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Nahrungskette - Nahrungsnetz, Trophieebenen, Ökologie | Studyflix
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
- Entlang der Nahrungskette siehst du, wovon sich pflanzenfressende und fleischfressende Tiere ernähren. Hier
- erklären wir dir, aus welchen Gliedern die Nahrungskette genau besteht. Wer frisst wen und wird von wem
- gefressen? Darüber entscheidet die Position eines Lebewesens in der Nahrungskette. Jedes Lebewesen ist Teil
- dieser Kette, z.B. eine Maus. Eine Maus ernährt sich unter anderem von Käfern und wird selbst von einem Bussart
- gefressen. Sie steht also zwischen Käfer und Busart. Die Nahrungskette ist damit ein vereinfachtes Modell, das lineare
- Nahrungsbeziehungen in einem Ökosystem darstellt. Aber natürlich enthält die Kette noch
- mehr Glieder. Der Käfer z.B. ernährt sich von den Früchten und Blättern eines Baumes, während sich der Busart vor
- Habichten in acht nehmen muss. Um schnell zu erkennen, in welchem Bereich ein Lebewesen zu finden ist, kannst du
- die Nahrungskette in verschiedene Bereiche unterteilen. Der Fachbegriff für diese Bereiche lautet Trophieebenen.
- Schauen wir sie uns einmal genauer an. Den Beginn bilden die sogenannten Produzenten oder Erzeuger. Dabei handelt
- es sich um all diejenigen Lebewesen, die anorganische Stoffe in organische umwandeln. Der Baum nutzt Wasser, die
- Mineralstoffe im Boden, um daraus organische Stoffe wie Blätter zu machen. Er gehört zu den Produzenten. Auch
- andere Pflanzen, Blumen und Algen gehören zurelben Trophieebene. Die nächste Stufe bilden die
- Konsumenten, die du in mehrere Unterkategorien unterteilen kannst. Die Primärkonsumenten sind alle
- Pflanzenfresser. Klar, sie stehen ja direkt neben den Konsumenten und müssen sich daher von ihnen ernähren. Der
- pflanzenfressende Käfer gehört also zu den Primärkonsumenten, aber auch Pferde oder Giraffen zählen zu
- den Pflanzenfressern und daher in dieselbe Trophieebene. Nach den Primär kommen die
- Sekundärkonsumenten. Sie werden auch Predatoren genannt und sind Fressfeinde der Primärkonsumenten. Neben der Maus
- gehören dazu auch Frösche, Löwen oder Raben. Wenn auch die Fleischfresser Fressfe haben, dann kannst du die
- Nahrungskette noch um weitere Glieder ergänzen. Du nennst sie dann Terziumenten oder Konsumenten vierter,
- fünfter oder noch höhere Ordnung. Der Busart, der sich von der Maus ernährt, ist ein Terzi Konsument und selbstbeute
- von Konsumenten vierter Ordnung. Das könnte z.B. ein Adler sein. Lebewesen, die selbst keine Fressfeinde
- mehr haben, bilden das letzte Glied der Nahrungskette. Du nennst sie auch Endkonsumenten oder Spitzenprädatorin.
- Neben dem Adler sind typische Endkonsumenten der Löwe, der Hai oder auch der Mensch.
- Doch was geschieht, wenn ein Lebewesen stirbt, ohne gefressen zu werden? Dann schlägt die Stunde der Destruenten wie
- Regenwürmer, Pilze und Bakterien. Sie zersetzen tote organische Stoffe und bauen außerdem Abfallprodukte wie
- abgefallene Blätter und COT ab. Die zersetzten Stoffe gelangen dann wieder in Form von Nährstoffen in den Boden und
- können von den Produzenten verwendet werden. Soweit so gut. Aber wie gut bildet die
- Nahrungskette die tatsächlichen Nahrungsbeziehungen innerhalb eines Ökosystems ab? In der Realität siehst du
- schnell ein paar Probleme. Die Maus ernährt sich beispielsweise nicht nur von Käfern, sondern auch von Nüssen oder
- Würmern. Sie ist also sowohl eine pflanzenfressende Primärkonsumentin als auch eine fleischfressende
- Sekundärkonsumentin. Der Wurm, den sie frisst, gehört zu den Destruenten. Er ist damit weder
- Produzent noch Primärkonsument. Außerdem wird die Maus selbst nicht nur von Bussaden gefressen, sondern auch von
- Katzen und Eulen. Alles Fresser wie die Maus kannst du in der Nahrungskette also nicht eindeutig einordnen.
- Die Realität ist also deutlich komplexer, als du es mit einer Nahrungskette darstellen kannst.
- Möchtest du andere Zusammenhänge darstellen, dann kannst du dafür das Nahrungsnetz oder die Nahrungspyramide
- verwenden. Wenn du wissen möchtest, wie die beiden Modelle funktionieren, dann schau dir doch am besten unsere Videos
- dazu an. Doch warum solltest du Nahrungsketten dann überhaupt benutzen? Mit ihnen
- kannst du z.B. sehr gut untersuchen, wie sich Schadstoffe in einem Biotop auswirken. Stell dir vor, der Boden
- eines Biotops wurde mit giftigen Schwermetallen belastet. Das kann durch einen Unfall in einer nahen Fabrik oder
- an einem Bergwerk geschehen. Wie du nun weißt, nehmen Bäume und andere Pflanzen als Produzenten die Schwermetalle auf.
- Blätter enthalten damit ebenfalls diese giftigen Stoffe. Wenn ein Käfer ein Blatt frisst, nimmt er auch den
- Schadstoff auf. Das Wildschwein frisst den Käfer und wird ebenfalls mit den Schwermetallen belastet. Auf diese Weise
- gelangt das Schwermetall über die komplette Nahrungskette zu jedem Lebewesen bis hin zum Endkonsumenten,
- welcher [räuspern] heute häufig der Mensch selbst ist. Fassen wir noch einmal das Wichtigste
- zusammen. Die Nahrungskette bildet die lineare Nahrungsbeziehung in dem Ökosystem ab. Du siehst dann, wer wen
- frisst und wer von wem gefressen wird. Untergliedern kannst du die Nahrungskette nach den Trophieebenen in
- Produzenten, Primärkonsumenten, Sekundärkonsumenten, Endkonsumenten und Destruenten.
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Zum Nachlesen
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