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Evolutionsbelege
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
- Moin Leute, ihr findet die Evolution mega interessant, die ganzen Begriffe sind aber mega verwirrend und ihr wisst nicht so recht, wie alles zusammenhängt?
- Dann ist dieses Video perfekt für euch. Und damit geht es hier jetzt um Evolutionsbelege.
- Die Evolutionsbiologie beschäftigt sich mit der stammesgeschichtlichen Entwicklung der Lebewesen. Ein wichtiger Teil davon ist die Frage nach der
- Verwandtschaftsbeziehung der Lebewesen. Ergebnisse der Verwandtschaftsforschung helfen dabei, die Evolution und ihre Ursachen aufzuklären. Denn
- Evolutionsbelege oder Hinweise geben Aufschluss darüber, welche Arten einen gemeinsamen Ursprung haben könnten. Aus ihnen lässt sich auch ableiten, welche
- Umwelt und Evolutionsfaktoren bei der Entwicklung der Lebewesen wichtig waren bzw. sind. Merke dir zum Verständnis einfach, die Evolutionsbiologie will
- Verwandtschaftsbeziehungen erforschen, um mehr über die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen zu erfahren. Dazu gibt es viele Evolutionsbelege.
- Dabei unterscheidet man zwischen einer Menge von Hinweisen und Belegen. Aber die wichtigsten erklären wir euch jetzt. Die Gemeinsamkeit von Merkmalen und
- Strukturen verschiedener Lebewesen aufgrund eines gemeinsamen Ursprungs nennt man Homologie. Man spricht dann auch von homologen Merkmalen. Sie
- beruhen auf gleichen oder sehr ähnlichen Erbinformationen und Grundbauplänen. Die aktuellen Funktionen dieser Merkmale werden dabei aber ignoriert, weil sie
- sich im Laufe der Zeit verändert haben können. Man spricht dann von Divergenz oder von Divergenten Merkmalen. Divergenz bedeutet sowas wie
- auseinanderlaufend. Für die Bestimmung von Homologien gibt es drei wichtige Kriterien. Das Kriterium der Lage, das Kriterium der
- Kontinuität und das Kriterium der speziellen Struktur. Analoge Merkmale sind wegen gleicher Funktionen ähnlich gebaut, aber besitzen keinen gemeinsamen
- Ursprung. Sie haben sich aufgrund gleicher Selektionsfaktoren konvergent, also zueinanderluend entwickelt. Das nennt man Konvergenz oder konvergente
- Entwicklung. Sowohl Homologien als auch Analogien können Verhalten betreffen. Merke dir also folgendes: Homologien sind Merkmale mit gleicher Herkunft,
- aber potenziell verschiedenen Funktionen. Sie entwickeln sich also divergent. Die Hauptursache dafür ist Konkurrenz. Analogien sind Merkmale mit
- gleicher Funktion und verschiedener Abstammung. Sie entwickeln sich konvergent. Die Hauptursache dafür sind Selektionsfaktoren.
- Es gibt auch homologes und analoges Verhalten. Rudimente sind Merkmale und Strukturen, die mit der Evolution ganz oder teilweise funktionslos geworden
- sind. Sie bilden sich oft zurück. Bei einer teilweisen Funktionslosigkeit spricht man auch von einem Funktionswechsel.
- Diese Merkmale bleiben aber als Reste vorhanden. Aufgrund veränderter Lebensweisen sinkt der Selektionsdruck für diese Merkmale. [musik]
- Budimentationen haben aber keinen negativen Einfluss auf die Fitness der Betroffenen. Ahawismen sind wieder auftretende ursprüngliche Merkmale. Das
- heißt, sie waren bei Urvorfahren vorhanden und bei näheren Verwandten nicht vorhanden. Diese Merkmale verschwinden nur phänotypisch, also
- äußerlich. Die Gene für diese Merkmale sind für diese Zeit inaktiv. Atawismen sind sehr selten und gelten als Ausnahmefälle. Sowohl Rudimente als auch
- Atawismen können auch Verhaltensweisen betreffen. Merke dir, Rudimente sind ganz oder teilweise funktionslos gewordene Merkmale, die sich oft
- zurückbilden. Rudimente sind also sowas wie Überbleibsel und haben keinen negativen Einfluss auf die Fitness. Attawismen sind selten wieder
- ursprüngliche Merkmale. Sie wurden nur vorübergehend inaktiviert und phänotypisch nicht ausgeprägt. Auch auf der Ebene der Biomoleküle gibt
- es Verwandtschaftshinweise. Nicht nur viele Stoffwechselprozesse laufen bei vielen Lebewesen gleich oder ähnlich ab. Viele Biomoleküle sind in
- allen Lebewesen gleich oder ähnlich vorhanden. Das deutet auf eine gemeinsame Abstammung hin. Über den Übereinstimmungsgrad dieser Strukturen
- lässt sich mittlerweile die genauere Verwandtschaftsbeziehung aufklären. In der Molekularbiologie finden sich dafür schon einige Methoden. Beispiele dafür
- sind der Serum Präzipitintest, der DNA Vergleich oder die DNA Hybridisierung. Fassen wir noch mal zusammen. Die Evolutionsbiologie will die
- Verwandtschaftsbeziehungen untersuchen, um die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen zu verstehen. Dafür verwendet sie Evolutionshinweise als
- Anhaltspunkte. Die wichtigsten sind Homologien, Analogien, Rudimente, Atawismen und molekularbiologische Hinweise. Homologien sind Merkmale mit
- unterschiedlichen Funktionen, aber mit gleichem Ursprung, die eine divergente Entwicklung durchmachen. Für Homologien gelten die Kriterien der Lage, der
- Kontinuität und der speziellen Struktur. Analogien sind Merkmale mit ähnlichen Bauweisen und Funktionen, aber unterschiedlicher Herkunft. Sie
- entwickeln sich konvergent. Rudimente sind ganz oder teilweise funktionslos gewordene Merkmale, die sich oft zurückbilden. Ahaismen sind
- selten wieder auftretende ursprüngliche Merkmale. Sie sind über Generationen inaktiv und nur phänotypisch verschwunden. Molekularbiologische
- Hinweise [räuspern] betreffen Biomoleküle wie DNA und Blutzellen. Der Übereinstimmungsgrad deutet oft auf den Verwandtschaftsgrad hin. Wichtig ist,
- dass alle Belege außer die der Molekularbiologie auch Verhaltensweisen betreffen können. Hi, hier ist Alex von Simplecub. Das ganze Thema findest du
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Zum Nachlesen
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