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Ökosysteme - Ökologie 2

Biologie - simpleclub10:34 840.075 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. im ersten Teil über Ökologie haben wir es ja schon kurz erwähnt das Ökosystem was das genau ist und wie es prinzipiell
  2. funktioniert seht ihr [Musik] jetzt wie schon kurz gezeigt ein
  3. Ökosystem beinhaltet ein Biotop also einen bestimmten Lebensraum mit seinen abiotischen Faktoren und seine biozinose
  4. die diesen Lebensraum bewohnenden Lebewesen mit den biotischen Faktoren die sich durch sie ergeben in so einem
  5. System gibt es sehr komplexe Vernetzungen und Wechselwirkungen zwischen allem fast alles hat auf alles
  6. andere in diesem System einen Einfluss wenn auch um mehrere Ecken aber um es noch komplizierter zu machen ein
  7. Ökosystem ist ein offenes System man muss ja irgendwo die Grenzen festlegen aber Grenzen in der Natur sind eben oft
  8. fließend nicht wie bei unserem statensystem oder dem Zaun zu Nachbarsgarten es gibt ja keine
  9. Glasglocke über so einem System wie in der Truman Show offenes System deutet jetzt hier können Lebewesen Stoffe und
  10. Energie rein und raus Tiere können woanders hinwandern oder neu dazuähen es kann reinregnen oder Wasser kann von
  11. irgendwo herfließen das kann dann z.B Nährstoffe oder Samen herchwemmen oder auch wegspülen die Sonne kann
  12. reinstrahlen und Wasser verdunsten oder Pflanzenenergie für Fotosynthese liefern und so weiter natürlicherweise haben
  13. diese Systeme trotzdem eine gewisse Fähigkeit zur Selbstregulation das bedeutet dass in so einem System über
  14. längere Zeit recht konstante Verhältnisse herrschen vielleicht mit periodischen Schwankungen aber nichts
  15. läuft komplett aus dem Ruder auch wenn irgendwo ein bisschen was von außen dazu oder nach außen abhanden kommt für
  16. abiotische Faktoren also Stoffkreisläufe innerhalb des Systems nennt man das Fließgleichgewicht dass ein
  17. Gleichgewicht zwischen den Lebewesen herrscht und sich nicht eine Art explosionsartig vermehrt während andere
  18. Aussterben nennt man biozot Gleichgewicht vielleicht kennt ihr diesen Witz ein Gott zum anderen du ich
  19. glaube die Erde ist krank der andere Gott drauf ach die hat die Menschheit aber keine Sorge das geht vorüber das
  20. Schlimme an diesem Witz ist dass es gar kein Witz ist denn der Mensch hat schon so weit in viele Ökosysteme eingegriffen
  21. dass sie ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verloren haben jetzt aber zum prinzipiellen Aufbau eines
  22. Ökosystems Ökosysteme werden grundsätzlich in vier Komponenten eingeteilt er ens die
  23. abiotische Umwelt wozu eben die abiotischen Faktoren zählen zweitens die Produzenten oder Erzeuger das sind die
  24. Lebewesen die aus anorganischen Stoffen und Energie organische Materie auch Biomasse genannt aufbauen können dazu
  25. gehören z.B alle Lebewesen die Fotosynthese betreiben eben Pflanzen im Wasser währendes hauptsächlich Algen
  26. aber auch einige Bakterien dazu gibt es auch noch Bakterien die Chemosynthese betreiben und Energie aus Energie reich
  27. anorganischen chemischen Verbindungen ziehen können um damit Biomasse aufzubauen drittens gibt es die
  28. Konsumenten oder Verbraucher die gewinnen ihre Energie dadurch dass sie andere Lebewesen fressen sie bauen also
  29. ihre Biomasse auf indem sie die Biomasse anderer Lebewesen umsetzen man unterscheidet pflanzenfressende Tiere
  30. die Herbivoren und fleischfressende Tiere die Karnivoren dann gibt es noch pflanzliche und tierische Parasiten
  31. natürlich existieren auch Mischformen Tiere die sich pflanzlich und von Fleisch ernähren und sogar
  32. fleischfressende Pflanzen als letztes gibt es noch die Destruenten die werden auch reduzenten oder Zersetzer genannt
  33. und wie der Name schon sagt fressen und zersetzen sie totes organisches Material z.B Leichen scheiße und
  34. Laub geil aufsehlung das tun sie nicht nur weil sie voll destruktiv unterwegs sind
  35. sondern weil sie dadurch ihre Energie gewinnen also alles was in eurem kompostraufen oder der Biotonne lebt ist
  36. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein destruent und da gibt's noch zwei verschiedene Sorten einmal welche die
  37. selbst als Abfallprodukte noch organisches Material Ausscheiden die werden
  38. detritusfresser genannt zu deutsch abfallfresser denn detritos ist nichts anderes als Bioabfall auf Latein oder
  39. für neuz saprovoren dazu gehören unter anderem Würmer und insektenlaven also wie gesagt
  40. die en in der Biotonne dann gibt's zum anderen die mineralisierer die zwar tote organische Materie fressen sie aber
  41. komplett in ihre anorganischen Bestandteile zerlegen eben unter anderem in Mineralien dazu gehören Bakterien und
  42. Pilze diese Komponenten hängen jetzt wie alles in einem Ökosystem eng miteinander zusammen die Lebewesen bilden
  43. Nahrungsketten also das was rauskommt wenn man fragt wer frisst wen bleiben wir in Afrika Löwe frisst hyene frisst
  44. Zebra frisst pregras preriegras kriegt Energie durch Sonne natürlich in umungegehrter Reihenfolge und obwohl
  45. Löwen eigentlich nicht wirklich hyen fressen nur wenn sie krass Hunger haben aber nur mal als Beispiel die Abfälle
  46. und Überreste von allen Lebewesen fressen dann die Destruenten nach der Position in so einer Nahrungskette kann
  47. man jetzt auch noch mal klassifizieren hier wäre das grasproduzent das Zebra primärkonsument die Hygiene
  48. sekundärkonsument und der Löwe Endkonsument in einem Ökosystem gibt es natürlich viele Nahrungsketten und die
  49. sind teilweise miteinander verwoben bilden ganze Nahrungsnetze jedenfalls gibt es jeweils viele verschiedene
  50. Produzenten primär sekundär und Endkonsumenten in einem System nicht nur die Löwen hygienen und Zebras und das
  51. Präriegras eine solche Gruppe wird nach dieser Klassifizierung trophieebene oder auf Deutsch nahrungsstufe genannt
  52. achtung nicht verwechseln mit den trophiestufen bei Gewässern die angeben wie viele Nährstoffe ein Gewässer
  53. enthält und ob es z.B schon umgekit ist typischerweise nimmt die Anzahl an Individuen in den Nahrungsketten von
  54. niederen zu höheren trophieebenen ab es gibt sehr viele Produzenten und einige aber schon weniger primärkonsumenten
  55. noch weniger sekundärkonsumenten und kaum Endkonsumenten über diese nahrungsstufen
  56. hinweg gibt es durch die Nahrungsketten einen Energiefluss und materiekreisläufe die Produzenten
  57. betreiben durch die von außen gelieferte Energie hauptsächlich Sonnenenergie die sogenannte
  58. bruttoprärproduktion die Herstellung von energiereichem organischen Material durch Fotosynthese davon verbrauchen sie
  59. aber ungefähr die Hälfte selber zur Energiegewinnung für Lebensprozesse sie veratmen diese Hälfte und gewinnen damit
  60. also ATP dabei geht's davon auch etwas als Wärme verloren ungefähr die andere
  61. Hälfte nutzt die Pflanze um neue Pflanzenmasse aufzubauen und einen Teil davon verlieh die Pflanze als
  62. abgestorbene Blüten und insgesamt ist diese Hälfte dann der Anteil der von primärkonsumenten oder
  63. Destruenten verwertet werden kann man nennt ihn netto Primärproduktion und so geht es über die
  64. trophieebenen immer weiter nur mit schlechterer Ausbeute die primär und sekundärkonsumenten haben einen
  65. vergleichsweise hohen energieeigenbedarf und stecken nur ungefähr 10% der Energie der gefressenen Biomasse in den Aufbau
  66. eigener Körpermasse ein ungefähr gleicher Anteil wird mit mit toter organischer Substanz ausgeschieden oder
  67. anders verloren mit Haaren Nägeln und Hautschuppen und der große Rest wird eben veratmet und zur reinen
  68. Lebenserhaltung benötigt oder geht dabei als Wärme verloren die Destruenten gewinnen schließlich noch Energie aus
  69. der Toten organischen Substanz beim Durchlaufen dieser trophieebenen geht dem System also von Ebene zu Ebene die
  70. von der Sonne eingebrachte Energie verloren für Lebensprozesse und als Wärme ohne in die die Produktion von
  71. energiereicher und damit energi konservierender Biomasse gesteckt zu werden wer aufgepasst hat und sich jetzt
  72. denkt what nach dem energiehaltungssatz geht Energie nicht wirklich verloren doch was hier gemeint ist ist sie kann
  73. so im System nicht mehr zum Aufbauen neuer Biomasse genutzt werden und nicht vergessen ist ja ein offenes System die
  74. Wärme kann abtransportiert werden mit dem Wind deshalb nennt man es auch energieluss was ansonsten auffällt von
  75. Pflanzen werden im Durchschnitts Ökosystem mehr Tiere Sand als von Fleisch und wenn man da mal an den
  76. Hunger in der Welt denkt wäre es schon effizienter als Mensch gleich Pflanzen zu essen als Tiere denen man vorher jede
  77. Menge Pflanzen verfüttern müsste damit sie groß werden im Endeffekt könnte man jedenfalls rein theoretisch und
  78. natürlich komplett vereinfacht gedacht von der gleichen Menge an Pflanzen ungefähr zehn Mal so viele Menschen
  79. ernähren wenn kein mustfie dazwischen ist und Leute dabei die lieber ein mustf Steak als Gemüse essen oder so also ich
  80. weiß nicht okay Energie geht sozusagen verloren über die tropheebenen in weg aber Stoffe selber bleiben erhalten es
  81. bilden sich sogenannte Stoffkreisläufe dabei werden anorganische stoffbrachtet die relevant für Lebewesen sind wozu
  82. gehören Kohlenstoff Stickstoff Phosphor und Schwefel also vor allem Elemente die in organische Verbindungen eingebaut
  83. werden die Verhältnisse sind jetzt in unterschiedlichen Ökosystemen verschieden und man kann sie mit Zahlen
  84. Biomasse oder energiepyramiden charakterisieren an denen kann man teilweise kennen um was für eine Art
  85. Ökosystem es sich handelt in einer zahlenpyramide wird für eine gegebene fürs Ökosystem repräsentative Fläche
  86. bekannter Größe dargestellt wie viele Individuen es für jede trophieebene gibt in der biomassepyramide wird das Ganze
  87. für die gesamtbiomasse Pro trophieebene gemacht und in der Energiepyramide hält man den Energiefluss durch das Ökosystem
  88. fest indem man die Produktivität der einzelnen Ebenen darstellt und zwar als Biomasseproduktion pro Zeit wenn das
  89. jetzt zu allgemein war dem sei gesagt wir kommen noch zu speziellen Ökosystemen aber erst später hängt euch
  90. das wortökosystem schon zum Hals raus in welchem Ökosystem wohnt ihr dem Pizza kartonberg der bücherwüste dem
  91. krümelsofa oder den Kräutertee Feuchtbiotop und seid ihr eher Konsumenten erster oder zweiter Ordnung
  92. schreibt's mal in die Kommentare ansonsten falls ihr jetzt mehr über Energieerhaltung erfahren wollt dann
  93. schaut doch beim simple physics Video der energieerhaltungsatz rein Daumen hoch peace und bis zur nächsten ökofolge

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