Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Die Passionswoche von ihrem jüdischen Hintergrund her betrachtet | mit Roger Liebi

Roger Liebi LIVE1:42:32 126.970 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 538 Zeilen
Herunterladen
  1. Guten Abend. Möchte alle ganz herzlich begrüßen zu diesem Livestream über die Passionswoche auf ihrem jüdischen Hintergrund völlig neu betrachtet.
  2. Leider kann dieser Vortrag nicht wie vorgesehen in tun heute Abend stattfinden, weil wir alle runtergefahren worden sind durch die
  3. sogenannte Coronakrise, aber wir haben diese Möglichkeit das direkt nach Hause zu schicken. Und so wollen wir die Passionswoche, die
  4. ja im Kalender 2020 jetzt unmittelbar bevorsteht, in Verbindung bringen mit der Passionswoche,
  5. wie sie wirklich stattgefunden hat, im Jahr 32 nach Christus, wie das in den Evangelien im neuen Testament im Detail vorgestellt wird. Was
  6. auffällt, diese Passionswoche ist überaus wichtig. Wenn man die Verse in den vier Evangelien auszählt, die von der
  7. Passionswoche handeln, von Psonntag bis Ostern, Tag der Auferstehung, dann stellt man fest,
  8. mehr als ein Drittel des Textes der Evangelien konzentriert sich auf diese eine Woche. Dabei sind die Evangelien ja Biografien, kann man sagen,
  9. Lebensbeschreibungen von Jesus Christus. Aber diese eine letzte Woche, die in Verbindung steht mit Tod und Auferstehung Christi, die ist so wichtig
  10. und darum wird so viel Raum, so viel Platz, so viele Kapitel im Neuen Testament darauf verwendet. Wir beginnen mit Panonntag.
  11. wie das beschrieben wird in den vier Evangelien. Matthäus 21 1 bis 11, Markus 11 1 bis 11 und Lukas 19 28 bis 44 und schließlich auch Johannes 12 bis 19.
  12. Wir sehen hier auf dem Bild den Ölberg, der östlich von dem Berg Zion, dem Tempelberg in Jerusalem liegt.
  13. Dazwischen befindet sich das Kidrontal. Und nun der Einzug an Palmsonntag fand statt
  14. am Sonntagnachmittag. Jesus Christus ritt auf einem Esel und die Evangelien beschreiben, dass da eine riesige Volksmenge
  15. versammelt war und die hat mit Begeisterung Jesus Christus begrüßt als Messias. Und zwar haben Sie diesen Vers aus Psalm
  16. 118, der die Begrüßung für den verheißen Erlöser beinhaltet, auf Hebräisch Barucha, Beschem Adonai gerufen.
  17. Das wird oft übersetzt mit Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Ganz wörtlich, gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Und man muss wissen,
  18. dieser Ausdruck Baruch hab, das ist ein fester Ausdruck im Hebräischen, das was so viel bedeutet wie willkommen. Wenn man in Israel bei jemandem eingeladen
  19. ist, man klopft an der Türe, die Türe wird geöffnet, dann wird man begrüßt mit Baruaba, gesegnet, der da kommt, aber das heißt willkommen.
  20. Mit anderen Worten gesagt, die Volksmenge von Jerusalem begrüßte Jesus Christus als Messias, der da in die Hauptstadt
  21. des jüdischen Volkes nach Jerusalem einritt. Es war aber schon etwas spät an diesem Tag.
  22. Jesus Christus ging schließlich in den Tempel hinein und in Markus in dem Abschnitt in Markus wird noch ausdrücklich gesagt, dass er all die
  23. Gebäude dieses gewaltig schönen Tempels betrachtete. Aber ganz wichtig ist folgendes.
  24. An diesem Tag, an diesem Sonntag sang der professionelle Chor und das Orchester der Leviten und Priester im Inneren
  25. des Tempels, im Inneren Vorhof da vor dem Tempelhaus, den Psalm 24. Warum wissen wir das? Im Talmut, das ist das wichtigste
  26. theologische Werk im rabbinischen Judentum. Also das wichtigste menschliche Werk nach der Bibel, die von Gott inspiriert
  27. ist. Und da erfahren wir ganz viel Hintergrundinformation und da findet man in dem Traktat Tamid 33b,
  28. das immer am ersten Tag der Woche, das ist der Sonntag, Psalm 24 im Tempel gesungen wurde. Und wer sich im Judentum auskennt, der weiß, dass in den
  29. jüdischen Gebetsbüchern, die man Sidur nennt, das Verzeichnis drin ist für die Psalmen, die an jedem Tag rezitiert
  30. werden können. Und das ist genau das gleiche. Am Sonntag Psalm 24. Und wenn man Psalm 24 in der Bibel aufschlägt,
  31. dann fällt auf, da gibt es ja einen direkten Zusammenhang zu Palmsonntag, denn in diesem Psalm, ich lese ab Vers 7, steht: "Erhebt ihr Tore, eure Häupter
  32. und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe." Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Der Herr stark und mächtig,
  33. der Herr mächtig im Kampf. Erhebt ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe. Wer ist dieser
  34. König der Herrlichkeit? Der Herr der Herscharen. Er ist der König der Herrlichkeit.
  35. In diesem Psalm wird aufgerufen, dass die Tore aufgehen sollen, damit der Messias, der König der Herrlichkeit nach Jerusalem
  36. einziehen könne. Nun, ausgerechnet an diesem Tag, an dem dieser Psalm im Tempel gesungen wurde, zog Jesus Christus
  37. auf dem Esel reitend nach Jerusalem ein. Und da war eine riesige Volksmenge bereit, um ihn mit Begeisterung und Enthusiasmus
  38. zu empfangen. Ich habe diese
  39. Entdeckung gemacht vor einigen Jahren, dass eben da ein Zusammenhang besteht zwischen dem Tagespalm im Tempel und dem, was die Evangelien von dem
  40. Palmsonntag berichten. Und dann habe ich mich gefragt, ja, wie ist es mit den anderen Tagespalmen? An dieser gleichen Stelle in in Tamit 33b wird auch gesagt,
  41. welcher Psalm am Montag, am Dienstag und so weiter gesungen werden sollte. Und ich habe mir die Frage gestellt, gibt es da auch Zusammenhänge mit dem, was die
  42. Evangelien berichten über die Passionswoche und den einzelnen Wochentagen? Und tatsächlich
  43. frappant gab es Parallelen an jedem Tag zwischen dem Tagespalm und dem, was in der Passionswoche geschehen war.
  44. Und so wollen wir die weiteren Tage durchgehen und immer wieder den Bezug zum Tagespsalmen, zum jeweiligen Tagespalmen herstellen.
  45. Und noch etwas ist zu beachten. am Sonntag, das war genau vier Tage vor dem Beginn des Passerfestes, an dem das Passalamm geschlachtet werden musste.
  46. Aber das Besondere ist dieses im Gesetz Mose, da wird festgehalten in 2 Mose 12, dass bei dem ersten Passerfest, dass er damals in Ägypten gefeiert worden war,
  47. unmittelbar vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da musste man vier Tage vor dem Passer ein Lamm auswählen und das jeweils in die verschiedenen
  48. Familien aufnehmen. Das Passalam musste in Verwahrung genommen werden. Das geschah nur am ersten Passer damals im Jahr 1606 vor
  49. Christus. Später als in weiteren Jahren immer als Erinnerung an den Ausdruck aus Ägypten im jüdischen Volk das Passer gefeiert
  50. wurde, da hat man das nicht mehr gemacht. Das war nur beim ersten Mal. Aber dieses Gesetz 2 Mose 12 Vers 6 hat nun eine ganz besondere Verbindung zu
  51. Palmsonntag. Denn Jesus Christus, das Lamm Gottes, das ja dann an Kar Freitag für unsere Sünden sterben sollte am
  52. Kreuz, kam nach Jerusalem vier Tage vor der Schlachtung
  53. der Passalemmer. Und so besteht also genau ein Zusammenhang zwischen PSntag und diesem Gesetz der Verwahrung der Lämmer in den Familien. Und warum
  54. mussten die Israeliten damals dieses Passalam verwahren? Der Grund war der, damit eine Beziehung entstand
  55. zwischen der Familie und auch den Kindern und diesem Lamm. Und dann am vierten Tag, nachdem die Kinder vier Tage mit dem Lamm auch
  56. spielen konnten im Haus, da musste der Vater das Lamm schlachten. Und das war eine schwere Sache für die Kinder, für alle, aber besonders für die
  57. Kinder. Wir sehen hier auf dem Bild ein Nasabild von Ägypten. Der Pfeil weist hin auf das Land Gosen im Nildelta. Das war das Gebiet, wo die Israeliten
  58. vor dem Auszug aus Ägypten ihren Wohnsitz hatten. Da musste vor dem Auszug, unmittelbar von dem Auszug das erste Passafest
  59. gefeiert werden. Und wie gesagt, Israel damals ein Sklavenvolk, schwer geknechtet und geschlagen in Ägypten,
  60. durfte mit dem Passerfest schließlich in die Freiheit gehen. Aber bis es soweit war, vier Tage vorher musste man das Lamm für das Passerfest auswählen, in
  61. die Familie aufnehmen und dann am Beginn des Passaferfestes,
  62. also vier Tage nach der Aufnahme, musste das Lamm geschlachtet werden. Das Blut des Lammes musste an den Türsturz oder Oberschwelle hingestrichen werden und
  63. auch an die beiden Torpfosten. Warum? Gott hatte angeordnet als zehnte Plage, die über Ägypten kommen sollte vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da sollten
  64. alle Erstgeborenen unter das Gericht Gottes fallen. Alle Erstgeborenen der Ägypter,
  65. aber auch der Israeliten, denn die waren ja nicht besser als die Ägypter. Nur für die Israeliten gab es einen Ausweg.
  66. In 2 Mose 12, Vers 13, sagt Gott im Blick auf das Blut, das an die Türpfosten gestrichen werden sollte. Und das Blut soll euch zum Zeichen sein
  67. an den Häusern, worin ihr seid. Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen. Und es wird keine Plage sein.
  68. Es wird keine Plage zum Verderben unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage.
  69. Und man kann sich vorstellen, dieser Passer Nacht alle Erstgeborenen hatten irgendwie doch Angst. Vielleicht kommt
  70. der Engel des Gerichts trotzdem ins Haus und erschlägt den Erstgeboren. Aber die Verheißung Gottes, wer Zuflucht nimmt unter dem Blut des Lammes, ist sicher,
  71. diese Verheißung hat sich erfüllt völlig unabhängig von der persönlichen Befindlichkeit, ob man Angst hatte oder nicht Angst hatte.
  72. Nun an den Wochentagen gab es noch eine weitere Einrichtung im Judentum, die damals so
  73. ausgeführt wurde und die auch im Talmut beschrieben wird und zwar in dem Traktat Taanit 4 2 bis 3. Dort wird erklärt, dass immer
  74. in verschiedenen Synagogen im ganzen Land Israel zurzeit, als der Tempel noch stand, die Schöpfungstage gelesen werden
  75. mussten. Und zwar so am ersten Tag der Woche, am Sonntag, da musste der erste Schöpfungstag verlesen werden, also Mose 1 bis 5. Und auch schon der zweite dazu.
  76. Am Montag wird in der gleichen Stelle berichtet, da musste man den zweiten Schöpfungstag lesen und den dritten dazu und so weiter bis zum siebten Tag zum
  77. Sabbat. Und dann begann es wieder mit dem ersten Schöpfungstag. Also auch an Palmsonntag war das so, dass man an verschiedenen Orten in Land
  78. Israel in den Synagogen er Mose 1 den ersten Schöpfungstag rezierte. Im Anfang schuf Gott den Himmel und die
  79. Erde und die Erde war oder besser wurde Wüstheit und Lehre. Dohu wavo Wohu steht im Hebräischen. Und dann wird weiter berichtet, das
  80. Finsternis lag über der Tiefe. Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und dann heißt es: "Un Gott sprach: "Es werde Licht und es wart Licht."
  81. Am ersten Schöpfungstag, als die Erde in tiefe Finsternis gehüllt war, rief Gott: "Es werde Licht!"
  82. Und dann schien göttliches Licht in die Dunkelheit der Erde hinein. Und was geschah an Pemonntag?
  83. Jesus Christus, der verheißene Erlöser, kam vom Ölberg her, wo ja am Morgen, jeden Morgen die Sonne aufgeht. Vom Ölberg her kam er in die Stadt
  84. Jerusalem hinein. Das heißt, er, der von sich sagen konnte, ich bin das Licht der Welt, kam vom Ölberg her in eine Stadt, die
  85. erfüllt war von geistlicher Dunkelheit. Denn wir werden sehen, in den weiteren Tagen der Passionswoche wird immer deutlicher, dass die große Masse den
  86. verheißenen Erlöser ablehnte und in Wirklichkeit in Finsternis war. Und auch die Volksmenge, die am Palm Sonntag begeistert rief: "Willkommen, der da
  87. kommt war eine im Moment begeisterte Volksmenge, die aber wenige Tage später alles wieder
  88. vergessen hatte. Finsternis. Aber wie beim ersten Schöpfungstag kam das göttliche Licht in diese Stadt der Dunkelheit hinein. Und
  89. dieser Palmsonntag war aus einem weiteren Grund etwas ganz grandioses. Es war nämlich genau der 17380.
  90. Tag nach dem 14. März 445 vor Christus. Und warum ist das wichtig? Damals am 14. März 445 vor. Christus gab der persische König Axergerskses,
  91. dem jüdischen Volk die Erlaubnis, ihr dürft die Stadt Jerusalem wieder aufbauen. Axerkses gab damals Nehemia, seinem
  92. hohen Beamten die Erlaubnis im Land der Juden die Hauptstadt wieder aufzubauen, die damals in Ruinen lag. Die Babylonier hatten ja Jerusalem zuvor
  93. völlig dem Erdboden gleich gemacht. Und nun hat der Prophet Daniel Jahre vor diesem Ereignis, als Axerges die Erlaubnis gab für den Wiederaufbau
  94. Jerusalems, prophezeit in Daniel 9, Vers 25 vom Ausgehen des Wortes Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen,
  95. bis auf den Messias sind sieben Jahrwochen. und 62 Jahrwochen.
  96. Nun, da wird genau angegeben, wie viel nach dem Moment, wenn ein Erlass ausgehen wird, Jerusalem wieder aufzubauen, der Messias, der verheißene
  97. Erlöser kommen sollte. Und da wird gesagt 7, also zusammen 69 Jahrwochen. Und nun
  98. eine ganz einfache Rechnung. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre, eine normale Woche dauert 7 Tage. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre. Und man muss
  99. wissen, die prophetischen Jahre der Bibel sind Jahre zu 360 Tagen, nicht 365, 360 Tagen. Das hat einen ganz bestimmten Grund, der mit dem
  100. jüdischen Kalender zusammenhängt, der ein eine Mischung von Mond und Sonnenjahr ist. Jetzt rechnen wir
  101. 69 mal 7 eben 7 Jahre mal 360 Tage da das ergibt 17380
  102. Tage und tatsächlich von diesem Datum 14. März 445 vor Christus. Das ist in Nehemia 2 beschrieben. Monat Nissan,
  103. März, April, 445 vor Christus bis zu Pansonntag, damals im Jahr 32 am 6. April, das sind genau 17380 Tage.
  104. Wenn man das durchrechnet mit all den Verschiebungen des Sonnenjahres nach unserem Kalender, dann kommt man
  105. ganz genau astronomisch auf diese Anzahl Tage. Und damit kann man übrigens beweisen, dass Jesus Christus tatsächlich der im Alten Testament
  106. verheißene Messias ist, denn er kam genau am 17380. Tag, wie Daniel 9 das sagt, als Fürst nach Jerusalem, denn dort wird gesagt,
  107. bis auf den Messias, den Fürsten. Jesus Christus kam an Palm Sonntag als Fürst, als König nach Jerusalem und zwar ganz genau nach dem Zeitplan. Wenn man
  108. bedenkt, im Judentum sind in der späteren Zeit bis ins 20. Jahrhundert mehr als 50 falsche Messiasse aufgetreten durch all
  109. die Jahrhunderte hindurch. Sie sind alle zu spät gekommen. Sie hätten alle am 6. April 32 nach Christus nach Jerusalem einreiten sollen und zwar
  110. auf einem Esel, wie das in Sacharia 99 von dem Messias vorausgesagt worden war. Hier sehen wir die Chronologie der Passionswoche.
  111. Es ist ganz wichtig, alle vier Evangelien berichten über die Passionswoche, aber nur ein Evangelium gibt genau an mit den Zeitangen,
  112. welche Ereignisse an welchem Wochentag stattfanden. Und das ist das Markusevangelium. Das Markusevangelium legt ganz besonderen
  113. Wert auf den zeitlichen Fortgang. Im Matthäusevangelium werden manchmal Dinge von den
  114. verschiedenen Tagen so nebeneinander gesetzt, ohne dass angegeben wird, dass das jetzt schon am nächsten Tag war, weil einfach die Ereignisse als solche
  115. wichtig sind. Aber im Markusevangelium wird genau angegeben, wie die zeitliche Reihenfolge war. So lesen wir in Markus 11, Vers 12, also
  116. gerade nach der Beschreibung von Psontag und des folgenden Tages. Und da wird klar, ach so, was hier berichtet wird im weiteren, das fand am Montag statt. Dann
  117. in Markus 11, Vers 20 heißt es: "Und als sie frühmorgens, da merkt man also auf Vers 20, da haben wir schon wieder einen weiteren Tag, das
  118. ist Dienstag. Und in Markus 141 wird gesagt, es war aber nach zwei Tagen das Passa
  119. und das Fest der ungesäuen Brute. Das heißt also Markus 14:1 fand zwei Tage vor dem Beginn des Passafestes statt und zwar inklusive Zählung.
  120. Da zählt man heute mit und den nächsten Tag. Also das macht klar, hier geht es um
  121. Mittwoch, denn am Donnerstag werden wir sehen, war dann der Tag, wo die Passalemmer geschlachtet werden mussten.
  122. Das inklusive Zählung. Markus 14:12 sagt dann weiter: "Und am ersten Tag der ungesäuen Brote, da man das Passa schlachtete,
  123. der Schlachttag des Passas im jüdischen Kalender der 14. Nissan oder Abib, das war eben hier der Donnerstag. Und dann in Markus 15:1
  124. lesen wir und als bald am frühen Morgen, jetzt ist klar, jetzt haben wir wieder einen weiteren Tag und das ist Freitag. In Markus 161
  125. steht und als der Sabbat. Da wird der Sabbat erwähnt, der Tag nach Freitag ist der Sabbat. der jüdische Samstag
  126. und schließlich Markus 161 und 2. Und als der Sabbat vergangen war und sehr früh am ersten Wochentag, das ist klar, das ist der Sonntag und so
  127. bekommt man die ganz genaue Abfolge der Ereignisse. Wir gehen nun weiter zum Montag.
  128. In Matthäus 21, Vers 12 bis 17 wird das beschrieben. Wie auch in der Parallelstelle in Markus
  129. 11, merkt man, dieser Tag wird jetzt nicht in allen vier Evangelien berichtet, sondern nur in zweien. Aber Markus ist bei jedem Tag mit dabei.
  130. Und da liest man davon, dass Jesus Christus in den Tempel kam. Und zwar ging er nur strax zum Tempelmarkt
  131. und vertrieb von dort die Verkäufer von Opfertieren. Er warf die Tische um, schütte das Geld aus und jagte alle diese Verkäufer aus
  132. dem Haus Gottes hinaus. Wo war das? Wir haben hier auf dem Bild eine Übersicht über den ganzen Tempelplatz mit damals 144
  133. 000 war das eins der größten Gebäude der ganzen Welt. Man könnte auf diesem Tempelplatz alle berühmten Kathedralen
  134. von England unterbringen und hätte noch Platz übrig. Man sieht zentral das gewaltige Tempelhaus zu großen Teilen mit
  135. Goldplatten bestückt, wo es kein Gold hatte, da war es weißer Marmor und dann umgeben mit einem innersten Vorhof. Da gab es
  136. weitere Vorhöfe und der äußerste Vorhof war umgeben von gewaltigen Säulenhallen, aber die schönste Säulenhalle war im Süden. Diese Säulenhalle war gebaut im
  137. Stil einer Basilika. wie man es in der römisch-griechischen Welt in größeren Städten baute. Die Basilika oder ganz wörtlich heißt das
  138. königliche Säulenhalle war in der Antike ein wichtiger Ort, nämlich der Sitz des Gerichts und der Markt.
  139. Und weiter war das auch der Ort, wo Könige oder hohe Beamte, die auf Besuch kamen, ihren triumphalen Einzuch durchführen konnten.
  140. Und nun ist also klar, in dieser Halle war der Markt, wo Opfertiere verkauft wurden. Und Jesus Christus kam an diesem Montag schnurstracks am Morgen hinein
  141. und trieb alle dieser Verkäufer hinaus. Warum hat er sie vertrieben? Es war doch an sich eine gute
  142. Einrichtung, dass man Opfertiere in Jerusalem kaufen konnte und diese nicht von weit her, wo man gerade wohnte, sagen wir von Nazareth,
  143. herbringen musste. Ja, das war eine gute Einrichtung, dass man Opfertiere kaufen konnte, aber nicht im Tempel. Denn dieses Geschrei da im Tempel, das störte
  144. nämlich allen Nichtjuden, die damals hörten, das jüdische Volk ist ganz speziell. Es kennt einen einzigen Gott, der nicht dargestellt wird durch
  145. irgendeine Statue, die man anbetet, sondern ein unsichtbar ewiger Gott, der aber in Jerusalem seine Gegenwart auf ganz besondere Weise zeigt. Und so gab
  146. es damals viele Nichtjuden, gerade aus dem römischen Reich und darüber hinaus, die kamen nach Jerusalem, um den Gott der Bibel, diesen einen Gott, ewigen
  147. persönlichen, gerechten Gott kennenzulernen. Und die durften da im äußeren Bereich des Tempels beten. Aber da, wenn sie da
  148. beteten bei der Sonnenhalle des Marktes, wurden sie da und gestört. Und so hat der Herr Jesus seine Autorität gezeigt, indem er diese
  149. Verkäufer da hinauswarf aus dem Tempel. Aber da geschah etwas Wichtiges. In dieser Basilika, in dieser Südostecke
  150. war der Sitz des obersten Gerichtshofes von Israel. Der Sanhedrin tagte dort und es war der Sanhedrin, der die Erlaubnis gegeben
  151. hatte, dass man hier einen Tempelmarkt einrichten durfte. Jetzt muss man sich vorstellen, da kam
  152. ein Mann aus Nazareth nach Jerusalem und der vertreibt alle Verkäufer und damit stellte er sich in Opposition,
  153. in Kontrast zum höchsten Gerichtshof Israels. Und das war unerhört, denn die Torah, das Gesetz Mose macht ganz klar: Wenn
  154. jemand nicht auf dieser Richter des obersten Gerichtes von Israel hört, dann ist er eigentlich todeswürdig.
  155. Nun, das war eine Herausforderung für den obersten Gerichtshof. Wer ist dieser Mann, dass er sich über den Gerichtshof setzt? Nun,
  156. wenn er irgendjemand war, dann hätte er das nicht tun können. Wenn er aber der Messias ist, der verheißene Messias,
  157. ja, dann ist er als Sohn Gottes höher als der Sanhedrin und er kann sagen, was im Tempel gilt und was nicht. Das heißt also durch diese Tempelreinigung,
  158. die eigentlich die Fortsetzung war von diesem triumphalen Einzug an Palm Sonntag nach Jerusalem, denn das hätte direkt folgen müssen,
  159. wenn es nicht schon zu spät gewesen wäre. Diese Tempelreinigung war der Ausdruck, dass er der König ist, der in der königlichen Säulenhalle seine
  160. Autorität deutlich machte, zeigte. Und nun war der Sanhedrin herausgefordert zu
  161. entscheiden, ist Jesus von Nazareth, der Messias oder nicht? Nun, einen Tag zuvor hat er gezeigt, dass er genau am richtigen Tag gekommen ist. Am 17380.
  162. Tag kam er als Fürst nach Jerusalem. Eine gewaltige Herausforderung. Hier in diesem Bild sehen wir die
  163. Säulenhalle noch deutlicher und der Pfeil zeigt auf die Stelle des Tempelmarktes hin. Wir gehen jetzt noch in die Halle hinein. Es gab drei
  164. Schiffe. Wir sind jetzt hier im mittleren Schiff gewaltigen Säulen aus einem Stück Stein. ein gewaltiger Bau mit Zederncke
  165. und ganz hinten im Bild dort war der Sitz des Sanhedrins, des obersten Gerichtshofes unter der Leitung des Hohenpriesters damals Kajafas, der auf
  166. dem Thron saß und die Richter im Halbkreis um ihn her. Nun musste dieser Gerichtshof Stellung beziehen.
  167. An diesem Tag sang der Chor und das Orchester spielte und zwar Psalm 48. Das war der Psalm für
  168. den Montag. Und wenn man das liest, ist man völlig überwältigt.
  169. Da heißt es in Psalm 48 Vers 2. Groß ist der Herr und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berg.
  170. In diesem Psalm geht es ausdrücklich um den Tempelberg in Jerusalem und um diesen Tempelberg geht es genau an diesem Montag.
  171. Vers 3. Schön ragtor eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs.
  172. Der Berg Zion hat die Besonderheit, dass der Bergrücken im Süden sehr lang gezogen ist und dann auf der Nordseite, dort ist
  173. der Tempelplatz und hier wird gesagt, schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion. Interessant eine Freude nicht nur
  174. das Volkes Israel, sondern der ganzen Erde, auch für die Heiden. Und dann heißt es der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs.
  175. Wem gehört diese Stadt? Wem gehört der Tempel, dem großen König. Wer ist der große König? Der Mann, der am Tag zuvor,
  176. am absolut korrekten Tag nach der Prophetie als König nach Jerusalem eingeritten ist. Und in dem gleichen Psalm in Vers 9
  177. heißt es: "Wie wir gehört hatten, so haben wir es gesehen in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes."
  178. Und in Vers 11: "Wie dein Name Gott, so ist ein Lob bis an die Enden der Erde. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine Rechte, deine rechte Hand."
  179. Nun Jesus Christus kam mit einer Geißel in der Hand und vertrieb diese diesen diese ungerechten Marktleute, die das geistliche Leben im
  180. Tempel hinderten hinaus. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine rechte Hand. Und schließlich Vers 12: "Es freue sich der Berg Zion. Es mögen
  181. Frau Locken, die Töchter Judas, um deine Gerichte willen. Also die Gerichtscheidung von Jesus Christus
  182. war, der Tempel muss gereinigt werden, damit der Gottesdienst würdig stattfinden könnte. Und hier auf dem Bild sehen wir den
  183. innersten Vorhof mit dem Altar. Und da beim Altar waren die Sänger und die Musiker an normalen Tagen versammelt, wie das eben
  184. an diesem Montag vor dem Passer noch der Fall war. An diesem Montag wurde in verschiedenen Synagogen im Land
  185. verteilt der zweite Schöpfungstag vorgelesen und dort geht es um eine Scheidung zwischen dem was unten ist und dem was
  186. oben ist. Mose 2. Mose 1, Vers 6 zweiter Schöpfungstag. Und Gott sprach: "Es werde eine Ausdehnung inmitten der
  187. Wasser und sie scheide die Wasser von den Wassern. Und Gott machte die Ausdehnung und schie die Wasser, die unterhalb der Ausdehnung von den
  188. Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind." Und es wurde so: "Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel und es wurde Abend und es wurde morgen, zweiter Tag."
  189. An diesem zweiten Tag wurde die Atmosphäre erschaffen. Sie wird hier genannt Ausdehnung. Rakia im Hebräischen meint nicht eine feste, wie das Luther
  190. leider übersetzt hatte. Ein Übersetzungsfehler, sondern Rakia bedeutet etwas, das ganz hauchdünn ist, aber weit ausgedient.
  191. Und das beschreibt den Lufthimmel, der dann eben in Vers 8 von Gott genannt wird. Himmel. In Vers 1 im Anfang schuft Gott die den
  192. Himmel und die Erde, da geht es um das Universum, das Himmel genannt wird. Aber in den Versen 6 bis 8, da geht es um den Lufthimmel, den wir als blauen Himmel
  193. sehen. Aber dieser Lufthimmel, diese Atmosphäre, die da geschaffen wurde als haucht dünne, aber weit ausgedehnte Realität, physikalische Realität, sollte
  194. eine Scheidung sein zwischen dem Wasser unten, Urozean. Die ganze Erde war ja auch am ersten Schöpfungstag vollkommen bedeckt mit
  195. Wasser und dem Wasser oben und das sind die Wolken. Da hat Gott dieses wunderbare ökologische System zwischen Wolken, die Regen produzieren
  196. und dem Meer unten. Dieser ganze Wasserkreislauf wurde da eingerichtet. Scheidung zwischen unten und oben. Und was geschah am Montag? Da wurde
  197. geschieden zwischen heilig und unheilig. Die Verkäufer, die da herumschrien und das geistliche Leben hinderten wurden
  198. hinausgetan, damit der Tempel ein würdiger Ort der Anbetung sein könnte. Wir gehen weiter und kommen zu Dienstag.
  199. An diesem Tag wurde im Tempel Psalm 82 gesungen und da geht es um die Richter Israels, die aber hier bezeichnet werden als
  200. ungerechte Richter. Also hier wird genau der Sanhedrin, das der oberste Gerichtshof von Israel angesprochen.
  201. Psalm 82, ein Psalm von Asaf. Gott steht in der Gemeinde Gottes. Inmitten der Richter richtet er. Je nachdem wird übersetzt inmitten der
  202. Götter richtet er. Und da ist es wichtig zu wissen. Das hebräische Wort Elohim wird im Hebräischen verwendet für Götter,
  203. aber insbesondere auch für Richter. Z.B. in 2. Mose 216, wo es geht um die Richter Israels, die werden Elohim genannt dem gleichen Wort. Und der ganze
  204. Zusammenhang macht klar, es geht hier um die Richter. Also Gott steht in der Gemeinde Gottes inmitten. Der Richter richtet er. Das drückt aus. Der
  205. Sanhedrin, der da in der Königin Sulenhalle tagte, der ist dem höchsten Richter gegenüber verantwortlich.
  206. Und dann heißt es: "Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Person der Gottlosen ansehen?"
  207. Hier wird also die Frage gestellt, ihr Sanhedrin, ihr seid ungerechte Richter. Und in Vers 5 heißt es: "Sie wissen nichts und verstehen nichts. In
  208. Finsternis gehen sie umher." Ein hartes Wort. In diesem Gerichtshof war der oberste Priester, der Hohepriester und führende
  209. Priester waren da vertreten und dann die führenden Rabiner Israels waren auch da mit dabei. Und hier wird gesagt, sie wissen nichts und verstehen nichts.
  210. Und im letzten Vers heißt es: "Steh auf, oh Gott, richte die Erde." Da wird Gott, der höchste Richter, aufgerufen
  211. zu intervenieren und diese Welt mit ungerechten Richtern zu richten. Was hat dieser Psalm zu tun mit dem, was
  212. am Dienstag geschah? Nun, wenn man liest in Matthäus 21 23 bis 27 oder auch Markus 1127 auch das Lukasevangelium beschreibt
  213. dieses Ereignis, da sehen wir, als der Herr Jesus am Dienstag in den Tempel kam, da begegneten ihm die führenden Priester,
  214. also der Hohepriester und die führenden Priester Sanhed Hedrins. Und weiter wird gesagt, dass auch die Ältesten des Sanhedrins
  215. mit dabei waren. Ich lese Matthäus 21, Vers 23. Und als er in den Tempel kam, traten,
  216. als er lehrte, die führenden Priester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: "In welchem Recht tust du diese Dinge und wer hat dir dieses Recht
  217. gegeben? Sie sind herausgefordert. Sie müssen sich damit beschäftigen. Dieser Mann aus Nazareth, in welchem Recht hat er etwas
  218. gemacht, was uns widerspricht? Und sie stellen die Frage: In welcher Autorität machst du das? Das wäre ja schon positiv, dass sie
  219. mindestens einfach die Frage klären wollen. Und dann antwortet der Herr Jesus mit einer Gegenfrage.
  220. Es ist manchmal im Leben unhöflich, wenn man eine Gegenfrage stellt, aber es gibt Situationen, wo eine Gegenfrage
  221. sogar notwendig ist. Und der Herr Jesus stellt dem Sanhedrin die Frage, die Taufe von Johannes,
  222. war sie von Gott oder war sie von den Menschen? Haben die miteinander besprochen. Das war ein Problem.
  223. Ich war Johannes der Täufer, als er auftrat in Israel und predigte. Das hat ja das ganze Volk Israel in Bewegung gebracht.
  224. Das beschreibt die Bibel und auch außerbiblisch wird das durch die Schriften von Josefus Flavius, einem Juden aus dem ersten Jahrhundert
  225. beschrieben. Und er beschreibt in den jüdischen Altertümern, dass dieser Mann eine Sensation war in Israel und die Masse betrachtete ihn als einen wahren
  226. Propheten Gottes. Und dieser Johannes der Täufer hatte damals angekündigt, Jesus Christus ist das Lamm Gottes.
  227. Er ist der, der im Alten Testament prophezeit war, dass er einmal als Lamm für unsere Sünden sterben sollte. Johannes 1:29.
  228. Nun, die Menschen, die sich bewusst waren, dass sie sündige Menschen waren, [schnauben] also gerade die vom Rand der
  229. Gesellschaft, die kamen in großen Massen und haben sich von Johannes taufen lassen und dabei haben sie ihre persönliche Schuld, was ihnen bewusst
  230. war, in Gebet vor Gott bekannt und bereut, um sich bereit zu machen für den Messias. Aber nicht nur die Randgruppen, auch aus
  231. dem normalen Volk große Mengen kamen und haben sich von Johannes taufen lassen. Aber die führenden Rabiner
  232. und die führenden Leute der Priester, also gerade die Leute vom Sanrin, die haben sich nicht taufen lassen. Und nun wurden sie gefragt,
  233. von wem war die Taufe von Johannes? Und sie haben sich untereinander überlegt, wenn wir sagen, sie ist eine menschliche Sache, das ist nicht von
  234. Gott, dann könnte es sein, dass die Volksmenge einen Aufstand macht und auf uns loskommt. Da haben wir alle Autorität verloren.
  235. Und andererseits haben sie sich überlegt und wenn wir sagen, Johannes, der Täufer war von Gott, dann wird er sagen, warum habt ihr nicht geglaubt und habt eure
  236. Schuld nicht bekannt? Und dann kommen sie und sagen, wir wissen es nicht.
  237. Was? Der Sanrin weiß nicht, wie man Johannes den Täufer biblisch einschätzen muss. Unglaublich. Aber genau das hat der Tempelchor
  238. gesungen an diesem Tag. Sie wissen nichts und sie verstehen nichts. Aber genau an diesem Tag, als das geschehen ist und der Jesus sagt ihnen,
  239. dann sage ich euch auch nicht, in welchem Recht das getan habe, diese Tempelreinigung. Aber dieser Dienstag sollte ein Tag
  240. ständiger Konfrontation im Tempel sein. Es ging weiter. Der Herr Jesus hat im Tempel gepredigt. Ja, das Gleichnis von den zwei
  241. ungleichen Söhnen erzählt von einem Sohn, der von seinem Vater zur Arbeit geschickt wurde und sagte:
  242. "Ja, ich gehe." Und er ging nicht. Und von einem anderen Sohn, der sagte: "Nein, ich gehe nicht". Aber später hat es ihn gerut und er ging doch.
  243. Und das war natürlich eine Anspielung auf diese führenden Leute, die so taten, als wären sie Gott
  244. gehorsam und der Bibel gehorsam. Aber in Wirklichkeit hatten sie mit dem von Gott gesandten Retter ein Problem. Sie waren also solche, die sagten ja
  245. und ging doch nicht. Aber die die Randleute, das waren die, die haben gesagt, nein, aber später haben sie gemerkt, oh, das
  246. war falsch, gehorchen sollen und gehen dann doch. Und so geht das weiter in dem Gleichnis von den Weingärtnern, das Gleichnis vom
  247. Hochzeitsmal. Das sind alles direkte Anspielung auf diese Situation und auf diese führenden Leute, die damals innerlich Jesus Christus ablehnten.
  248. Gerade im Gleich ist von den Weingärtnern geht es darum, ein Herr hat seinen Weinberg an Pächter
  249. übergeben und die sollten für ihn dienen. Diese Pächter sind ein Bild der für Israels und als schließlich der Besitzer des
  250. Weinberges seinen einzigen Sohn, seinen geliebten Sohn schickte, haben diese Pächter den Sohn umgebracht, damit sie den Weinberg für sich haben könnten.
  251. Also ein ganz klare Prophetie auf das, was in den weiteren Tagen stattfinden würde, nämlich, dass die Pächter den Sohn Gottes umbringen würden. das
  252. Gleichnis vom Hochzeitsmal und dann kommen Leute zu dem Herrn und sagen: "Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu bezahlen?"
  253. Das war eine herausfordernde Frage. Hätte der Herr gesagt, ja, es ist erlaubt, dann hätten Sie sagen können, er arbeitet mit der Besatzungsmacht
  254. zusammen. Er unterstützt die Römer gegen das jüdische Volk. Wir haben einen Grund, dass er bestraft wird.
  255. Hätte er gesagt, nein, soll man nicht, dann hätten sie einen Grund gehabt, ihn bei den Römern anklagen zu können. Das ist ein Aufrührer, der sich gegen die
  256. Herrschaft in Rom stellt. Und was hat der Herr gemacht? Er hat gefragt: "Hat jemand einen Denaar?" Ein Denaar wurde gereicht und der sagt:
  257. "Wel Bild ist da auf dem Denaar?" Der Kaiser. Sein Kopf ist dort abgebildet. Also gebis, was dem Kaiser gehört und
  258. gebt Gott, was Gott gehört. Und damit war völlig klar, wer hat dieses Geldsystem in Israel eingerichtet?
  259. Also das, was dem Kaiser gehört, soll man ihm bezahlen. Aber man muss auch wissen, dass wir Menschen im Bild Gottes geschaffen worden sind.
  260. Und darum unser Leben gehört nicht uns selbst, sondern Gott. Und so konnte ihn niemand angreifen. Alle waren überwältigt über diese Art
  261. von Antwort. Und dabei muss man folgendes bedenken. Im Tempel, da in der Südostecke war der Sitz des Sanhed Hedrins, also der oberste
  262. Gerichtshof von Israel, aber genau in der Diagonale verschoben, da ist die Burg Antonia und da war der Sitz der römischen Legion in Jerusalem, der
  263. Besatzungsmacht. Und diese Frage, darf man dem Kaiser steu S steu geben? war eine Frage im Spannungsfeld zwischen Süd Ostecke und
  264. Nordwestecke. Und der Herr hat eine wunderbare Antwort gegeben und die Herzen getroffen.
  265. Dann kam eine Gruppe von Saduzäern. Das waren die Liberalen in Israel, die glaubten, mit dem Tod ist alles aus. Die Seele existiert nicht mehr weiter
  266. und darum dachten sie, muss man das Leben jetzt genießen. Und zu dieser Gruppe gehörten besonders die führenden Priester, die aus dem
  267. Tempelmarkt und überhaupt aus dem Tempel riesige Einkommen generierten und darum konnten
  268. die in im Luxus leben, indem sie das Haus Gottes und das Geld missbraucht haben. Diese Liberalen kommen und wollen Jesus Christus beweisen, dass es gar
  269. keine Auferstehung gibt. Und wunderbar, er beweist ihnen aufgrund der Tor, es gibt ein weiterleben nach dem Tod.
  270. Und das Interessante ist, das waren wirklich die Liberalen. Die haben nur die fünf Bücher Mose anerkannt. Den Rest des Alten Testaments haben sie als
  271. menschlich abgetan. Und der Herr hätte Möglichkeit gehabt, die Auferstehung zu beweisen mit Hiob 19 Vers 25,
  272. wo Hiob über die Auferstehung spricht oder mit Daniel 12 oder mit Jesaja. Aber das hat ja alles nichts genützt, denn die die Saduzäer haben das abgelebt.
  273. Und darum hat er geantwortet mit 2 Mose 3. Jahrhunderte, nachdem Abraham und Isaac verstorben waren,
  274. spricht Gott aus dem folgenden Dornbusch zu Mose und sagt: "Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." Er sagt nicht, ich war der Gott
  275. Abrahams, Isaaks und Jakobs, als sie noch existierten, 500 Jahre früher, sondern ich bin der Gott Abrahams, Isaks und Jakobs. Und dann erklärt der Herr,
  276. Gott ist nicht ein Gott von Sorgen, die nicht existieren, die tot sind, sondern ist ein Gott der Lebendigen. Das heißt, Abraham, Isaak und Jakob, obwohl
  277. sie damals schon verstorben waren, die existierten im Jenseits, ihre Seelen waren im Paradies und sie konnten nichts dagegen sagen.
  278. Und dann kam ein Spezialist für Rechtsentscheidungen im Judentum, ein Nomikos.
  279. Das war nicht irgendein Rabiner, sondern ein ganz besonder. Und der wollte wissen, was ist das größte Gebot? Und die Antwort, die der Herr Jesus gab, war
  280. überwältigend, weil er konnte die ganze Torah auf zwei Gebote reduzieren. Das war immer ein Ringen im Judentum. Wie könnte man all dieser Hunderten von
  281. Gebote auf möglichst wenig reduzieren? Und der Herr gibt eine Antwort, die war umwerfend für diesen Spezialisten.
  282. Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst. Diese zwei Gebote, die fassen alle Hunderten von
  283. Geboten zusammen, denn es geht in allen Geboten um unsere Beziehung zu Gott. und unserer Beziehung zu Mitmenschen. Und
  284. schließlich nach all diesen Kämpfen sind alle verschiedenen Parteien des Judentums, die da den Herrn angriffen an diesem Dienstag, sind zum Schweigen
  285. gebracht worden. Die kamen nicht mehr mit weiteren Fragen. Und dann hat der Herr Jesus eine Frage gestellt an Sie, die sie nicht beantworten konnten.
  286. Und zwar hat er gesagt, wie ist das mit Psalm 110? Der Messias muss ja Davids Sohn sein. So wurde es in den Schriften vorausgesagt.
  287. Und Jesus Christus stammte von David ab. Und im Psalm 110 nennt König David den Messias, der ja sein Sohn sein würde über Generationen hinweg, nannte ihn
  288. mein Herr. Und der Herr fragt die führenden Lehrer, wie ist das möglich, dass David seinen Sohn mein Herr nennt? Hm,
  289. das wäre der Beweis, dass der Messias nicht, wie die meisten damals glaubten, ein normaler Mensch sein würde. Ein Vater muss nicht einen normalen Sohn
  290. Herr sagen, aber David nennt den Messias mein Herr. Warum? Weil eben viele andere Stellen machen
  291. klar, dass der Messias Gott und Mensch in einer Person sein würde. Niemand konnte das erklären. Und dann hat der Herr gewarnt vor Heuchlerei im
  292. Zusammenhang mit Gesetzesgelehrsamkeit und er rief aus acht feierliche Weherufe im Tempel über die Führer des jüdischen Volkes damals.
  293. Wehe ist noch nicht ein Gericht, sondern Wehhe droht an. Wenn man jetzt nicht umkehrt, dann wird das Gericht kommen. Es war also immer noch eine Chance
  294. umzukehren. Und dann am Ende dieses Tages war es klar, die Führerschaft des Judentums in allen Facetten hat Jesus Christus als
  295. Messias abgelehnt. Und dann ging der Herr mit den Jüngern
  296. vom Tempel weg. Auf dem Bild hier stehen wir auf dem Tempelplatz und schauen rüber zum Ölberg.
  297. Und der Herr zeigt den Jüngern: "Seht ihr diese Gebäude? Es kommt eine Zeit, da wird kein Stein auf dem anderen stehen. Das wird alles
  298. abgebrochen werden." Er kündigt die Zerstörung des Tempels an. Dann ging er mit den Jüngern durch
  299. Kidrontal hinüber auf den Ölberg. Der Ölberg ist etwas höher als der Tempelberg und so hat man von dort aus die schönste Übersicht über den
  300. Tempelplatz. Die Jünger waren unter Schock. Der Herr hat angekündigt, dieser wunderbare Tempel soll zerstört werden. Ja, das
  301. musste so kommen. Denn in Daniel 9, wo vorausgesagt war, dass der Messias kommen würde nach 69 Jahrwochen, da heißt es auch, dass er dann getötet
  302. wird und dass dann ein Volk kommen würde, das den Tempel und die Stadt Jerusalem verwüsten würde. Und so kündigte er an, er ist verworfen.
  303. ist nur noch eine Frage der Zeit, dass er getötet wurde und dann wird der Tempel zerstört und da auf dem Ölberg am Ende dieses
  304. Tages hielt der Herr Jesus die Ölbergrede und die wird ausführlich in Evangelium berichtet, beschrieben.
  305. Die Jünger stellen ihm vier Fragen und der Herr gibt Antwort auf alle Fragen. Wann wird das sein mit dem Tempel und der Zerstörung? Was wird das
  306. Zeichen der Zerstörung sein? Und wie wird das sein in der Endzeit, wenn du wiederkommst? Was was wird das Zeichen sein? Und in
  307. dieser Ölbergrede hat der Herr Jesus alle Fragen von damals in Verbindung mit der Tempelzerstörung, die dann im Jahr 70 stattfinden sollte, bis in die
  308. Endzeit, bis zu seiner Wiederkunft alles ausführlich beschrieben. Nun, an diesem Dienstag las man imand in verschiedenen Synagogen
  309. den dritten Schöpfungstag und das ist dieser Tag, an dem Gott das Festland sich aus dem Urozean heraus als
  310. Kontinent aufhalten ließ und am gleichen Tag erschuf Gott die Pflanzenwelt und zwar in in drei Stufen. Gras, dann Kräutergrößere und
  311. fruchtragende Bäume. Dieser dritte Schöpfungstag ist der Tag, an dem viel Frucht in diese Schöpfung durch den Schöpfungsakt Gottes
  312. hineingebracht war. Und genau an diesem Dienstag der Passionswoche, das war der reichste Tag und der wird darum so ausführlich
  313. kapitelweise in Evangelium beschrieben, wie der Herr Jesus all diese Angriff griffe mit weisen Antworten widerlegte,
  314. wie er selber eine Frage stellte, die das Judentum bis heute nicht beantworten konnte, das orthodoxe. Und
  315. er kündigte an alles prophetisch bis in die Endzeit. Dieser reiche von reicher Frucht erfüllte Tag entsprach dritten Schöpfungstag.
  316. Wir kommen zum Mittwoch. An diesem Mittwochూ beschließt der Sanhedrin, Jesus von Nazareth
  317. muss sterben. Und sie machen mit Judas aus, dass er Geld
  318. bekommt und ihn bei einer günstigen Gelegenheit überliefert.
  319. Also der Sanhedrin aus der könnlichen Säulenhalle macht das Todeskomplott an diesem Mittwoch
  320. und vereinbart mit Judas den totalen Verrat. Judas, einer seiner Jünger, soll den Herrn verraten und überliefern, sodass
  321. er getötet werden könnte. An diesem Tag wurde Psalm 94 gesungen. In Psalm 94
  322. heißt es: Gott der Rache. Herr, Gott der Rache, strahle hervor. Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen ihr Tun.
  323. Bis wann werden die gottlosen Herr, bis wann werden die gottlosen Frau Locken? Werden übersprudeln, freches Reden sich rühmend alle die Freel tun. Genau an dem
  324. Tag, als das Sanhedrin die bevorstehende Tötung beschloss, sagen der Chor im Tempel genau diese Worte.
  325. Dein Volk, Herr, zertreten sie und dein Erbteil bedrücken sie. Sie töten die Witwe und den Fremden und sie morden
  326. die Weisen, also Richter, die bereit sind auch Justizmord zu begehen. Und dann wird gesagt in Vers 21:
  327. "Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten." Jesus Christus wird sieben mal im Neuen Testament genannt der Gerechte.
  328. Und unschuldiges Blut verurteilen sie. Und genau das haben sie gemacht an diesem Mittwoch.
  329. Aber an diesemselben Tag fand die Salbung Jesu in Betanien statt. Der Herr Jesus hatte da auf dem Ölberg auf der anderen Seite,
  330. auf der Ostseite einen Ort, wo er immer willkommen war. Das Haus von Lazarus und seinen Schwestern Maria und Martha.
  331. Und an diesem Mittwoch nahm Maria eine ganz teure Flasche mit Alabaster, die Narde enthilt, also ein Öl, das außerordentlich wertvoll war, weil es
  332. hergestellt wurde aus den Wurzeln einer ganz kleinen Blume, die im Himalaya auf 4500 m und mehr wächst. Und so hat sie das genommen und hat ihn
  333. gesalbt, seine Füße und sein Haut. Und der Herr Jesus sagt, diese Frau hat das getan im Voraus auf mein Begräbnis hat sie mich gesalbt.
  334. Aber Judas war gar nicht einverstanden. Er sagt: "Diese Flasche hätte man für 300 Denare verkaufen können. Man hätte das Geld den
  335. Armen geben können. war als Frümmlerei, denn er war geldliebend. Er war ja bereit, an diesem Tag abzumachen. Für 30 Silberlinge bin ich
  336. bereit, meinen Herrn zu überliefern und zu verraten. Silberlänge, Silberschäkel hatten einen Wert von vier Denare. Und Denare sind
  337. nach Matthäus 20 das entsprechende für einen Tageslohn eines Arbeiters damals. Also 30 Silberlinge, 120 Tageslöhne.
  338. Dafür war er bereit, seinen Herrn zu verraten. Und dieser Mann sagt am gleichen Tag, diese 300 Denare, die hätte man
  339. 300 Tageslöhne, die hätte man für die Armen einsetzen können. Es ging ihm gar nicht um die Armen, sondern er liebte das Geld und das hat ihm zu Fall
  340. gebracht. Geldliebe. An diesem Tag wurde gelesen der vierte Schöpfungstag.
  341. Und das ist der Tag, an dem dieses geheimnisvolle Licht, das am ersten Tag begann zu scheinen, an Stelle der Sonne,
  342. ersetzt wurde durch die Sonne. Und auch in der Nacht sollte der Mond leuchten und die Sterne. Das kommt erst am vierten Tag. Die
  343. Finsternis soll erhält werden durch das Sonnenlicht. Die Nacht soll erhält werden durch den Mond und durch die Sterne.
  344. Es geht also an diesem Tag um das Thema Licht und Finsternis. Und genau an diesem Mittwoch sehen wir diese Finsternis des Sanhedrins und von Judas,
  345. die beschließen, obwohl sie wissen konnten, Jesus Christus ist der verheißene Retter, der Messias. Sie beschließen, er muss sterben. Und Judas
  346. dachte, das bringt mir Geld. Aber als Kontrast sehen wir eine Maria, die ihren Herrn liebte und alles hergab.
  347. Sie war ein solches Licht in der Dunkelheit. Wir kommen zum Donnerstag. Das war der Tag 14. Nissan
  348. am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr fand die Schlachtung der Passalemmer im Tempel statt. Der viel, der Pfeil hier deutet an auf der
  349. Nordseite des Altars, da wurden die Passalemämmer geschlachtet. Und an diesem Tag mussten zwei Jünger, Petrus und Johannes,
  350. die ganze Organisation für das Passa, die Pastafeier am Abend vorbereiten. Sie mussten besorgt sein, dass ein bestimmter Obersaal in Jerusalem
  351. bereit war für das Passeral am Abend und dass am Nachmittag ein gekauftes Lamm geschlachtet wird. im Tempel und das mussten sie dann in
  352. den Obersal hinaufbringen. Übrigens dieses Lamm, das mussten sie nicht in der König Säulenhalle kaufen. Es gab z.B. eine Verkaufsstelle auf dem
  353. Ölwerk und das war absolut okay. Sie kauften ein Lamm und mussten es da zum Altar bringen. Nur dort auf dem
  354. Tempelplatz durften Passalemmer geschlachtet werden, nirgendwo anders. So steht das in 5. Mose 12. Aber damals gab es in Jerusalem
  355. etwa 2,7 Millionen Festbesucher, wie wir wissen, von Josefus Slavius, seinem Augenzeugen aus dem ersten Jahrhundert. Das heißt also immer für eine Gruppe
  356. oder für eine Familie ein Lamm. Wir können Hochrechnung machen. Es mussten an diesem Nachmittag etwa 250 000 Lämmer geschlachtet werden.
  357. Und ein einjähriges Lamm musste es sein. Gemäß 2. Mose 12, das hat 4 l Blut. An diesem Tag floss etwa eine Million Liter Blut.
  358. Und diese zwei, Petrus und Johannes haben das alles miterlebt. Das war alles logistisch bis ins Detail organisiert. Tausende von Priester standen in Reihen
  359. bereit und haben einzelne Arbeitsvorgänge untereinander aufgeteilt. Es gab ein System, das Wasser aus dem Tempelberg
  360. heraufumte, um immer wieder den Tempelplatz zu reinigen. und das Wasser vermischt mit dem Blut über ein Kanal ins Kontal abzuführen.
  361. Eine unglaubliche Organisation, aber ein Erlebnis für diese zwei Männer. Am Tag vor der Kreuzigung Jesu erlebten sie diese Schlachtung der Lämmer
  362. hautnah. Und wir verstehen, warum später gerade diese zwei Männer im neuen Testament auf ganz besondere Weise über Jesus Christus
  363. sprechen als das Lamm Gottes. Z.B. Johannes in der Offenbarung spricht 28 mal, vier mal sieben mal über das Lamm.
  364. Dieser Donnerstag hat ihn zutiefst geprägt. im Zusammenhang mit dem, was er dann am Freitag bei der Kreuzigung erleben
  365. sollte, die Erfüllung dieser Bilder vom rettenden Lamm. Und auch Petrus schreibt in seinem ersten Petrusbrief Kapitel 1, Vers 18:
  366. "Indem ihr dieses wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen mit Silber oder Gold erlöst worden seid von eurem Eitlen, von den Vätern überlieferten
  367. Wandel, sondern durch das kostbare Blut Jesu Christi als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken." Er schreibt über eine ganz ergreifende
  368. Weise, einer ganz ergreifenden Weise über das Blut des Lammes. Und das erstaunliche ist, die Schlachtung der Lämmer begann um 15 Uhr
  369. um die neunte Stunde der damaligen Zählung. Und wir wissen am nächsten Tag um 15 Uhr um die 9 Stunde starb Jesus Christus als das wahre Lam für unsere
  370. Sünden am Kreuz. An diesem Donnerstag wurde der fünfte
  371. Schöpfungstag gelesen. Das ist der Tag, wo beschrieben wird, wie Gott das Leben im Ozean erschuf.
  372. Und zwar werden die Lebewesen genannt wörtlich im Hebräischen lebendige Seelen.
  373. Und diese lebendigen Seelen im Meer, die sprechen eben von der Fähigkeit zu empfinden. Und genau an diesem Tag wurde in Petrus
  374. und Johannes ganz besondere Gefühle in ihren Seelen geweckt für den Erlöser. An diesem Donnerstag mussten
  375. diese zwei Jünger in Zusammenarbeit mit den anderen Jüngern dafür sorgen, dass ein Obersal bereitgestellt wird für die Abendfeier.
  376. Und zwar fanden sie einen Obersal auf dem Berg, auf dem Nachbarhügel des Tempelberges, den man hier sieht im Bild.
  377. Dieser Berg wird heute in nachbiblischer Zeit Berg Zion genannt. In der Bibel heißt der Tempelberg Zion und dieser Nachbarhügel wird
  378. in später Zeit auch Zion genannt. Darum zur Unterscheidung kann man den Tempelberg nennen Zion 1 und das ist Zion 2. Da war dieser Obersaal.
  379. Und der Herr hatte alles vorausgesagt. Ihr müsst in die Stadt gehen. Ihr trefft dort einen Mann, der wird euch einen Obersal zeigen mit Polstern und dort
  380. macht das Passer bereit. Es kam alles genauso und man muss wissen als Hintergrundinformation, alle die von außerhalb nach Jerusalem
  381. kamen zum Passerfest, die hatten Anspruch irgendwo gratis einen Raum zu bekommen. Also die Leute von Jerusalem waren verpflichtet am
  382. Passerfest für alle Besucher gratis einen Saal zur Verfügung zu stellen. Und so war das auch mit diesem Obersaal, der mit Polstern belegt war, sodass dann
  383. der Herr mit seinen Aposteln das Passer essen konnte. Aber das war eben am Abend dieses Donnerstags und da muss man wissen, im
  384. Judentum wird der neue Tag nicht ab Mitternacht gerechnet wie hier in Europa, sondern am
  385. Vorabend, also um 6 Uhr Donnerstag 18 Uhr, da begann der Freitag und da aß dann Jesus Christus dieses letzte
  386. Passam mit seinen Jüngern. Auch das wird ausführlich beschrieben in den Evangelien und da wird berichtet, dass Jesus Christus während der Passafeier
  387. das Brot nahm, die Matze, das ungesäute Brot, dass man zum Passer aß und einen der vier Kelche, die man auf dem Tisch hatte
  388. und machte daraus das Abendmal, indem er erklärte dieses Brot, das er brach, das spricht spricht von seinem Leib und der Kelch, der Wein im Kelch
  389. spricht von seinem Blut, dass er vergießen würde. Und jetzt ist klar, weil im Judentum der Freitag ab Donnerstagabend gerechnet wird, war also
  390. das Passermal und die Kreuzigung am nächsten Tag am gleichen Kalendertag, Freitag.
  391. Nach dieser bewegenden Passafeier, die eine ganz klare Vorbereitung der Kreuzigung war, mit dem Abendmal,
  392. dass der Herr eingesetzt hatte mit dem Wunsch, tut dies zu meinem Gedächtnis, dass die, die an ihn glauben, immer wieder das, was an Karl Freitag
  393. geschehen ist, dadurch vergegenwärtigen sollten. Das war sein letzter Wunsch, den er so weitergab. Und danach ging er hinaus mit den Jüngern zum Garten
  394. Gezemane am Ölberg und dort betete er. Er sah noch einmal die ganzen Schrecken, die jetzt auf ihn zukommen sollten, vor sich. Aber er war
  395. bereit, diesen Weg der Leiden auf sich zu nehmen, weil es keinen anderen Weg gab, um uns zu retten.
  396. Er betete dreimal: "Wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber." Mit Kelch meinte all diese Leiden, die der Abendmalskellch auch ausdrückt,
  397. aber es war nicht möglich, denn sonst hätten wir nie errettet werden können. Alle, die an ihn glauben.
  398. Und dort im Garten Gezemane kam es dann im Anschluss zur Verhaftung. Judas führte eine riesige Schar von Soldaten und Vertreten des Sanhedrins
  399. an. Die kamen, verhafteten Jesus Christus, führten ihn ab. In der Nacht gab es zwei Verhöre in Privathäusern. Und sobald dann die Sonne
  400. aufging am Freitag Morgen, da ging der Sanhedrin mit dem Herrn Jesus in den Tempel, denn offizielle Gerichtsverhandlungen durften
  401. nur im Tempel stattfinden in der Königin Sulenhalle. Und so wurde der Prozess in nächtlichen Verhören vorbereitet, inoffiziell, um
  402. dann als kurzen Prozess schnell durchgeführt werden zu zu können. Und man kann zeigen, dass über 20 Gesetze des der Bibel und der
  403. rabbinischen Gebote verletzt wurden bei diesem Prozess. Es war ein illegaler kurzenprozess und wir wissen ganz genau, wo das stattgefunden hat.
  404. Da auf dem heutigen Tempelplatz in der Südostecke, da war der Sitz des Sanhedrins.
  405. In einem kurzen Prozess wurde der Jesus schuldig gesprochen, als wäre ein falscher Messias, ein Verführer.
  406. Aber weil die Römer damals dem jüdischen Volk das Recht auf Todesstrafe entzogen hatten, musste nach der Verkündigung des
  407. Todesurteils im Tempel durch den Hohenpriester der Herr den Römern überliefert werden. Und so wurde er zum Pretorium geführt, wo Pontius Pilatus,
  408. der römische Landpflieger residierte. Obwohl die Römer im Jahr 70 Jerusalem und den Tempel zerstört hatten
  409. und damit die Prophetie erfüllten, da haben sie diesen Turm, den man hier sieht, stehen lassen. Alles war in Ruinen, aber dieser Turm
  410. sollte als Wahrzeichen weiter bestehen. Und dieser Turm ist das Wahrzeichen von dem Palast, wo Pontius Pilatus regiert hatte. Da fand dann das Verhör
  411. statt vor Pontius Pilatus. Insgesamt gab es sechs Gerichtssitzungen, drei jüdische und drei heidnische.
  412. Zuerst gab es ein Verhör im Privathaus des einstigen Hohenpriesters Annas. Das wird nur in Johannes 18 erwähnt. Dann gab es ein ausführlicheres Verhör
  413. im Haus des damals amtierenden Hohenpriesters Kajafas. Und dann sobald die Sonne aufging, der formelle Prozess im Tempel.
  414. Aber dann die Überlieferung an Pontius Pilatus im Pretorium. Und während der Gerichtsverhandlung merkte Pilatus,
  415. ja, dieser Jesus kommt ja aus Nazareth, aus Galiläa. Da wäre ja eigentlich streng genommen nicht ich zuständig, sondern der Vierfürst Herod des Antipas,
  416. der gerade zu der Zeit in Jerusalem auf Besuch war. Und so versuchte er ihn abzuschieben an Herodes Antipass. Aber aus diesem Prozess wurde gar
  417. nichts. Und so wurde der Herr wieder an Pilatus zurückgeführt und unter dem Druck des Sanhedrins und der Volksmenge, die
  418. forderte, er werde gekreuzigt, entschied er, er soll gekreuzigt werden, obwohl ihm klar war, er war unschuldig. Und so wurde der Jesus außerhalb
  419. des Genatores von Jerusalem in einem ausgedienten Steinbruch auf dem Golgatha Felsen durch die Römer gekreuzigt.
  420. Und an diesem Tag wurde Psalm 93 gesungen. Am Tag, als das Passer geschlachtet wurde, da
  421. wurde Psalm 81 gesungen. Und das ist ein Psalm, der gerade vom Passer festspricht. Aber am Freitag, da wurde Psalm 93
  422. gesungen und dort steht in Vers 3. Ströme
  423. erhoben, Herr, ströme erhoben, ihre Stimme, ströme erhoben ihre Brandung. Der Herr in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen große Wasser als die
  424. gewaltigen Wogen des Meeres. Ich w eine Volksmenge spricht und leer macht, klingt sie wie eine Wasser
  425. Menge, wie ein Wasserfall. Und diese Volksmenge vor Pilatus, diese lärmende Volksmenge forderte, er werde gekreuzigt.
  426. Es war wie ein wie Sturmwellen gegen den Felsen, als an diesem Freitag die Volksmenge vor Pilatus die Kreuzigung forderte.
  427. Aber dann steht in Vers 5: deinem Haus geziemt Heiligkeit, Herr auf immer da. Und das ist der Kontrast zu diesem
  428. unheiligen Scheinprozess. der da zur Ausführung kam an diesem Freitag.
  429. Wie eine Meereswoge ist der Sanhedrin im Tempel über den Herrn hergefallen und hat ihn zum Tod verurteilt.
  430. Aber der Tempelchor hat an diesem Festtag nicht mehr im Innern Vorhof gesungen, sondern auf diesen 15 halbreisförmigen Treppen
  431. da. hat der Chor sich versammelt und gesungen im Frauenvorhof. Also da wurde Psalm 93 gesungen
  432. und am Tag davor eben am Donnerstag, da hat er wie gesagt Psalm 81 gesungen und dieser Psalm spricht vom
  433. Passerfest. Da steht in Vers 4: "Stürst am Neumond in die Posaune, am Vollmond zum Tag unseres Festes."
  434. Der Neumond ist immer der erste Tag des Monats und die Neumondsichel erscheint und am Vollmond 14.15. Nissan, Zeit des Vollmondes, da
  435. war das Passerfest. Und in den weiteren Versen geht es um den Auszug aus Ägypten und um die Befreiung Israels am Passaferfest.
  436. Also genau an diesem Donnerstag fiel das zusammen mit dem Passerfest und das Besondere ist, in anderen Jahren fiel das Passafest
  437. immer wieder auf andere Wochentage. Das war nicht an einen bestimmten Wochentag fixiert, aber genau in dieser Passionswoche fiel der Donnerstag
  438. zusammen mit dem Passafest. Und so hat sich das erfüllt. Aber in diesemselben Psalm wird gesagt in Vers 10,
  439. Vers in Vers 14. Oh, dass mein Volk auf mich gehört hätte, dass Israel in meinen Wegen gewandelt wäre.
  440. Als sie als Passadam schlachteten, hätten sie Jesus Christus dann erkennen sollen als das wahre Pasalam. Aber sie die Masse hat es nicht erkannt.
  441. Und in Vers 10 heißt es: "Es soll kein fremder Gott unter dir sein und du sollst dich nicht vor einem Gott des
  442. Auslands bücken." Eine wichtige Warnung am Passerfest, denn das war das Fest der Befreiung von der Fremdherrschaft der Ägypter.
  443. Und diese Warnung am Donnerstag war dann wichtig am Freitag, denn am Freitag bei Pilatus, da haben
  444. die Führer Israels zu Pilatus gesagt: "Wenn du Jesus Christus freilässt, dann bist du nicht der Freund des Kaisers." Und Pilatus sagt: "Er ist doch euer
  445. Messias." Und dann sagen sie, wir haben keinen Herrn als nur den Kaiser und haben ausdrücklich den Kaiser von Rom, der als
  446. Gott verehrt wurde, als ab Gott verehrt wurde, haben sie als ihren Herrscher anerkannt und dabei wur soll kein fremder Gott unter dir sein und du
  447. sollst dich nicht vor einem Gott des Auslands bücken. Hier sehen wir nochmals den Tempelchor. Während der Festtage, also Donnerstag,
  448. Freitag und auch an weiteren Tagen hat er nicht im Innernvorhof, sondern auf diesen Treppen gesungen und die Psalmen
  449. aufgeführt. An diesem Freitag, als Jesus Christus am Kreuz getötet wurde
  450. von uns Menschen, da wurde der sechste Schöpfungstag verlesen. Und der sechste Schöpfungstag spricht
  451. davon, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Das Neue Testament macht in Johannes 1 1 bis 3 klar, dass der Sohn Gottes Jesus
  452. Christus der Ausführende war bei der Schöpfung, der nach den Plänen des Vaters die Welt erschaffen hatte. Er, der Sohn Gottes, war der Erschaffer von
  453. Adam und er gab dem ersten Menschen den Odem des Lebens am Freitag. Und am Freitag hat der Mensch
  454. die Nachkommen Adams, dem Sohn Gottes, das Leben genommen und ihn getötet. Ein schrecklicher Kontrast kann man sich
  455. gar nicht vorstellen. Und dann am Ende dieses Freitags, nachdem der Herr Jesus gestorben war, wurde er in eine Gruft gelegt, in ein
  456. Felsengrab. Den ganzen Sabbattagüber war im Grab. Was war das für ein Ruhetag,
  457. an dem der Messias weggeschafft war und im Grab ruhte? Da wurde durch den Chor Psalm 92 gesungen.
  458. Es beginnt mit ein Lied Psalm für den Tag des Sabbats. Und dann wird hier gesagt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein
  459. Tun. Über die Werke deiner Hände will ich jubeln. Wie groß sind deine Werke, Herr! Sehr tief sind deine Gedanken. Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht
  460. und ein Tor versteht dies nicht. Hier wird am Sabbattag über die Schöpfung nachgedacht und über Gottes Werke, wunderbare Werke in der Schöpfung
  461. in der Natur. Aber jetzt hat es einen Doppelsinn, wenn es heißt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein Tun, über die
  462. Werke deiner Hände will ich jubeln. Am Kreuz hat der Schöpfer gekreuzigt von seinen Geschöpfen
  463. an Nägeln hangend das Erlösungswerk vollbracht. Die Erlösung, die Vergebung unserer
  464. Sünden war nicht möglich durch ein Schöpfungsakt, sondern da musste der Schöpfer Mensch werden und als Mensch für uns
  465. stellvertreten sterben. Das Gericht, das wir in Ewigkeit verdient hätten, musste er auf sich nehmen. Und seine durchbohrten Hände haben das
  466. Erlösungswerk zustande gebracht. Und jetzt haben wir diesen Doppelsinn. Denn du, Herr hast mich erfreut durch dein Tun,
  467. durch das Tun des Erlösungswerkes am Kreuz. Über die Werke deiner Hände, die durchbohrt wurden, will ich jubeln. Wie groß sind
  468. deine Werke, Herr? Dieses Erlösungswerk, dass jedem Menschen angeboten wird, sodass er errettet werden kann. Wie groß die Schuld auch sei, kommt gar nicht
  469. drauf an. Jeder darf kommen. Jeder ist eingeladen. Und dann heißt es: "Sehr tief sind deine Gedanken." Auch wieder ein Doppelsinn. In der
  470. Schöpfung sehen wir die tiefen Gedanken Gottes, aber in der Erlösung durch Stellvertretung, da sehen wir eine noch größere Tiefe.
  471. Und an diesem Sabbat, an dem das Werk am Kreuz vollendet war, da ruht der Messias im Grab. Und es ist der Tag, an dem man nachdenken soll
  472. über die Werke Gottes in der Schöpfung und jetzt über die Werke Gottes in der Erlösung. in dieser Erlösungswoche, die parallel zu den Schöp zur
  473. Schöpfungswoche ging. Und an diesem Sabbat wurde in Synagogen der siebte Schöpfungstag gelesen aus 2.
  474. Mose 1, Vers 3. So wurden vollendet der Himmel und die Erde und aller. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk
  475. vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. So ruhte der Herr Jesus an diesem Sabbat im Grab,
  476. nachdem er das Erlösungswerk vollständig erfüllt hatte. Eines der letzten Worte am Kreuz Johannes 19 Vers 31 war: "Es ist
  477. vollbracht. Er hat alles getan. Wir müssen nichts aus eigener Leistung hinzufügen. Das einzige, was nötig ist, wir müssen
  478. unsere persönliche Schuld, was wir noch wissen in unserem Leben, Gott bekennen, bereuen und danken, dass der Herr Jesus am Kreuz und zwar in den drei Stunden
  479. der Finsternis, wo Gott ihn verlassen hatte, als er beladen mit unserer Schuld und dem Zorn Gottes l, das müssen wir für
  480. uns in Anspruch nehmen und dann vergibt Gott unsere Schuld. Wir können gar nichts beitragen. Er hat alles getan. Er konnte sagen, es ist vollbracht.
  481. Das, was wir in Ewigkeit im Feuersee verdient hätten, das hat er in den drei Stunden der Finsternis am Kreuz, als zu all den Leiden von Seiten der Menschen
  482. das Gericht Gottes kam, der Zorn Gottes, der ihn getroffen hat, sodass er rufen musste: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
  483. Warum hat er diese Frage gestellt? Er wusste ja, warum. Damit wir die Antwort geben. Und zwar ganz persönlich, nicht einfach damit wir Menschen
  484. errettet werden können, sondern damit ich Rogé und jeder muss seinen Namen einsetzen
  485. errettet werden konnte, weil er dort in den drei Stunden Erfindnis meine persönliche Schuld getragen hat und das Gericht, das ich verdient habe, auf sich
  486. genommen hat. Und dann, wenn man versteht, es ist vollbracht, dann versteht man plötzlich diesen
  487. Sabbat. Das ist ein Sabbat der inneren völligen Ruhe, wo alle Schuld weg ist. Und das ist eine Verheißung, die Gott gemacht hat. Und auf die können
  488. wir uns und müssen wir uns berufen. Johannes 1, Vers 9: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt
  489. und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Und so bekommt der Sabbat eine geistliche Bedeutung.
  490. Der Mensch, das Erlösungswerk am sechsten Tag geschehen im Glauben in Anspruch nimmt, der erfährt inneren tiefen Frieden, göttliche Ruhe.
  491. Und wie gesagt, an diesem Sabbattag sang der Chor Psalm 92, das Werk deiner Hände. Ein törichter Mensch versteht diese
  492. Dinge nicht. Ich will jubeln über das Werk deiner Hände. Und dann kam der Sonntag, der erste Tag
  493. der Woche. Und die Evangelien, alle vier Evangelien berichten von diesem Triumph. Am dritten Tag ist der Herr Jesus siegereich auferstanden. Und die
  494. Augenzeugen, die zum Grab gekommen sind, haben gesehen, das Grab war leer, trotz der römischen Wache, die davor stand und mit ihrem Leben
  495. garantieren musste. Und das Schweißtuch im Grab war sorgfältig zusammengelegt. Wenn Räuber das Grab ausg ausgeraubt
  496. hätten, dann hätten sie nicht noch das Schweißtuch schön zusammengelegt. nachdem sie erfolgreich die römische Wache überwältigt gehabt hätten. Nein,
  497. das sind alles ganz klare Indizien, die zeigen, die Auferstehung ist tatsächlich geschehen. Und die Indizien der Evangelie sind so überwältigend, so
  498. klar, dass ein Rechtsanwalt, der ein eigentlich ein Buch gegen die Bibel schreiben wollte, durch die Indizien in den Evangelien der
  499. Art überfuhrt überführt wurde, dass er dann ein Buch schrieb über die Wahrheit der Auferstehung. Als Rechtsanwalt hat er die einzelnen
  500. Indizien zusammengefügt und gesagt, es ist völlig klar, die Auferstehung Jesu ist ganz klare Tatsache. Und so schrieb er das Buch: "Wer rollte den Stein?"
  501. Und nun haben wir es zu tun mit einem leerengrab und einem auferstandenen Herrn. Und an diesem Sonntag wurde natürlich
  502. wieder vier w wieder Psalm 24 gesungen, wo die Tore aufgerufen werden, sich zu öffnen, damit der König der Herrlichkeit hindurchgehen
  503. könnte. Und was ist geschehen an diesem Tag?
  504. wurde der Stein gewälzt und der Sieger ging aus dem Grab, aus der aus dem Tor des Grabes hinaus.
  505. Und immer so nach dem Gesetz, 3 Mose 23:11. Während der Passerwoche, am anderen Tag nach dem Sabbat musste ein bestimmtes
  506. Gerfeld geerntet werden und diese Erstlinge der Ernte musste zum Tempel gebracht werden. Und Jesus Christus wird in Korinther 15
  507. 20 und 23 genannt, der Erstling, der auferstanden ist aus den Toten. Das heißt, gerade in dieser Woche fiel eben der Tag nach dem Sabbat genau
  508. zusammen mit dem Auferstehungstag und zwar am dritten Tag nach eben dem dem Passerfest. Und in anderen
  509. Jahren konnte das ganz verschoben sein. Aber genau in dieser Woche war das so, dass dieser andere Tag nach dem Sabbat, der dritte Tag war
  510. nach diesem Tag des Passerfestes, an dem das Passer gegessen wurde. Und so spricht diese diese Erstinggabe von der Auferstehung. Und das Bild ist dieses,
  511. wenn man Gerste seht, muss man Gerstenkorn in die Erde tun. Und das spricht vom Begräbnis und vom Tod. Und dann wächst das auf [schnauben] und die
  512. Ernte davon spricht von Auferstehung. Und so ist Jesus Christus der Erstling aus den Toten. Und das Interessante ist, dieser Tag
  513. 17. fiel genau zusammen mit dem Tag, an dem die Arch auf dem Gebirge Arat gelandet ist.
  514. Und die Archeo hat Menschen gerettet durch das Gericht Gottes hindurch. Die sind hindurch und so ist die Arche ein wunderbares Bild von Jesus Christus, der
  515. an unserer Stelle durch das Gericht ging, um uns zu verschonen, wie die Arche alle, die in der Arche waren, verschonte. Und dann landete die Arche
  516. am 17. des 7 Monats und das war der Monat Nissan oder Abib. Also diese Landung fiel genau zusammen mit der
  517. Auferstehung. Und dann an diesem ersten Tag der Woche waren die Jünger versammelt auf Zion 2.
  518. Johannes 20 sagt, sie haben die Türen verschlossen aus Angst vor den führenden Juden und dann an diesemselben
  519. Auferstehungstag kommt der Auferstandene, erscheint in ihr Mitte. An diesem Tag wurde Psalm 24 gesungen, wo gesagt wurde, die Türen sollen
  520. aufgehen, damit der König hindurchgeht. Aber die Jünge hatten die Türen verschlossen und trotzdem ging der König hinein in ihre Mitte und sagte: "Shalom
  521. alchem, Friede euch!" Und er zeigte ihnen seine Hände und seine Füße. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Sie waren völlig kritisch.
  522. Das mit der Auferstehung, das ging ihn nicht einfach so schnell rein, aber die Fakten waren so klar, der auferstandene in ihrer Mitte.
  523. So sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, die ich ausführlicher beschrieben habe in ein Büchlein, das vor wenigen Wochen herausgekommen ist
  524. und er kam nach Jerusalem, die Passionswoche des Herrn Jesus Christus von ihrem jüdischen Hintergrund her neu betrachtet.
  525. Da wird das alles ausführlicher beschrieben und das ist herausgegeben worden von Nehemia
  526. Verlag. Wenn man Google Edition Nehemia findet man das sofort und da sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, da ist ein
  527. wunderbar göttlicher Plan drin verborgen. Und die Frage ist, wenn man jetzt in der nächsten Woche so
  528. im Gedenken noch einmal durch diese Tage hindurchgeht am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und sich überlegt, vergegenwärtigt, was ist an jedem Tag
  529. geschehen, muss man sich persönlich fragen, jetzt, wenn ich dabei gewesen wäre, auf welcher Seite wäre ich gestanden?
  530. auf der Seite der, die diskutieren und versuchen Jesus Christus herauszufordern, zu widerlegen oder auf der Seite der,
  531. die zu ihm standen, auf der Seite der, die ihre Herzen ihm öffneten, auf der Seite der, die wie Petrus und Johannes überwältigt wurden.
  532. All diese Passalemmer, das war nur ein Bild von dem Blut des Erlösers, das fließen musste am Kreuz, weil es keinen anderen Weg gab,
  533. um uns Menschen zu erlösen. Aber auf diesem Weg kann Gott uns vollkommene Vergebung, völlige Erneuerung schenken, s, dass wir völlig zur Ruhe
  534. kommen. Wenn man dann am Samstag daran denkt, jetzt alles vorbei. Am Tag zuvor, es ist vollbracht. Also mit einem klar, da kann ich zur
  535. Ruhe kommen, Frieden mit Gott finden und muss mir nicht überlegen, welche guten Werke oder was müsste ich leisten, dass noch irgendwie etwas hinzufügt. Alles
  536. nicht nötig. Wer hat alles gemacht? Und was ist mit guten Werken? Das ist die natürliche Folge. Wenn man diese Erlösung wirklich im Glauben
  537. erfasst hat, dann hat man den Wunsch, diesem auferstandenen Herrn auch heute zu dienen und zu gehen. Das wünsche ich jeden, der
  538. zuhören könnte. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Zum Nachlesen