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Nahrungskette - Nahrungsnetz, Trophieebenen, Ökologie | Studyflix

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
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  1. Entlang der Nahrungskette siehst du, wovon sich pflanzenfressende und fleischfressende Tiere ernähren. Hier
  2. erklären wir dir, aus welchen Gliedern die Nahrungskette genau besteht. Wer frisst wen und wird von wem
  3. gefressen? Darüber entscheidet die Position eines Lebewesens in der Nahrungskette. Jedes Lebewesen ist Teil
  4. dieser Kette, z.B. eine Maus. Eine Maus ernährt sich unter anderem von Käfern und wird selbst von einem Bussart
  5. gefressen. Sie steht also zwischen Käfer und Busart. Die Nahrungskette ist damit ein vereinfachtes Modell, das lineare
  6. Nahrungsbeziehungen in einem Ökosystem darstellt. Aber natürlich enthält die Kette noch
  7. mehr Glieder. Der Käfer z.B. ernährt sich von den Früchten und Blättern eines Baumes, während sich der Busart vor
  8. Habichten in acht nehmen muss. Um schnell zu erkennen, in welchem Bereich ein Lebewesen zu finden ist, kannst du
  9. die Nahrungskette in verschiedene Bereiche unterteilen. Der Fachbegriff für diese Bereiche lautet Trophieebenen.
  10. Schauen wir sie uns einmal genauer an. Den Beginn bilden die sogenannten Produzenten oder Erzeuger. Dabei handelt
  11. es sich um all diejenigen Lebewesen, die anorganische Stoffe in organische umwandeln. Der Baum nutzt Wasser, die
  12. Mineralstoffe im Boden, um daraus organische Stoffe wie Blätter zu machen. Er gehört zu den Produzenten. Auch
  13. andere Pflanzen, Blumen und Algen gehören zurelben Trophieebene. Die nächste Stufe bilden die
  14. Konsumenten, die du in mehrere Unterkategorien unterteilen kannst. Die Primärkonsumenten sind alle
  15. Pflanzenfresser. Klar, sie stehen ja direkt neben den Konsumenten und müssen sich daher von ihnen ernähren. Der
  16. pflanzenfressende Käfer gehört also zu den Primärkonsumenten, aber auch Pferde oder Giraffen zählen zu
  17. den Pflanzenfressern und daher in dieselbe Trophieebene. Nach den Primär kommen die
  18. Sekundärkonsumenten. Sie werden auch Predatoren genannt und sind Fressfeinde der Primärkonsumenten. Neben der Maus
  19. gehören dazu auch Frösche, Löwen oder Raben. Wenn auch die Fleischfresser Fressfe haben, dann kannst du die
  20. Nahrungskette noch um weitere Glieder ergänzen. Du nennst sie dann Terziumenten oder Konsumenten vierter,
  21. fünfter oder noch höhere Ordnung. Der Busart, der sich von der Maus ernährt, ist ein Terzi Konsument und selbstbeute
  22. von Konsumenten vierter Ordnung. Das könnte z.B. ein Adler sein. Lebewesen, die selbst keine Fressfeinde
  23. mehr haben, bilden das letzte Glied der Nahrungskette. Du nennst sie auch Endkonsumenten oder Spitzenprädatorin.
  24. Neben dem Adler sind typische Endkonsumenten der Löwe, der Hai oder auch der Mensch.
  25. Doch was geschieht, wenn ein Lebewesen stirbt, ohne gefressen zu werden? Dann schlägt die Stunde der Destruenten wie
  26. Regenwürmer, Pilze und Bakterien. Sie zersetzen tote organische Stoffe und bauen außerdem Abfallprodukte wie
  27. abgefallene Blätter und COT ab. Die zersetzten Stoffe gelangen dann wieder in Form von Nährstoffen in den Boden und
  28. können von den Produzenten verwendet werden. Soweit so gut. Aber wie gut bildet die
  29. Nahrungskette die tatsächlichen Nahrungsbeziehungen innerhalb eines Ökosystems ab? In der Realität siehst du
  30. schnell ein paar Probleme. Die Maus ernährt sich beispielsweise nicht nur von Käfern, sondern auch von Nüssen oder
  31. Würmern. Sie ist also sowohl eine pflanzenfressende Primärkonsumentin als auch eine fleischfressende
  32. Sekundärkonsumentin. Der Wurm, den sie frisst, gehört zu den Destruenten. Er ist damit weder
  33. Produzent noch Primärkonsument. Außerdem wird die Maus selbst nicht nur von Bussaden gefressen, sondern auch von
  34. Katzen und Eulen. Alles Fresser wie die Maus kannst du in der Nahrungskette also nicht eindeutig einordnen.
  35. Die Realität ist also deutlich komplexer, als du es mit einer Nahrungskette darstellen kannst.
  36. Möchtest du andere Zusammenhänge darstellen, dann kannst du dafür das Nahrungsnetz oder die Nahrungspyramide
  37. verwenden. Wenn du wissen möchtest, wie die beiden Modelle funktionieren, dann schau dir doch am besten unsere Videos
  38. dazu an. Doch warum solltest du Nahrungsketten dann überhaupt benutzen? Mit ihnen
  39. kannst du z.B. sehr gut untersuchen, wie sich Schadstoffe in einem Biotop auswirken. Stell dir vor, der Boden
  40. eines Biotops wurde mit giftigen Schwermetallen belastet. Das kann durch einen Unfall in einer nahen Fabrik oder
  41. an einem Bergwerk geschehen. Wie du nun weißt, nehmen Bäume und andere Pflanzen als Produzenten die Schwermetalle auf.
  42. Blätter enthalten damit ebenfalls diese giftigen Stoffe. Wenn ein Käfer ein Blatt frisst, nimmt er auch den
  43. Schadstoff auf. Das Wildschwein frisst den Käfer und wird ebenfalls mit den Schwermetallen belastet. Auf diese Weise
  44. gelangt das Schwermetall über die komplette Nahrungskette zu jedem Lebewesen bis hin zum Endkonsumenten,
  45. welcher [räuspern] heute häufig der Mensch selbst ist. Fassen wir noch einmal das Wichtigste
  46. zusammen. Die Nahrungskette bildet die lineare Nahrungsbeziehung in dem Ökosystem ab. Du siehst dann, wer wen
  47. frisst und wer von wem gefressen wird. Untergliedern kannst du die Nahrungskette nach den Trophieebenen in
  48. Produzenten, Primärkonsumenten, Sekundärkonsumenten, Endkonsumenten und Destruenten.
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