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Sind Taufe und Abendmahl nur Symbole?

DerJugendleiter27:27 68 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 178 Zeilen
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  1. [Musik] Meine Anda trägt heute den etwas kryptischen Titel Unsichtbare Belange,
  2. aber eigentlich geht es um Taufe und Abendmal und wieso ich ihn trotzdem unsichtbare Belange genannt habe, dazu komme ich später noch einmal. Ich
  3. glaube, für das prinzipielle Verständnis von Tauf und Abmahl stehen uns drei kulturelle Strömungen im Weg. Ja, also wenn
  4. wir tauf und Abendmal verstehen wollen, wie die Menschen der Bibel sie verstanden haben, dann sind wir gehert durch drei Strömungen in unserer
  5. christlichen Kultur. Und als erstes gibt's da irgendwie ja, ich sag mal die deutsche marxistische preußische Strömungen. Ja, Deutsche sind irgendwie
  6. rational und analytisch und preußen umso mehr. Und dazu haben wir noch eine ordentliche Portion Osten abbekommen bei uns in Brandenburg und da ist irgendwie
  7. kein Platz für aber glaube. Ja, in anderen Regionen Deutschland gibt's halt irgendwie viel mehr so glaube an übernatürliche auch so im im Volksmund,
  8. sage ich mal. Und auch wenn das bei uns Christen natürlich anders ist, ja, also wir glauben ja schon an das übernatürliche und irgendwie so an
  9. unsichtbare Dinge und so weiter, prägt uns diese Kultur doch, dass für uns das, was in der Bibel als unsichtbar beschrieben wird, irgendwie weiter weg
  10. ist, als wahrscheinlich für die allermeisten Kulturen der Welt. Und darüber hinaus sind wir nicht nur deutsch, preußisch, östlich geprägt,
  11. sondern wir sind auch reformiert geprägt. Ja, reformierte, was ist das? Wenn man das Christentum so ein bisschen aufspittet in verschiedene Strömungen,
  12. hat man irgendwie ab 105 ja zwei Strömung. einerseits die Katholiken und dann die Orthodoxen und dann äh haben sich die Katholiken ja noch mal
  13. aufgesplittet in die Protestanten der Reformation und in halt die Katholiken katholisch geblieben. Und die Protestanten sind ja auch jetzt
  14. nicht so irgendwie die protestantische Kirche, sondern da gibt's halt auch ganz verschiedene Strömungen und unter anderem gab es halt den Luther. von dem
  15. kommen so die Lutherane ab und dann gab es in der Schweiz den Zwingli und den Kalvin und das sind halt so die Reformierten und die beiden waren sich
  16. auch nicht in allen immer einig, aber prinzipiell gab es schon eine große Übereinstimmung zwischen Luther und den Schweizer Reformatoren und über einen
  17. Punkt haben die beiden sich zerkloppt und zwar das Verständnis des Abendmals. Ja, also vor allen Dingen zwingen die hat sehr betont. Okay, das Abmal, das
  18. ist nur ein Symbol, während bei Luther im Abendmal auch einfach Christus anwesend ist. Und diese zwingwische Prägung, diese reformierte Prägung durch
  19. Huldrich zwingen wir ja, dass das Abendmal und Taufe halt nur ein Symbol ist und nichts mehr. Das prägt halt auch unsere christlichen Kreise und ich
  20. glaube bei uns ist dieser Symbolcharakter überbetont. Also klar, Tauf und Abenmal sind ein Symbol, aber halt meiner Meinung nach nicht nur ein
  21. Symbol. Und die allermeisten Christen, auch ganz viele Protestanten, sind das anders als so unsere Strömung. Und die dritte Strömung, der wir unterliegen und
  22. die betrifft wahrscheinlich fast alle Christen, ist, dass wir platonisch geprägt sind. Ja, also Platon, mein griechischer Philosoph und die erste
  23. Generation an Christen, also Jesus und seine ganzen Jünger und so weiter, die waren ja keine Griechen, aber dann sozusagen die nächste Generation an
  24. Christen waren Griechen. Also gab immer auch ir die Juden und so weiter, aber der Großteil waren halt griechisch geprägte Menschen und natürlich bringen
  25. sie ihr griechisch geprägtes Weltbild mit, was sich dann auch so ein bisschen in die Kirchengeschichte hineingeschlichen hat und da gab es halt
  26. dieses platonische Denken. Und was das ist, das erkläre ich euch jetzt. Bei Platon war das so, dass es eine ideelle Welt gibt mit allen Gedanken und Ideen
  27. und dem Geist des Menschen und eine materielle Welt gibt, ja, mit irgendwie keine Ahnung, einem Tablet und einem Stück Brot und einem Stuhl und halt uns
  28. dann körpern und das materielle, das war gut und das imelle, das ideelle war schlecht und weil sich dieses platonische Weltbild eben auch in unser
  29. Denken eingeschlichen hat, teilen wir die Welt auch irgendwie in zwei Sphären ein. Nicht wie Platon in eine ideelle und in eine materielle,
  30. sondern in die benutzen ja biblische Begriffe in eine sichtbare und in eine unsichtbare Welt. Ja, und die sichtbare Welt, die ist irgendwie real und
  31. anfassbar. Und die unsichtbare Welt, wir sind Christen, natürlich ist ja auch real, aber die fühlt sich irgendwie weniger real an. und so ein Test, den
  32. ihr machen könnt, um zu schauen, ob euch platonisches Denken beeinflusst, schaut doch mal auf die letzte Woche zurück und überlegt, wo hat sich die unsichtbare
  33. Welt, ja, wo ist die hat die in euer Leben hineingewirkt und wo habt ihr wiederum in die unsichtbare Welt hineingewirkt? Und wenn ihr das
  34. überlegt, h keine Ahnung, habe einfach so mein Leben gelebt, ohne groß über die unsichtbare Welt nachzudenken, na dann ist sagst das doch beste Indiz dafür,
  35. dass er die Welt in zwei Welten teilt. Eine sichtbare, die irgendwie erlebbar und anfassbar ist und eine unsichtbare, die es natürlich irgendwie gibt, aber
  36. irgendwie auch nicht so viel mit unserem Leben zu tun hat. Das ist aber nicht biblisches Denken. Die Autoren der Bibel waren ja größtenteils keine Griechen,
  37. sondern eben Orientale, ja, Juden und andere. Und im biblischen Denken gibt es nicht zwei Welten, wie im Griechischen, eine sichtbare und eine unsichtbare,
  38. sondern es gibt eben nur eine Welt, die sichtbare und unsichtbare Anteile hat. Das sind nicht zwei Realitäten, sondern eine Realität mit zwei verschiedenen
  39. Seiten. Wie halt eine Medaille, ja, zwei Seiten hat, sonder diese Realität eine unsichtbare und eine sichtbare Seite. Und diese beiden Seiten sind nicht
  40. getrennt und nicht trennbar. Und allein, dass wir sagen, die unsichtbare Welt impliziert ja irgendwie, dass es eine andere Welt gäbe. Ja, also nein, es ist
  41. nicht die unsichtbare Welt, es ist der unsichtbare Anteil dieser einen Welt. Und das ist für die Menschen der Bibel selbstverständlich war, dass zu dieser
  42. sichtbaren Welt noch ein unsichtbarer Anteil gehört. Das sehen wir an ganz vielen Stellen in der Bibel, die für uns griechisch geprägte Menschen immer so
  43. ein bisschen komisch sind. Da möchte ich euch mal hineinnehmen und es beginnt schon ganz am Anfang bei der Schöpfung des Menschen. Dort nimmt nämlich Gott,
  44. ja, Materie, also Erde, formt daraus den Menschen, hauch in seinen Geist hinein und dann steht in er Mose 2. Vers 7 ein ganz wichtiger Satz, den man leicht
  45. überlebt. Und so wurde der Mensch eine lebende Seele. steht nicht. So bekam der Mensch eine lebende Seele im Sinne von Gott schafft den Menschen aus Erde und
  46. dann haucht er den Geist ein und dann bekommt der Mensch eine lebende Seele. Also der Mensch ist nicht Körper und Seele und Geist, sondern der Mensch ist
  47. Seele, die einen Körper hat. Also wir sind eine Seele. Wir sind Teil der unsichtbaren Realität, die halt eine Sicht, die einen sichtbaren Anteil hat.
  48. Ja, das kann man nicht trennen. Du kannst Körper und Seele nicht in zwei Einheiten trennen, sondern wir sind ein Mensch. Wir sind eine Seele. Wir sind
  49. sozusagen fleisch gewordener Geist oder fleischgeschaffener Geist. Genauso wie auch Jesus viele Jahre später fleisch gewordener Geist ist. Ja, also auch Gott
  50. ist Geist, der einen fleischlichen Anteil bekommt und dann eins ist. Und genauso sind auch wir
  51. Fleisch und Geist in einem. Und das kann man nicht trennen. Wir sind eine Seele und diese Seele hat einen anfassbaren materiellen
  52. Teil. Eine andere Geschichte ist die von Elisa. Und Elisa war ein großer Prophet und er war so groß, dass als er tot war, seine Knochen immer noch die Kraft
  53. hatten, Tote aufzuwecken. Ja, da wird ein anderer Typ beerdigt und der fällt dann in das Graf von Elisa rein, wo Elisas tote Knochen liegen und
  54. plötzlich lebt er wieder. Und anscheinend, ja, ich benutze jetzt mal so moderne Sprache, anscheinend war Elisas geistliche Aura so groß, dass er
  55. gestorben ist, etwas von dieser geistlichen Kraft, von diesem Gottvertrauen, von diesem wunderwirkenden Heiligen Geist, den er
  56. hatte, immer noch in seinen Knochen war. Also, wir haben anfassbare materielle Knochen, die tot sind und in diesen Knochen steckt immer noch geistliche
  57. Kraft. eine Realität, ja, mit zwei Seiten anfassbaren Knochen und geistlicher Kraft. Eine andere ganz ehrliche Geschichte sind die
  58. Schweißtücher von Paulus. Ja, man hat die Schweißtücher von Paulus genommen und sie kranken auferlegt und sie wurden geheilt. Und in diesen materiellen
  59. anfassbaren Schweißüchern war irgendwie noch genügend geistliche Kraft drin. Und ihr seht, ich fing irgendwie mit Worten, weil man mit Worten dieser Welt ja mit
  60. nicht die Belange des Unsichtbaren erklären kann vernünftig. Aber in diesem Schweiß, ich hören wir noch so viel von heil von Paulus
  61. Heilungsbegabung drin, dass die Tücher ausgereicht haben, um Menschen zu heilen. Ja, wir haben Tücher materiell sichtbar und diese Tücher haben eine
  62. unsichtbare Realität oder einen unsichtbaren Anteil in der Realität, dass sie in der Lage sind, diese Kraft von Paulus, die ja von Gott geschenkt
  63. hat, um Menschen zu heilen. Diese Kraft lag auf ihnen. Ja, und wenn es in irgendeiner Gemeinde in der Nähe passieren würde, dass man da irgendwie
  64. die Tücher vom Pastor auferlegt, genau aufschrei der macht sich selbst zu Gott oder sonst was. Aber nein, das ist tatsächlich ja, ich würde nicht sagen in
  65. jedem Fall, aber zumindest im Fall von Paulus war durchaus oder ist biblisch und war Gott gewollt. Am Ende ist der auferstandene Jesus natürlich auch
  66. nichts anderes als eine Einheit aus sichtbaren und unsichtbaren Anteilen. Ja, er hatte natürlich einen sichtbaren materiellen Körper. Er ist so ein Fisch
  67. und er fährt nicht wie in so einem Komic einfach durch, weil er Geist ist, sondern bleibt halt irgendwie in seinem Bauch, weil er Materie ist und dann
  68. fährt er in den Himmel auf und ist plötzlich nicht mehr sehbar. Und ich glaube nicht, dass er sich dematerialisiert hat und dass seine
  69. Atome aufgehört haben, so funktionieren, sondern dass er einfach mit seinem sichtbaren materiellen Anteil in diese unsichtbaren Anteil hinüber gewechselt
  70. hat und dass er jetzt in der unsichtbaren Welt existiert mit diesem sichtbaren Auferstehungsleib. Der brennende
  71. Dornbusch bei Mose auch ein Beispiel. Wir haben einen Busch, aber der brennt und dieses brennen ist definitiv kein Oxidationsprozess, ja, dass da irgendwie
  72. Holz zu Wärme und Licht und Kohlensstoffdioxid ja oxidiert wird, sondern dieses Feuer, das hat das ist, ich sag mal, eine sichtbare
  73. Manifestation des Unsichtbaren. Ja, das ist ein geistliches Feuer. kein materielles Feuer oder auch der gleiche Typ Elisa, ja, der wird von der Armee
  74. umbringt und statt, dass er sagt: "Oh nein, die wollen jetzt verkloppen, ja, was machen wir jetzt?" Sagt er zu seinem Knecht: "Hey, schau
  75. mal, die sind zwar viele, aber die bei uns sind, sind noch viel mehr." Weil für Elisa war die Existenz eines geistlichen Engelsheres, was Gott ausgesandt hat, um
  76. ihn zu schützen, war selbstverständlich. Warum war Elisa wie die Menschen der Bibel nicht unterteilt in eine sichtbare, nahbare und in eine
  77. unsichtbare irgendwie theoretische Welt, sondern für ihn war beides zwei Seiten einer Realität. Die Engel waren da und waren für ihn erlebbar. Warum? Weil er
  78. geglaubt hat und davon ausgegangen ist, dass sie real waren. Für die Menschen der Bibel ist es selbstverständlich, dass diese Realität
  79. sichtbare und unsichtbare Anteile hat. Und deswegen ist es auch für mich selbstverständlich, dass Taufe und Abend mal sichtbare und unsichtbare Anteile
  80. haben. Ja, klar. Irgendwie Wasser und Körper, der runtergetaucht wird und Wein und Brot, die sichtbaren Anteile, aber natürlich auch unsichtbaren Abend äh
  81. unsichtbare Anteile. Taufe und Abendmal sind Symbole, aber nicht nur Symbole. Wisst ihr, was noch ein Symbol ist, was Gott einführt für uns Menschen? Die Ehe.
  82. Ja, wofür ist die Ehe Symbol? Na ja, um die Beziehung und die Liebe und die Einheit zwischen Christus und der Gemeinde zu
  83. repräsentieren. Und Gott denkt sich etwas aus, wo er sagt: "Okay, ich brauche irgendwie was, was ansatzweise an die Liebe und die Intimität
  84. herankommt, die ich mit den Menschen haben möchte." Okay, ich denke mir die Ehe aus, ja, zwei Menschen irgendwie wortwörtlich eins werden und sich im
  85. Idealfall lieben und wo die Liebe immer weiter zunimmt und die Intimität weiter zunimmt und er n das Ehe und sagt, okay, die Aufgabe der Ehe ist es mich und die
  86. Gemeinde zu repräsentieren, meine Liebe zum Menschen. Und auch wenn die Ehe Symbol ist, würde wahrscheinlich kein Verheirateter dieser Welt sagen, dass
  87. die Ehe nur ein Symbol sei. Ja, es gibt keinen, der sich hinstellt und sagt so: "Boah, ja, also ich habe meine Frau ja nur geheiratet, damit ich würdevoll auf
  88. dieser Welt Christi Gemeinde repräsentieren kann und ob ich persönlich was für meine Frau empfinde, das ist mir gar nicht so wichtig. Mir
  89. geht es nur um einen Auftrag Liebe zu repräsentieren. Also im Idealfall heiratest du schon mit dem Auftrag im Hinterkopf, aber du heiratest dich doch
  90. nicht nur deswegen, sondern auch, weil du verliebt bist und weil du dein Gegenüber liebst und es den den Rest deines Lebens ihm verbringen
  91. möchtest. Die Ehe ist viel mehr als nur ein Symbol und die Ehe hat auch eine geistliche Komponente. Und das möchte ich euch mal vorlesen aus er Korinther
  92. 6. Und bei den Korinthern, da war dieses Denken schon da, dass die Welt einen immateriellen, wichtigen geistlichen
  93. Teil hat und oder dass es eine geistliche Welt gibt und einen materiell nicht so wichtigen Teil. Und es zeigt sich ja in zwei Strömungen. Einerseits
  94. ist asketische der Körper ist nicht wichtig und deswegen muss man sich nicht um den Körper kümmern und man darf auf Essen und Schlaf und Luxus und Genuss
  95. verzichten. Und das andere sowas hindonistisches das Gegenteil, wo die Leute gesagt haben, ja, der Körper ist ja nicht so wichtig und deswegen ist es
  96. nicht so wichtig, was wir mit dem Körper machen und deswegen können wir fressen und so Prostituierten gehen und sonst was. Und Paulus erwidert daraufhin in
  97. erste Korinther 6, Vers 12: "Alles ist mir erlaubt", sagen die Korinther, "aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts
  98. beherrschen lassen." Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen. Kann man sich gut vorstellen, wie die Corinder sich hinstellen, ja,
  99. und sich den fünften Big Mac reinziehen und sagen, ey, die der Bauch ist für die Speisen, der Körper ist ja nicht wichtig. geht's weiter. Gott aber wird
  100. sowohl diesen als auch jene zuichte machen. Ja, der Körper ist nicht wichtig. Gott, der wird ja irgendwann verfaulen und die Speisen werden auch
  101. weg sein. Das einzige, was zählt ist der Geist. Und deswegen kann ich mit meinem Körper so umgehen, wie ich will. Und jetzt erwidert Paulus aber der Leib aber
  102. ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine
  103. Macht. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer
  104. machen? Auf keinen Fall. Oder wisst ihr nicht, dass wer der anhängt, ein Leib mit dir ist? Wenn es werden heißt, es die zwei ein Fleisch sein. Wer bei
  105. dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Paulus macht klar, unser Körper ist nicht egal. Warum? Weil unser Körper nicht getränt ist von unserem Geist,
  106. sondern Körper und Geist spielen eine Einheit. Und weil oder sind eine Einheit und weil unser Geist mit Christi Geist eine Einheit sind, ist unser Körper
  107. sozusagen Christi und deswegen ist es nicht egal, was wir mit unserem Körper machen. Ja, die Ehe ist nicht nur ein Symbol, sondern die Ehe hat eine
  108. geistliche Realität, dass Mann und Frau eins werden in Körper und Geist, weil der Mensch d nur eins ist und nicht getrennt. Und genau
  109. deswegen sind wir auch mit Christus eins. Und deswegen spielt es eine Rolle, was wir mit unserem Körper machen. Und deswegen ist, wenn man zu
  110. einer Prostituierten geht und Christ ist, Ehe ist das Ehebruch an Gott. Ja, deswegen ist übrigens jegliche Form von außereicher Sexualität Ehebruch an Gott,
  111. weil das, was wir mit unserem Körper machen, nicht egal ist, weil wir eine Einheit mit unserem Körper mit Christi Geist
  112. bilden. Und wenn die Ehe, die ein Symbol ist, eine geistliche Komponente hat, wieso sollte das auch nicht für andere Symbole gelten? Ja, wo sieht man die
  113. geistliche Komponente des Abendmahls? Na ja, daran, dass die Menschen in Korims krank werden. Warum werden sie krank? Ja, nicht weil der Wein schlecht
  114. war oder es gerade Corona Ausbruch gab oder sowas, sondern weil im Abend mal es eine sichtbare Komponente und eine unsichtbare Komponente gab. Bei den
  115. Korinther gab es nämlich ein Problem. Die hattenusagen zwei Fraktionen in der Gemeinde. Das eine waren die Reichen. Die hatten hal nichts zu tun und haben
  116. sich halt keine Ahnung mittags schon getroffen, um abendm mal zu feiern. Sprich, sie haben sich besoffen und geschlemmt und irgendwann kamen die
  117. Armen dazu, die halt auch Gemeinschaft haben wollten mit den Reich und ab mal feiern wollten, dann war schon alles aufgebraucht. Und die Korinther machen
  118. mit ihrem Leben das Zeichen kaputt. So und das wäre eigentlich kein Problem, wenn aber nur ein Symbol wäre. Es wäre dann irgendwie assi. Ja, aber es
  119. hätte keine Auswirkung. Ja, wenn ich meinen Eherring an irgendeinen xbeliebigen Finger stecke, dann ist es vielleicht ein bisschen komisch, ja,
  120. weil was will ich da mit meiner Frau sagen? Aber im Prinzip hätte das keinerlei schwerwiegende Konsequenzen für mein Leben, aber weil es zum Abendm
  121. eben auch eine geistliche Komponente gibt und diese Diskrepanz zwischen ausgelebt materiellem und geistlicher Wahrheit. Ja, also wir tun
  122. so, als hacken wir Einheit und feiern eine Einheit, die nicht da ist. Und eigentlich sollten wir die Einheit Christi bewahren mit unserem Lebensstil.
  123. Diese Diskrepanz zwischen äußerer und innerer Wahrheit, die macht die Menschen krank. Ja, das Abendmal hat eine geistliche Komponente. Aber wofür steht
  124. das Abendmal eigentlich? Na ja, das Abendmal erinnert uns an das Leiden Jesu. Das Brot steht für seinen Körper und der Wein steht für sein Blut.
  125. Ja, und genauso wie das Brot, dieser Leib, ja, Leib mit AI in Stücke gerissen wird. Genauso wurde auch Christib mit EI in Stücke gerissen. Ja, wir haben diesen
  126. diesen diesen Körper Jesu, der ausgepeitscht wird und gefoltert wird und mit jedem Schlag fliegen Fleischstücke von seinem Rücken herunter
  127. und da kann uns dieses Brot, was in Fetzen gerissen wurde, dran erinnern, dass er für uns gelitten hat und das den Wein, den wir trinken, der kann uns
  128. daran erinnern, dass sein Blut geflossen ist und wie er sein Leben, sein Leib hingegeben hat und sein Leben, sein Blut für uns hingegeben hat, damit wir frei
  129. werden können von Sünde. Genauso wird sein Leib auch zu unserem Leib. Ja, wir essen das Brot und das Brot wird Teil von uns und wir werden
  130. sein Leib und sein Blut, sein Leben fließt jetzt in uns und gib uns neues Leben. Aber das Abendmal ist nicht nur Erinnerungssymbol, es ist auch
  131. Verkündigungssymbol. Denn jedes Mal, wenn wir abm einnehmen, verkündigen wir genau das, was ich gerade gesagt habe. Deswegen liebe ich das abmottesdienst.
  132. Weil egal wovon die Predigt handelt, ja, das kann ein ganz hartes trockenes Thema sein. Wenn wir Abendmal feiern, verkündigen wir automatisch das
  133. Evangelium. Und das Abendmal ist Symbol und Zeichen der Einheit. Ja, das habe ich schon erklärt. Wir alle sind Teil dieses einen Leibes und das war das
  134. Problem der Korinther, dass sie das nicht ausgelebt haben. Und bei der Taufe, bei der Taufe ist es genauso. Da haben wir auch eine sichtbare Komponente
  135. und eine unsichtbare Komponente. Und in Jesu Taufe sozusagen als Prototyp aller Taufen wird die unsichtbare Komponente
  136. der Taufe sichtbar. Und die möchte ich euch einmal vorlesen aus Matthäus ab Vers 13. Dann kommt Jesus
  137. aus Galiläa in den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wehrte ihm und sprach: "Ich habe nötig von dir getauft zu
  138. werden und du kommst zu mir." Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: "Lass es jetzt so sein, denn so gebührt es uns alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da lässt
  139. er ihn." Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und jetzt kommt's und siehe, die Himmel
  140. wurden ihm geöffnet. Und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf sich kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche
  141. spricht: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich wohl gefallen habe." Bei der Taufe Jesu passieren vier Dinge im unsichtbaren Teil der Realität.
  142. die Ausnahmsweise klar und sichtbar und erlebbar und hörbar für alle Umstehenden
  143. werden. Was passiert? Erstens, der Himmel oder die Himmel werden geöffnet. Ja, Gott offenbart sich. Seine Gegenwart ist da. Es gibt einen Zugang zu
  144. Gott. Aus dem Himmel kommt der Heilige Geist auf Jesus herab und er wird erfüllt mit dem Heiligen Geist. Und das, was normalerweise unsichtbar ist, der
  145. Geist Gottes wird sichtbar und erlebbar für alle umstehenden. Drittens, Gott spricht. Ja, das ist in den allermeisten Fällen auch
  146. irgendwie unsichtbar. Hat man so im Herzen oder irgendwie durch die Bibel, aber in diesem Beispiel und nicht nur dort spricht Gott ganz klar, erhörbar
  147. und erlebbar, sichtbar sozusagen. Bloß nicht mit den Ohren äh also bloß nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren für alle. Und am Ende empfängt Jesus seine
  148. Identität. Gott spricht zu ihm: "Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich wohlgefallen habe." Jesus weiß ab da an, wer er ist, noch viel mehr als er es
  149. schon vorher wusste, weil diese Identität für ihn erlebbar, erfahrbar, sozusagen sichtbar wird. Na
  150. ja, und wenn wir uns taufen lassen, was passiert dann? Na, irgendwie das gleiche oder manchmal auch mit sichtbaren Komponenten, viele in der
  151. Apostelgeschichte, ja, die sich taufen lassen und das gibt's auch ja in der heutigen Welt, die sich taufen lassen und plötzlich kommen sie aus dem Wasser
  152. und sie sind ganz neu oder zum ersten Mal mit dem Heiligen Geist so richtig erfüllt und können plötzlich in Sprachen reden oder zeigen andere Geistesgaben,
  153. die sie vorher nicht hatten. Ich habe ein Freund, der wurde Moment seine Taufe geheilt von der Krankheit. Ja, es ging immer berg ab mit seinen Muskeln und so
  154. weiter und im Moment seiner Taufe fing der Heilungsprozess an und jetzt lebt er größtenteils beschwerdefrei. Ein anderer Freund von mir wurde Moment seiner Taufe
  155. von Sünde geheilt und bei mir nichts sichtbares, aber trotzdem da unsichtbar.
  156. Warum? Weil meine Taufe auch nicht nur ein Symbol war. Ja, ich habe nichts übernatürliches erfahren, aber das heißt nicht, dass das Übernatürliche nicht da
  157. war. Es war einfach nur unsichtbar. Ja, wer darf sich denn eigentlich taufen lassen? Jesus ist klar, der so der Alpha, aber wer noch?
  158. Na, wer hat sich vor Jesus taufen lassen? Die Prostituierten und die Zöner. Ja, warum? Die waren noch gar keine Alphas. Ja, die hatten noch waren
  159. noch die übelsten Sünder. Aber genau deswegen, ja, sie waren Sünder und haben an das Evangelium geglaubt, was Johannes gepredigt hat. Das ist alles. Wir müssen
  160. nur glauben. Und ich denke, dass manche glauben, dass noch irgendwas geschehen muss, bevor sie sich taufen lassen können. Ja, dass sie noch irgendwie
  161. einen geistlichen Durchbruch brauchen oder auf irgendein Niveau hochklettern müssen und so und so oft ihre Bibel gelesen haben und so und so oft schön
  162. Zeit machen, damit sie sich endlich taufen lassen können. Aber eigentlich ist es genau andersrum. Vielleicht passieren die
  163. Dinge, die du als Voraussetzung für die Taufe siehst, erst dann, wenn du dich taufen lässt. Vielleicht sind die Dinge nicht
  164. Voraussetzung, sondern Folge der Taufe wie bei Jesus. Du willst, dass der Himmel sich öffnet und Gott sich offenbart. Lass dich taufen. Du willst
  165. vom Heiligen Geist erfüllt werden, lass dich taufen. Du willst, dass Gott zu dir spricht, na dann lass dich taufen. Du willst deine Identität als Kind Gottes
  166. empfangen, dann lass dich taufen. Ich kann dir nicht garantieren, dass du diese Dinge merken wirst im Moment deiner
  167. Taufe, aber ich kann dir garantieren, dass in dem unsichtbaren Anteil der Realität etwas passieren wird in deiner Taufe, dass du nachher nicht
  168. der gleiche Mensch bist, wie du vorher warst. Es gibt nur eine Voraussetzung, glaube. Nach seiner Pfingstpredigt, bei
  169. der er sich 3000 Menschen bekehrt haben, sprechen die Zuhörer von Petrus zu ihm. Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus
  170. und den anderen Aposteln: "Was sollen wir tun, ihr Brüder?" Petrus aber sprach zu ihnen: "Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf
  171. den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Ja, für Paulus ist es klar, das sichtbare
  172. Zeichen der Taufe ist nicht nur ein Symbol, sondern hat eine unsichtbare Konsequenz und sie werden die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Die einzige
  173. Grundlage ist Glaube. Ich habe mich mit 11 taufen lassen oder mit Zeh oder so. Warum? Weil ich geglaubt habe. Hatte ich ein umfassendes Taufverständnis wie
  174. jetzt mit unsichtbaren und sichtbaren Anteilen? Nein. Ja. Habe ich die Bibel schon durchgelesen gehabt und war ich so ein richtiger Alphachrist? Nein. Ja, ich
  175. habe irgendwan mal angefangen und bin dann auch dritter Mose stecken geblieben, als es nicht mehr ganz so spannt war. Wie am
  176. Anfang? Ja, ich war ein ganz normales Kind, aber ich habe mich taufen lassen. Warum? Weil ich geglaubt habe. Und wenn du
  177. glaubst und du noch nicht getauft bist, möchte ich dich mit dem Vers ermutigen, mit dem ich jeder meiner Taufandachten beende. Apostelgeschichte 22, Vers 16.
  178. Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen, deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst. Amen. [Musik]