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Die Passionswoche von ihrem jüdischen Hintergrund her betrachtet | mit Roger Liebi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 538 Zeilen
- Guten Abend. Möchte alle ganz herzlich begrüßen zu diesem Livestream über die Passionswoche auf ihrem jüdischen Hintergrund völlig neu betrachtet.
- Leider kann dieser Vortrag nicht wie vorgesehen in tun heute Abend stattfinden, weil wir alle runtergefahren worden sind durch die
- sogenannte Coronakrise, aber wir haben diese Möglichkeit das direkt nach Hause zu schicken. Und so wollen wir die Passionswoche, die
- ja im Kalender 2020 jetzt unmittelbar bevorsteht, in Verbindung bringen mit der Passionswoche,
- wie sie wirklich stattgefunden hat, im Jahr 32 nach Christus, wie das in den Evangelien im neuen Testament im Detail vorgestellt wird. Was
- auffällt, diese Passionswoche ist überaus wichtig. Wenn man die Verse in den vier Evangelien auszählt, die von der
- Passionswoche handeln, von Psonntag bis Ostern, Tag der Auferstehung, dann stellt man fest,
- mehr als ein Drittel des Textes der Evangelien konzentriert sich auf diese eine Woche. Dabei sind die Evangelien ja Biografien, kann man sagen,
- Lebensbeschreibungen von Jesus Christus. Aber diese eine letzte Woche, die in Verbindung steht mit Tod und Auferstehung Christi, die ist so wichtig
- und darum wird so viel Raum, so viel Platz, so viele Kapitel im Neuen Testament darauf verwendet. Wir beginnen mit Panonntag.
- wie das beschrieben wird in den vier Evangelien. Matthäus 21 1 bis 11, Markus 11 1 bis 11 und Lukas 19 28 bis 44 und schließlich auch Johannes 12 bis 19.
- Wir sehen hier auf dem Bild den Ölberg, der östlich von dem Berg Zion, dem Tempelberg in Jerusalem liegt.
- Dazwischen befindet sich das Kidrontal. Und nun der Einzug an Palmsonntag fand statt
- am Sonntagnachmittag. Jesus Christus ritt auf einem Esel und die Evangelien beschreiben, dass da eine riesige Volksmenge
- versammelt war und die hat mit Begeisterung Jesus Christus begrüßt als Messias. Und zwar haben Sie diesen Vers aus Psalm
- 118, der die Begrüßung für den verheißen Erlöser beinhaltet, auf Hebräisch Barucha, Beschem Adonai gerufen.
- Das wird oft übersetzt mit Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Ganz wörtlich, gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Und man muss wissen,
- dieser Ausdruck Baruch hab, das ist ein fester Ausdruck im Hebräischen, das was so viel bedeutet wie willkommen. Wenn man in Israel bei jemandem eingeladen
- ist, man klopft an der Türe, die Türe wird geöffnet, dann wird man begrüßt mit Baruaba, gesegnet, der da kommt, aber das heißt willkommen.
- Mit anderen Worten gesagt, die Volksmenge von Jerusalem begrüßte Jesus Christus als Messias, der da in die Hauptstadt
- des jüdischen Volkes nach Jerusalem einritt. Es war aber schon etwas spät an diesem Tag.
- Jesus Christus ging schließlich in den Tempel hinein und in Markus in dem Abschnitt in Markus wird noch ausdrücklich gesagt, dass er all die
- Gebäude dieses gewaltig schönen Tempels betrachtete. Aber ganz wichtig ist folgendes.
- An diesem Tag, an diesem Sonntag sang der professionelle Chor und das Orchester der Leviten und Priester im Inneren
- des Tempels, im Inneren Vorhof da vor dem Tempelhaus, den Psalm 24. Warum wissen wir das? Im Talmut, das ist das wichtigste
- theologische Werk im rabbinischen Judentum. Also das wichtigste menschliche Werk nach der Bibel, die von Gott inspiriert
- ist. Und da erfahren wir ganz viel Hintergrundinformation und da findet man in dem Traktat Tamid 33b,
- das immer am ersten Tag der Woche, das ist der Sonntag, Psalm 24 im Tempel gesungen wurde. Und wer sich im Judentum auskennt, der weiß, dass in den
- jüdischen Gebetsbüchern, die man Sidur nennt, das Verzeichnis drin ist für die Psalmen, die an jedem Tag rezitiert
- werden können. Und das ist genau das gleiche. Am Sonntag Psalm 24. Und wenn man Psalm 24 in der Bibel aufschlägt,
- dann fällt auf, da gibt es ja einen direkten Zusammenhang zu Palmsonntag, denn in diesem Psalm, ich lese ab Vers 7, steht: "Erhebt ihr Tore, eure Häupter
- und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe." Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Der Herr stark und mächtig,
- der Herr mächtig im Kampf. Erhebt ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe. Wer ist dieser
- König der Herrlichkeit? Der Herr der Herscharen. Er ist der König der Herrlichkeit.
- In diesem Psalm wird aufgerufen, dass die Tore aufgehen sollen, damit der Messias, der König der Herrlichkeit nach Jerusalem
- einziehen könne. Nun, ausgerechnet an diesem Tag, an dem dieser Psalm im Tempel gesungen wurde, zog Jesus Christus
- auf dem Esel reitend nach Jerusalem ein. Und da war eine riesige Volksmenge bereit, um ihn mit Begeisterung und Enthusiasmus
- zu empfangen. Ich habe diese
- Entdeckung gemacht vor einigen Jahren, dass eben da ein Zusammenhang besteht zwischen dem Tagespalm im Tempel und dem, was die Evangelien von dem
- Palmsonntag berichten. Und dann habe ich mich gefragt, ja, wie ist es mit den anderen Tagespalmen? An dieser gleichen Stelle in in Tamit 33b wird auch gesagt,
- welcher Psalm am Montag, am Dienstag und so weiter gesungen werden sollte. Und ich habe mir die Frage gestellt, gibt es da auch Zusammenhänge mit dem, was die
- Evangelien berichten über die Passionswoche und den einzelnen Wochentagen? Und tatsächlich
- frappant gab es Parallelen an jedem Tag zwischen dem Tagespalm und dem, was in der Passionswoche geschehen war.
- Und so wollen wir die weiteren Tage durchgehen und immer wieder den Bezug zum Tagespsalmen, zum jeweiligen Tagespalmen herstellen.
- Und noch etwas ist zu beachten. am Sonntag, das war genau vier Tage vor dem Beginn des Passerfestes, an dem das Passalamm geschlachtet werden musste.
- Aber das Besondere ist dieses im Gesetz Mose, da wird festgehalten in 2 Mose 12, dass bei dem ersten Passerfest, dass er damals in Ägypten gefeiert worden war,
- unmittelbar vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da musste man vier Tage vor dem Passer ein Lamm auswählen und das jeweils in die verschiedenen
- Familien aufnehmen. Das Passalam musste in Verwahrung genommen werden. Das geschah nur am ersten Passer damals im Jahr 1606 vor
- Christus. Später als in weiteren Jahren immer als Erinnerung an den Ausdruck aus Ägypten im jüdischen Volk das Passer gefeiert
- wurde, da hat man das nicht mehr gemacht. Das war nur beim ersten Mal. Aber dieses Gesetz 2 Mose 12 Vers 6 hat nun eine ganz besondere Verbindung zu
- Palmsonntag. Denn Jesus Christus, das Lamm Gottes, das ja dann an Kar Freitag für unsere Sünden sterben sollte am
- Kreuz, kam nach Jerusalem vier Tage vor der Schlachtung
- der Passalemmer. Und so besteht also genau ein Zusammenhang zwischen PSntag und diesem Gesetz der Verwahrung der Lämmer in den Familien. Und warum
- mussten die Israeliten damals dieses Passalam verwahren? Der Grund war der, damit eine Beziehung entstand
- zwischen der Familie und auch den Kindern und diesem Lamm. Und dann am vierten Tag, nachdem die Kinder vier Tage mit dem Lamm auch
- spielen konnten im Haus, da musste der Vater das Lamm schlachten. Und das war eine schwere Sache für die Kinder, für alle, aber besonders für die
- Kinder. Wir sehen hier auf dem Bild ein Nasabild von Ägypten. Der Pfeil weist hin auf das Land Gosen im Nildelta. Das war das Gebiet, wo die Israeliten
- vor dem Auszug aus Ägypten ihren Wohnsitz hatten. Da musste vor dem Auszug, unmittelbar von dem Auszug das erste Passafest
- gefeiert werden. Und wie gesagt, Israel damals ein Sklavenvolk, schwer geknechtet und geschlagen in Ägypten,
- durfte mit dem Passerfest schließlich in die Freiheit gehen. Aber bis es soweit war, vier Tage vorher musste man das Lamm für das Passerfest auswählen, in
- die Familie aufnehmen und dann am Beginn des Passaferfestes,
- also vier Tage nach der Aufnahme, musste das Lamm geschlachtet werden. Das Blut des Lammes musste an den Türsturz oder Oberschwelle hingestrichen werden und
- auch an die beiden Torpfosten. Warum? Gott hatte angeordnet als zehnte Plage, die über Ägypten kommen sollte vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da sollten
- alle Erstgeborenen unter das Gericht Gottes fallen. Alle Erstgeborenen der Ägypter,
- aber auch der Israeliten, denn die waren ja nicht besser als die Ägypter. Nur für die Israeliten gab es einen Ausweg.
- In 2 Mose 12, Vers 13, sagt Gott im Blick auf das Blut, das an die Türpfosten gestrichen werden sollte. Und das Blut soll euch zum Zeichen sein
- an den Häusern, worin ihr seid. Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen. Und es wird keine Plage sein.
- Es wird keine Plage zum Verderben unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage.
- Und man kann sich vorstellen, dieser Passer Nacht alle Erstgeborenen hatten irgendwie doch Angst. Vielleicht kommt
- der Engel des Gerichts trotzdem ins Haus und erschlägt den Erstgeboren. Aber die Verheißung Gottes, wer Zuflucht nimmt unter dem Blut des Lammes, ist sicher,
- diese Verheißung hat sich erfüllt völlig unabhängig von der persönlichen Befindlichkeit, ob man Angst hatte oder nicht Angst hatte.
- Nun an den Wochentagen gab es noch eine weitere Einrichtung im Judentum, die damals so
- ausgeführt wurde und die auch im Talmut beschrieben wird und zwar in dem Traktat Taanit 4 2 bis 3. Dort wird erklärt, dass immer
- in verschiedenen Synagogen im ganzen Land Israel zurzeit, als der Tempel noch stand, die Schöpfungstage gelesen werden
- mussten. Und zwar so am ersten Tag der Woche, am Sonntag, da musste der erste Schöpfungstag verlesen werden, also Mose 1 bis 5. Und auch schon der zweite dazu.
- Am Montag wird in der gleichen Stelle berichtet, da musste man den zweiten Schöpfungstag lesen und den dritten dazu und so weiter bis zum siebten Tag zum
- Sabbat. Und dann begann es wieder mit dem ersten Schöpfungstag. Also auch an Palmsonntag war das so, dass man an verschiedenen Orten in Land
- Israel in den Synagogen er Mose 1 den ersten Schöpfungstag rezierte. Im Anfang schuf Gott den Himmel und die
- Erde und die Erde war oder besser wurde Wüstheit und Lehre. Dohu wavo Wohu steht im Hebräischen. Und dann wird weiter berichtet, das
- Finsternis lag über der Tiefe. Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und dann heißt es: "Un Gott sprach: "Es werde Licht und es wart Licht."
- Am ersten Schöpfungstag, als die Erde in tiefe Finsternis gehüllt war, rief Gott: "Es werde Licht!"
- Und dann schien göttliches Licht in die Dunkelheit der Erde hinein. Und was geschah an Pemonntag?
- Jesus Christus, der verheißene Erlöser, kam vom Ölberg her, wo ja am Morgen, jeden Morgen die Sonne aufgeht. Vom Ölberg her kam er in die Stadt
- Jerusalem hinein. Das heißt, er, der von sich sagen konnte, ich bin das Licht der Welt, kam vom Ölberg her in eine Stadt, die
- erfüllt war von geistlicher Dunkelheit. Denn wir werden sehen, in den weiteren Tagen der Passionswoche wird immer deutlicher, dass die große Masse den
- verheißenen Erlöser ablehnte und in Wirklichkeit in Finsternis war. Und auch die Volksmenge, die am Palm Sonntag begeistert rief: "Willkommen, der da
- kommt war eine im Moment begeisterte Volksmenge, die aber wenige Tage später alles wieder
- vergessen hatte. Finsternis. Aber wie beim ersten Schöpfungstag kam das göttliche Licht in diese Stadt der Dunkelheit hinein. Und
- dieser Palmsonntag war aus einem weiteren Grund etwas ganz grandioses. Es war nämlich genau der 17380.
- Tag nach dem 14. März 445 vor Christus. Und warum ist das wichtig? Damals am 14. März 445 vor. Christus gab der persische König Axergerskses,
- dem jüdischen Volk die Erlaubnis, ihr dürft die Stadt Jerusalem wieder aufbauen. Axerkses gab damals Nehemia, seinem
- hohen Beamten die Erlaubnis im Land der Juden die Hauptstadt wieder aufzubauen, die damals in Ruinen lag. Die Babylonier hatten ja Jerusalem zuvor
- völlig dem Erdboden gleich gemacht. Und nun hat der Prophet Daniel Jahre vor diesem Ereignis, als Axerges die Erlaubnis gab für den Wiederaufbau
- Jerusalems, prophezeit in Daniel 9, Vers 25 vom Ausgehen des Wortes Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen,
- bis auf den Messias sind sieben Jahrwochen. und 62 Jahrwochen.
- Nun, da wird genau angegeben, wie viel nach dem Moment, wenn ein Erlass ausgehen wird, Jerusalem wieder aufzubauen, der Messias, der verheißene
- Erlöser kommen sollte. Und da wird gesagt 7, also zusammen 69 Jahrwochen. Und nun
- eine ganz einfache Rechnung. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre, eine normale Woche dauert 7 Tage. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre. Und man muss
- wissen, die prophetischen Jahre der Bibel sind Jahre zu 360 Tagen, nicht 365, 360 Tagen. Das hat einen ganz bestimmten Grund, der mit dem
- jüdischen Kalender zusammenhängt, der ein eine Mischung von Mond und Sonnenjahr ist. Jetzt rechnen wir
- 69 mal 7 eben 7 Jahre mal 360 Tage da das ergibt 17380
- Tage und tatsächlich von diesem Datum 14. März 445 vor Christus. Das ist in Nehemia 2 beschrieben. Monat Nissan,
- März, April, 445 vor Christus bis zu Pansonntag, damals im Jahr 32 am 6. April, das sind genau 17380 Tage.
- Wenn man das durchrechnet mit all den Verschiebungen des Sonnenjahres nach unserem Kalender, dann kommt man
- ganz genau astronomisch auf diese Anzahl Tage. Und damit kann man übrigens beweisen, dass Jesus Christus tatsächlich der im Alten Testament
- verheißene Messias ist, denn er kam genau am 17380. Tag, wie Daniel 9 das sagt, als Fürst nach Jerusalem, denn dort wird gesagt,
- bis auf den Messias, den Fürsten. Jesus Christus kam an Palm Sonntag als Fürst, als König nach Jerusalem und zwar ganz genau nach dem Zeitplan. Wenn man
- bedenkt, im Judentum sind in der späteren Zeit bis ins 20. Jahrhundert mehr als 50 falsche Messiasse aufgetreten durch all
- die Jahrhunderte hindurch. Sie sind alle zu spät gekommen. Sie hätten alle am 6. April 32 nach Christus nach Jerusalem einreiten sollen und zwar
- auf einem Esel, wie das in Sacharia 99 von dem Messias vorausgesagt worden war. Hier sehen wir die Chronologie der Passionswoche.
- Es ist ganz wichtig, alle vier Evangelien berichten über die Passionswoche, aber nur ein Evangelium gibt genau an mit den Zeitangen,
- welche Ereignisse an welchem Wochentag stattfanden. Und das ist das Markusevangelium. Das Markusevangelium legt ganz besonderen
- Wert auf den zeitlichen Fortgang. Im Matthäusevangelium werden manchmal Dinge von den
- verschiedenen Tagen so nebeneinander gesetzt, ohne dass angegeben wird, dass das jetzt schon am nächsten Tag war, weil einfach die Ereignisse als solche
- wichtig sind. Aber im Markusevangelium wird genau angegeben, wie die zeitliche Reihenfolge war. So lesen wir in Markus 11, Vers 12, also
- gerade nach der Beschreibung von Psontag und des folgenden Tages. Und da wird klar, ach so, was hier berichtet wird im weiteren, das fand am Montag statt. Dann
- in Markus 11, Vers 20 heißt es: "Und als sie frühmorgens, da merkt man also auf Vers 20, da haben wir schon wieder einen weiteren Tag, das
- ist Dienstag. Und in Markus 141 wird gesagt, es war aber nach zwei Tagen das Passa
- und das Fest der ungesäuen Brute. Das heißt also Markus 14:1 fand zwei Tage vor dem Beginn des Passafestes statt und zwar inklusive Zählung.
- Da zählt man heute mit und den nächsten Tag. Also das macht klar, hier geht es um
- Mittwoch, denn am Donnerstag werden wir sehen, war dann der Tag, wo die Passalemmer geschlachtet werden mussten.
- Das inklusive Zählung. Markus 14:12 sagt dann weiter: "Und am ersten Tag der ungesäuen Brote, da man das Passa schlachtete,
- der Schlachttag des Passas im jüdischen Kalender der 14. Nissan oder Abib, das war eben hier der Donnerstag. Und dann in Markus 15:1
- lesen wir und als bald am frühen Morgen, jetzt ist klar, jetzt haben wir wieder einen weiteren Tag und das ist Freitag. In Markus 161
- steht und als der Sabbat. Da wird der Sabbat erwähnt, der Tag nach Freitag ist der Sabbat. der jüdische Samstag
- und schließlich Markus 161 und 2. Und als der Sabbat vergangen war und sehr früh am ersten Wochentag, das ist klar, das ist der Sonntag und so
- bekommt man die ganz genaue Abfolge der Ereignisse. Wir gehen nun weiter zum Montag.
- In Matthäus 21, Vers 12 bis 17 wird das beschrieben. Wie auch in der Parallelstelle in Markus
- 11, merkt man, dieser Tag wird jetzt nicht in allen vier Evangelien berichtet, sondern nur in zweien. Aber Markus ist bei jedem Tag mit dabei.
- Und da liest man davon, dass Jesus Christus in den Tempel kam. Und zwar ging er nur strax zum Tempelmarkt
- und vertrieb von dort die Verkäufer von Opfertieren. Er warf die Tische um, schütte das Geld aus und jagte alle diese Verkäufer aus
- dem Haus Gottes hinaus. Wo war das? Wir haben hier auf dem Bild eine Übersicht über den ganzen Tempelplatz mit damals 144
- 000 war das eins der größten Gebäude der ganzen Welt. Man könnte auf diesem Tempelplatz alle berühmten Kathedralen
- von England unterbringen und hätte noch Platz übrig. Man sieht zentral das gewaltige Tempelhaus zu großen Teilen mit
- Goldplatten bestückt, wo es kein Gold hatte, da war es weißer Marmor und dann umgeben mit einem innersten Vorhof. Da gab es
- weitere Vorhöfe und der äußerste Vorhof war umgeben von gewaltigen Säulenhallen, aber die schönste Säulenhalle war im Süden. Diese Säulenhalle war gebaut im
- Stil einer Basilika. wie man es in der römisch-griechischen Welt in größeren Städten baute. Die Basilika oder ganz wörtlich heißt das
- königliche Säulenhalle war in der Antike ein wichtiger Ort, nämlich der Sitz des Gerichts und der Markt.
- Und weiter war das auch der Ort, wo Könige oder hohe Beamte, die auf Besuch kamen, ihren triumphalen Einzuch durchführen konnten.
- Und nun ist also klar, in dieser Halle war der Markt, wo Opfertiere verkauft wurden. Und Jesus Christus kam an diesem Montag schnurstracks am Morgen hinein
- und trieb alle dieser Verkäufer hinaus. Warum hat er sie vertrieben? Es war doch an sich eine gute
- Einrichtung, dass man Opfertiere in Jerusalem kaufen konnte und diese nicht von weit her, wo man gerade wohnte, sagen wir von Nazareth,
- herbringen musste. Ja, das war eine gute Einrichtung, dass man Opfertiere kaufen konnte, aber nicht im Tempel. Denn dieses Geschrei da im Tempel, das störte
- nämlich allen Nichtjuden, die damals hörten, das jüdische Volk ist ganz speziell. Es kennt einen einzigen Gott, der nicht dargestellt wird durch
- irgendeine Statue, die man anbetet, sondern ein unsichtbar ewiger Gott, der aber in Jerusalem seine Gegenwart auf ganz besondere Weise zeigt. Und so gab
- es damals viele Nichtjuden, gerade aus dem römischen Reich und darüber hinaus, die kamen nach Jerusalem, um den Gott der Bibel, diesen einen Gott, ewigen
- persönlichen, gerechten Gott kennenzulernen. Und die durften da im äußeren Bereich des Tempels beten. Aber da, wenn sie da
- beteten bei der Sonnenhalle des Marktes, wurden sie da und gestört. Und so hat der Herr Jesus seine Autorität gezeigt, indem er diese
- Verkäufer da hinauswarf aus dem Tempel. Aber da geschah etwas Wichtiges. In dieser Basilika, in dieser Südostecke
- war der Sitz des obersten Gerichtshofes von Israel. Der Sanhedrin tagte dort und es war der Sanhedrin, der die Erlaubnis gegeben
- hatte, dass man hier einen Tempelmarkt einrichten durfte. Jetzt muss man sich vorstellen, da kam
- ein Mann aus Nazareth nach Jerusalem und der vertreibt alle Verkäufer und damit stellte er sich in Opposition,
- in Kontrast zum höchsten Gerichtshof Israels. Und das war unerhört, denn die Torah, das Gesetz Mose macht ganz klar: Wenn
- jemand nicht auf dieser Richter des obersten Gerichtes von Israel hört, dann ist er eigentlich todeswürdig.
- Nun, das war eine Herausforderung für den obersten Gerichtshof. Wer ist dieser Mann, dass er sich über den Gerichtshof setzt? Nun,
- wenn er irgendjemand war, dann hätte er das nicht tun können. Wenn er aber der Messias ist, der verheißene Messias,
- ja, dann ist er als Sohn Gottes höher als der Sanhedrin und er kann sagen, was im Tempel gilt und was nicht. Das heißt also durch diese Tempelreinigung,
- die eigentlich die Fortsetzung war von diesem triumphalen Einzug an Palm Sonntag nach Jerusalem, denn das hätte direkt folgen müssen,
- wenn es nicht schon zu spät gewesen wäre. Diese Tempelreinigung war der Ausdruck, dass er der König ist, der in der königlichen Säulenhalle seine
- Autorität deutlich machte, zeigte. Und nun war der Sanhedrin herausgefordert zu
- entscheiden, ist Jesus von Nazareth, der Messias oder nicht? Nun, einen Tag zuvor hat er gezeigt, dass er genau am richtigen Tag gekommen ist. Am 17380.
- Tag kam er als Fürst nach Jerusalem. Eine gewaltige Herausforderung. Hier in diesem Bild sehen wir die
- Säulenhalle noch deutlicher und der Pfeil zeigt auf die Stelle des Tempelmarktes hin. Wir gehen jetzt noch in die Halle hinein. Es gab drei
- Schiffe. Wir sind jetzt hier im mittleren Schiff gewaltigen Säulen aus einem Stück Stein. ein gewaltiger Bau mit Zederncke
- und ganz hinten im Bild dort war der Sitz des Sanhedrins, des obersten Gerichtshofes unter der Leitung des Hohenpriesters damals Kajafas, der auf
- dem Thron saß und die Richter im Halbkreis um ihn her. Nun musste dieser Gerichtshof Stellung beziehen.
- An diesem Tag sang der Chor und das Orchester spielte und zwar Psalm 48. Das war der Psalm für
- den Montag. Und wenn man das liest, ist man völlig überwältigt.
- Da heißt es in Psalm 48 Vers 2. Groß ist der Herr und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berg.
- In diesem Psalm geht es ausdrücklich um den Tempelberg in Jerusalem und um diesen Tempelberg geht es genau an diesem Montag.
- Vers 3. Schön ragtor eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs.
- Der Berg Zion hat die Besonderheit, dass der Bergrücken im Süden sehr lang gezogen ist und dann auf der Nordseite, dort ist
- der Tempelplatz und hier wird gesagt, schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion. Interessant eine Freude nicht nur
- das Volkes Israel, sondern der ganzen Erde, auch für die Heiden. Und dann heißt es der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs.
- Wem gehört diese Stadt? Wem gehört der Tempel, dem großen König. Wer ist der große König? Der Mann, der am Tag zuvor,
- am absolut korrekten Tag nach der Prophetie als König nach Jerusalem eingeritten ist. Und in dem gleichen Psalm in Vers 9
- heißt es: "Wie wir gehört hatten, so haben wir es gesehen in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes."
- Und in Vers 11: "Wie dein Name Gott, so ist ein Lob bis an die Enden der Erde. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine Rechte, deine rechte Hand."
- Nun Jesus Christus kam mit einer Geißel in der Hand und vertrieb diese diesen diese ungerechten Marktleute, die das geistliche Leben im
- Tempel hinderten hinaus. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine rechte Hand. Und schließlich Vers 12: "Es freue sich der Berg Zion. Es mögen
- Frau Locken, die Töchter Judas, um deine Gerichte willen. Also die Gerichtscheidung von Jesus Christus
- war, der Tempel muss gereinigt werden, damit der Gottesdienst würdig stattfinden könnte. Und hier auf dem Bild sehen wir den
- innersten Vorhof mit dem Altar. Und da beim Altar waren die Sänger und die Musiker an normalen Tagen versammelt, wie das eben
- an diesem Montag vor dem Passer noch der Fall war. An diesem Montag wurde in verschiedenen Synagogen im Land
- verteilt der zweite Schöpfungstag vorgelesen und dort geht es um eine Scheidung zwischen dem was unten ist und dem was
- oben ist. Mose 2. Mose 1, Vers 6 zweiter Schöpfungstag. Und Gott sprach: "Es werde eine Ausdehnung inmitten der
- Wasser und sie scheide die Wasser von den Wassern. Und Gott machte die Ausdehnung und schie die Wasser, die unterhalb der Ausdehnung von den
- Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind." Und es wurde so: "Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel und es wurde Abend und es wurde morgen, zweiter Tag."
- An diesem zweiten Tag wurde die Atmosphäre erschaffen. Sie wird hier genannt Ausdehnung. Rakia im Hebräischen meint nicht eine feste, wie das Luther
- leider übersetzt hatte. Ein Übersetzungsfehler, sondern Rakia bedeutet etwas, das ganz hauchdünn ist, aber weit ausgedient.
- Und das beschreibt den Lufthimmel, der dann eben in Vers 8 von Gott genannt wird. Himmel. In Vers 1 im Anfang schuft Gott die den
- Himmel und die Erde, da geht es um das Universum, das Himmel genannt wird. Aber in den Versen 6 bis 8, da geht es um den Lufthimmel, den wir als blauen Himmel
- sehen. Aber dieser Lufthimmel, diese Atmosphäre, die da geschaffen wurde als haucht dünne, aber weit ausgedehnte Realität, physikalische Realität, sollte
- eine Scheidung sein zwischen dem Wasser unten, Urozean. Die ganze Erde war ja auch am ersten Schöpfungstag vollkommen bedeckt mit
- Wasser und dem Wasser oben und das sind die Wolken. Da hat Gott dieses wunderbare ökologische System zwischen Wolken, die Regen produzieren
- und dem Meer unten. Dieser ganze Wasserkreislauf wurde da eingerichtet. Scheidung zwischen unten und oben. Und was geschah am Montag? Da wurde
- geschieden zwischen heilig und unheilig. Die Verkäufer, die da herumschrien und das geistliche Leben hinderten wurden
- hinausgetan, damit der Tempel ein würdiger Ort der Anbetung sein könnte. Wir gehen weiter und kommen zu Dienstag.
- An diesem Tag wurde im Tempel Psalm 82 gesungen und da geht es um die Richter Israels, die aber hier bezeichnet werden als
- ungerechte Richter. Also hier wird genau der Sanhedrin, das der oberste Gerichtshof von Israel angesprochen.
- Psalm 82, ein Psalm von Asaf. Gott steht in der Gemeinde Gottes. Inmitten der Richter richtet er. Je nachdem wird übersetzt inmitten der
- Götter richtet er. Und da ist es wichtig zu wissen. Das hebräische Wort Elohim wird im Hebräischen verwendet für Götter,
- aber insbesondere auch für Richter. Z.B. in 2. Mose 216, wo es geht um die Richter Israels, die werden Elohim genannt dem gleichen Wort. Und der ganze
- Zusammenhang macht klar, es geht hier um die Richter. Also Gott steht in der Gemeinde Gottes inmitten. Der Richter richtet er. Das drückt aus. Der
- Sanhedrin, der da in der Königin Sulenhalle tagte, der ist dem höchsten Richter gegenüber verantwortlich.
- Und dann heißt es: "Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Person der Gottlosen ansehen?"
- Hier wird also die Frage gestellt, ihr Sanhedrin, ihr seid ungerechte Richter. Und in Vers 5 heißt es: "Sie wissen nichts und verstehen nichts. In
- Finsternis gehen sie umher." Ein hartes Wort. In diesem Gerichtshof war der oberste Priester, der Hohepriester und führende
- Priester waren da vertreten und dann die führenden Rabiner Israels waren auch da mit dabei. Und hier wird gesagt, sie wissen nichts und verstehen nichts.
- Und im letzten Vers heißt es: "Steh auf, oh Gott, richte die Erde." Da wird Gott, der höchste Richter, aufgerufen
- zu intervenieren und diese Welt mit ungerechten Richtern zu richten. Was hat dieser Psalm zu tun mit dem, was
- am Dienstag geschah? Nun, wenn man liest in Matthäus 21 23 bis 27 oder auch Markus 1127 auch das Lukasevangelium beschreibt
- dieses Ereignis, da sehen wir, als der Herr Jesus am Dienstag in den Tempel kam, da begegneten ihm die führenden Priester,
- also der Hohepriester und die führenden Priester Sanhed Hedrins. Und weiter wird gesagt, dass auch die Ältesten des Sanhedrins
- mit dabei waren. Ich lese Matthäus 21, Vers 23. Und als er in den Tempel kam, traten,
- als er lehrte, die führenden Priester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: "In welchem Recht tust du diese Dinge und wer hat dir dieses Recht
- gegeben? Sie sind herausgefordert. Sie müssen sich damit beschäftigen. Dieser Mann aus Nazareth, in welchem Recht hat er etwas
- gemacht, was uns widerspricht? Und sie stellen die Frage: In welcher Autorität machst du das? Das wäre ja schon positiv, dass sie
- mindestens einfach die Frage klären wollen. Und dann antwortet der Herr Jesus mit einer Gegenfrage.
- Es ist manchmal im Leben unhöflich, wenn man eine Gegenfrage stellt, aber es gibt Situationen, wo eine Gegenfrage
- sogar notwendig ist. Und der Herr Jesus stellt dem Sanhedrin die Frage, die Taufe von Johannes,
- war sie von Gott oder war sie von den Menschen? Haben die miteinander besprochen. Das war ein Problem.
- Ich war Johannes der Täufer, als er auftrat in Israel und predigte. Das hat ja das ganze Volk Israel in Bewegung gebracht.
- Das beschreibt die Bibel und auch außerbiblisch wird das durch die Schriften von Josefus Flavius, einem Juden aus dem ersten Jahrhundert
- beschrieben. Und er beschreibt in den jüdischen Altertümern, dass dieser Mann eine Sensation war in Israel und die Masse betrachtete ihn als einen wahren
- Propheten Gottes. Und dieser Johannes der Täufer hatte damals angekündigt, Jesus Christus ist das Lamm Gottes.
- Er ist der, der im Alten Testament prophezeit war, dass er einmal als Lamm für unsere Sünden sterben sollte. Johannes 1:29.
- Nun, die Menschen, die sich bewusst waren, dass sie sündige Menschen waren, [schnauben] also gerade die vom Rand der
- Gesellschaft, die kamen in großen Massen und haben sich von Johannes taufen lassen und dabei haben sie ihre persönliche Schuld, was ihnen bewusst
- war, in Gebet vor Gott bekannt und bereut, um sich bereit zu machen für den Messias. Aber nicht nur die Randgruppen, auch aus
- dem normalen Volk große Mengen kamen und haben sich von Johannes taufen lassen. Aber die führenden Rabiner
- und die führenden Leute der Priester, also gerade die Leute vom Sanrin, die haben sich nicht taufen lassen. Und nun wurden sie gefragt,
- von wem war die Taufe von Johannes? Und sie haben sich untereinander überlegt, wenn wir sagen, sie ist eine menschliche Sache, das ist nicht von
- Gott, dann könnte es sein, dass die Volksmenge einen Aufstand macht und auf uns loskommt. Da haben wir alle Autorität verloren.
- Und andererseits haben sie sich überlegt und wenn wir sagen, Johannes, der Täufer war von Gott, dann wird er sagen, warum habt ihr nicht geglaubt und habt eure
- Schuld nicht bekannt? Und dann kommen sie und sagen, wir wissen es nicht.
- Was? Der Sanrin weiß nicht, wie man Johannes den Täufer biblisch einschätzen muss. Unglaublich. Aber genau das hat der Tempelchor
- gesungen an diesem Tag. Sie wissen nichts und sie verstehen nichts. Aber genau an diesem Tag, als das geschehen ist und der Jesus sagt ihnen,
- dann sage ich euch auch nicht, in welchem Recht das getan habe, diese Tempelreinigung. Aber dieser Dienstag sollte ein Tag
- ständiger Konfrontation im Tempel sein. Es ging weiter. Der Herr Jesus hat im Tempel gepredigt. Ja, das Gleichnis von den zwei
- ungleichen Söhnen erzählt von einem Sohn, der von seinem Vater zur Arbeit geschickt wurde und sagte:
- "Ja, ich gehe." Und er ging nicht. Und von einem anderen Sohn, der sagte: "Nein, ich gehe nicht". Aber später hat es ihn gerut und er ging doch.
- Und das war natürlich eine Anspielung auf diese führenden Leute, die so taten, als wären sie Gott
- gehorsam und der Bibel gehorsam. Aber in Wirklichkeit hatten sie mit dem von Gott gesandten Retter ein Problem. Sie waren also solche, die sagten ja
- und ging doch nicht. Aber die die Randleute, das waren die, die haben gesagt, nein, aber später haben sie gemerkt, oh, das
- war falsch, gehorchen sollen und gehen dann doch. Und so geht das weiter in dem Gleichnis von den Weingärtnern, das Gleichnis vom
- Hochzeitsmal. Das sind alles direkte Anspielung auf diese Situation und auf diese führenden Leute, die damals innerlich Jesus Christus ablehnten.
- Gerade im Gleich ist von den Weingärtnern geht es darum, ein Herr hat seinen Weinberg an Pächter
- übergeben und die sollten für ihn dienen. Diese Pächter sind ein Bild der für Israels und als schließlich der Besitzer des
- Weinberges seinen einzigen Sohn, seinen geliebten Sohn schickte, haben diese Pächter den Sohn umgebracht, damit sie den Weinberg für sich haben könnten.
- Also ein ganz klare Prophetie auf das, was in den weiteren Tagen stattfinden würde, nämlich, dass die Pächter den Sohn Gottes umbringen würden. das
- Gleichnis vom Hochzeitsmal und dann kommen Leute zu dem Herrn und sagen: "Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu bezahlen?"
- Das war eine herausfordernde Frage. Hätte der Herr gesagt, ja, es ist erlaubt, dann hätten Sie sagen können, er arbeitet mit der Besatzungsmacht
- zusammen. Er unterstützt die Römer gegen das jüdische Volk. Wir haben einen Grund, dass er bestraft wird.
- Hätte er gesagt, nein, soll man nicht, dann hätten sie einen Grund gehabt, ihn bei den Römern anklagen zu können. Das ist ein Aufrührer, der sich gegen die
- Herrschaft in Rom stellt. Und was hat der Herr gemacht? Er hat gefragt: "Hat jemand einen Denaar?" Ein Denaar wurde gereicht und der sagt:
- "Wel Bild ist da auf dem Denaar?" Der Kaiser. Sein Kopf ist dort abgebildet. Also gebis, was dem Kaiser gehört und
- gebt Gott, was Gott gehört. Und damit war völlig klar, wer hat dieses Geldsystem in Israel eingerichtet?
- Also das, was dem Kaiser gehört, soll man ihm bezahlen. Aber man muss auch wissen, dass wir Menschen im Bild Gottes geschaffen worden sind.
- Und darum unser Leben gehört nicht uns selbst, sondern Gott. Und so konnte ihn niemand angreifen. Alle waren überwältigt über diese Art
- von Antwort. Und dabei muss man folgendes bedenken. Im Tempel, da in der Südostecke war der Sitz des Sanhed Hedrins, also der oberste
- Gerichtshof von Israel, aber genau in der Diagonale verschoben, da ist die Burg Antonia und da war der Sitz der römischen Legion in Jerusalem, der
- Besatzungsmacht. Und diese Frage, darf man dem Kaiser steu S steu geben? war eine Frage im Spannungsfeld zwischen Süd Ostecke und
- Nordwestecke. Und der Herr hat eine wunderbare Antwort gegeben und die Herzen getroffen.
- Dann kam eine Gruppe von Saduzäern. Das waren die Liberalen in Israel, die glaubten, mit dem Tod ist alles aus. Die Seele existiert nicht mehr weiter
- und darum dachten sie, muss man das Leben jetzt genießen. Und zu dieser Gruppe gehörten besonders die führenden Priester, die aus dem
- Tempelmarkt und überhaupt aus dem Tempel riesige Einkommen generierten und darum konnten
- die in im Luxus leben, indem sie das Haus Gottes und das Geld missbraucht haben. Diese Liberalen kommen und wollen Jesus Christus beweisen, dass es gar
- keine Auferstehung gibt. Und wunderbar, er beweist ihnen aufgrund der Tor, es gibt ein weiterleben nach dem Tod.
- Und das Interessante ist, das waren wirklich die Liberalen. Die haben nur die fünf Bücher Mose anerkannt. Den Rest des Alten Testaments haben sie als
- menschlich abgetan. Und der Herr hätte Möglichkeit gehabt, die Auferstehung zu beweisen mit Hiob 19 Vers 25,
- wo Hiob über die Auferstehung spricht oder mit Daniel 12 oder mit Jesaja. Aber das hat ja alles nichts genützt, denn die die Saduzäer haben das abgelebt.
- Und darum hat er geantwortet mit 2 Mose 3. Jahrhunderte, nachdem Abraham und Isaac verstorben waren,
- spricht Gott aus dem folgenden Dornbusch zu Mose und sagt: "Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." Er sagt nicht, ich war der Gott
- Abrahams, Isaaks und Jakobs, als sie noch existierten, 500 Jahre früher, sondern ich bin der Gott Abrahams, Isaks und Jakobs. Und dann erklärt der Herr,
- Gott ist nicht ein Gott von Sorgen, die nicht existieren, die tot sind, sondern ist ein Gott der Lebendigen. Das heißt, Abraham, Isaak und Jakob, obwohl
- sie damals schon verstorben waren, die existierten im Jenseits, ihre Seelen waren im Paradies und sie konnten nichts dagegen sagen.
- Und dann kam ein Spezialist für Rechtsentscheidungen im Judentum, ein Nomikos.
- Das war nicht irgendein Rabiner, sondern ein ganz besonder. Und der wollte wissen, was ist das größte Gebot? Und die Antwort, die der Herr Jesus gab, war
- überwältigend, weil er konnte die ganze Torah auf zwei Gebote reduzieren. Das war immer ein Ringen im Judentum. Wie könnte man all dieser Hunderten von
- Gebote auf möglichst wenig reduzieren? Und der Herr gibt eine Antwort, die war umwerfend für diesen Spezialisten.
- Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst. Diese zwei Gebote, die fassen alle Hunderten von
- Geboten zusammen, denn es geht in allen Geboten um unsere Beziehung zu Gott. und unserer Beziehung zu Mitmenschen. Und
- schließlich nach all diesen Kämpfen sind alle verschiedenen Parteien des Judentums, die da den Herrn angriffen an diesem Dienstag, sind zum Schweigen
- gebracht worden. Die kamen nicht mehr mit weiteren Fragen. Und dann hat der Herr Jesus eine Frage gestellt an Sie, die sie nicht beantworten konnten.
- Und zwar hat er gesagt, wie ist das mit Psalm 110? Der Messias muss ja Davids Sohn sein. So wurde es in den Schriften vorausgesagt.
- Und Jesus Christus stammte von David ab. Und im Psalm 110 nennt König David den Messias, der ja sein Sohn sein würde über Generationen hinweg, nannte ihn
- mein Herr. Und der Herr fragt die führenden Lehrer, wie ist das möglich, dass David seinen Sohn mein Herr nennt? Hm,
- das wäre der Beweis, dass der Messias nicht, wie die meisten damals glaubten, ein normaler Mensch sein würde. Ein Vater muss nicht einen normalen Sohn
- Herr sagen, aber David nennt den Messias mein Herr. Warum? Weil eben viele andere Stellen machen
- klar, dass der Messias Gott und Mensch in einer Person sein würde. Niemand konnte das erklären. Und dann hat der Herr gewarnt vor Heuchlerei im
- Zusammenhang mit Gesetzesgelehrsamkeit und er rief aus acht feierliche Weherufe im Tempel über die Führer des jüdischen Volkes damals.
- Wehe ist noch nicht ein Gericht, sondern Wehhe droht an. Wenn man jetzt nicht umkehrt, dann wird das Gericht kommen. Es war also immer noch eine Chance
- umzukehren. Und dann am Ende dieses Tages war es klar, die Führerschaft des Judentums in allen Facetten hat Jesus Christus als
- Messias abgelehnt. Und dann ging der Herr mit den Jüngern
- vom Tempel weg. Auf dem Bild hier stehen wir auf dem Tempelplatz und schauen rüber zum Ölberg.
- Und der Herr zeigt den Jüngern: "Seht ihr diese Gebäude? Es kommt eine Zeit, da wird kein Stein auf dem anderen stehen. Das wird alles
- abgebrochen werden." Er kündigt die Zerstörung des Tempels an. Dann ging er mit den Jüngern durch
- Kidrontal hinüber auf den Ölberg. Der Ölberg ist etwas höher als der Tempelberg und so hat man von dort aus die schönste Übersicht über den
- Tempelplatz. Die Jünger waren unter Schock. Der Herr hat angekündigt, dieser wunderbare Tempel soll zerstört werden. Ja, das
- musste so kommen. Denn in Daniel 9, wo vorausgesagt war, dass der Messias kommen würde nach 69 Jahrwochen, da heißt es auch, dass er dann getötet
- wird und dass dann ein Volk kommen würde, das den Tempel und die Stadt Jerusalem verwüsten würde. Und so kündigte er an, er ist verworfen.
- ist nur noch eine Frage der Zeit, dass er getötet wurde und dann wird der Tempel zerstört und da auf dem Ölberg am Ende dieses
- Tages hielt der Herr Jesus die Ölbergrede und die wird ausführlich in Evangelium berichtet, beschrieben.
- Die Jünger stellen ihm vier Fragen und der Herr gibt Antwort auf alle Fragen. Wann wird das sein mit dem Tempel und der Zerstörung? Was wird das
- Zeichen der Zerstörung sein? Und wie wird das sein in der Endzeit, wenn du wiederkommst? Was was wird das Zeichen sein? Und in
- dieser Ölbergrede hat der Herr Jesus alle Fragen von damals in Verbindung mit der Tempelzerstörung, die dann im Jahr 70 stattfinden sollte, bis in die
- Endzeit, bis zu seiner Wiederkunft alles ausführlich beschrieben. Nun, an diesem Dienstag las man imand in verschiedenen Synagogen
- den dritten Schöpfungstag und das ist dieser Tag, an dem Gott das Festland sich aus dem Urozean heraus als
- Kontinent aufhalten ließ und am gleichen Tag erschuf Gott die Pflanzenwelt und zwar in in drei Stufen. Gras, dann Kräutergrößere und
- fruchtragende Bäume. Dieser dritte Schöpfungstag ist der Tag, an dem viel Frucht in diese Schöpfung durch den Schöpfungsakt Gottes
- hineingebracht war. Und genau an diesem Dienstag der Passionswoche, das war der reichste Tag und der wird darum so ausführlich
- kapitelweise in Evangelium beschrieben, wie der Herr Jesus all diese Angriff griffe mit weisen Antworten widerlegte,
- wie er selber eine Frage stellte, die das Judentum bis heute nicht beantworten konnte, das orthodoxe. Und
- er kündigte an alles prophetisch bis in die Endzeit. Dieser reiche von reicher Frucht erfüllte Tag entsprach dritten Schöpfungstag.
- Wir kommen zum Mittwoch. An diesem Mittwochూ beschließt der Sanhedrin, Jesus von Nazareth
- muss sterben. Und sie machen mit Judas aus, dass er Geld
- bekommt und ihn bei einer günstigen Gelegenheit überliefert.
- Also der Sanhedrin aus der könnlichen Säulenhalle macht das Todeskomplott an diesem Mittwoch
- und vereinbart mit Judas den totalen Verrat. Judas, einer seiner Jünger, soll den Herrn verraten und überliefern, sodass
- er getötet werden könnte. An diesem Tag wurde Psalm 94 gesungen. In Psalm 94
- heißt es: Gott der Rache. Herr, Gott der Rache, strahle hervor. Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen ihr Tun.
- Bis wann werden die gottlosen Herr, bis wann werden die gottlosen Frau Locken? Werden übersprudeln, freches Reden sich rühmend alle die Freel tun. Genau an dem
- Tag, als das Sanhedrin die bevorstehende Tötung beschloss, sagen der Chor im Tempel genau diese Worte.
- Dein Volk, Herr, zertreten sie und dein Erbteil bedrücken sie. Sie töten die Witwe und den Fremden und sie morden
- die Weisen, also Richter, die bereit sind auch Justizmord zu begehen. Und dann wird gesagt in Vers 21:
- "Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten." Jesus Christus wird sieben mal im Neuen Testament genannt der Gerechte.
- Und unschuldiges Blut verurteilen sie. Und genau das haben sie gemacht an diesem Mittwoch.
- Aber an diesemselben Tag fand die Salbung Jesu in Betanien statt. Der Herr Jesus hatte da auf dem Ölberg auf der anderen Seite,
- auf der Ostseite einen Ort, wo er immer willkommen war. Das Haus von Lazarus und seinen Schwestern Maria und Martha.
- Und an diesem Mittwoch nahm Maria eine ganz teure Flasche mit Alabaster, die Narde enthilt, also ein Öl, das außerordentlich wertvoll war, weil es
- hergestellt wurde aus den Wurzeln einer ganz kleinen Blume, die im Himalaya auf 4500 m und mehr wächst. Und so hat sie das genommen und hat ihn
- gesalbt, seine Füße und sein Haut. Und der Herr Jesus sagt, diese Frau hat das getan im Voraus auf mein Begräbnis hat sie mich gesalbt.
- Aber Judas war gar nicht einverstanden. Er sagt: "Diese Flasche hätte man für 300 Denare verkaufen können. Man hätte das Geld den
- Armen geben können. war als Frümmlerei, denn er war geldliebend. Er war ja bereit, an diesem Tag abzumachen. Für 30 Silberlinge bin ich
- bereit, meinen Herrn zu überliefern und zu verraten. Silberlänge, Silberschäkel hatten einen Wert von vier Denare. Und Denare sind
- nach Matthäus 20 das entsprechende für einen Tageslohn eines Arbeiters damals. Also 30 Silberlinge, 120 Tageslöhne.
- Dafür war er bereit, seinen Herrn zu verraten. Und dieser Mann sagt am gleichen Tag, diese 300 Denare, die hätte man
- 300 Tageslöhne, die hätte man für die Armen einsetzen können. Es ging ihm gar nicht um die Armen, sondern er liebte das Geld und das hat ihm zu Fall
- gebracht. Geldliebe. An diesem Tag wurde gelesen der vierte Schöpfungstag.
- Und das ist der Tag, an dem dieses geheimnisvolle Licht, das am ersten Tag begann zu scheinen, an Stelle der Sonne,
- ersetzt wurde durch die Sonne. Und auch in der Nacht sollte der Mond leuchten und die Sterne. Das kommt erst am vierten Tag. Die
- Finsternis soll erhält werden durch das Sonnenlicht. Die Nacht soll erhält werden durch den Mond und durch die Sterne.
- Es geht also an diesem Tag um das Thema Licht und Finsternis. Und genau an diesem Mittwoch sehen wir diese Finsternis des Sanhedrins und von Judas,
- die beschließen, obwohl sie wissen konnten, Jesus Christus ist der verheißene Retter, der Messias. Sie beschließen, er muss sterben. Und Judas
- dachte, das bringt mir Geld. Aber als Kontrast sehen wir eine Maria, die ihren Herrn liebte und alles hergab.
- Sie war ein solches Licht in der Dunkelheit. Wir kommen zum Donnerstag. Das war der Tag 14. Nissan
- am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr fand die Schlachtung der Passalemmer im Tempel statt. Der viel, der Pfeil hier deutet an auf der
- Nordseite des Altars, da wurden die Passalemämmer geschlachtet. Und an diesem Tag mussten zwei Jünger, Petrus und Johannes,
- die ganze Organisation für das Passa, die Pastafeier am Abend vorbereiten. Sie mussten besorgt sein, dass ein bestimmter Obersaal in Jerusalem
- bereit war für das Passeral am Abend und dass am Nachmittag ein gekauftes Lamm geschlachtet wird. im Tempel und das mussten sie dann in
- den Obersal hinaufbringen. Übrigens dieses Lamm, das mussten sie nicht in der König Säulenhalle kaufen. Es gab z.B. eine Verkaufsstelle auf dem
- Ölwerk und das war absolut okay. Sie kauften ein Lamm und mussten es da zum Altar bringen. Nur dort auf dem
- Tempelplatz durften Passalemmer geschlachtet werden, nirgendwo anders. So steht das in 5. Mose 12. Aber damals gab es in Jerusalem
- etwa 2,7 Millionen Festbesucher, wie wir wissen, von Josefus Slavius, seinem Augenzeugen aus dem ersten Jahrhundert. Das heißt also immer für eine Gruppe
- oder für eine Familie ein Lamm. Wir können Hochrechnung machen. Es mussten an diesem Nachmittag etwa 250 000 Lämmer geschlachtet werden.
- Und ein einjähriges Lamm musste es sein. Gemäß 2. Mose 12, das hat 4 l Blut. An diesem Tag floss etwa eine Million Liter Blut.
- Und diese zwei, Petrus und Johannes haben das alles miterlebt. Das war alles logistisch bis ins Detail organisiert. Tausende von Priester standen in Reihen
- bereit und haben einzelne Arbeitsvorgänge untereinander aufgeteilt. Es gab ein System, das Wasser aus dem Tempelberg
- heraufumte, um immer wieder den Tempelplatz zu reinigen. und das Wasser vermischt mit dem Blut über ein Kanal ins Kontal abzuführen.
- Eine unglaubliche Organisation, aber ein Erlebnis für diese zwei Männer. Am Tag vor der Kreuzigung Jesu erlebten sie diese Schlachtung der Lämmer
- hautnah. Und wir verstehen, warum später gerade diese zwei Männer im neuen Testament auf ganz besondere Weise über Jesus Christus
- sprechen als das Lamm Gottes. Z.B. Johannes in der Offenbarung spricht 28 mal, vier mal sieben mal über das Lamm.
- Dieser Donnerstag hat ihn zutiefst geprägt. im Zusammenhang mit dem, was er dann am Freitag bei der Kreuzigung erleben
- sollte, die Erfüllung dieser Bilder vom rettenden Lamm. Und auch Petrus schreibt in seinem ersten Petrusbrief Kapitel 1, Vers 18:
- "Indem ihr dieses wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen mit Silber oder Gold erlöst worden seid von eurem Eitlen, von den Vätern überlieferten
- Wandel, sondern durch das kostbare Blut Jesu Christi als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken." Er schreibt über eine ganz ergreifende
- Weise, einer ganz ergreifenden Weise über das Blut des Lammes. Und das erstaunliche ist, die Schlachtung der Lämmer begann um 15 Uhr
- um die neunte Stunde der damaligen Zählung. Und wir wissen am nächsten Tag um 15 Uhr um die 9 Stunde starb Jesus Christus als das wahre Lam für unsere
- Sünden am Kreuz. An diesem Donnerstag wurde der fünfte
- Schöpfungstag gelesen. Das ist der Tag, wo beschrieben wird, wie Gott das Leben im Ozean erschuf.
- Und zwar werden die Lebewesen genannt wörtlich im Hebräischen lebendige Seelen.
- Und diese lebendigen Seelen im Meer, die sprechen eben von der Fähigkeit zu empfinden. Und genau an diesem Tag wurde in Petrus
- und Johannes ganz besondere Gefühle in ihren Seelen geweckt für den Erlöser. An diesem Donnerstag mussten
- diese zwei Jünger in Zusammenarbeit mit den anderen Jüngern dafür sorgen, dass ein Obersal bereitgestellt wird für die Abendfeier.
- Und zwar fanden sie einen Obersal auf dem Berg, auf dem Nachbarhügel des Tempelberges, den man hier sieht im Bild.
- Dieser Berg wird heute in nachbiblischer Zeit Berg Zion genannt. In der Bibel heißt der Tempelberg Zion und dieser Nachbarhügel wird
- in später Zeit auch Zion genannt. Darum zur Unterscheidung kann man den Tempelberg nennen Zion 1 und das ist Zion 2. Da war dieser Obersaal.
- Und der Herr hatte alles vorausgesagt. Ihr müsst in die Stadt gehen. Ihr trefft dort einen Mann, der wird euch einen Obersal zeigen mit Polstern und dort
- macht das Passer bereit. Es kam alles genauso und man muss wissen als Hintergrundinformation, alle die von außerhalb nach Jerusalem
- kamen zum Passerfest, die hatten Anspruch irgendwo gratis einen Raum zu bekommen. Also die Leute von Jerusalem waren verpflichtet am
- Passerfest für alle Besucher gratis einen Saal zur Verfügung zu stellen. Und so war das auch mit diesem Obersaal, der mit Polstern belegt war, sodass dann
- der Herr mit seinen Aposteln das Passer essen konnte. Aber das war eben am Abend dieses Donnerstags und da muss man wissen, im
- Judentum wird der neue Tag nicht ab Mitternacht gerechnet wie hier in Europa, sondern am
- Vorabend, also um 6 Uhr Donnerstag 18 Uhr, da begann der Freitag und da aß dann Jesus Christus dieses letzte
- Passam mit seinen Jüngern. Auch das wird ausführlich beschrieben in den Evangelien und da wird berichtet, dass Jesus Christus während der Passafeier
- das Brot nahm, die Matze, das ungesäute Brot, dass man zum Passer aß und einen der vier Kelche, die man auf dem Tisch hatte
- und machte daraus das Abendmal, indem er erklärte dieses Brot, das er brach, das spricht spricht von seinem Leib und der Kelch, der Wein im Kelch
- spricht von seinem Blut, dass er vergießen würde. Und jetzt ist klar, weil im Judentum der Freitag ab Donnerstagabend gerechnet wird, war also
- das Passermal und die Kreuzigung am nächsten Tag am gleichen Kalendertag, Freitag.
- Nach dieser bewegenden Passafeier, die eine ganz klare Vorbereitung der Kreuzigung war, mit dem Abendmal,
- dass der Herr eingesetzt hatte mit dem Wunsch, tut dies zu meinem Gedächtnis, dass die, die an ihn glauben, immer wieder das, was an Karl Freitag
- geschehen ist, dadurch vergegenwärtigen sollten. Das war sein letzter Wunsch, den er so weitergab. Und danach ging er hinaus mit den Jüngern zum Garten
- Gezemane am Ölberg und dort betete er. Er sah noch einmal die ganzen Schrecken, die jetzt auf ihn zukommen sollten, vor sich. Aber er war
- bereit, diesen Weg der Leiden auf sich zu nehmen, weil es keinen anderen Weg gab, um uns zu retten.
- Er betete dreimal: "Wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber." Mit Kelch meinte all diese Leiden, die der Abendmalskellch auch ausdrückt,
- aber es war nicht möglich, denn sonst hätten wir nie errettet werden können. Alle, die an ihn glauben.
- Und dort im Garten Gezemane kam es dann im Anschluss zur Verhaftung. Judas führte eine riesige Schar von Soldaten und Vertreten des Sanhedrins
- an. Die kamen, verhafteten Jesus Christus, führten ihn ab. In der Nacht gab es zwei Verhöre in Privathäusern. Und sobald dann die Sonne
- aufging am Freitag Morgen, da ging der Sanhedrin mit dem Herrn Jesus in den Tempel, denn offizielle Gerichtsverhandlungen durften
- nur im Tempel stattfinden in der Königin Sulenhalle. Und so wurde der Prozess in nächtlichen Verhören vorbereitet, inoffiziell, um
- dann als kurzen Prozess schnell durchgeführt werden zu zu können. Und man kann zeigen, dass über 20 Gesetze des der Bibel und der
- rabbinischen Gebote verletzt wurden bei diesem Prozess. Es war ein illegaler kurzenprozess und wir wissen ganz genau, wo das stattgefunden hat.
- Da auf dem heutigen Tempelplatz in der Südostecke, da war der Sitz des Sanhedrins.
- In einem kurzen Prozess wurde der Jesus schuldig gesprochen, als wäre ein falscher Messias, ein Verführer.
- Aber weil die Römer damals dem jüdischen Volk das Recht auf Todesstrafe entzogen hatten, musste nach der Verkündigung des
- Todesurteils im Tempel durch den Hohenpriester der Herr den Römern überliefert werden. Und so wurde er zum Pretorium geführt, wo Pontius Pilatus,
- der römische Landpflieger residierte. Obwohl die Römer im Jahr 70 Jerusalem und den Tempel zerstört hatten
- und damit die Prophetie erfüllten, da haben sie diesen Turm, den man hier sieht, stehen lassen. Alles war in Ruinen, aber dieser Turm
- sollte als Wahrzeichen weiter bestehen. Und dieser Turm ist das Wahrzeichen von dem Palast, wo Pontius Pilatus regiert hatte. Da fand dann das Verhör
- statt vor Pontius Pilatus. Insgesamt gab es sechs Gerichtssitzungen, drei jüdische und drei heidnische.
- Zuerst gab es ein Verhör im Privathaus des einstigen Hohenpriesters Annas. Das wird nur in Johannes 18 erwähnt. Dann gab es ein ausführlicheres Verhör
- im Haus des damals amtierenden Hohenpriesters Kajafas. Und dann sobald die Sonne aufging, der formelle Prozess im Tempel.
- Aber dann die Überlieferung an Pontius Pilatus im Pretorium. Und während der Gerichtsverhandlung merkte Pilatus,
- ja, dieser Jesus kommt ja aus Nazareth, aus Galiläa. Da wäre ja eigentlich streng genommen nicht ich zuständig, sondern der Vierfürst Herod des Antipas,
- der gerade zu der Zeit in Jerusalem auf Besuch war. Und so versuchte er ihn abzuschieben an Herodes Antipass. Aber aus diesem Prozess wurde gar
- nichts. Und so wurde der Herr wieder an Pilatus zurückgeführt und unter dem Druck des Sanhedrins und der Volksmenge, die
- forderte, er werde gekreuzigt, entschied er, er soll gekreuzigt werden, obwohl ihm klar war, er war unschuldig. Und so wurde der Jesus außerhalb
- des Genatores von Jerusalem in einem ausgedienten Steinbruch auf dem Golgatha Felsen durch die Römer gekreuzigt.
- Und an diesem Tag wurde Psalm 93 gesungen. Am Tag, als das Passer geschlachtet wurde, da
- wurde Psalm 81 gesungen. Und das ist ein Psalm, der gerade vom Passer festspricht. Aber am Freitag, da wurde Psalm 93
- gesungen und dort steht in Vers 3. Ströme
- erhoben, Herr, ströme erhoben, ihre Stimme, ströme erhoben ihre Brandung. Der Herr in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen große Wasser als die
- gewaltigen Wogen des Meeres. Ich w eine Volksmenge spricht und leer macht, klingt sie wie eine Wasser
- Menge, wie ein Wasserfall. Und diese Volksmenge vor Pilatus, diese lärmende Volksmenge forderte, er werde gekreuzigt.
- Es war wie ein wie Sturmwellen gegen den Felsen, als an diesem Freitag die Volksmenge vor Pilatus die Kreuzigung forderte.
- Aber dann steht in Vers 5: deinem Haus geziemt Heiligkeit, Herr auf immer da. Und das ist der Kontrast zu diesem
- unheiligen Scheinprozess. der da zur Ausführung kam an diesem Freitag.
- Wie eine Meereswoge ist der Sanhedrin im Tempel über den Herrn hergefallen und hat ihn zum Tod verurteilt.
- Aber der Tempelchor hat an diesem Festtag nicht mehr im Innern Vorhof gesungen, sondern auf diesen 15 halbreisförmigen Treppen
- da. hat der Chor sich versammelt und gesungen im Frauenvorhof. Also da wurde Psalm 93 gesungen
- und am Tag davor eben am Donnerstag, da hat er wie gesagt Psalm 81 gesungen und dieser Psalm spricht vom
- Passerfest. Da steht in Vers 4: "Stürst am Neumond in die Posaune, am Vollmond zum Tag unseres Festes."
- Der Neumond ist immer der erste Tag des Monats und die Neumondsichel erscheint und am Vollmond 14.15. Nissan, Zeit des Vollmondes, da
- war das Passerfest. Und in den weiteren Versen geht es um den Auszug aus Ägypten und um die Befreiung Israels am Passaferfest.
- Also genau an diesem Donnerstag fiel das zusammen mit dem Passerfest und das Besondere ist, in anderen Jahren fiel das Passafest
- immer wieder auf andere Wochentage. Das war nicht an einen bestimmten Wochentag fixiert, aber genau in dieser Passionswoche fiel der Donnerstag
- zusammen mit dem Passafest. Und so hat sich das erfüllt. Aber in diesemselben Psalm wird gesagt in Vers 10,
- Vers in Vers 14. Oh, dass mein Volk auf mich gehört hätte, dass Israel in meinen Wegen gewandelt wäre.
- Als sie als Passadam schlachteten, hätten sie Jesus Christus dann erkennen sollen als das wahre Pasalam. Aber sie die Masse hat es nicht erkannt.
- Und in Vers 10 heißt es: "Es soll kein fremder Gott unter dir sein und du sollst dich nicht vor einem Gott des
- Auslands bücken." Eine wichtige Warnung am Passerfest, denn das war das Fest der Befreiung von der Fremdherrschaft der Ägypter.
- Und diese Warnung am Donnerstag war dann wichtig am Freitag, denn am Freitag bei Pilatus, da haben
- die Führer Israels zu Pilatus gesagt: "Wenn du Jesus Christus freilässt, dann bist du nicht der Freund des Kaisers." Und Pilatus sagt: "Er ist doch euer
- Messias." Und dann sagen sie, wir haben keinen Herrn als nur den Kaiser und haben ausdrücklich den Kaiser von Rom, der als
- Gott verehrt wurde, als ab Gott verehrt wurde, haben sie als ihren Herrscher anerkannt und dabei wur soll kein fremder Gott unter dir sein und du
- sollst dich nicht vor einem Gott des Auslands bücken. Hier sehen wir nochmals den Tempelchor. Während der Festtage, also Donnerstag,
- Freitag und auch an weiteren Tagen hat er nicht im Innernvorhof, sondern auf diesen Treppen gesungen und die Psalmen
- aufgeführt. An diesem Freitag, als Jesus Christus am Kreuz getötet wurde
- von uns Menschen, da wurde der sechste Schöpfungstag verlesen. Und der sechste Schöpfungstag spricht
- davon, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Das Neue Testament macht in Johannes 1 1 bis 3 klar, dass der Sohn Gottes Jesus
- Christus der Ausführende war bei der Schöpfung, der nach den Plänen des Vaters die Welt erschaffen hatte. Er, der Sohn Gottes, war der Erschaffer von
- Adam und er gab dem ersten Menschen den Odem des Lebens am Freitag. Und am Freitag hat der Mensch
- die Nachkommen Adams, dem Sohn Gottes, das Leben genommen und ihn getötet. Ein schrecklicher Kontrast kann man sich
- gar nicht vorstellen. Und dann am Ende dieses Freitags, nachdem der Herr Jesus gestorben war, wurde er in eine Gruft gelegt, in ein
- Felsengrab. Den ganzen Sabbattagüber war im Grab. Was war das für ein Ruhetag,
- an dem der Messias weggeschafft war und im Grab ruhte? Da wurde durch den Chor Psalm 92 gesungen.
- Es beginnt mit ein Lied Psalm für den Tag des Sabbats. Und dann wird hier gesagt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein
- Tun. Über die Werke deiner Hände will ich jubeln. Wie groß sind deine Werke, Herr! Sehr tief sind deine Gedanken. Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht
- und ein Tor versteht dies nicht. Hier wird am Sabbattag über die Schöpfung nachgedacht und über Gottes Werke, wunderbare Werke in der Schöpfung
- in der Natur. Aber jetzt hat es einen Doppelsinn, wenn es heißt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein Tun, über die
- Werke deiner Hände will ich jubeln. Am Kreuz hat der Schöpfer gekreuzigt von seinen Geschöpfen
- an Nägeln hangend das Erlösungswerk vollbracht. Die Erlösung, die Vergebung unserer
- Sünden war nicht möglich durch ein Schöpfungsakt, sondern da musste der Schöpfer Mensch werden und als Mensch für uns
- stellvertreten sterben. Das Gericht, das wir in Ewigkeit verdient hätten, musste er auf sich nehmen. Und seine durchbohrten Hände haben das
- Erlösungswerk zustande gebracht. Und jetzt haben wir diesen Doppelsinn. Denn du, Herr hast mich erfreut durch dein Tun,
- durch das Tun des Erlösungswerkes am Kreuz. Über die Werke deiner Hände, die durchbohrt wurden, will ich jubeln. Wie groß sind
- deine Werke, Herr? Dieses Erlösungswerk, dass jedem Menschen angeboten wird, sodass er errettet werden kann. Wie groß die Schuld auch sei, kommt gar nicht
- drauf an. Jeder darf kommen. Jeder ist eingeladen. Und dann heißt es: "Sehr tief sind deine Gedanken." Auch wieder ein Doppelsinn. In der
- Schöpfung sehen wir die tiefen Gedanken Gottes, aber in der Erlösung durch Stellvertretung, da sehen wir eine noch größere Tiefe.
- Und an diesem Sabbat, an dem das Werk am Kreuz vollendet war, da ruht der Messias im Grab. Und es ist der Tag, an dem man nachdenken soll
- über die Werke Gottes in der Schöpfung und jetzt über die Werke Gottes in der Erlösung. in dieser Erlösungswoche, die parallel zu den Schöp zur
- Schöpfungswoche ging. Und an diesem Sabbat wurde in Synagogen der siebte Schöpfungstag gelesen aus 2.
- Mose 1, Vers 3. So wurden vollendet der Himmel und die Erde und aller. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk
- vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. So ruhte der Herr Jesus an diesem Sabbat im Grab,
- nachdem er das Erlösungswerk vollständig erfüllt hatte. Eines der letzten Worte am Kreuz Johannes 19 Vers 31 war: "Es ist
- vollbracht. Er hat alles getan. Wir müssen nichts aus eigener Leistung hinzufügen. Das einzige, was nötig ist, wir müssen
- unsere persönliche Schuld, was wir noch wissen in unserem Leben, Gott bekennen, bereuen und danken, dass der Herr Jesus am Kreuz und zwar in den drei Stunden
- der Finsternis, wo Gott ihn verlassen hatte, als er beladen mit unserer Schuld und dem Zorn Gottes l, das müssen wir für
- uns in Anspruch nehmen und dann vergibt Gott unsere Schuld. Wir können gar nichts beitragen. Er hat alles getan. Er konnte sagen, es ist vollbracht.
- Das, was wir in Ewigkeit im Feuersee verdient hätten, das hat er in den drei Stunden der Finsternis am Kreuz, als zu all den Leiden von Seiten der Menschen
- das Gericht Gottes kam, der Zorn Gottes, der ihn getroffen hat, sodass er rufen musste: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
- Warum hat er diese Frage gestellt? Er wusste ja, warum. Damit wir die Antwort geben. Und zwar ganz persönlich, nicht einfach damit wir Menschen
- errettet werden können, sondern damit ich Rogé und jeder muss seinen Namen einsetzen
- errettet werden konnte, weil er dort in den drei Stunden Erfindnis meine persönliche Schuld getragen hat und das Gericht, das ich verdient habe, auf sich
- genommen hat. Und dann, wenn man versteht, es ist vollbracht, dann versteht man plötzlich diesen
- Sabbat. Das ist ein Sabbat der inneren völligen Ruhe, wo alle Schuld weg ist. Und das ist eine Verheißung, die Gott gemacht hat. Und auf die können
- wir uns und müssen wir uns berufen. Johannes 1, Vers 9: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt
- und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Und so bekommt der Sabbat eine geistliche Bedeutung.
- Der Mensch, das Erlösungswerk am sechsten Tag geschehen im Glauben in Anspruch nimmt, der erfährt inneren tiefen Frieden, göttliche Ruhe.
- Und wie gesagt, an diesem Sabbattag sang der Chor Psalm 92, das Werk deiner Hände. Ein törichter Mensch versteht diese
- Dinge nicht. Ich will jubeln über das Werk deiner Hände. Und dann kam der Sonntag, der erste Tag
- der Woche. Und die Evangelien, alle vier Evangelien berichten von diesem Triumph. Am dritten Tag ist der Herr Jesus siegereich auferstanden. Und die
- Augenzeugen, die zum Grab gekommen sind, haben gesehen, das Grab war leer, trotz der römischen Wache, die davor stand und mit ihrem Leben
- garantieren musste. Und das Schweißtuch im Grab war sorgfältig zusammengelegt. Wenn Räuber das Grab ausg ausgeraubt
- hätten, dann hätten sie nicht noch das Schweißtuch schön zusammengelegt. nachdem sie erfolgreich die römische Wache überwältigt gehabt hätten. Nein,
- das sind alles ganz klare Indizien, die zeigen, die Auferstehung ist tatsächlich geschehen. Und die Indizien der Evangelie sind so überwältigend, so
- klar, dass ein Rechtsanwalt, der ein eigentlich ein Buch gegen die Bibel schreiben wollte, durch die Indizien in den Evangelien der
- Art überfuhrt überführt wurde, dass er dann ein Buch schrieb über die Wahrheit der Auferstehung. Als Rechtsanwalt hat er die einzelnen
- Indizien zusammengefügt und gesagt, es ist völlig klar, die Auferstehung Jesu ist ganz klare Tatsache. Und so schrieb er das Buch: "Wer rollte den Stein?"
- Und nun haben wir es zu tun mit einem leerengrab und einem auferstandenen Herrn. Und an diesem Sonntag wurde natürlich
- wieder vier w wieder Psalm 24 gesungen, wo die Tore aufgerufen werden, sich zu öffnen, damit der König der Herrlichkeit hindurchgehen
- könnte. Und was ist geschehen an diesem Tag?
- wurde der Stein gewälzt und der Sieger ging aus dem Grab, aus der aus dem Tor des Grabes hinaus.
- Und immer so nach dem Gesetz, 3 Mose 23:11. Während der Passerwoche, am anderen Tag nach dem Sabbat musste ein bestimmtes
- Gerfeld geerntet werden und diese Erstlinge der Ernte musste zum Tempel gebracht werden. Und Jesus Christus wird in Korinther 15
- 20 und 23 genannt, der Erstling, der auferstanden ist aus den Toten. Das heißt, gerade in dieser Woche fiel eben der Tag nach dem Sabbat genau
- zusammen mit dem Auferstehungstag und zwar am dritten Tag nach eben dem dem Passerfest. Und in anderen
- Jahren konnte das ganz verschoben sein. Aber genau in dieser Woche war das so, dass dieser andere Tag nach dem Sabbat, der dritte Tag war
- nach diesem Tag des Passerfestes, an dem das Passer gegessen wurde. Und so spricht diese diese Erstinggabe von der Auferstehung. Und das Bild ist dieses,
- wenn man Gerste seht, muss man Gerstenkorn in die Erde tun. Und das spricht vom Begräbnis und vom Tod. Und dann wächst das auf [schnauben] und die
- Ernte davon spricht von Auferstehung. Und so ist Jesus Christus der Erstling aus den Toten. Und das Interessante ist, dieser Tag
- 17. fiel genau zusammen mit dem Tag, an dem die Arch auf dem Gebirge Arat gelandet ist.
- Und die Archeo hat Menschen gerettet durch das Gericht Gottes hindurch. Die sind hindurch und so ist die Arche ein wunderbares Bild von Jesus Christus, der
- an unserer Stelle durch das Gericht ging, um uns zu verschonen, wie die Arche alle, die in der Arche waren, verschonte. Und dann landete die Arche
- am 17. des 7 Monats und das war der Monat Nissan oder Abib. Also diese Landung fiel genau zusammen mit der
- Auferstehung. Und dann an diesem ersten Tag der Woche waren die Jünger versammelt auf Zion 2.
- Johannes 20 sagt, sie haben die Türen verschlossen aus Angst vor den führenden Juden und dann an diesemselben
- Auferstehungstag kommt der Auferstandene, erscheint in ihr Mitte. An diesem Tag wurde Psalm 24 gesungen, wo gesagt wurde, die Türen sollen
- aufgehen, damit der König hindurchgeht. Aber die Jünge hatten die Türen verschlossen und trotzdem ging der König hinein in ihre Mitte und sagte: "Shalom
- alchem, Friede euch!" Und er zeigte ihnen seine Hände und seine Füße. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Sie waren völlig kritisch.
- Das mit der Auferstehung, das ging ihn nicht einfach so schnell rein, aber die Fakten waren so klar, der auferstandene in ihrer Mitte.
- So sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, die ich ausführlicher beschrieben habe in ein Büchlein, das vor wenigen Wochen herausgekommen ist
- und er kam nach Jerusalem, die Passionswoche des Herrn Jesus Christus von ihrem jüdischen Hintergrund her neu betrachtet.
- Da wird das alles ausführlicher beschrieben und das ist herausgegeben worden von Nehemia
- Verlag. Wenn man Google Edition Nehemia findet man das sofort und da sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, da ist ein
- wunderbar göttlicher Plan drin verborgen. Und die Frage ist, wenn man jetzt in der nächsten Woche so
- im Gedenken noch einmal durch diese Tage hindurchgeht am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und sich überlegt, vergegenwärtigt, was ist an jedem Tag
- geschehen, muss man sich persönlich fragen, jetzt, wenn ich dabei gewesen wäre, auf welcher Seite wäre ich gestanden?
- auf der Seite der, die diskutieren und versuchen Jesus Christus herauszufordern, zu widerlegen oder auf der Seite der,
- die zu ihm standen, auf der Seite der, die ihre Herzen ihm öffneten, auf der Seite der, die wie Petrus und Johannes überwältigt wurden.
- All diese Passalemmer, das war nur ein Bild von dem Blut des Erlösers, das fließen musste am Kreuz, weil es keinen anderen Weg gab,
- um uns Menschen zu erlösen. Aber auf diesem Weg kann Gott uns vollkommene Vergebung, völlige Erneuerung schenken, s, dass wir völlig zur Ruhe
- kommen. Wenn man dann am Samstag daran denkt, jetzt alles vorbei. Am Tag zuvor, es ist vollbracht. Also mit einem klar, da kann ich zur
- Ruhe kommen, Frieden mit Gott finden und muss mir nicht überlegen, welche guten Werke oder was müsste ich leisten, dass noch irgendwie etwas hinzufügt. Alles
- nicht nötig. Wer hat alles gemacht? Und was ist mit guten Werken? Das ist die natürliche Folge. Wenn man diese Erlösung wirklich im Glauben
- erfasst hat, dann hat man den Wunsch, diesem auferstandenen Herrn auch heute zu dienen und zu gehen. Das wünsche ich jeden, der
- zuhören könnte. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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