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Warum Wir Füreinander Wichtig Sind - Der Weg des Bodhisattva
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 82 Zeilen
- Heute habe ich ein besonderes Thema für euch mitgebracht, warum wir füreinander wichtig sind.
- Der Hintergrund ist ein außergewöhnlich wichtiger Begriff, den es im Sen und über das Sen hinaus im tibetischen Buddhismus und in anderen Richtungen
- gibt, nämlich Marianer Buddhismus. Und das ist der Begriff des Bodisatwa. Vielleicht habt ihr von diesem Begriff schon mal gehört. Das etwas sehr
- Besonderes und das verbindet auch den Buddhismus an dieser Stelle z.B. mit dem Christentum und anderen Religionen. Es geht um das
- große Mitgefühl, aber es geht um viel viel mehr. Und ich möchte euch diesen Gedanken, dieses Thema öffnen, warum wir fürinander wichtig sind und warum das
- mit uns anfängt, also mit euch selbst persönlich. Bodatwa ist ein alter Sanskrit. Begriff. Bodi heißt Erleuchtung und Satva heißt
- Wesen oder Sein. Und es meint eine Ausrichtung auf das Allerhöchste, das dazu führt, dass wir in Freiheit und Erleuchtung kommen. Das
- könnt ihr ja auch überall wird das gerade ja auch ja Meditation ist modern. Aber es geht nicht nur darum, sondern das Interessante daran ist, dass wir
- diesen Weg der eigenen Befreiung gehen, um anderen Menschen, anderen Wesen zu dienen und diese Welt zu einem vielleicht besseren Platz zu machen.
- Diese gemeinschaftliche Dimension ist die Essenz des S ist die Essenz von Marianer Buddhismus, ist die Essenz von tibetischen Buddhismus.
- Und es gibt so zwei Ausrichtungen darin. Es gibt eine sehr gebundene Form des Budhisatwa Weges und eine sehr freie. Die gebundene ist ja, da habe ich schon
- einige Kritiken. Das sind eher auch die alten buddhistischen Schulen. Da geht's in erster Linie um Tugen und Regeln und noch eine Regel und man darf keine
- Gummibärchen essen, man darf dies nicht machen. Man soll im Zibat leben. Also eine unglaubliche Menge, wo auch schwierig wird, was soll das? Und das
- hat ein bisschen damit zu tun, dass diese Regeln auch determiniert sind durch Feudalismus, also Systeme, die Gott sei Dank heute so nicht mehr gibt.
- Und sie enthalten auch aus meiner persönliche Sicht schon auch Diskriminierung, besonders gegenüber Frauen.
- Der freie Aspekt des Budhisatwa Weges, der hat eine andere Ausrichtung und die ist Bodisida, also Erleuchtungsgeist. Sie ist frei und frei in der Hinsicht
- als dass ich alles ablege. Also frei aus allen Verstrickungen herausgehe, alle wirklich alle und mich dem höchsten Weg in mir selber
- reinem Erleuchtungsgeist zuwende. Bud Erleuchtungsgeist. Tugend. Ja, ohne Erleuchtung führt aus meiner Sicht zu Dramen. Ja, Tugend ohne
- Erleuchtung gleich Dramen. Erleuchtung aber ohne Tug, ohne Ethik ist. Also am Ende gehören diese beiden Dinge zusammen. Nur statt einer riesigen Menge
- von Tugenden ist es in der freien Form so, dass es in Essenz um Mitgefühl geht. Es geht quasi die Einheit, das Mitgefühl, die Verbindung mit mir
- selber. Und aus diesem Weg heraus öffne ich Fähigkeiten. Wenn ich nur für mich alleine meditiere, weil ich irgendein Vorteil daraus haben
- möchte, Stresspropylaxe, alles zu tiefverständlich mit Ängsten umgehen, dies und dies und dies. Das wird nur so zur Hälfte funktionieren, weil wir das
- Wesentliche überhaupt nicht begreifen. Viele glauben ja das Wesen, das ist ist man selber und dann ist was ganz toll und ist man irgendwas erhabenes und
- großartig und steht über anderen. Das ist das Gegenteil von dem Weg. Die Essenz von dem, was ich in Japan gelernt habe im Kloster, war Demut und in der
- Essenz allen Wesen zu dienen. Und aus dieser Intention bekommt man von den alten Meistern Möglichkeiten und Wege, große Kräfte in uns zu öffnen. Ja, sie
- öffnen sich von alleine, denn die Beschränktheit unseres Seins in der Welt, wo wir immer wieder merken, wir sind getrieben, wir
- sind verstrickt, es ist leidvoll, es ist unbefriedigend, hat etwas mit Enge zu tun. Und diese Enge ist
- me first. Das ist zwar der Top Trend im Moment, aber es ist eine ein Synonym für eine unglaubliche Enge und ein unglaubliches Verkennen von dem, was
- diese Welt eigentlich ist um uns herum. Und es geht nicht nur um mich und die Menschen um mich herum, sondern alles, diese ganze Erde, alle Wesen, die Tiere,
- die Pflanzen, der Himmel, alles. Das ist eine große Einheit. Und da kann ich mich nicht rausnehmen und sagen, ich meditiere und bin geiler Typ oder
- irgendwas. Dann habe ich was nicht begriffen. Sich selbst zu erhöhen durch Meditation ist ein Weg der Illusion und am Ende führt es nirgendwohin.
- Dieser freie Weg, warum wir einander brauchen, wir sind nämlich eine Einheit. Warum? Weil alles Geist ist, alles ist
- Bewusstsein. Es gibt nicht ich und ich heiße Henk und ich habe ein Bewusstsein und das vergrößere ich durch Meditation immer mehr und jemand anders auch und
- der andere hat weniger oder mehr. Das ist völlige Illusion. Das was hier spricht, der sprechende ist eine Manifestation vom Bewusstsein, was
- immer und ewig ist. Wenn ich euch jetzt in die Augen gucke und ihr guckt mir in die Augen, das ist das gleiche. Es ist das gleiche
- Bewusstsein und deshalb ist es so unglaublich pervers und schrecklich, wenn wir uns gegenseitig auf die Fresse hauen. Man gibt solche Situationen, aber
- das sollten nur extreme Ausnahmesituationen sein in der Not, eine Ausnahme. Ja, und sie sind trotzdem immer mit
- Tragik und unendlichem Leid verbunden und Verstrickung, denn wir werden alle irgendwann sterben. [räuspern]
- Und wenn wir den Weg gehen, erkennen wir, dass der Tod Illusion ist und dass ich ich bin auch und dass das, was verbunden ist,
- wahr ist. Auf diesem freien Weg des wir des Buddhiswa Weges, geht es also darum in mir Fähigkeiten zu
- öffnen und diese sind einfach nur durch die Enge von Gier und Ängsten und Verspannung und Müssen und Tun und unendlichen Verstrickungen gebunden und
- wir gehen umso älter wir werden da immer tiefer rein wie so ein Kaninchen, das dann immer ein kleiner werden Tunnel hineinläuft, bis es irgendwann stecken
- bleibt. Und das nennt man alt werden. Alt werden ist nicht, dass wir weniger Fähigkeiten haben. Die alten, die ganze Alten, die
- haben das immer bezeugt. Es ist keine 2000 Jahre her oder im Osten bis heute noch, dass Menschen, die sehr alt sind, verbunden werden mit Weisheit.
- Das geht aber nicht von alleine, sondern indem ich auf dem Weg zum älter werden, zum reifer werden, statt in die Enge zu gehen, in die Versteckung, in die Weite
- gehe, in die Wirklichkeit und dann werde ich älter. Mein Körper ist vielleicht auch nicht mehr so superfit, aber das ist völlig uninteressant,
- weil der Raum in dem ich bin, so unendlich weit ist und dieser Raum ist nicht mein Raum, sondern ist unser
- der Weg. Der freie Weg ein Buddhisatw zu werden, nämlich mich selber zu befreien und daraus den Versuch zu unternehmen im ganz ganz
- kleinen oder im ganz ganz großen, das ist Karma, für alle Wesen da zu sein und alle Wesen zu befreien. Dieser Weg ist im dechen
- Sinn sehr einfach. Es ist die Übung der zwei Seiten des Herzen. Unser Herz und das große Herz sind eins. Die eine Seite geht nicht ohne die andere. Nur das
- große Herz, was alles ist. Da wäre keine Bewusstsein, kein Bewusstwerdung. Da ist der Sinn nicht drinne. Und nur ich alleine gutes Drama kennt ihr
- selbst. [gelächter] Und so ist die Meditation des doppelten Herzens besteht aus zwei Teilen. Und die würde ich mit euch gerne, wenn ihr mögt,
- nur mal so anreißen, euch eine Idee geben. Es geht jetzt gar nicht darum, dass wir lange meditieren, sondern dass ihr die Idee dahinter versteht.
- Die eine Seite des Herzens ist, möge ich vollkommen glücklich sein, in Liebe
- und in Frieden leben. Das ist die höchste Ausrichtung und man kann damit aufstehen und man
- kann damit ins Bett gehen. Und trotzdem erlebt man tausend von Hindernissen und Rückschlägen und sogleich wird der Raum größer.
- Das ist weniger also eine Imitation, sondern mehr eine Intention im Meditieren, eine Intention, eine Ausrichtung im Innerhalten. Und die
- zweite Seite des Herz ist, mögen alle Wesen glücklich sein, in Liebe
- und in Frieden leben. Nur dort finden wir wirklichen Frieden. Nur dort finden wir wirkliche Erfüllung.
- Und sobald [räuspern] wir und deshalb erwende ich diesen unfreien Weg des Buddhiswus von Regeln, dann hat man das Gefühl, man darf dies nicht, man darf
- das nicht und man ist eingeschränkt. Darum geht es überhaupt nicht. Wieso? Wieso ist das wichtig? Wieso sind die anderen wichtig? Ja, die nerven die
- ganze Zeit, legen ein, ja, in der Schule schon die Lehrer und da und dort und der Chef und permanent wird man durch andere Leute gestresst, die dann auch
- durchgeknallte Meinung haben und [gelächter] so weiter war auf dem Weg. geht, umso mehr merkt man den Wahnsinn um sich herum. Leidvoller Wahnsinn,
- selbstzerstörerischer Wahnsinn. Wieso sind die anderen so wichtig? Weil wir die anderen sind.
- Das ist die große Einsicht. Das ist die wahre Einsicht vom Bewusstsein, die jetzt für diese Zeit ansteht, sonst kriegen wir die Kiste nicht gewuppt auf
- diesem Planeten. Die Meditation der zwei Seiten des Herzens.
- Möge ich vollkommen glücklich sein in Liebe und Frieden leben.
- mögen alle meine Freunde glücklich sein, in Liebe und in Frieden leben.
- mögen alle Menschen, alle Menschen glücklich sein, in Liebe und in Frieden leben.
- Mögen alle Wesen glücklich sein in Liebe und in Frieden leben.
- Das ist der Sinn unseres Seins hier und jetzt. Wenn wir diesen Weg gehen, werden wir unglaubliche Dinge entdecken.
- Wir werden es in tiefer Einsicht verstehen und zugleich dennoch in dieser Welt wirkend, grenzsätzend, bauend,
- schaffend, hier und da uns auch ärgern oder an Kopf schlagen. Das hat damit nichts zu tun. Wir sind Menschen und wir bleiben es die entscheidende
- entscheidende Punkt ist es die Ausrichtung statt ich will dies, ich will das, ich will so und so und da und da und das fühle ich und das ist wichtig
- und noch mehr fühlen dies und dies und Gottes Willen, wie schrecklich und das tut das fällt alles weg, all diese tausende von Sachen, es gibt nur eine
- Ebene, eine Ausrichtung und das ist die Ausrichtung des doppelten Herzens.
- Möge ich vollkommen glücklich sein. In Liebe und in Frieden leben. Mögen alle Wesen glücklich sein, in Liebe und in Frieden leben.
- Und die freie Form lässt uns dabei einen freien Weg ohne dass andere sagen: "Ja, aber machst du das und das und du hast ja diesen Weg doppelten Herzen und
- eigentlich darfst du dies nicht und jenes nicht. Die sollen die Klappe halten, selber den Weg gehen." Ja, [gelächter]
- ihr geht den für euch. Der ist ist für euch. Geht diesen Weg und redet nicht darüber. Es führt nur zur Verstrickung. Werdeet
- zusammen. Werde zusammen ihr Lieben. He.
- [glocke]
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