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Lotka-Volterra-Regeln [Räuber-Beute-Beziehungen] - Luchs + Schneehase [Biologie, Ökologie,Oberstufe]

TeacherToby7:07 87.957 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 60 Zeilen
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  1. [Musik] in diesem video geht es um eine ganz spezifische wechselbeziehungen zwischen
  2. prädatoren räubern und ihrer beute und zwar um die beobachtung dass die populationen von räubern zyklisch mit
  3. denen ihrer beute schwanken können die anzahl an räubern und ihrer beute also in bestimmten zeitabschnitten zu und
  4. wieder abnimmt eine wechselbeziehung zwischen räuber und beute arten habt ihr in einem vorherigen video von mir
  5. bereits kennen gelernt und zwar die ausprägung von evolutionären angepasst halten räuber können im laufe der
  6. evolution schneller und kräftiger werden und dadurch ihre effizienz beim beutefang steigern und als reaktion
  7. darauf können die beute arten flinker widerstandsfähiger weniger auffällig oder giftiger werden um sich ihrer
  8. fressfeinde zu erwehren und kommt aus einer abfolge von solchen wechselseitigen angepassten spricht man
  9. auch von einem revolutionären wettrüsten bzw von pro evolution nun wollen wir uns aber mit der population dynamik zwischen
  10. räuber und beute arten widmen und dabei vor allem der frage nachgehen wodurch die zyklischen schwankungen der
  11. populationsdichte bewirkt werden ein sehr gut untersuchtes beispiel für population zu klauen von räuber und
  12. ihrer beute und deshalb auch der klassiker in jedem biologie buch sind zyklen des kanadischen luxus und des
  13. schneehasen als haupt beute art des luchses die auswertungen der daten zeigen dass die bestände von luchsen und
  14. schneehasen in einem circa 10 jährigen zyklus schwanken alle zehn jahre erreichen die populationen einen
  15. höchststand in den jahren dazwischen geht die populationsdichte zuerst deutlich zurück und nimmt anschließend
  16. wieder zu betrachtet man die population maximal fällt auf dass die höchststände der
  17. hasen zuerst erreicht werden die der luchs folgt zeitverzögert um ein bis zwei jahre es zeigt sich also dass
  18. zwischen räuber und beute eine enge kopplung besteht und die gründe dieser korb liegen auf der hand wenn die anzahl
  19. an beutetieren zunimmt daneben folglich auch die bestände der räuber zu ihnen stehen nun durch die immer größere
  20. anzahl an beutetieren genug nahrung zur verfügung die sterblichkeit der beute population
  21. nimmt dadurch natürlich deutlich zu was so eine abnahme ihrer population führt dadurch steht den räubern wiederum
  22. weniger nahrung zur verfügung so dass auch ihre sterblichkeit ansteigt und ihre anzahl zurückgeht
  23. auch schon davor steigt der druck auf die räuber denn mit zunehmender populationsdichte steht einem einzelnen
  24. räuber weniger beute zur verfügung ab einem gewissen zeitpunkt ist der feind druck auf die beute population so
  25. niedrig weil die populationsdichte der räuber so stark dezimiert ist dass sich die schneehasen wieder erholen und ihr
  26. bestand wächst dadurch wiederum kann zeitlich versetzt auch die populationen der luchse
  27. ansteigen auch die tatsache dass es sich bei den räubern meist um k strategen handelt trägt dazu bei anders als bei
  28. den sogenannten er strategen deren lebenszyklus darauf ausgelegt ist die größtmögliche population wachstumsrate
  29. zu erreichen wie zum beispiel im fall der schneehasen als beute der fall sind car strategen unter anderem durch ein
  30. langsam ansteigendes produktionswachstum charakterisiert mehr dazu im entsprechenden videos zu den
  31. unterschiedlichen fortpflanzung strategien diese population zyklen wurden das erste mal von zwei
  32. wissenschaftlern lotta und volterra erforscht sie erkannten zudem regelmäßigkeiten in den zyklen zwischen
  33. räuber und ihrer spezifischen beute art die wir heute als die drei lotte terra regeln kennen zwei davon sind im video
  34. bereits angekommen die erste regel lautet die populationsdichte von deutsche und fressfeind schwanken bei
  35. konstanten umweltbedingungen periodisch und zeitlich zueinander verschoben wobei das population maximum der beute das des
  36. räubers seitlich vor angeschaltet ist zweitens die dichte jeder populationen stand um einen konstanten mittelwert die
  37. durchschnittliche größe einer population bleibt über einen längeren zeitraum betrachtet konstant das population
  38. maximum liegt natürlich deutlich über dem mittelwert wohingegen das minimum deutlich darunter liegt und damit der
  39. mittelwert zwischen diesen beiden größen vorzufinden ist drittens bei einer gleichstarken
  40. verminderung der anzahl an räubern und beute erholt sich die beute population schneller als die der räuber auch
  41. bereits erläutert hier im video und im engen zusammenhang mit den unterschiedlichen fortpflanzung
  42. strategien er und kas strategen stehen konkret sind beutetiere in der regel kleiner erreichen schneller ihre
  43. geschlechtsreife haben kürzere trage zeiten und eine höhere anzahl an nachkommen als die räuber
  44. und auch ein weiterer faktor trägt dazu bei wenn sowohl die beute als auch die räuber population nun stark dezimiert
  45. ist dann ist der zugang zu nahrung nur bei einer der beiden populationen stark dezimiert und zwar für die räuber
  46. population in diesem fall also die luchse den schneehasen als beute art steht auch jetzt immer noch ausreichend
  47. nahrung zur verfügung man weiß heute dass der artikel population zyklen nicht monokausal
  48. begründbar sind die zyklen sind nicht alleine auf eine enge wechselwirkung zwischen den räubern mit ihrer beute art
  49. zurückzuführen letztendlich zeigen die population zyklon eine korrelation das heißt einen statistischen
  50. zusammenhang zwischen zwei größen hier zum beispiel die anzahl an luchsen sowie hasen zugegeben die korrelation zwischen
  51. der anzahl an luxus und hasen das tuch es gibt einen englisch statistischen zusammenhang beider größen mit
  52. zunehmender anzahl an hasen erhöht sich auch die anzahl an luchsen und umgekehrt aber eine korrelation erklärt noch kein
  53. kausalzusammenhang im sinne einer ursache wirkung logisch denn möchte man herausfinden ob die ursache des
  54. population zyklus ausschließlich auf die wechselbeziehungen zwischen räuber und beute art zurückzuführen ist müsste man
  55. sämtliche biotische und abiotische umweltfaktoren mit denen die organismen zwangsläufig ebenfalls interagieren
  56. herausfiltern und derart der künstliche bedingung schaffen die in der belebten natur schlichtweg nicht existieren im
  57. fall der schneehasen und luchs populationen hat man herausgefunden dass räuber und beute population auch dann
  58. immer noch zyklisch schwanken wenn man beide arten voneinander trennt es gilt heute als gesichert dass klimatische
  59. schwankungen ursächlich sind für diese zyklen wenngleich eine engere beziehung die effekte auf die populationsdichte
  60. verstärken kann [Musik]

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