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Was ist Atonalität in der Musik? — Beziehungslosigkeit! — Und in welchen Formen tritt diese auf?
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 130 Zeilen
- Herzlich willkommen zur Tagesbrese Nummer 308. Gestern habe ich über die 12 Töne gesprochen und darüber, dass diese
- Einteilig Einteilung der Oktave in 12 Töne, wo dann als 13er der Ausgangston wiederkommt, dass die nicht Natur
- gegeben ist, sondern dass sie sich ergeben hat durch den Schritt der Menschen in die Polyphonie, der im Mittelalter geschehen. ist aus
- Gründen, über die ich mich auch immer wieder äußere, nämlich aus eigentlich primär ist die Polyphonie ja entstanden, weil
- die künstlerische Freiheit beschnitten wurde in der melodischen Ausziehung, in der Mikrotonalität, heute sogenannten
- in Bezug auf verschiedene Faktoren, vor allen Dingen in Bezug auf die Verzierungen. Und dadurch wurde das einstimmige Singen
- kreativ herabgew herabgewertet und so mussten neue Wege gefunden werden und der neue Weg war dann die Entdeckung von eben
- dann Menschen wie Magister Leonin und Magister Perotin dann. Und das hat dann auf empirischem Wege dazu geführt, dass sich die unglaublich
- hochstände Kunst der Mehrstimmigkeit in der Renaissance entwickelt hat und daraus alles weitere und dass sich eben dann aufgrund dessen aber auch die
- populärmusik im 20. Jahrhundert in der ganzen Welt auf dieser Basis ergeben hat und natürlich auch den Chez und so weiter. Alles das ist jetzt geprägt von
- dieser Einteilung der Octavian 12 Töne und heute im also heute nicht erst, aber seit vor allen Dingen seit nach dem Zweiten Weltkrieg, aber teilweise auch
- vor z.B. Aloisaba suchen die Menschen natürlich nach auch Busoni hatte diese Idee, aber hat das nie gemacht. suchen die Menschen nach
- anderen Einteilungen als in halbtönigen Einteilungen der Oktave, die eben dann zu diesen 12 Tönen führen. Und daraufhin gab es so einige Reaktionen,
- die ja, ich möchte sagen, verständlich sind, wenn man nicht wirklich genau gehört hat, um was es hier ging. Es ging hier nämlich um nichts weiter als das.
- Die zwölf Töne sind nicht natur gegeben, sie sind eine Konsequenz. der Erfindung oder der Entdeckung der Polyphonie der Armenländischen.
- Jetzt hat mir z.B. jemand geschrieben, dass für ihn Schönbergswerke und zwar alle immer tonal wirken. Was auch immer natürlich der die Person
- darunter versteht, das ist natürlich die nächste Frage und wir wissen ja auch Rudolf Kolisch und das Kohl Quartett, wenn die Schönberg gespielt haben, das
- ist ja unglaublich gut und natürlich auch andere wie Staat und Steuerbahn und so weiter, wenn die Webern auch gespielt haben und natürlich ist das eine
- großartige Ja. eine großartige Kunst, diese Musik darzubieten und so natürlich wie möglich
- erscheinen zu lassen. Trotzdem gibt es natürlich Probleme bei der Dodekaponie, also der Methode der Komposition mit 12 Tönen, die ja
- prinzipiell mal darauf beruht, dass alle Töne gleichwertig sein sollen, also die Hierarchie der Töne zugunsten Grundton und so weiter, dass die aufgehoben wird
- eben, dass kein Grundton mehr da ist. und dass eben auch möglichst kein Ton die anderen dominiert. Alvin Berg hat dagegen natürlich ganz gezielt verstoßen
- und hat eben dann Töne dominieren lassen. Ganz deutlich z.B. Schienbachoral im Berlin Konzert, aber in vieler Hinsicht und deswegen hat
- seine Musik auch sich am meisten durchgesetzt und ist auch diejenigen, die am eh der am ehesten gerecht werden geworden werden kann, der man erst am
- ehesten gerecht werden kann in einer Aufführung. Bei Schönberg ist das viel schwerer. Bei Webern ist es quasi unmöglich. Ich bin darauf auch schon
- öfter eingegangen. Ja, was ist der Fall bei dieser Dodek
- vonkunst und bei all dem, was natürlich dann mit ihr verwandt ist, was aus ihr weitergegangen ist. All diese Komponisten, die es war ja
- dann fast ein kollektiver Zwang, diese Methode mindestens auszuprobieren in den 1950er, 60er, 70er Jahren, wenn nicht überhaupt streng in ihr zu schreiben und
- dann eben immer weiter in das Gebiet des sogenannten Atonalität zu gehen. ein Begriff, den Schönberg abgelehnt hat, verständlicherweise
- und ein Begriff, den ich jetzt hier einfach noch mal, das habe ich ja schon öfter gemacht, aber hier noch mal wird wirklich zur Verdeutlichung und zur
- absoluten Klarheit differenziere Atonalität. Was ist Atonalität und welche Formen von
- Atonalität gibt es? Atonalität ist ihre Grunddefinition nach Beziehungslosigkeit zwischen den Tönen. Also nicht einfach das Aufheben einer
- hierarchischen Ordnung mit Grundton und Dominantton, also Oberquinte als wichtigsten Tönen, sondern überhaupt Beziehungslosigkeit zwischen den Tönen.
- Und das, wenn das gelingt, ist was ich nenne Atonalität erster Ordnung. Wenn es wirklich gelingt, keine
- Beziehungen zwischen den Tönen entstehen zu lassen, die irgendwohin tragen, ist das mit den Tönen, die da sind, innerhalb der zölf Töne möglich.
- Ja, es ist möglich nämlich unter extremer Weglassung vieler Töne. Also ganz einfach, wenn man die Hälfte weglässt
- und aus 12 Tönen sechs macht und die im gleichen Abstand ein equidistantes System, was die 12 Ton Reihe auch ist, wenn sie also wohlert
- dargestellt wird, ein equidistantes System, das heißt Ganztonreihe, also jeder zweite Halbton oder also gibt keine Halbtöne immer der Halbtonschritt
- wird weggelassen. Dadurch ergibt sich wieder ein ganzt wieder ein ganzt. Und diese Ganztonreihe, die DCI sehr stark favorisiert hat in
- seiner Musik und mit der er viele Stücke einleitet, z.B. wie beim bei Epigraphonik ist Epigraphonik, ein Spätwerk, da ist es ganz stark
- ausgespielt, dieses ja erstmal in diesem vollkommen vagierenden unschlüssigen Raum der Ganztonreihe zu
- spielen. Ein noch mal auf die Hälfte der Information reduzierte Version der ganzonreihe ist
- dann der übermäßige Dreiklang. Und die Ganztonreihe besteht ja aus nichts anderem als zwei übermäßigen Dreängen, die im Abstand eines Ganztons
- ineinander geschichtet sind. Und so gesehen ist natürlich die Halbtonskala, also die 12 Töne besteht aus drei übermäßigen Dreänge, die jeweils einen
- Halbton übereinander liegen. So könnte man das auch definieren. Das ist z.B. für diese Spiele, wie die Serialisten sie mochten und wie viele Systematiker
- sie mögen, eine sehr interessante Spielanweisung. Bei der ganzen Reihe, wie auch beim übermässigen Dreiklang gibt es keinen
- zentrierenden Wert. Es gibt kein Zentrum. Das heißt, es schreut sofort. Die ganzonreihe ist der schnellste Weg in die entferntesten Regionen. Das
- heißt, es ist ganz einfach. Wir gehen eine Sekund, dann kommen wir zur großen Terz, dann kommen wir zur übermässigen Quart und dann kippt das tonale System
- aus dem Gleis. Das heißt, dann kommt die übermässige Quint, die wir gar nicht wirklich auffassen können und dann geht's ganz schnell. Es ist dann
- ausgehebelt. Wir können von einer sechste oder sieben dann gar nicht mehr reden und schon sind wir bei der Octav. Aber die Octav haben wir natürlich nur
- aufgrund der Temperierung. Normalerweise würde das System auch wie übrigens auch die Quind entfernen Gwind Bewegungen über die Oktav rausschießen in eine
- Spiralform anstatt einer Kreisform. Und hier gibt es überhaupt keinen Halt. Das heißt, alle Töne sind im gleichen Abstand und dadurch kann jeder Ton im
- Moment umspielt werden und kurzfristig als Zentral Zentralton wir werken, aber keiner wird von irgendetwas bestätigt. in seiner Zentralfunktion
- und eine zentr ein tonale Zentrumfunktion gibt es nur durch Bestätigung durch einen anderen Ton.
- Jetzt ist es natürlich so, wenn wir z.B. in vielen indigenen Musiken einen Ton haben auf ein Instrument, der immer durchgehalten wird,
- dann entfaltet der seine Obertöne und dann ist die ganze Zeit Desenquint präsent und definiert ihn mit und die ist sehr stark präsent.
- Aber es ist auch so, dass im indischen Raga an der in den indischen Ragas immer diese Quint auch tatsächlich Teil der Skala ist und diese Quint definiert den
- Grundton. Und eine solche Quint gibt's nicht in der ganzonreihe, natürlich entsprechend auch nicht im ömäßigen Dreiklang und noch in einer
- equidistanten Zusammenhang gibt es das nicht. und zwar in der Kleinterherzskala oder auch genannt verminderte Dreiklang
- und die darf nur nicht gemischt werden mit der ganzonrähe, dann bleibt es auch atonal, weil auch da gibt es keinerlei Orientierung. Die
- Abstände sind gleich. Und dann gibt's noch einen Fall, das ist der Tritonus an sich, also die genau die Hälfte des Oktavraums und da fallen Ganzton Reihe
- und verminderte drei Klang zusammen, wenn wir uns im wtebensystem befinden. Wenn nicht, sieht es anders aus. Dann neigt nämlich der verminderte Dreiklang
- dazu, ein bisschen zu tief unter der Oktavanzukommen. Dagegen die ganzen Tonreihe etwa ein bisschen zu hoch. Dann wäre dieser Ton,
- wo sie sich treffen, die Hälfte des Oktavraums in beiden Fällen nicht genau die Hälfte und es würde eben etwas differieren.
- Aber im wolltemperensystem sieht das natürlich anders aus. Das sind die Mittel der Atonalität erster Ordnung oder auch der absoluten Atonalität. Das
- heißt, hier gibt's von vorne rein keinen Halt. Das heißt nicht, dass nicht ein paar Töne aufeinander bezogen werden können.
- Aber wir haben kein Halt. Es gibt kein Alt es kann überall landen. Wenn es ein bisschen umspielt, dann ist
- der Torn, der umspielt wurde, der Zentrum wkt dann ein anderer. Aber es ist vollkommen beliebig. Und das ist auch nicht zu ändern.
- Was könnte sonst noch absolute Atonalität sein? Andere Abstände, innerhalb der wir keine Quintnehmen. Und die gibt es, aber das sind ganz
- wenige. Wir haben mal ein Experiment gemacht, wo wir das ausprobiert haben und das Problem ist ja, dass das niemand hören kann. Das heißt, das kann man nur
- am Computer machen, nur mit absoluten Schwingungen und da kann man natürlich die Okta beliebig teilen in verschiedene Teile, aber z.B. wenn man aus 12 11 Töne
- macht, wirkt immer noch einer wie die Quint. Wenn man auf Zeh kommt, dann wird's sehr schief. Auf neun haben wir schon wieder
- Quind da. Also, das ist gar nicht so einfach und es bleibt eben dann sehr wenig Tonvorrat für die absolute Atonalität oder für die
- erster Ordnung. Die ganzen Dre sind sechs Töne, da ist nicht viel los, da muss man irgendwann wechseln und sobald man wechselt, das heißt eininhalb
- dazwischen schiebt, gibt es eine Quintzhung und es gibt eine Definition eines Zentrums. Es ist unglaublich faszinierend und daraus ergibt sich
- natürlich vor allen Dingen, was definiert Tonalität, dass die Quentfunktion da ist. und nicht wie manche immer wieder
- gemutmaß oder auch behauptet haben, dass die Tonalität aufgrund von Terz da ist. Terzsextverwandtschaften
- definieren keine Tonalität, also keinen Zusammenhang, kein Zentrum. Ja, und dann die Tonalität zweite Ordnung, das sind dann Verhältnisse. Das
- ist jetzt, ich muss ja das erste soweit ausführen, weil das andere ist relativ leicht erklärbar. Die Tonalitätsweite Ordnung definiert Verhältnisse, wo wir
- entweder überfordert sind wahrnehmungsmäßig oder unterfordert sind wahrnehmungsmäßig. Das heißt, wenn zu viel passiert, können wir das alles
- nicht auffassen, nicht wirklich integrieren und dann stellt sich dadurch keine klare Beziehung her, sondern nur eine ungefähre.
- Natürlich bleibt ein Eindruck. Natürlich, wenn man das öfter hört, hat man den Eindruck, das zu kennen, aber es ist keine Beziehung der Tunnelenstation
- oder auch ganz anders gesagt keine klare intervallische Beziehung, die wirklich das Ganze zusammenhalten kann. Und wenn zu wenig passiert,
- die Klangwechsel von Kin halber Stadt sind sozusagen das extrem Beispiel, wenn zu wenig Information innerhalb einer bestimmten Zeitspanne da ist oder wenn
- zu wenig harmonische Information da ist, z.B. eine Sache, die einfach auf der Stelle tritt, dann steigen wir aus, dann ist das auch keine Beziehung. Das heißt,
- wenn ich die ganze Zeit nur um die gleichen Dreigänge Dreiglänge gondle, ist es so wenig ergiebig als Spannungspotenzial,
- dass wir uns deswegen nicht, dass es uns nicht hält. Es hält unsere Aufmerksamkeit nicht, auch wenn wir uns noch so
- bemühen. Viel Minimal Music ist davon betroffen. Das ist die Aualitätsweite Ordnung. Darunter ein Spezialfall ist eben die Dutch Fonie, wo auch noch
- dieses zusätzliche Problem auftaucht, das natürlich von höchstem Reiz ist, dass innerhalb von kürzester Zeit alle Zölt Töne erklingen.
- Und das führt dazu, dass man keine Architektur mehr mit der Harmonik bauen kann, wenn man sie in einem Verhältnis belässt, das
- radikal unhierarchisch ist, weil dann haben wir eine Konstellation von Tönen, die alle harmonischen Stationen enthält und dadurch können wir aber haben wir
- keine keine wirkliche Ausgangsstation, was ist denn der die Ausgangstonalität und wir können vor allem auch keine Zieltonalität haben, weil alles ist ja
- da, alles ist vorweggenommen. Das heißt, es gibt nichts mehr, wohin wir uns bewegen können, wenn in diesem Mikrokosmos bereits alles enthalten ist
- in gleichwertiger Form. Und dadurch ergibt sich, dass die Zwölfon Musik, die Totikaponie eine Einschrumpfung der Form hat auf
- kleinste kleinsten engsten Raum, wie wir das bei Anton Webern ja in idealer Weise beobachten können. Und das ist so komplex,
- dass es kaum möglich ist wirklich es musikalisch adäquat darzustellen. Das kann man auch sehr leicht daraus ersehen, dass Webern an in seinem Leben
- ja nur diese etwas mehr als 30 Opuszahlen geschrieben hat. Es gibt natürlich vorher Werke, die er nicht gezählt hat, aber wir können sagen
- ungefähr ein Werk im Jahr, das dann vielleicht ungefähr 5 bis 7 Minuten dauert oder auch ein bisschen weniger.
- Und so wie er wie ein Forscher mit dem Mikroskop in einer Zeit, wo auch Kernspaltung, Kernenergie erforscht wurde, so wie er mit wie ein Forscher
- mit dem Mikroskop die Töne erforscht und da unter dem Mikroskop diese Beziehungen, diese Feinbeziehungen zusammensetzt, so müsste natürlich auch
- ein Musiker vorgehen, der das einstudiert oder garsemble in einem Orchester ist absolut undenkbar in der Kamermusik. Ja, wer macht das? Es ist
- viel Lebenszeit. Es ist nicht notwendig so lange zu brauchen wie er, aber in paar Monate braucht das schon wieder ein Mausrumpel und im Grunde auch für einen
- Solospieler als ein Pianist, wer diese Variationen von Webern machen will. Es gibt ja zum Glück die Ausgabe, wo kom Peter Stadler die Kommentare
- eingesammelt hat, die Webern reingeschrieben hat und wo das alles drin steht und als als faximile Ausgabe und wo man dann mal nachvollziehen kann,
- was da was da überhaupt vorgegangen ist und dass diese ganze Art, wie Webern heute gemacht wird als so Abstraktum als eigentlich nur
- poantilistische Purifizierung natürlich überhaupt nicht funktioniert, weil es ist höchst expressive Musik in jeder Hinsicht in Bezug auf die feine
- Empfindung der Intervalle. Also für die Hörer ist natürlich dann erst recht nicht möglich, wenn die Musiker das nicht machen, aber auch wenn die Musiker
- das machen würden, muss man sich da irgendwie in diesen Kosmos überhaupt reinhören. Also es ist irgendwie einfach utopisch.
- Und die Atonalität, dritte Ordnung, das ist was für die wirklich anspruchsvollen, das ist überall, wo sich ergibt, wo es
- als Ganzes nicht hinhaut. Das heißt, wo eine organische Verbindung des Werks als ganzem nicht da ist und dann fliegen wir dadurch raus, dann entsteht dadurch
- keine Beziehung. Und das ist natürlich sowohl kompositorisch möglich, dass es einfach die Form nicht zusammenhält. Das kann
- sehr subtil an bestimmten Soldspruchstellen hängen und auch große Komponisten betreffen, weil es eben nicht immer wirklich glückt.
- Bach, Mozart, Schubert hatten kein Problem damit. Aber es gibt natürlich viele andere und es kann aber auch natürlich an der
- Aufführung liegen und daran liegt es fast immer. Das heißt auch wenn die Komposition wirklich großartig organisch geformt ist als ganzes, ist ja fast nie
- eine Aufführung, die das wirklich erfasst. Wirklich fast nie. Ich würde sagen, mindestens 99% der Aufführungen erreichen das nicht und sind insofern
- atonal in dritter Ordnung. Und da hilft es alles nichts, dass wir die Werke gut kennen, dass wir sehr vieles daran genießen, dass wir völlig high sind von
- dem Erlebnis, dass wir alles ganz großartig spielen, das Spiel bewundern, dass alles fantastisch ist. Es entsteht nicht dieses Ganze und dann haben wir es
- eben mit der Tonalität dritte Ordnung zu tun. Das ist natürlich sehr radikal ausgedrückt, ich weiß. Und ja, um zu sagen, wenn die Musiker das nicht tun,
- haben die Hörer keine Chance. Und da es fast nie geschieht, erleben es die Hörer fast nie. Und wir können uns sehr glücklich
- schätzen, wenn es mal geschieht. und z.B. alles, wo wir uns wo wir vielleicht das Gefühl haben, dass irgendwie was ganzes entsteht, weil wir vom Gefühl so
- mitgenommen sind und nein, das kann trügen. Eine hypnotische Empfindung, dass es ist so fesselnd und ich war die ganze Zeit
- irgendwie so mitgenommen. Ja, aber warst du mit Wachem Bewusstsein dabei? Hast du wirklich
- alles als Aktiv hören damit genommen? Das hat mit Intellekt überhaupt nichts zu tun.
- sehr komplizierte Fragen und die Antworten sind eigentlich einfach, nur sie werden fast nie gegeben.
- Ich hoffe, das hat vieles klar gemacht. Ich freue mich natürlich hier ganz besonders, wenn ihr reagiert, wenn ihr Fragen stellt, wenn ihr welche Art
- Einwende auch immer habt, aber bitte nimmt es ganz genau, was ich sage und rekiert nicht einfach nur auf irgendeiner Ansicht, weil ich habe gar
- keine so festen Ansichten. So, es geht einfach darum, alles zuzulassen, aber dann klar drauf zu blicken. Und ja, wer neu ist, ist natürlich
- höchst willkommen und gerne abonniert das und folgt mir. Es gibt hier sehr interessante Themen, die ansonsten fast nie besprochen werden, was
- Phänomenologie der Musik betrifft, was auch seltene Komponisten betrifft und was viele andere Dinge betrifft, über die wenig gesprochen und vielleicht auch
- relativ wenig nachgedacht wird und auf jeden Fall nicht allzu viel klarhecht herrscht. Ja, danke fürs Zuhören und bis bald.
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