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Stochastik Grundlagen fürs Mathe-Abi

Mathe - simpleclub8:52 2,7 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 60 Zeilen
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  1. So, mo ihr Säcke, kommt ihr langsam ins Schwitzen, was das Matte Abi anbelangt. Kein Schimmer von Zufallsexperimenten, dem Erwartungswert Baumdiagramm und dem
  2. ganzen Zeugs, dann seid ihr hier genau richtig. In diesem Video bekommt ihr eine kurze Zusammenfassung der Basics zum Thema Stochastik um die Ohren
  3. gehauen und damit hoffentlich auch direkt in den Kopf, damit beim Abi dann alles sitzt. [Musik]
  4. Storastik kann schön nervig sein, wie Matt. Aber im Ernst, Storastik kann richtig richtig richtig nervig sein. Aber warum eigentlich? Weil es einfach
  5. total beschissen abgedreht, realitätsfremd. Ich brauche den Scheiß eh nicht mehr ist. Nee. Okay, gut. Vielleicht auch deswegen, aber richtig
  6. blöd ist es, weil man meistens nicht so richtig weiß, was genau man denn jetzt rechnen soll. Und glaubt uns, so mancher von euch darf den ganzen Spaß im Studium
  7. oder auch später im Beruf noch mal so richtig rechnen. Dabei sind die Sturastige Aufgaben manchmal echt hinterlistig gestellt. Da kann man echt
  8. in den Fettnäpfchen treten oder auch in den Fettnapf. Deshalb direkt der erste Tipp bei den Storastikgaben: Lest euch die Aufgaben gut durch. steht da
  9. mindestens oder größer als ist nämlich ein wichtiger Unterschied. Stellt euch vor, ihr habt einen Würfel und sollt die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der
  10. eine Augenzahl größer als drei fällt. Dann sucht ihr die Fälle, bei denen eine vier, eine F oder eine sechs fällt. Das sind genau drei Stück. Wenn jetzt aber
  11. in der Aufgabe nach der Wahrscheinlichkeit gefragt ist, mit der mindestens die Augenzahl drei geworfen wird, schließt das die drei noch mit
  12. ein. Ihr habt dann also die Fälle, bei denen eine 3, eine 4, eine F oder eine sech fällt und das sind dann vier Fälle. Ist also was anderes.
  13. Richtig tricky kann das dann beim Gegenereignis werden. Was war das noch mal? Ganz grob gesagt, ist das das Gegenteil zu einem bestimmten Ereignis.
  14. Ist z.B. a das Ereignis, das beim Würfeln der fünf fällt, dann ist das Gegenereignis von A, das eben keine fünf fällt. Also stattdessen dann eine 1 2 3
  15. 4 oder 6. Da macht man dann noch einen Strich drüber, damit man weiß, da ist das Gegenereignis mitgemeint. Wie gesagt, sind dann die Formulierungen
  16. manchmal n etwas beschissen. Hier müsst ihr also höllisch aufpassen. Das Gegenereignis zu dem Ereignis mindestens eine drei zu würfeln ist nämlich nicht
  17. einfach höchstens eine drei zu würfeln. Nein, das ist höchstens eine zwei zu würfeln. What? Ja, klingt verwirrend. Ist aber so. Mindestens eine drei zu
  18. würfeln bedeutet ja, man kann eine 3, 4, 5 oder sechs würfeln. Dazu das Gegenereignis ist dann eine ein oder eine zwei zu würfeln, also eben
  19. höchstens eine zwei. Unser Tipp also lest immer alles gut durch und macht euch klar, was sie jetzt eigentlich genau von euch wissen wollen.
  20. Dann stellen wir euch jetzt mal euren besten Freund im Abi bei den Storastik Aufgaben vor. Das Baumdiagramm. Ohne Scheiß, das Teil hat echt drauf und
  21. hilft euch enorm. Z.B. bei den ganzen Klassiker Aufgaben. Ihr müsst z.B. fast immer zehn Murmeln, drei Lose, fünf Karten oder was auch immer ziehen und
  22. dann die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass ihr eine grüne Murmel, einen Gewinn oder einen Herzbuben zieht. Bei diesen ganzen Aufgaben klatscht ihr erstmal ein
  23. Baumdiagramm aufs Blatt. Noch so ein Klassiker im Abi ist der Erwartungswert. Was war das noch mal? Angenommen, ihr dreht dieses Glücksrad hier. Damit ihr
  24. drehen dürft, müsst ihr ein Euro zahlen. Wenn ihr im orangenen Feld landet, bekommt ihr den Euro zurück. Landet ihr im blauen Feld, bekommt ihr nichts
  25. zurück und bleibt das Glücksrad bei grün stehen, macht ihr den megaäßigen Gewinn. Wow, 2 € bekommt ihr zurück. Angenommen, ihr dreht das Teil zehn mal. Mit welchem
  26. Gewinn oder Verlust könnt ihr rechnen? Dafür braucht ihr dann diese Formel für den Erwartungswert. E = X1* P1 + X2* P2 + X3 x* P3.
  27. Dabei stehen die P für die einzelnen Wahrscheinlichkeiten und die XE für den jeweiligen Gewinn. Also, wie funktioniert das dann bei unserem
  28. Beispiel? Ganz einfach, ihr rechnet immer Wahrscheinlichkeit mal Gewinn plus Wahrscheinlichkeit mal Gewinn und so weiter. Die Wahrscheinlichkeit fürs
  29. blaue Feld ist einHB. Wenn blau kommt, bekommt ihr nicht zurück. Habt also 1 € miese gemacht, weil ihr ja einen Einsatz von 1 € hattet. Dann geht's weiter. Das
  30. orangene Feld hat eine Wahrscheinlichkeit von einem Viertel. Da bekommt ihr dann 1 € Gewinn, aber da ihr ja auch 1 € vorher gelatzt habt, macht
  31. ihr bei orange einfach 0 €. Also ein viertel mal 0 €. Fehlt noch die grüne Wahrscheinlichkeit mal den grünen Gewinn. Grün kommt in einem Viertel der
  32. Fälle und ihr bekommt dann 2 €. Macht also im Endeffekt 1 € Gewinn, da ihr ja immer noch einen bezahlt habt. Gesamt ist also der Erwartungswert eh ein/b -1
  33. € + 1 x 0 € + 1 x 1 €. Und das sind ausgerechnet -25 Cent. Was sagt euch das jetzt? Ganz einfach, den Betrag könnt ihr pro Drehung erwarten. Ihr verliert
  34. also im Schnitt jedes Spiel 25 Cent. Was denn das für ein Scheiß? Na ja, der Glücksradbesitzer ist auch nicht doof. Zurück zur ursprünglichen Frage, wie es
  35. nach 10 Drehungen aussieht. Das ist dann ganz einfach der Erwartungswert mal 10, also -2,50 €. Bei zehn Spielen verliert ihr also im Schnitt 2,50 €. Beim
  36. Erwartungswert müsst ihr euch also diese Formel hier merken. Gibt's mehrere mögliche Ausgänge, gibt's halt auch mehrere XE und PS. Also halb so wild.
  37. Worauf ihr noch achten müsst, auf wen sich der Erwartungswert bezieht. Während ihr nämlich pro Drehung mit 25 Cent Verlust rechnen könnt, kann der
  38. Drehradbesitzer mit 25 Cent Gewinn pro Spiel rechnen. Also auch hier wieder genau lesen. Ach übrigens, wenn ihr gefragt werdet, ob ein Spiel fair ist,
  39. müsst ihr schauen, ob der Erwartungswert null ist. Ist das der Fall? Ist fair. Klatschen wir euch noch mal eine Formel um die Ohren und zwar die
  40. Binomialverteilung. Was? Noch mal so eine lange Formel? Ja, leider. Aber die hier ist gar nicht so schwer zu verstehen. Zuerst aber mal,
  41. wann braucht ihr die? Die braucht ihr immer dann, wenn ihr dasselbe Zufallsexperiment nm mal hintereinander aushört und dieses Experiment zwei
  42. mögliche Ausgänge hat. Ein einfaches Beispiel: Ihr werft z.B. 20 mal eine Münze, dann ist euer n = 20. N ist also die Anzahl, wie oft ihr euer
  43. Experiment durchführt. Wenn ihr jetzt gefragt werdet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ihr 17 mal Kopf werft, müsst ihr für k einsetzen.
  44. Fehlt noch das P. Das ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass einmal Kopf fällt, also genau ein/HB. Zusammen haben wir also für unser
  45. Münzwurfexperiment P = 20* 0,5 hoch 17* 0,5 hoch3. Das in den Rechner gehackt gibt 0,001087. Also werft ihr von 20 Würfen so ca. 0,1%
  46. 17 mal Kopf. Das N über K war der Binomialkoeffizient. Den könnt ihr entweder mit dem Taschenrechner berechnen oder mit dieser
  47. Formel hier. Zur Erinnerung, das Ausrufezeichen war die Fakultät. Merkt euch einfach die Formel von der Binomialverteilung und wofür die
  48. einzelnen Variablen stehen. N gibt euch die Anzahl der Wiederholungen an. K sagt euch, wie oft das gesuchte Ergebnis eintreten soll und P ist die
  49. Einzelwahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis. Und wie gesagt, die Formel nehmt ihr immer dann, wenn ihr dasselbe Zufallsexperiment nm wiederholt und
  50. dabei zwei mögliche Ergebnisse eintreten können. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss, den man auch immer ganz gerne vergisst. Und zwar muss die Summe der
  51. Wahrscheinlichkeiten aller möglichen Ergebnisse immer gleich ein sein. Klar, denn irgendein Ergebnis tritt immer ein, wenn man ein Zufallsexperiment
  52. durchführt. Bei der Münze sind die Wahrscheinlichkeiten zweimal ein/HB, beim Würfel 6 x. Ganz egal, welche Wahrscheinlichkeitsverteilung ihr habt,
  53. die Summe aller Einzelwahrscheinlichkeiten muss immer ein sein. So könnt ihr schnell überprüfen, ob eure Rechnung Sinn macht.
  54. So, das war jetzt eine ganze Menge. Noch mal kurz und knackig. Lest bei den St. Prastikaufgaben immer sehr genau. Achtet dabei auf Formulierungen wie mindestens,
  55. höchstens, mehr oder weniger als zeichnet euch, wo es geht, einen Baum an dem ihr schön die einzelnen Pfade dann nachvollziehen könnt. Beim
  56. Erwartungswert müsst ihr euch diese Formel hier merken. Und die Binomialverteilung sieht so aus. So, in Sachen Storchastik habt ihr jetzt wieder
  57. einen groben Plan, aber wie sieht's z.B. beim Thema analytische Geometrie aus? Habt ihr da auch schon einen Durchblick fürs Abi? Eher nicht so? Dann klickt
  58. lieber hier und zieht euch das Ganze auch noch mal rein und helft euren Freunden, indem er einfach jedem von uns erzählt. Bald ist es soweit und das Abi
  59. steht vor der Tür und ihr sollt alle dafür bestens gewappnet sein und das Ding rocken. In dem Sinne, ich bin raus, haut rein, bis zum nächsten Mal und
  60. ciao.

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