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Sind Taufe und Abendmahl nur Symbole?
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Transkriptautomatisch erstellt · 178 Zeilen
- [Musik] Meine Anda trägt heute den etwas kryptischen Titel Unsichtbare Belange,
- aber eigentlich geht es um Taufe und Abendmal und wieso ich ihn trotzdem unsichtbare Belange genannt habe, dazu komme ich später noch einmal. Ich
- glaube, für das prinzipielle Verständnis von Tauf und Abmahl stehen uns drei kulturelle Strömungen im Weg. Ja, also wenn
- wir tauf und Abendmal verstehen wollen, wie die Menschen der Bibel sie verstanden haben, dann sind wir gehert durch drei Strömungen in unserer
- christlichen Kultur. Und als erstes gibt's da irgendwie ja, ich sag mal die deutsche marxistische preußische Strömungen. Ja, Deutsche sind irgendwie
- rational und analytisch und preußen umso mehr. Und dazu haben wir noch eine ordentliche Portion Osten abbekommen bei uns in Brandenburg und da ist irgendwie
- kein Platz für aber glaube. Ja, in anderen Regionen Deutschland gibt's halt irgendwie viel mehr so glaube an übernatürliche auch so im im Volksmund,
- sage ich mal. Und auch wenn das bei uns Christen natürlich anders ist, ja, also wir glauben ja schon an das übernatürliche und irgendwie so an
- unsichtbare Dinge und so weiter, prägt uns diese Kultur doch, dass für uns das, was in der Bibel als unsichtbar beschrieben wird, irgendwie weiter weg
- ist, als wahrscheinlich für die allermeisten Kulturen der Welt. Und darüber hinaus sind wir nicht nur deutsch, preußisch, östlich geprägt,
- sondern wir sind auch reformiert geprägt. Ja, reformierte, was ist das? Wenn man das Christentum so ein bisschen aufspittet in verschiedene Strömungen,
- hat man irgendwie ab 105 ja zwei Strömung. einerseits die Katholiken und dann die Orthodoxen und dann äh haben sich die Katholiken ja noch mal
- aufgesplittet in die Protestanten der Reformation und in halt die Katholiken katholisch geblieben. Und die Protestanten sind ja auch jetzt
- nicht so irgendwie die protestantische Kirche, sondern da gibt's halt auch ganz verschiedene Strömungen und unter anderem gab es halt den Luther. von dem
- kommen so die Lutherane ab und dann gab es in der Schweiz den Zwingli und den Kalvin und das sind halt so die Reformierten und die beiden waren sich
- auch nicht in allen immer einig, aber prinzipiell gab es schon eine große Übereinstimmung zwischen Luther und den Schweizer Reformatoren und über einen
- Punkt haben die beiden sich zerkloppt und zwar das Verständnis des Abendmals. Ja, also vor allen Dingen zwingen die hat sehr betont. Okay, das Abmal, das
- ist nur ein Symbol, während bei Luther im Abendmal auch einfach Christus anwesend ist. Und diese zwingwische Prägung, diese reformierte Prägung durch
- Huldrich zwingen wir ja, dass das Abendmal und Taufe halt nur ein Symbol ist und nichts mehr. Das prägt halt auch unsere christlichen Kreise und ich
- glaube bei uns ist dieser Symbolcharakter überbetont. Also klar, Tauf und Abenmal sind ein Symbol, aber halt meiner Meinung nach nicht nur ein
- Symbol. Und die allermeisten Christen, auch ganz viele Protestanten, sind das anders als so unsere Strömung. Und die dritte Strömung, der wir unterliegen und
- die betrifft wahrscheinlich fast alle Christen, ist, dass wir platonisch geprägt sind. Ja, also Platon, mein griechischer Philosoph und die erste
- Generation an Christen, also Jesus und seine ganzen Jünger und so weiter, die waren ja keine Griechen, aber dann sozusagen die nächste Generation an
- Christen waren Griechen. Also gab immer auch ir die Juden und so weiter, aber der Großteil waren halt griechisch geprägte Menschen und natürlich bringen
- sie ihr griechisch geprägtes Weltbild mit, was sich dann auch so ein bisschen in die Kirchengeschichte hineingeschlichen hat und da gab es halt
- dieses platonische Denken. Und was das ist, das erkläre ich euch jetzt. Bei Platon war das so, dass es eine ideelle Welt gibt mit allen Gedanken und Ideen
- und dem Geist des Menschen und eine materielle Welt gibt, ja, mit irgendwie keine Ahnung, einem Tablet und einem Stück Brot und einem Stuhl und halt uns
- dann körpern und das materielle, das war gut und das imelle, das ideelle war schlecht und weil sich dieses platonische Weltbild eben auch in unser
- Denken eingeschlichen hat, teilen wir die Welt auch irgendwie in zwei Sphären ein. Nicht wie Platon in eine ideelle und in eine materielle,
- sondern in die benutzen ja biblische Begriffe in eine sichtbare und in eine unsichtbare Welt. Ja, und die sichtbare Welt, die ist irgendwie real und
- anfassbar. Und die unsichtbare Welt, wir sind Christen, natürlich ist ja auch real, aber die fühlt sich irgendwie weniger real an. und so ein Test, den
- ihr machen könnt, um zu schauen, ob euch platonisches Denken beeinflusst, schaut doch mal auf die letzte Woche zurück und überlegt, wo hat sich die unsichtbare
- Welt, ja, wo ist die hat die in euer Leben hineingewirkt und wo habt ihr wiederum in die unsichtbare Welt hineingewirkt? Und wenn ihr das
- überlegt, h keine Ahnung, habe einfach so mein Leben gelebt, ohne groß über die unsichtbare Welt nachzudenken, na dann ist sagst das doch beste Indiz dafür,
- dass er die Welt in zwei Welten teilt. Eine sichtbare, die irgendwie erlebbar und anfassbar ist und eine unsichtbare, die es natürlich irgendwie gibt, aber
- irgendwie auch nicht so viel mit unserem Leben zu tun hat. Das ist aber nicht biblisches Denken. Die Autoren der Bibel waren ja größtenteils keine Griechen,
- sondern eben Orientale, ja, Juden und andere. Und im biblischen Denken gibt es nicht zwei Welten, wie im Griechischen, eine sichtbare und eine unsichtbare,
- sondern es gibt eben nur eine Welt, die sichtbare und unsichtbare Anteile hat. Das sind nicht zwei Realitäten, sondern eine Realität mit zwei verschiedenen
- Seiten. Wie halt eine Medaille, ja, zwei Seiten hat, sonder diese Realität eine unsichtbare und eine sichtbare Seite. Und diese beiden Seiten sind nicht
- getrennt und nicht trennbar. Und allein, dass wir sagen, die unsichtbare Welt impliziert ja irgendwie, dass es eine andere Welt gäbe. Ja, also nein, es ist
- nicht die unsichtbare Welt, es ist der unsichtbare Anteil dieser einen Welt. Und das ist für die Menschen der Bibel selbstverständlich war, dass zu dieser
- sichtbaren Welt noch ein unsichtbarer Anteil gehört. Das sehen wir an ganz vielen Stellen in der Bibel, die für uns griechisch geprägte Menschen immer so
- ein bisschen komisch sind. Da möchte ich euch mal hineinnehmen und es beginnt schon ganz am Anfang bei der Schöpfung des Menschen. Dort nimmt nämlich Gott,
- ja, Materie, also Erde, formt daraus den Menschen, hauch in seinen Geist hinein und dann steht in er Mose 2. Vers 7 ein ganz wichtiger Satz, den man leicht
- überlebt. Und so wurde der Mensch eine lebende Seele. steht nicht. So bekam der Mensch eine lebende Seele im Sinne von Gott schafft den Menschen aus Erde und
- dann haucht er den Geist ein und dann bekommt der Mensch eine lebende Seele. Also der Mensch ist nicht Körper und Seele und Geist, sondern der Mensch ist
- Seele, die einen Körper hat. Also wir sind eine Seele. Wir sind Teil der unsichtbaren Realität, die halt eine Sicht, die einen sichtbaren Anteil hat.
- Ja, das kann man nicht trennen. Du kannst Körper und Seele nicht in zwei Einheiten trennen, sondern wir sind ein Mensch. Wir sind eine Seele. Wir sind
- sozusagen fleisch gewordener Geist oder fleischgeschaffener Geist. Genauso wie auch Jesus viele Jahre später fleisch gewordener Geist ist. Ja, also auch Gott
- ist Geist, der einen fleischlichen Anteil bekommt und dann eins ist. Und genauso sind auch wir
- Fleisch und Geist in einem. Und das kann man nicht trennen. Wir sind eine Seele und diese Seele hat einen anfassbaren materiellen
- Teil. Eine andere Geschichte ist die von Elisa. Und Elisa war ein großer Prophet und er war so groß, dass als er tot war, seine Knochen immer noch die Kraft
- hatten, Tote aufzuwecken. Ja, da wird ein anderer Typ beerdigt und der fällt dann in das Graf von Elisa rein, wo Elisas tote Knochen liegen und
- plötzlich lebt er wieder. Und anscheinend, ja, ich benutze jetzt mal so moderne Sprache, anscheinend war Elisas geistliche Aura so groß, dass er
- gestorben ist, etwas von dieser geistlichen Kraft, von diesem Gottvertrauen, von diesem wunderwirkenden Heiligen Geist, den er
- hatte, immer noch in seinen Knochen war. Also, wir haben anfassbare materielle Knochen, die tot sind und in diesen Knochen steckt immer noch geistliche
- Kraft. eine Realität, ja, mit zwei Seiten anfassbaren Knochen und geistlicher Kraft. Eine andere ganz ehrliche Geschichte sind die
- Schweißtücher von Paulus. Ja, man hat die Schweißtücher von Paulus genommen und sie kranken auferlegt und sie wurden geheilt. Und in diesen materiellen
- anfassbaren Schweißüchern war irgendwie noch genügend geistliche Kraft drin. Und ihr seht, ich fing irgendwie mit Worten, weil man mit Worten dieser Welt ja mit
- nicht die Belange des Unsichtbaren erklären kann vernünftig. Aber in diesem Schweiß, ich hören wir noch so viel von heil von Paulus
- Heilungsbegabung drin, dass die Tücher ausgereicht haben, um Menschen zu heilen. Ja, wir haben Tücher materiell sichtbar und diese Tücher haben eine
- unsichtbare Realität oder einen unsichtbaren Anteil in der Realität, dass sie in der Lage sind, diese Kraft von Paulus, die ja von Gott geschenkt
- hat, um Menschen zu heilen. Diese Kraft lag auf ihnen. Ja, und wenn es in irgendeiner Gemeinde in der Nähe passieren würde, dass man da irgendwie
- die Tücher vom Pastor auferlegt, genau aufschrei der macht sich selbst zu Gott oder sonst was. Aber nein, das ist tatsächlich ja, ich würde nicht sagen in
- jedem Fall, aber zumindest im Fall von Paulus war durchaus oder ist biblisch und war Gott gewollt. Am Ende ist der auferstandene Jesus natürlich auch
- nichts anderes als eine Einheit aus sichtbaren und unsichtbaren Anteilen. Ja, er hatte natürlich einen sichtbaren materiellen Körper. Er ist so ein Fisch
- und er fährt nicht wie in so einem Komic einfach durch, weil er Geist ist, sondern bleibt halt irgendwie in seinem Bauch, weil er Materie ist und dann
- fährt er in den Himmel auf und ist plötzlich nicht mehr sehbar. Und ich glaube nicht, dass er sich dematerialisiert hat und dass seine
- Atome aufgehört haben, so funktionieren, sondern dass er einfach mit seinem sichtbaren materiellen Anteil in diese unsichtbaren Anteil hinüber gewechselt
- hat und dass er jetzt in der unsichtbaren Welt existiert mit diesem sichtbaren Auferstehungsleib. Der brennende
- Dornbusch bei Mose auch ein Beispiel. Wir haben einen Busch, aber der brennt und dieses brennen ist definitiv kein Oxidationsprozess, ja, dass da irgendwie
- Holz zu Wärme und Licht und Kohlensstoffdioxid ja oxidiert wird, sondern dieses Feuer, das hat das ist, ich sag mal, eine sichtbare
- Manifestation des Unsichtbaren. Ja, das ist ein geistliches Feuer. kein materielles Feuer oder auch der gleiche Typ Elisa, ja, der wird von der Armee
- umbringt und statt, dass er sagt: "Oh nein, die wollen jetzt verkloppen, ja, was machen wir jetzt?" Sagt er zu seinem Knecht: "Hey, schau
- mal, die sind zwar viele, aber die bei uns sind, sind noch viel mehr." Weil für Elisa war die Existenz eines geistlichen Engelsheres, was Gott ausgesandt hat, um
- ihn zu schützen, war selbstverständlich. Warum war Elisa wie die Menschen der Bibel nicht unterteilt in eine sichtbare, nahbare und in eine
- unsichtbare irgendwie theoretische Welt, sondern für ihn war beides zwei Seiten einer Realität. Die Engel waren da und waren für ihn erlebbar. Warum? Weil er
- geglaubt hat und davon ausgegangen ist, dass sie real waren. Für die Menschen der Bibel ist es selbstverständlich, dass diese Realität
- sichtbare und unsichtbare Anteile hat. Und deswegen ist es auch für mich selbstverständlich, dass Taufe und Abend mal sichtbare und unsichtbare Anteile
- haben. Ja, klar. Irgendwie Wasser und Körper, der runtergetaucht wird und Wein und Brot, die sichtbaren Anteile, aber natürlich auch unsichtbaren Abend äh
- unsichtbare Anteile. Taufe und Abendmal sind Symbole, aber nicht nur Symbole. Wisst ihr, was noch ein Symbol ist, was Gott einführt für uns Menschen? Die Ehe.
- Ja, wofür ist die Ehe Symbol? Na ja, um die Beziehung und die Liebe und die Einheit zwischen Christus und der Gemeinde zu
- repräsentieren. Und Gott denkt sich etwas aus, wo er sagt: "Okay, ich brauche irgendwie was, was ansatzweise an die Liebe und die Intimität
- herankommt, die ich mit den Menschen haben möchte." Okay, ich denke mir die Ehe aus, ja, zwei Menschen irgendwie wortwörtlich eins werden und sich im
- Idealfall lieben und wo die Liebe immer weiter zunimmt und die Intimität weiter zunimmt und er n das Ehe und sagt, okay, die Aufgabe der Ehe ist es mich und die
- Gemeinde zu repräsentieren, meine Liebe zum Menschen. Und auch wenn die Ehe Symbol ist, würde wahrscheinlich kein Verheirateter dieser Welt sagen, dass
- die Ehe nur ein Symbol sei. Ja, es gibt keinen, der sich hinstellt und sagt so: "Boah, ja, also ich habe meine Frau ja nur geheiratet, damit ich würdevoll auf
- dieser Welt Christi Gemeinde repräsentieren kann und ob ich persönlich was für meine Frau empfinde, das ist mir gar nicht so wichtig. Mir
- geht es nur um einen Auftrag Liebe zu repräsentieren. Also im Idealfall heiratest du schon mit dem Auftrag im Hinterkopf, aber du heiratest dich doch
- nicht nur deswegen, sondern auch, weil du verliebt bist und weil du dein Gegenüber liebst und es den den Rest deines Lebens ihm verbringen
- möchtest. Die Ehe ist viel mehr als nur ein Symbol und die Ehe hat auch eine geistliche Komponente. Und das möchte ich euch mal vorlesen aus er Korinther
- 6. Und bei den Korinthern, da war dieses Denken schon da, dass die Welt einen immateriellen, wichtigen geistlichen
- Teil hat und oder dass es eine geistliche Welt gibt und einen materiell nicht so wichtigen Teil. Und es zeigt sich ja in zwei Strömungen. Einerseits
- ist asketische der Körper ist nicht wichtig und deswegen muss man sich nicht um den Körper kümmern und man darf auf Essen und Schlaf und Luxus und Genuss
- verzichten. Und das andere sowas hindonistisches das Gegenteil, wo die Leute gesagt haben, ja, der Körper ist ja nicht so wichtig und deswegen ist es
- nicht so wichtig, was wir mit dem Körper machen und deswegen können wir fressen und so Prostituierten gehen und sonst was. Und Paulus erwidert daraufhin in
- erste Korinther 6, Vers 12: "Alles ist mir erlaubt", sagen die Korinther, "aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts
- beherrschen lassen." Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen. Kann man sich gut vorstellen, wie die Corinder sich hinstellen, ja,
- und sich den fünften Big Mac reinziehen und sagen, ey, die der Bauch ist für die Speisen, der Körper ist ja nicht wichtig. geht's weiter. Gott aber wird
- sowohl diesen als auch jene zuichte machen. Ja, der Körper ist nicht wichtig. Gott, der wird ja irgendwann verfaulen und die Speisen werden auch
- weg sein. Das einzige, was zählt ist der Geist. Und deswegen kann ich mit meinem Körper so umgehen, wie ich will. Und jetzt erwidert Paulus aber der Leib aber
- ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine
- Macht. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer
- machen? Auf keinen Fall. Oder wisst ihr nicht, dass wer der anhängt, ein Leib mit dir ist? Wenn es werden heißt, es die zwei ein Fleisch sein. Wer bei
- dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Paulus macht klar, unser Körper ist nicht egal. Warum? Weil unser Körper nicht getränt ist von unserem Geist,
- sondern Körper und Geist spielen eine Einheit. Und weil oder sind eine Einheit und weil unser Geist mit Christi Geist eine Einheit sind, ist unser Körper
- sozusagen Christi und deswegen ist es nicht egal, was wir mit unserem Körper machen. Ja, die Ehe ist nicht nur ein Symbol, sondern die Ehe hat eine
- geistliche Realität, dass Mann und Frau eins werden in Körper und Geist, weil der Mensch d nur eins ist und nicht getrennt. Und genau
- deswegen sind wir auch mit Christus eins. Und deswegen spielt es eine Rolle, was wir mit unserem Körper machen. Und deswegen ist, wenn man zu
- einer Prostituierten geht und Christ ist, Ehe ist das Ehebruch an Gott. Ja, deswegen ist übrigens jegliche Form von außereicher Sexualität Ehebruch an Gott,
- weil das, was wir mit unserem Körper machen, nicht egal ist, weil wir eine Einheit mit unserem Körper mit Christi Geist
- bilden. Und wenn die Ehe, die ein Symbol ist, eine geistliche Komponente hat, wieso sollte das auch nicht für andere Symbole gelten? Ja, wo sieht man die
- geistliche Komponente des Abendmahls? Na ja, daran, dass die Menschen in Korims krank werden. Warum werden sie krank? Ja, nicht weil der Wein schlecht
- war oder es gerade Corona Ausbruch gab oder sowas, sondern weil im Abend mal es eine sichtbare Komponente und eine unsichtbare Komponente gab. Bei den
- Korinther gab es nämlich ein Problem. Die hattenusagen zwei Fraktionen in der Gemeinde. Das eine waren die Reichen. Die hatten hal nichts zu tun und haben
- sich halt keine Ahnung mittags schon getroffen, um abendm mal zu feiern. Sprich, sie haben sich besoffen und geschlemmt und irgendwann kamen die
- Armen dazu, die halt auch Gemeinschaft haben wollten mit den Reich und ab mal feiern wollten, dann war schon alles aufgebraucht. Und die Korinther machen
- mit ihrem Leben das Zeichen kaputt. So und das wäre eigentlich kein Problem, wenn aber nur ein Symbol wäre. Es wäre dann irgendwie assi. Ja, aber es
- hätte keine Auswirkung. Ja, wenn ich meinen Eherring an irgendeinen xbeliebigen Finger stecke, dann ist es vielleicht ein bisschen komisch, ja,
- weil was will ich da mit meiner Frau sagen? Aber im Prinzip hätte das keinerlei schwerwiegende Konsequenzen für mein Leben, aber weil es zum Abendm
- eben auch eine geistliche Komponente gibt und diese Diskrepanz zwischen ausgelebt materiellem und geistlicher Wahrheit. Ja, also wir tun
- so, als hacken wir Einheit und feiern eine Einheit, die nicht da ist. Und eigentlich sollten wir die Einheit Christi bewahren mit unserem Lebensstil.
- Diese Diskrepanz zwischen äußerer und innerer Wahrheit, die macht die Menschen krank. Ja, das Abendmal hat eine geistliche Komponente. Aber wofür steht
- das Abendmal eigentlich? Na ja, das Abendmal erinnert uns an das Leiden Jesu. Das Brot steht für seinen Körper und der Wein steht für sein Blut.
- Ja, und genauso wie das Brot, dieser Leib, ja, Leib mit AI in Stücke gerissen wird. Genauso wurde auch Christib mit EI in Stücke gerissen. Ja, wir haben diesen
- diesen diesen Körper Jesu, der ausgepeitscht wird und gefoltert wird und mit jedem Schlag fliegen Fleischstücke von seinem Rücken herunter
- und da kann uns dieses Brot, was in Fetzen gerissen wurde, dran erinnern, dass er für uns gelitten hat und das den Wein, den wir trinken, der kann uns
- daran erinnern, dass sein Blut geflossen ist und wie er sein Leben, sein Leib hingegeben hat und sein Leben, sein Blut für uns hingegeben hat, damit wir frei
- werden können von Sünde. Genauso wird sein Leib auch zu unserem Leib. Ja, wir essen das Brot und das Brot wird Teil von uns und wir werden
- sein Leib und sein Blut, sein Leben fließt jetzt in uns und gib uns neues Leben. Aber das Abendmal ist nicht nur Erinnerungssymbol, es ist auch
- Verkündigungssymbol. Denn jedes Mal, wenn wir abm einnehmen, verkündigen wir genau das, was ich gerade gesagt habe. Deswegen liebe ich das abmottesdienst.
- Weil egal wovon die Predigt handelt, ja, das kann ein ganz hartes trockenes Thema sein. Wenn wir Abendmal feiern, verkündigen wir automatisch das
- Evangelium. Und das Abendmal ist Symbol und Zeichen der Einheit. Ja, das habe ich schon erklärt. Wir alle sind Teil dieses einen Leibes und das war das
- Problem der Korinther, dass sie das nicht ausgelebt haben. Und bei der Taufe, bei der Taufe ist es genauso. Da haben wir auch eine sichtbare Komponente
- und eine unsichtbare Komponente. Und in Jesu Taufe sozusagen als Prototyp aller Taufen wird die unsichtbare Komponente
- der Taufe sichtbar. Und die möchte ich euch einmal vorlesen aus Matthäus ab Vers 13. Dann kommt Jesus
- aus Galiläa in den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wehrte ihm und sprach: "Ich habe nötig von dir getauft zu
- werden und du kommst zu mir." Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: "Lass es jetzt so sein, denn so gebührt es uns alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da lässt
- er ihn." Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und jetzt kommt's und siehe, die Himmel
- wurden ihm geöffnet. Und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf sich kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche
- spricht: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich wohl gefallen habe." Bei der Taufe Jesu passieren vier Dinge im unsichtbaren Teil der Realität.
- die Ausnahmsweise klar und sichtbar und erlebbar und hörbar für alle Umstehenden
- werden. Was passiert? Erstens, der Himmel oder die Himmel werden geöffnet. Ja, Gott offenbart sich. Seine Gegenwart ist da. Es gibt einen Zugang zu
- Gott. Aus dem Himmel kommt der Heilige Geist auf Jesus herab und er wird erfüllt mit dem Heiligen Geist. Und das, was normalerweise unsichtbar ist, der
- Geist Gottes wird sichtbar und erlebbar für alle umstehenden. Drittens, Gott spricht. Ja, das ist in den allermeisten Fällen auch
- irgendwie unsichtbar. Hat man so im Herzen oder irgendwie durch die Bibel, aber in diesem Beispiel und nicht nur dort spricht Gott ganz klar, erhörbar
- und erlebbar, sichtbar sozusagen. Bloß nicht mit den Ohren äh also bloß nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren für alle. Und am Ende empfängt Jesus seine
- Identität. Gott spricht zu ihm: "Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich wohlgefallen habe." Jesus weiß ab da an, wer er ist, noch viel mehr als er es
- schon vorher wusste, weil diese Identität für ihn erlebbar, erfahrbar, sozusagen sichtbar wird. Na
- ja, und wenn wir uns taufen lassen, was passiert dann? Na, irgendwie das gleiche oder manchmal auch mit sichtbaren Komponenten, viele in der
- Apostelgeschichte, ja, die sich taufen lassen und das gibt's auch ja in der heutigen Welt, die sich taufen lassen und plötzlich kommen sie aus dem Wasser
- und sie sind ganz neu oder zum ersten Mal mit dem Heiligen Geist so richtig erfüllt und können plötzlich in Sprachen reden oder zeigen andere Geistesgaben,
- die sie vorher nicht hatten. Ich habe ein Freund, der wurde Moment seine Taufe geheilt von der Krankheit. Ja, es ging immer berg ab mit seinen Muskeln und so
- weiter und im Moment seiner Taufe fing der Heilungsprozess an und jetzt lebt er größtenteils beschwerdefrei. Ein anderer Freund von mir wurde Moment seiner Taufe
- von Sünde geheilt und bei mir nichts sichtbares, aber trotzdem da unsichtbar.
- Warum? Weil meine Taufe auch nicht nur ein Symbol war. Ja, ich habe nichts übernatürliches erfahren, aber das heißt nicht, dass das Übernatürliche nicht da
- war. Es war einfach nur unsichtbar. Ja, wer darf sich denn eigentlich taufen lassen? Jesus ist klar, der so der Alpha, aber wer noch?
- Na, wer hat sich vor Jesus taufen lassen? Die Prostituierten und die Zöner. Ja, warum? Die waren noch gar keine Alphas. Ja, die hatten noch waren
- noch die übelsten Sünder. Aber genau deswegen, ja, sie waren Sünder und haben an das Evangelium geglaubt, was Johannes gepredigt hat. Das ist alles. Wir müssen
- nur glauben. Und ich denke, dass manche glauben, dass noch irgendwas geschehen muss, bevor sie sich taufen lassen können. Ja, dass sie noch irgendwie
- einen geistlichen Durchbruch brauchen oder auf irgendein Niveau hochklettern müssen und so und so oft ihre Bibel gelesen haben und so und so oft schön
- Zeit machen, damit sie sich endlich taufen lassen können. Aber eigentlich ist es genau andersrum. Vielleicht passieren die
- Dinge, die du als Voraussetzung für die Taufe siehst, erst dann, wenn du dich taufen lässt. Vielleicht sind die Dinge nicht
- Voraussetzung, sondern Folge der Taufe wie bei Jesus. Du willst, dass der Himmel sich öffnet und Gott sich offenbart. Lass dich taufen. Du willst
- vom Heiligen Geist erfüllt werden, lass dich taufen. Du willst, dass Gott zu dir spricht, na dann lass dich taufen. Du willst deine Identität als Kind Gottes
- empfangen, dann lass dich taufen. Ich kann dir nicht garantieren, dass du diese Dinge merken wirst im Moment deiner
- Taufe, aber ich kann dir garantieren, dass in dem unsichtbaren Anteil der Realität etwas passieren wird in deiner Taufe, dass du nachher nicht
- der gleiche Mensch bist, wie du vorher warst. Es gibt nur eine Voraussetzung, glaube. Nach seiner Pfingstpredigt, bei
- der er sich 3000 Menschen bekehrt haben, sprechen die Zuhörer von Petrus zu ihm. Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus
- und den anderen Aposteln: "Was sollen wir tun, ihr Brüder?" Petrus aber sprach zu ihnen: "Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf
- den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Ja, für Paulus ist es klar, das sichtbare
- Zeichen der Taufe ist nicht nur ein Symbol, sondern hat eine unsichtbare Konsequenz und sie werden die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Die einzige
- Grundlage ist Glaube. Ich habe mich mit 11 taufen lassen oder mit Zeh oder so. Warum? Weil ich geglaubt habe. Hatte ich ein umfassendes Taufverständnis wie
- jetzt mit unsichtbaren und sichtbaren Anteilen? Nein. Ja. Habe ich die Bibel schon durchgelesen gehabt und war ich so ein richtiger Alphachrist? Nein. Ja, ich
- habe irgendwan mal angefangen und bin dann auch dritter Mose stecken geblieben, als es nicht mehr ganz so spannt war. Wie am
- Anfang? Ja, ich war ein ganz normales Kind, aber ich habe mich taufen lassen. Warum? Weil ich geglaubt habe. Und wenn du
- glaubst und du noch nicht getauft bist, möchte ich dich mit dem Vers ermutigen, mit dem ich jeder meiner Taufandachten beende. Apostelgeschichte 22, Vers 16.
- Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen, deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst. Amen. [Musik]