlesen
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