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Zentrische Streckung erklärt

Mathe - simpleclub4:35 386.029 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
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  1. [Musik] Was ist die zentrische Streckung? Wie rechnet man damit und was bringt das im
  2. Alltag? Das klären wir heute auf, indem wir einfach mal janz zentrisch strecken. Eigentlich braucht ihr nur drei Sachen. Zuerst irgendwas, was ihr strecken
  3. wollt. Bei uns ist das Jan, kann aber auch eine Fläche, eine Linie oder für fortgeschrittene sogar ein 3D Körper sein. Damit wir was damit machen können,
  4. packen wir das Objekt einfach mal in ein Koordinatensystem. Keine Panik, trotz Koordinatensystem ist heute nichts mit fiesen Funktionen. Dann
  5. brauchen wir einen Bezugspunkt oder auch Zentrum genannt. Der liegt halt irgendwo. Wir haben den mal bei 1 2 hingepackt.
  6. Das letzte, was ihr braucht, irgendeine Zahl M, die aber nicht null sein soll. Nennen wir mal Streckfaktor. Ob minus oder plus ist wurscht. Wir nehmen als
  7. Beispiel jetzt mal m = 2. Was man jetzt macht, man guckt sich aus dem Objekt mal die einzelnen Punkte an. Also bei Jan nehmen wir als ersten Punkt mal die
  8. Nasenspitze. Von daher ziehen wir mal eine Linie an den Bezugspunkt und gucken auch gleich, wie lang die ist. Könnt ihr einfach
  9. messen oder über den Satz des Pythagoras nachrechnen. Die Länge ist nämlich wichtig. Die nehmen wir jetzt mit unserer Zahlmah,
  10. also mal 2 und gehen das Ergebnis gerade in die gleiche Richtung vom Zentrum wieder zurück.
  11. Da ist jetzt die neue Nasenspitze. Jetzt nehmen wir noch Jans Hosenschlitz. Wieder die Strecke zum Bezugspunkt einzeichnen. Abmessen mal der Zahl, also
  12. mal zwei nehmen und in die gleiche Richtung wieder zurück. Jetzt haben wir den neuen Hosenschlitz und noch mal für die Füße. Linie zum
  13. Zentrum einzeichnen. Die Länge mal zwei nehmen und wieder vom Zentrum aus einzeichnen. Dann haben wir die neuen Füße. Wenn wir das mit allen Punkten von
  14. Jan machen würden, hätten wir einen neuen Jan und zwar doppelt so groß. Macht doch Sinn. Der Streckfaktor war ja 2. Was wäre, wenn wir einen negativen
  15. Streckfaktor gehabt hätten? Z.B. -1. Dann nimmt man den Betrag von dem zuerst. Also einfach das Minus davor weglassen. Machen wir es wieder für die
  16. Nase. Da hatten wir ja die Strecke von 5 bis zum Zentrum. Das nehmen wir jetzt mal die 1, also mal den Betrag vom Streckfaktor. Aber weil der Streckfaktor
  17. negativ ist, gehen wir die Strecke jetzt in die andere Richtung. Wenn ihr das für alle Punkte machen würdet, würdet ihr sehen: "Hey, unser
  18. Jan steht jetzt auf dem Kopf. Wisst ihr, was ihr damit gemacht habt? Ihr habt Jan gerade an dem Punkt Punkt gespiegelt. wäre m = -2 gewesen, würde Jan jetzt
  19. auch auf dem Kopf stellen, aber ein doppelt so großer Jan. Die Beispiele haben uns paar Sachen gezeigt. Lasst die uns mal zusammenfassen. Vom Betrag von
  20. eurer Zahl M hängt ab, wie groß das gestreckte Bild ist. Ist die Zahl zwei, dann ist das neue Bild doppelt so groß bei 3, dreimal so groß und so weiter.
  21. Haben wir auch hier gesehen, da war m = 2 und wir hatten einen doppelt so großen Jan. Bei -2 haben wir dann auch einen doppelt so großen Jan. Aber weil das
  22. Vorzeichen anders war, wurde Jan gedreht. Das müsst ihr euch auch merken. Vom Vorzeichen von eurer Zahl hängt ab, ob ihr in die Richtung wieder
  23. zurückgeht, aus der ihr kommt, oder einfach weiter in die andere Richtung durch den Punkt durch. Gibt jetzt natürlich noch andere Aufgabentypen.
  24. Z.B. kriegt ihr eine Figur und ihr gestrecktes und sollt den Bezugspunkt also das Zentrum finden. Klingt schwer, ist aber easy. Wir nehmen einfach zwei
  25. Punkte auf dem Originalbild und auf dem gestreckten. Z.B. Nase und Hosenschlitz. Die Punkte verbinden wir und da, wo die sich jetzt schneiden, liegt das Zentrum.
  26. Wie findet man den Streckfaktor raus? Einfach einmal die Strecke vom Zentrum zum gestreckten Punkt messen und die Strecke vom Zentrum zum Originalpunkt
  27. und das durcheinander teilen. Soweit so gut. Aber wo soll das denn im Alltag was bringen? Kleiner Tipp,
  28. was die alle gemeinsam haben, die strecken alle zentrisch. Z.B. hängt es vom Abstand der Lichtquelle ab, wie groß ihr einen Schatten werft. Oder euer Auge
  29. macht das gleiche, das streckt auch zentrisch. Wie das genau funktioniert, seht ihr auf unserem Biokanal oder ihr zieht euch hier rein, wie Linsen genau
  30. funktionieren. Das Ganze mit der zentrischen Streckung kann man übrigens auch mathematischer machen, z.B. Spiel mit Vektoren. Wenn ihr wissen wollt, wie
  31. das geht, schreibt uns mal in die Comments, dann setzen wir das bestimmt auch um.

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