Nahrungskette - Nahrungsnetz, Trophieebenen, Ökologie | Studyflix Studyflix https://www.youtube.com/watch?v=e1Tp0-2jrDA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Entlang der Nahrungskette siehst du, wovon sich pflanzenfressende und fleischfressende Tiere ernähren. Hier 0:05 erklären wir dir, aus welchen Gliedern die Nahrungskette genau besteht. Wer frisst wen und wird von wem 0:10 gefressen? Darüber entscheidet die Position eines Lebewesens in der Nahrungskette. Jedes Lebewesen ist Teil 0:17 dieser Kette, z.B. eine Maus. Eine Maus ernährt sich unter anderem von Käfern und wird selbst von einem Bussart 0:23 gefressen. Sie steht also zwischen Käfer und Busart. Die Nahrungskette ist damit ein vereinfachtes Modell, das lineare 0:30 Nahrungsbeziehungen in einem Ökosystem darstellt. Aber natürlich enthält die Kette noch 0:36 mehr Glieder. Der Käfer z.B. ernährt sich von den Früchten und Blättern eines Baumes, während sich der Busart vor 0:42 Habichten in acht nehmen muss. Um schnell zu erkennen, in welchem Bereich ein Lebewesen zu finden ist, kannst du 0:48 die Nahrungskette in verschiedene Bereiche unterteilen. Der Fachbegriff für diese Bereiche lautet Trophieebenen. 0:56 Schauen wir sie uns einmal genauer an. Den Beginn bilden die sogenannten Produzenten oder Erzeuger. Dabei handelt 1:03 es sich um all diejenigen Lebewesen, die anorganische Stoffe in organische umwandeln. Der Baum nutzt Wasser, die 1:09 Mineralstoffe im Boden, um daraus organische Stoffe wie Blätter zu machen. Er gehört zu den Produzenten. Auch 1:15 andere Pflanzen, Blumen und Algen gehören zurelben Trophieebene. Die nächste Stufe bilden die 1:22 Konsumenten, die du in mehrere Unterkategorien unterteilen kannst. Die Primärkonsumenten sind alle 1:28 Pflanzenfresser. Klar, sie stehen ja direkt neben den Konsumenten und müssen sich daher von ihnen ernähren. Der 1:34 pflanzenfressende Käfer gehört also zu den Primärkonsumenten, aber auch Pferde oder Giraffen zählen zu 1:40 den Pflanzenfressern und daher in dieselbe Trophieebene. Nach den Primär kommen die 1:45 Sekundärkonsumenten. Sie werden auch Predatoren genannt und sind Fressfeinde der Primärkonsumenten. Neben der Maus 1:51 gehören dazu auch Frösche, Löwen oder Raben. Wenn auch die Fleischfresser Fressfe haben, dann kannst du die 1:58 Nahrungskette noch um weitere Glieder ergänzen. Du nennst sie dann Terziumenten oder Konsumenten vierter, 2:04 fünfter oder noch höhere Ordnung. Der Busart, der sich von der Maus ernährt, ist ein Terzi Konsument und selbstbeute 2:10 von Konsumenten vierter Ordnung. Das könnte z.B. ein Adler sein. Lebewesen, die selbst keine Fressfeinde 2:17 mehr haben, bilden das letzte Glied der Nahrungskette. Du nennst sie auch Endkonsumenten oder Spitzenprädatorin. 2:23 Neben dem Adler sind typische Endkonsumenten der Löwe, der Hai oder auch der Mensch. 2:30 Doch was geschieht, wenn ein Lebewesen stirbt, ohne gefressen zu werden? Dann schlägt die Stunde der Destruenten wie 2:36 Regenwürmer, Pilze und Bakterien. Sie zersetzen tote organische Stoffe und bauen außerdem Abfallprodukte wie 2:43 abgefallene Blätter und COT ab. Die zersetzten Stoffe gelangen dann wieder in Form von Nährstoffen in den Boden und 2:49 können von den Produzenten verwendet werden. Soweit so gut. Aber wie gut bildet die 2:56 Nahrungskette die tatsächlichen Nahrungsbeziehungen innerhalb eines Ökosystems ab? In der Realität siehst du 3:02 schnell ein paar Probleme. Die Maus ernährt sich beispielsweise nicht nur von Käfern, sondern auch von Nüssen oder 3:08 Würmern. Sie ist also sowohl eine pflanzenfressende Primärkonsumentin als auch eine fleischfressende 3:13 Sekundärkonsumentin. Der Wurm, den sie frisst, gehört zu den Destruenten. Er ist damit weder 3:18 Produzent noch Primärkonsument. Außerdem wird die Maus selbst nicht nur von Bussaden gefressen, sondern auch von 3:25 Katzen und Eulen. Alles Fresser wie die Maus kannst du in der Nahrungskette also nicht eindeutig einordnen. 3:32 Die Realität ist also deutlich komplexer, als du es mit einer Nahrungskette darstellen kannst. 3:36 Möchtest du andere Zusammenhänge darstellen, dann kannst du dafür das Nahrungsnetz oder die Nahrungspyramide 3:41 verwenden. Wenn du wissen möchtest, wie die beiden Modelle funktionieren, dann schau dir doch am besten unsere Videos 3:47 dazu an. Doch warum solltest du Nahrungsketten dann überhaupt benutzen? Mit ihnen 3:53 kannst du z.B. sehr gut untersuchen, wie sich Schadstoffe in einem Biotop auswirken. Stell dir vor, der Boden 3:59 eines Biotops wurde mit giftigen Schwermetallen belastet. Das kann durch einen Unfall in einer nahen Fabrik oder 4:05 an einem Bergwerk geschehen. Wie du nun weißt, nehmen Bäume und andere Pflanzen als Produzenten die Schwermetalle auf. 4:12 Blätter enthalten damit ebenfalls diese giftigen Stoffe. Wenn ein Käfer ein Blatt frisst, nimmt er auch den 4:17 Schadstoff auf. Das Wildschwein frisst den Käfer und wird ebenfalls mit den Schwermetallen belastet. Auf diese Weise 4:23 gelangt das Schwermetall über die komplette Nahrungskette zu jedem Lebewesen bis hin zum Endkonsumenten, 4:29 welcher [räuspern] heute häufig der Mensch selbst ist. Fassen wir noch einmal das Wichtigste 4:36 zusammen. Die Nahrungskette bildet die lineare Nahrungsbeziehung in dem Ökosystem ab. Du siehst dann, wer wen 4:42 frisst und wer von wem gefressen wird. Untergliedern kannst du die Nahrungskette nach den Trophieebenen in 4:47 Produzenten, Primärkonsumenten, Sekundärkonsumenten, Endkonsumenten und Destruenten. 4:54 Dir hat das Video gefallen? Für mehr kostenlose Videos komm auf studyflix.de und hol dir unsere App.