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Addendum - Taufe und Abendmahl

Klaus Mehler13:54 25 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 94 Zeilen
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  1. Zu dieser zwölfteiligen Einführung ins Christin möchte ich nun noch ein Adendum hinzufügen und zwar zum Thema Taufe und Abendmal.
  2. Es ist ja so, Christwerden bedeutet im Geist neu geboren zu werden. Es ist eine geistliche Neuwerdung und Geburt,wachstum und Aufgabe dieses neuen
  3. geistlichen Wesens war das Thema der bisherigen Einheiten. Das war also diese geistlichen Aspekte. Es gibt aber neben diesen geistlichen Aspekten tatsächlich
  4. auch zwei begleitende physische Aspekte, die für jeden Christen von Bedeutung sind und das ist eben Taufe und Abendmal. Und diese beiden Themen werden
  5. sozusagen im folgenden nachgeholt. Zunächst mal die Taufe. Erstmal einige Aussagen zur Taufe. Jesus sagt ja z.B. Markusevangelium geht hin in die ganze
  6. Welt, predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung und wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden. Oder Petrus, als er gefragt
  7. wurde, was müssen wir tun, damit wir gerettet werden, damit wir diesen Heiligen Geist bekommen, der sagt: "Tu Bose und jeder von euch lasse sich
  8. taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden. So werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."
  9. Im Römerbrief vertieft Paulus das äh und sagt: "Wisst ihr nicht, dass wir so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?" Ja,
  10. was bedeutet das? Im nächsten Vers vertieft er das oder erläutert das. So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod. Aber das ist
  11. nicht das Ende sozusagen, sondern damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so werden auch wir in Neuheit
  12. des Lebens wandeln. Und das hatten wir in den früheren Einheiten betrachtet, nicht? Wenn ein Mensch Christ wird, dann legt er das alte Leben ab. Das ist
  13. gestorben, das ist erledigt und er hat ein neues Leben. Das ist ja diese gewaltige Aussage. Und im Kolosserbrief ähm bekräftigt das Paulus noch mal. Er
  14. sagt: "Mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat."
  15. Und äh Petrus äh sagt das so, er spricht zunächst mal von Noah, der sozusagen durch Wasser gerettet wurde. Und er sagt, das Abbild davon von dieser
  16. Rettung Noas, er rettet jetzt auch euch. Das ist die Taufel. Ja, nun zur geistlichen Bedeutung der Taufel.
  17. Entscheidend für die Erfahrung der Neuwerdung, für diese Wiedergeburt ist ja, wie insbesondere in Einheit 1 diese Einführung dargestellt wurde, dass man
  18. bekennt, dass man vor Gott durch seine Zielverfehlung schuldig geworden ist und diese Gemeinschaft eben nicht haben kann, dass man dann um Vergebung bittet,
  19. diese im Glauben empfängt und Jesus Christus einläht, fort an Herr des eigenen Lebens zu sein. Und dann geschieht dieses Wunder, dann setzt
  20. dieses neue Leben tatsächlich ein. Dann ist man diese neue Kreatur geworden mit ewigen Leben. Und man könnte jetzt sagen, das reicht doch eigentlich.
  21. Nun, trotzdem, auch wenn es eher nur wie eine symbolhafte Handlung erscheint, wo man sagt, die braucht man doch eigentlich nicht, spricht die Bibel
  22. unmissverständlich davon, dass die Taufe unumgänglich ist. Jetzt fragt man sich, warum? Die erste Antwort, also ich habe zwei
  23. Antworten. Die erste Antwort ist, weil Gott es will. Nicht auch wenn man meint, das ist doch nur eine äußerliche Handlung ist. Nein, es ist der Wille
  24. Gottes, dass man sich taufen lässt. Und ähm warum und wieso, das wird hier nicht weiterhinfragt. Das ist Gottes Wille. Das reicht sozusagen nicht. Und dann
  25. gibt es einen anderen Wunderbewund. Das ist nämlich, wenn es richtig praktiziert wird, ist es eine gewaltige Stärkung für jeden, der sich gerade entschieden hat.
  26. Das werde ich nachher dann noch erläutern. Zunächst mal die Durchführung der Taufe. Da wissen wir, da gibt's zwei
  27. Möglichkeiten. Das eine ist die Kindertaufe, also sprinkeln mit Wasser im Kleinkindalter ohne Entscheidung des Kindes für Jesus
  28. nicht. Das ist ja noch viel zu jung. Und ganz wichtig, diese Taufe sichert dem Kind nicht das ewige Leben. Jesus sagt: "Wer glaubt, wer glaubt und getauft
  29. wird, nicht? Das ist ganz entscheidend. Die persönliche Entscheidung ist wichtig. Es muss später noch diese Entscheidung für Jesus äh treffen.
  30. Ja, und dann gibt's die Glaubensstufe, dass man sagt, also wenn ich mich entschieden habe für Jesus, dann tauche ich noch mal unter, nicht? Dann mache
  31. ich das richtig. Richtig in dem Sinne, das war der ursprünglich vorgesehene Vorgang, nicht? Das wissen wir, wenn wir z.B. betrachten, wie wie Johannes der
  32. Täufer getauft hat. Ja, das war durch Untertaufen Untertauchen im Jordan oder z.B. Dann auch die Geschichte von Philippus mit dem Cammeraus aus
  33. Äthiopien. Nicht als der Kämera dann schließlich begriffen hat, worum es geht und wiedergeboren wurde, da kam sie an ein Wasser und dann sagte er, was
  34. hindert uns da in dieses Wasser zu steigen und dann stiegen die beiden hinab ins Wasser. Nicht, die gingen da wirklich unter sozusagen, ne? So und die
  35. Frage ist natürlich, muss man nach der Kindertaufe noch mal die Glaubensstufe vollziehen, wenn man sich dann irgendwann mit 20 oder was weiß ich
  36. entschieden hat? Und hier gehen die Meinung auseinander. Und ich will mich in diese Diskussion gar nicht hineinziehen lassen, sondern
  37. ich will nur meine Meinung zum Besten geben. Und zwar ich sage, wenn jemand unbedingt will, kann er die Kindertafe, so Kindertaufe sozusagen rückwärts im
  38. Glauben akzeptieren. Ja, kein Problem, zumindest aus meiner Sicht. oder die andere Möglichkeit ist, dass er
  39. sich zum zweiten Mal sozusagen taufen lässt in dieser Glaubensstufe. Und äh das habe ich gemacht, nicht? Als ich zum Glauben kam mit 25 Jahren, ich
  40. war ja als Kind als Kleinkind getauft worden, aber als ich zum Glauben kam mit 25 Jahren, war ich darüber so erfreut, was ich auch heute noch bin, dass ich
  41. mich voller Freude ähm an einem kalten Februartag [räuspern] hinbegeben habe zu einem einem Schwimmbad und mich voller Freude
  42. dort habe runterufen lassen. nicht sozusagen zur Darstellung meiner Freude vor Menschen und vor der unsichtbaren Welt. Aber jede jeder mache das, wie er
  43. es selber haben will, nur dass er es im Glauben mache. Ich möchte aber noch darauf eingehen, dass diese Glaubensstäufe tatsächlich
  44. eine gewaltige Hilfestellung ist und eigentlich eine ganz barmherzige Unterstützung des Herrn für diese ähm erste Erfahrung äh des äh des des
  45. Neuwerdens. Und zwar ist es ja so, äh diese diese Taufe, dieses mit dem Untertauchen äh ist ja eine physische Abbildung des geistlichen Vorgangs,
  46. nicht? Der geistliche Vorgang, wie schon gesagt, ist Ablegung des alten Menschen und Anziehen des neuen Menschen. Ähm, ich zitiere noch mal äh wo Paulus
  47. im Epheserbrief sagt: "Ihr habt Christus doch gehört und seid ihm gelehrt worden, wie es Wahrheit in Jesus ist, dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, a
  48. den alten Menschen abgelegt habt und b den neuen Menschen angezogen habt. Und in der Tat, das wird in dieser Taufe physisch dargestellt, nicht das Aussehen
  49. nach dem Untertauchen hat sich drastisch verändert. Vorher sieht man also noch ganz vernünftig aus, sage ich mal, in seinen
  50. trockenen Kleidern und wenn man dann untergetaucht ist und rauskommt, sieht man völlig verändert aus. Und das ist solch eine wunderbare, liebevolle
  51. Hilfestellung für den Neugeborenen. Nicht insbesondere, wenn es möglich ist, die Glaubensstufe sofort nach der Entscheidung zu vollziehen, ist das
  52. durch diese physische Erfahrung eine immense Glaubensstärkung. Natürlich auch, wenn man es später macht, nicht? oder so, nachdem man sich entschieden
  53. hat dann, was weiß ich, Wochen oder Monate später oder wie auch immer, aber gerade wenn es äh unmittelbar passiert ist, dann ist das natürlich eine
  54. gewaltige Stärkung. Und letztlich ist es so, und das erlebe ich immer, wenn man jemanden zu zum Glauben geführt hat, zu Jesus geführt hat, dann hat man wirklich
  55. das starke Bedürfnis, eine Party zu feiern, ein Fest zu feiern, denn das ist das größte und stärkste Ereignis in dem Leben eines Menschen, das überhaupt
  56. möglich ist. Und da muss man doch eigentlich eine Party feiern. Und ich frage mich, wenn das so nach Vorträgen passiert und wir dann in so
  57. einem wohlgeheizten Raum sitzen, ja, äh wie wie können wir denn jetzt jetzt feiern? Ja, das wäre das eigentlich nicht, dass man dieses Untertauchen
  58. praktiziert. Das ist die richtige Party, die Jesus gespendet hat, die so gewaltig glaubensstärkend sein kann. Ich finde das wunderbar. Ja, und im Himmel gibt es
  59. auf alle Fälle ein Fest, nicht? Jesus sagt, es ist Freude vor den Engeln Gottes über jeden Sünder, der Buße tut.
  60. Nun zum Thema Abendmal. Das Abendmal wird ja erläutert in den Evangelien, den ersten drei und dann auch bei Paulus. Und wir nehmen mal das, was Paulus
  61. gesagt hat. Und zwar im ersten Korintherbrief, da schreibt er: "Denn habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe. Dass der
  62. Herr in der Nacht, in der überliefert wurde, Brot nahm und als er gedankt hatte, es brach und sprach: "Dies ist mein Leib, der für euch ist. Dies tut zu
  63. meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mal und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut so oft ihr trinkt zu meinem
  64. Gedächtnis. Denn so oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt." Soweit Paulus. Wenn man mal den Kontext
  65. anguckt, in dem das geschrieben wurde, dann wird sehr schnell deutlich, dass die Einnahme des Abendmals jetzt nicht die Existenz eines Priesters
  66. voraussetzt. Nicht, die saßen zusammen beim Essen in ihrem Hauskreis oder wo auch immer. Also ähm Priester war jetzt nicht dabei, sondern die waren unter
  67. sich. Und das gilt auch für uns. Jeder kann das Abendm jederzeit einnehmen. Das ist sozusagen die erste Message, die ich vermitteln möchte.
  68. Dann die geistliche Bedeutung des Abendmals. Nicht auch hier könnte man wieder sagen, na, das ist nur so ein symbolhafter Akt.
  69. Wozu brauchen wir das? Aber wenn man genauer hinguckt in diesen Worten dies ist mein Leib, dies ist mein Blut, da liegt offenbar eine tiefere Bedeutung,
  70. die sich jedem persönlich erschließen muss, sage ich mal. Und die Wichtigkeit, dass wir das einnehmen, wird unter anderem auch noch
  71. dadurch akzentuiert, dass der Paulus, der ja in dieser Nacht nicht dabei war, dass dem das durch eine spezifische Offenbarung von Gott gezeigt wurde,
  72. nicht? Paulus hat ja große Teile auch des Evangeliums direkt von Gott empfangen, hat später mal getestet gegen die Meinung von Petrus und so weiter,
  73. aber das meiste hat er direkt empfangen und äh auch das hier hat er direkt als Offenbarung bekommen. Das heißt also, der zeigt sich die Bedeutung davon. Gott
  74. möchte, dass wir dieses Abendmal einnehmen. Und die entscheidende Aussage, die entscheidende geistliche Aussage liegt
  75. in den Worten: "Verkündigt dir den Tod des Herrn, bis er kommt." Zunächst hört sich ja das an wieder wie ein Widerspruch, nicht? Wenn er tot ist, wie
  76. kann er denn kommen? Aber das ist gerade das Geniale, wenn man darüber nachles nachdenkt, wird's einem deutlich, was das bedeutet oder was dahinter steckt.
  77. Nämlich sein Tod und Ertragen unseres Gerichts am Kreuz. Eröffnet uns ja den Zugang zum ewigen Leben, nicht? der hat ja unsere Schuld damit getragen, unser
  78. Gericht getragen. Und zweitens sein Kommen heißt, er lebt, er ist auferstanden und kommt die Welt zu richten und uns zu sich zu nehmen. Nicht
  79. in dieser Aussage verkündigt ihr den Tod des Herrn bis er komm bekommt, ist also eine ganz kompakte Information und während man das Abendmal einnimmt,
  80. vergegenwärtigt man sich das. Und das ist so eine liebevolle Unterstützung des Herrn für unseren Glauben auch, dass er hier eine physische Unterstützung gibt,
  81. nicht wir essen das Brot, wir trinken den Wein, wir spüren das. Das ist eine ganz liebevolle, freundliche, barmherzige Hilfe für unseren Glauben.
  82. Und ich möchte mal ähm dieses Thema Leib und Blut noch etwas vertiefen, nicht? Äh, wenn wir äh lesen, das ist sein Leib für uns gebrochen oder er bricht
  83. zunächst mal das Brot und sagt, dies ist das mein Leib für euch gegeben, dann erinnert uns daran, dass dieser Leib ja gegeielt wurde. Und in Jesaja 53 heißt
  84. es: "Durch seine Striemen sind wir geheilt." Nicht, wir hatten das in der Einheit 11 ja vertieft. Das heißt, durch diese Strieme auf seinen Leib sind wir
  85. erlöst von der Krankheit. Das ist das Vertiefende, wenn wir dieses Brot zu uns nehmen. Das ist der Leib, durch dessen Geiselung wir auch erlöst sind von der
  86. Krankheit. Das ist natürlich ein Thema, wie ich auch schon in der Einheit 11 sagte, was heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, aber das
  87. steckt mit dahinter. Und es ist nicht das erste Mal, dass Leute in diesem Bewusstsein das Abendm genommen wurden und geheilt sind, geheilt worden sind.
  88. Ja, und dann das zweite Thema: Durch sein vergossenes Blut sind wir erlöst von der Sünde. Das ist natürlich das allerentscheidendste, ganz klar, nicht?
  89. Im Epheser ersten Kapitel, Vers 7, lesen wir: "In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehung."
  90. Das heißt also in dieser in diesem Gedächtnis in diesem Gedächtnisakt macht man sich bewusst, durch die Streem auf seinem Leib sind
  91. wir erlöst von der Krankheit und durch sein vergossenes Blut sind wir erlöst von der Sünde. Das ist eigentlich der volle Kontext, aber jeder überlege sich
  92. das durch Glauben, durch Gebet und so weiter kommt man an diese Wahrheiten immer näher heran und das ist immer wunderbarer.
  93. Ja, so viel jetzt zu dieser Einführung und das ist jetzt das endgültige Ende dieser Einführung und wie letztes Mal möchte ich Ihnen auch von ganzem Herzen
  94. wünschen, bleiben Sie in der Gnade, bleiben Sie im Glauben, bleiben Sie am Wort.

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