Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Orbitalmodell einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- Hallo und herzlich willkommen zu diesem Video. Heute möchte ich euch das Orbitalmodell erklären. Und zwar war es
- so, dass das Borsche Atommodell, bei dem ja Elektronen auf Kreisbahnen um den Atomkern sich bewegen, nicht in der Lage
- war, Bindung wie z.B. die im Wassermolekül zu erklären, warum das hier so gewinkelt
- ist, z.B. Deshalb brauchte man ein neues Atommodell, um auch Bindungen
- beschreiben zu können und vor allem den räumlichen Aufbau. Da gab es einen Naturwissenschaftler namens Schrödinger,
- der die Schrödinger Gleichung aufgestellt hat. Diese Schrödinger Gleichung ist einfach eine komplizierte
- Differentialgleichung, die man lösen kann. Wenn man diese löst, erhält man Aufentilswahrscheinlichkeiten
- der Elektronen. Ja, es geht also darum, mit welcher Wahrscheinlichkeit finde ich ein Elektron an welchem Ort um das um
- den Atomkern herum. Um das mal zu verbildlichen, mache ich jetzt hier um den gelben Atomkern ganz
- viele Elektronen. Ja, das soll ein Elektron sein, was ich über die Zeit an bestimmten Orten auhällt. Und da fällt
- auf, dass es sich die meiste Zeit hier nahomkern aufhält.
- Das wäre dann je nach Literaturquelle eine 90 mit einer 90%zentigen Wahrscheinlichkeit treffe ich das
- Elektronen hier. um den Atomkern an und manchmal ist es eben auch außerhalb, aber eben nur
- selten. Meistens ist es halt in diesem Bereich. In dem Fall ist es ein handelt es sich um ein S-Rbital.
- Dieses S-Rbital ist halt kuelsymmetrisch und beschreibt dort die Aufenthalswahrscheinlichkeiten.
- Es gibt auch weitere Orbitale, wie z.B. das Porbital. Jetzt ma ich hier noch mal die den Atomkern. So, eine weitere
- Lösung dieser Schrödingergleichung, ja, ist, dass sich Elektronen auch so verteilen können. Wieder sind ein
- paar außerhalb, aber die meisten sind so handelförmig um den Atomkern rum verteilt.
- Ja, und weil das hier jetzt in dem Fall die Z-Achse ist, ist das hier das PZ Orbital.
- Genau. Und dann gibt es einfach noch weitere Orbitale, die ich jetzt hier gezeichnet habe. Einmal hier noch mal
- das S-Rbitale. Die sind halt so kugelsymmetrisch, aber eben auch P- Orbitale, PZ, PX, PY.
- Das heißt einfach nur, dass die hier auf diesen Achsen sind, ja, auf der Z-Achse, auf der X-Achse, auf der Y-Achse
- im dreidimensionalen Raum. Und das beschreibt einfach die Aufenthalswahrscheinlichkeit
- von Elektronen. Dann gibt es noch die Dorbitale. Die sehen eben so aus. Ja, wenn man also die
- Gleichung löst, dann kommt man da drauf, dass sich die Elektronen in diesem Maße hier verteilen. Und hier ist auch wieder
- die Benennung der Orbitale dyz. Bedeutet einfach, dass es hier zwischen der Z und der y-Achse in dieser Ebene liegt. Ja,
- genauso dx XY liegt halt in der XY Ebene und dieses DZ² ist noch mal besonders. Das ist halt auf der Z-Achse, aber hat
- hier noch mal diesen diesen Ring drumherum. Genau, das wäre erstmal so allgemein zu
- Orbitalen, wie man wie es zu dem Modell kam und welche räumliche Struktur die sozusagen haben. M.
Zum Nachlesen
AtomorbitalIm Orbitalmodell für Atome mit mehreren Elektronen nimmt man an, dass die Elektronen sich unter Berücksichtigung des Pauli-Prinzips auf die Orbitale verteilen.
Knoten (Chemie)Unter einem Knoten versteht man in der Quantenchemie eine ebene oder gekrümmte Fläche, an der sich das Vorzeichen einer Wellenfunktion ändert (Nullstelle …
Schalenmodell (Atomphysik)Das Schalenmodell ist ein Atommodell, bei dem die Elektronen den Atomkern in konzentrischen Schalen umgeben. Der Aufenthaltsort eines Elektrons wird durch …
HybridorbitalEin Hybridorbital ist ein Orbital, das rechnerisch aus einer Linearkombination der Wellenfunktionen der grundlegenden Atomorbitale entsteht.