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Umkehrfunktion

mathemagazin7:48 4.132 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 42 Zeilen
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  1. Hi und herzlich willkommen im Mathemagazin. Thema in diesem Video die Umkehrfunktion und wir schauen uns zu Beginn erstmal
  2. an, was denn überhaupt Voraussetzung dafür ist, dass wir eine Umkehrfunktion bilden können. Und zwar unsere Ausgangsfunktion,
  3. auf die wir die Umkehrfunktion bilden wollen, muss oder darf zu jedem Y Wert maximal einen X-Wert haben. Das heißt wiederum, dass der Graf zu
  4. dieser Ausgangsfunktion streng monoton ist, also entweder steigend oder fallend und demzufolge die Ableitung des
  5. Ausgangsgrafen oder der Ausgangsfunktion darf entweder nur größer Null sein, also strengmon steigend oder nur kleiner null sein, also strengmon fallend. So, jetzt
  6. ist das ziemlich theoretisch und genau das schauen wir uns jetzt mal anhand eines Beispiels an. Ich habe hier einen Graf gewählt, können man jetzt
  7. sagen, z.B. x² liegt dahinter. Und jetzt sehen wir, wenn wir uns den kompletten Graf anschauen, dass wir z.B. hier an dieser Stelle
  8. zwei X-Werte haben, die zu diesem Y Wert führen und somit wäre hier die Voraussetzung
  9. nicht erfüllt. Und was hat das jetzt mit diesem Strengmon steigen oder fallen zu tun? Na ja, wir sehen, wenn wir zu einem YW Wert
  10. 2 X-Werte haben, dann sind wir einmal fallend und einmal steigend. Kann auch andersrum sein. Wenn wir z.B. sowas
  11. nehmen, dann sind wir steigend fallen. Aber auf jeden Fall haben wir einen fallenden und einen steigenden Anteil. Wenn wir
  12. das Ganze jetzt so in eine Umkehrfunktion geben würden, eine Umkehrfunktion ist nämlich die Spiegelung
  13. an der Winkelhalbierenden des ersten und dritten Quadranten. Man nennt das auch y = X. Und dann bekämt man nämlich so
  14. etwas. Also das hier daran spiegeln wird zu dem. Und jetzt hat man folgendes Problem, dass man eben aus diesem Y 2x-Werte
  15. wird. Wir haben jetzt bei diesem X-Wert 2y Werte und das ist keine eindeutige Zuordnung mehr.
  16. Hier fehlt der y strich und wir brauchen um eine gültige Funktion zu
  17. haben, eine eindeutige Zuordnung. Das heißt, ein X-Wert oder dieser X-Wert darf nur einen y Wert haben, sonst macht das
  18. Ganze ja keinen Sinn. Und demzufolge müssen wir ein bisschen was an dieser
  19. Funktion ändern oder anpassen. In dem Fall ist es, wir definieren das Ganze nur hier bis zur
  20. Y-Achse, also nur für den positiven Bereich. Wir könnten auch nur den negativen Bereich nehmen. Das würde auch gehen.
  21. Also, wir passen die Definitionsmenge an. streichen das hier somit weg. Da liegt jetzt kein Graf mehr. Und jetzt haben
  22. wir zu jedem Y Wert nur einen X-Wert. Und demzufolge, wenn wir das jetzt umkehren, also wieder hier dran spiegeln,
  23. haben wir zu jedem X-Wert nur einen oder so nur einen y Wert. Und somit haben wir eine gültige Funktion und das nennt man dann die
  24. Umkehrfunktion. Die Umkehrfunktion wird mit f hoch -1 angegeben. Wie kann man denn Umkehrfunktionen bestimmen? Den einen Teil haben wir ja
  25. gerade schon gesehen, gehen wir jetzt aber noch mal ein bisschen genauer ein und zwar grafisch.
  26. Das heißt, wir spiegeln an der Winkelhabierenden des ersten und dritten Quadranten. Diese hatten wir da oben schon.
  27. Hier sehen wir es ja auch noch mal. Ist y = X. Heißt, wenn wir hier in blau unsere Ausgangsfunktion haben oder den Graf ausgangsfunktion f und wir
  28. spiegeln jetzt da dran. Erstmal müssen wir überprüfen, haben wir denn zu jedem Y Wert auch nur einen X-Wert?
  29. Ja, wir haben immer nur einen X-Wert. Und das kann man eben auch damit überprüfen, sind wir strengmon steigen oder fallen? Wir sind streng monoton
  30. steigen und dem Fall können wir umkehren. Das heißt, wir spiegeln jetzt daran und dann schaut das Ganze so aus.
  31. Der Gra f hoch -1, das ist dann der türkisene. Was passiert, wenn wir umkehren? Dann dreh sich auch Definitions und
  32. Wertemenge um. Das heißt, die neue Definitionsmenge, also die Definitionsmenge von unserer Umkehrfunktion
  33. ist die Wertemenge unserer Ausgangsfunktion. Und die Wertemenge unserer Umkehrfunktion ist die Definitionsmenge
  34. unserer Ausgangsfunktion. Das ist die grafische Bestimmung. Schauen wir uns noch mal die
  35. rechnerische Bestimmung an. Und zwar muss man da zwei Schritte unternehmen. Erster Schritt X und Y vertauschen. Zweiter Schritt nach ylösen.
  36. Man kann auch, sage ich auch dazu, diese Schritte rumdrehen, dass man im ersten Schritt dann aber nach x auflösen und dann im zweiten Schritt x und y
  37. vertauschen. Das ist auch möglich. Gehen wir jetzt mal so vor, dass wir im ersten Schritt x und y vertauschen. Wir
  38. haben 3 dur x - 1. Wenn wir das mit y schreiben, anstatt mit fon x, haben wir y = 3 dur x - 1. Jetzt vertauschen wir x und y, dann haben wir x = 3 dur y - 1.
  39. Und jetzt das ganze wieder nach y auflösen, weil nur dann ist es ja eine Funktion. Also haben wir das mal das
  40. = 3 gee dur x dann- äh dann + 1 und dann bekommen wir als Umkehrfunktion f hoch -1, also y = 3 dur x + 1.
  41. Wenn man das ganze grafisch bestimmt, dann hat man natürlich nur den Graf. Wenn man das Ganze rechnerisch bestimmt, bekommt man den Term der Umkehrfunktion.
  42. So und das war's von mir zu diesem Thema. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und jetzt viel Spaß beim Verstehen. Ciao.

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