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Warum feiern wir Ostern? | Bibel Abenteuer
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 55 Zeilen
- Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum wir Ostern feiern? Viele denken dabei an bunte Eier und süße Schokoladenhasen. Doch hinter Ostern steckt eine viel größere Geschichte.
- Sie begann vor über 2000 Jahren, als Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog. In den Tagen danach ging Jesus jeden Tag in den Tempel, um den Menschen von Gott zu erzählen. Obwohl viele
- Menschen Jesus gerne zuhörten, gab es auch einige Schriftgelehrte, die ihn nicht mochten. Heimlich schmiedeten sie einen Plan, um ihn gefangen zu nehmen. Am Abend des Passahfestes saß Jesus mit
- seinen Jüngern zusammen, um gemeinsam zu essen. Er nahm das Brot, dankte Gott und sagte, dass es seinen Leib darstelle, den er für sie hingeben würde. Dann nahm Jesus einen Becher mit Wein,
- dankte Gott und sagte, dieser stehe für sein Blut, das zur Vergebung der Sünden vergossen werde. Die Jünger verstanden noch nicht genau, was Jesus damit meinte. Er wollte sagen:
- Er würde aus Liebe für die Menschen sterben, damit ihre Schuld vergeben wird und sie wieder ganz nah bei Gott sein können. Dann sagte Jesus, dass einer seiner Jünger ihn verraten würde. Da wurde
- Judas unruhig. Er wusste genau, dass Jesus von ihm sprach. Er verließ den Raum und ging hinaus in die dunklen Gassen der Stadt. Die Straßen waren still, doch in seinem Kopf kreisten viele Gedanken. Judas
- ging zu den Hohepriestern und vereinbarte, Jesus für 30 Silberstücke zu verraten. Er stimmte zu, Jesus mit einem Kuss zu begrüßen, damit die Soldaten wussten, wen sie festnehmen sollten.
- Später in dieser Nacht ging Jesus in einen Garten, um zu beten. Er wusste, dass schwere Stunden vor ihm lagen. Auch seine Jünger waren mitgekommen. Unterwegs erklärte Jesus ihnen, dass sie ihn noch
- in dieser Nacht alle im Stich lassen würden. Die Jünger konnten das nicht glauben. Petrus versicherte, dass er zu Jesus stehen würde – ganz egal, was passieren sollte. Doch Jesus erwiderte,
- dass Petrus ihn dreimal verleugnen würde, noch bevor der Hahn krähen würde. Dann ging Jesus ein Stück weiter in den Garten Gethsemane und betete zu Gott. Er bat seinen Vater
- um Kraft und Mut für die schweren Stunden, die vor ihm lagen. Jesus hatte seine Freunde gebeten, mit ihm wach zu bleiben und zu beten. Doch sie waren müde und schliefen ein. Als Jesus vom Beten
- zurückkam, weckte er sie auf. Während sie sich die Augen rieben, wusste Jesus bereits, dass Judas mit einer Gruppe von Männern unterwegs war, um ihn festzunehmen. Als sie bei Jesus ankamen, ging
- Judas zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Das war das Zeichen für die Soldaten, dass sie Jesus festnehmen sollten. Nach seiner Festnahme wurde Jesus zum Hohepriester Kaiphas gebracht.
- Dort versuchten die religiösen Führer, ihn mit falschen Anschuldigungen zu belasten. Während Jesus verhört wurde, stand Petrus draußen im Hof. Eine Frau erkannte ihn und sagte, dass er auch zu
- Jesus gehören würde. Petrus stritt ab, Jesus zu kennen. Er tat es noch zweimal in derselben Nacht – so, wie Jesus es vorausgesagt hatte. Nach dem dritten Mal krähte ein Hahn. Da erinnerte
- sich Petrus an die Worte von Jesus und weinte bitterlich. Während Petrus traurig fortging, wurde Jesus von den führenden Priestern angeklagt. Da Kaiphas keine Todesstrafe verhängen durfte, sollte
- Jesus am nächsten Morgen zum römischen Statthalter Pilatus gebracht werden. Als Judas erkannte, dass Jesus getötet werden sollte, bereute er seinen Verrat. Verzweifelt warf er die Silbermünzen
- in den Tempel und nahm sich das Leben. In der Früh wurde Jesus zu Pilatus gebracht, damit dieser über ihn urteilen sollte. Pilatus wollte herausfinden, ob Jesus wirklich etwas Unrechtes getan hatte. Er
- fragte Jesus, ob er wirklich der König der Juden sei, so wie die Hohepriester es behauptet hatten. Jesus erklärte, dass er zwar ein König sei, sein Reich aber nicht von dieser Welt stamme. Pilatus
- fragte weiter, doch schnell wurde ihm klar, dass Jesus unschuldig war. Er sagte der versammelten Menge, dass er keine Schuld an Jesus finden könne. Von den Hohepriestern angestachelt begann
- die Menge, Jesus weitere Taten vorzuwerfen. Jesus stand nur stillschweigend da, während die Menge ihm Vorwürfe machte. Pilatus verstand nicht, dass Jesus sich nicht verteidigte. Er erinnerte sich
- daran, dass er jedes Jahr zum Passahfest einen Gefangenen begnadigte. Also fragte Pilatus die Menge, ob er Jesus oder den Verbrecher Barabbas freilassen solle. Barabbas war ein berüchtigter
- Verbrecher, der wegen Rebellion und Mord im Gefängnis saß. Die Menge forderte lautstark, dass Pilatus Barabbas freilasse und Jesus kreuzigen lasse. Pilatus erkannte, dass er die Menge nicht
- umstimmen konnte. Er ließ sich eine Schüssel mit Wasser bringen und wusch sich symbolisch die Hände, um seine Unschuld zu zeigen. Schließlich gab Pilatus dem Druck der Menge nach und übergab
- Jesus zur Kreuzigung. Die Soldaten nahmen Jesus mit, drückten ihm eine Dornenkrone auf den Kopf und verspotteten ihn als König der Juden. Jesus musste das schwere Kreuz selber tragen, doch
- erschöpft und kraftlos sank er schließlich zu Boden und rang nach Luft. Da Jesus nicht mehr konnte, zwangen die römischen Soldaten einen Mann namens Simon, das Kreuz für Jesus zu tragen.
- Nachdem sie Golgatha erreichten, nahmen die Soldaten Jesus seine Kleider ab. Vor ihm lag das Kreuz, das für ihn bestimmt war. Dann wurde Jesus von den römischen Soldaten in Golgatha ans Kreuz
- genagelt. Während er am Kreuz hing, bat er Gott, den Menschen zu vergeben, weil sie nicht wussten, was sie taten. Von der Stadt aus konnte man Golgatha sehen. Dort hing Jesus am Kreuz und neben
- ihm zwei Verbrecher. Einer der Männer verspottete Jesus, doch der andere bat ihn, ihn in seinem Reich nicht zu vergessen. Jesus versprach ihm, dass sie noch am selben Tag im Paradies
- sein würden. Kurz bevor Jesus starb, sagte er, es sei vollbracht. Danach betete er zu seinem Vater und übergab ihm seinen Geist. Dann starb er. In dem Moment,
- als Jesus starb, zerriss der große Vorhang im Tempel von oben bis unten. Er symbolisierte die Trennung zwischen Gott und den Menschen, die nun überwunden
- war. Kurz darauf gab es ein Erdbeben. Der Soldat, der am Kreuz Wache gehalten hatte, erkannte erschüttert, dass Jesus tatsächlich Gottes Sohn gewesen war. Nachdem Jesus gestorben war,
- wurde sein Körper in ein Leinentuch gehüllt und in ein Felsengrab gelegt. Der Eingang wurde mit einem schweren Stein verschlossen. Damit niemand den Leichnam wegnehmen konnte,
- bewachten zwei römische Soldaten das Grab. Am dritten Tag nach Jesu Tod erschien ein Engel mit strahlender Gestalt und wälzte den schweren Stein zur Seite. Die Wachen erschraken so sehr,
- dass sie zu Boden fielen und anschließend flohen. Nachdem die Wachen geflohen waren, ging Maria Magdalena früh am Morgen zum Grab. Jesus hatte ihr einst geholfen und
- seitdem war sie ihm nachgefolgt. Sie war völlig überrascht, als sie sah, dass der schwere Stein zur Seite gerollt war. Mit klopfendem Herzen ging Maria Magdalena ins Grab, doch der Platz,
- an dem Jesus gelegen hatte, war leer. Ein Engel erschien und verkündete ihr, dass Jesus von den Toten auferstanden sei – so wie er es gesagt hatte. Sie verließ das Grab und sah einen Mann,
- den sie zunächst für den Gärtner hielt. Doch dann hörte sie, wie der Mann ihren Namen rief. Sie erkannte, dass es Jesus war. Sie wollte Jesus umarmen, doch Jesus bat sie, den Jüngern zu
- erzählen, dass er auferstanden sei. Voller Freude rannte Maria los, um den Jüngern zu erzählen, dass Jesus lebt. Sie erzählte ihnen aufgeregt, dass sie Jesus gesehen hatte, doch die Jünger
- hielten es für zu unglaublich, um wahr zu sein. Zwei andere Jünger unterhielten sich traurig und niedergeschlagen über die Ereignisse der letzten Tage. Sie waren auf dem Weg in ein Dorf namens
- Emmaus. Jesus gesellte sich zu ihnen, doch sie erkannten ihn nicht. Er fragte sie, worüber sie redeten. Sie erzählten ihm von Jesu Kreuzigung und wie ihre Hoffnung auf ihn als den Erlöser zerstört
- worden war. Als sie schließlich ankamen, luden sie Jesus ein, mit ihnen zu essen. Während des Mahls nahm Jesus das Brot, dankte Gott, brach es und gab es ihnen. In diesem Moment erkannten sie
- ihn. Doch dann verschwand er vor ihren Augen. Die beiden Jünger eilten voller Freude nach Jerusalem, um den anderen zu berichten, dass Jesus tatsächlich auferstanden sei. Aus Angst
- vor den religiösen Führern hatten sich die Jünger hinter verschlossenen Türen versammelt. Aufgeregt berichteten die beiden Jünger den anderen von ihrer Begegnung mit Jesus. Während sie erzählten,
- stand plötzlich Jesus mitten unter ihnen im Raum. Die Jünger erschraken und dachten zunächst, sie sähen einen Geist. Jesus sprach mit sanfter Stimme und sagte, dass sie keine Angst zu haben
- bräuchten, denn er sei es wirklich. Um ihnen zu zeigen, dass er wirklich lebt, bat er um etwas zu essen und aß vor ihren Augen ein Stück Fisch. Jesus erklärte den Jüngern, dass alles,
- was mit ihm geschehen war, genauso in den heiligen Schriften vorhergesagt wurde. Der Jünger Thomas war nicht dabei gewesen, als Jesus erschien. Als die anderen ihm davon erzählten, glaubte er
- ihnen nicht. Einige Tage später erschien Jesus den Jüngern erneut. Er zeigte Thomas seine Wunden. Da erkannte Thomas, dass es wirklich Jesus war. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus noch vielen
- Menschen – über 500 sahen ihn mit eigenen Augen. Am 40. Tag nach seiner Auferstehung sprach Jesus auf dem Ölberg ein letztes Mal zu seinen Jüngern. Er versprach ihnen, den Heiligen Geist zu senden,
- und beauftragte sie, den Menschen von Gottes Liebe zu erzählen. Dann wurde Jesus vor den Augen der Jünger emporgehoben. Eine Wolke umhüllte ihn und plötzlich konnten sie ihn nicht mehr sehen. Noch
- während die Jünger nach oben blickten, erschienen auf einmal zwei Engel. Sie sagten, dass Jesus eines Tages genauso zurückkommen werde, wie er in den Himmel gegangen war. Jetzt wisst ihr:
- Ostern ist viel mehr als Schokolade und bunte Eier. Es ist die Erinnerung daran, dass Jesus von den Toten auferstanden ist – und dass der Tod nicht das Ende ist. Jesus kam auf die Welt,
- um ohne Schuld zu leben und für unsere Sünden zu sterben. So hat er uns durch seinen Tod den Weg zu Gott wieder freigemacht. Hat Dir unser Video gefallen? Die Bibel ist voller spannender
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