Die Passionswoche von ihrem jüdischen Hintergrund her betrachtet | mit Roger Liebi Roger Liebi LIVE https://www.youtube.com/watch?v=OuL-unYXkQY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Guten Abend. Möchte alle ganz herzlich begrüßen zu diesem Livestream über die Passionswoche auf ihrem jüdischen Hintergrund völlig neu betrachtet. 0:11 Leider kann dieser Vortrag nicht wie vorgesehen in tun heute Abend stattfinden, weil wir alle runtergefahren worden sind durch die 0:21 sogenannte Coronakrise, aber wir haben diese Möglichkeit das direkt nach Hause zu schicken. Und so wollen wir die Passionswoche, die 0:33 ja im Kalender 2020 jetzt unmittelbar bevorsteht, in Verbindung bringen mit der Passionswoche, 0:43 wie sie wirklich stattgefunden hat, im Jahr 32 nach Christus, wie das in den Evangelien im neuen Testament im Detail vorgestellt wird. Was 0:56 auffällt, diese Passionswoche ist überaus wichtig. Wenn man die Verse in den vier Evangelien auszählt, die von der 1:05 Passionswoche handeln, von Psonntag bis Ostern, Tag der Auferstehung, dann stellt man fest, 1:17 mehr als ein Drittel des Textes der Evangelien konzentriert sich auf diese eine Woche. Dabei sind die Evangelien ja Biografien, kann man sagen, 1:28 Lebensbeschreibungen von Jesus Christus. Aber diese eine letzte Woche, die in Verbindung steht mit Tod und Auferstehung Christi, die ist so wichtig 1:39 und darum wird so viel Raum, so viel Platz, so viele Kapitel im Neuen Testament darauf verwendet. Wir beginnen mit Panonntag. 1:52 wie das beschrieben wird in den vier Evangelien. Matthäus 21 1 bis 11, Markus 11 1 bis 11 und Lukas 19 28 bis 44 und schließlich auch Johannes 12 bis 19. 2:09 Wir sehen hier auf dem Bild den Ölberg, der östlich von dem Berg Zion, dem Tempelberg in Jerusalem liegt. 2:22 Dazwischen befindet sich das Kidrontal. Und nun der Einzug an Palmsonntag fand statt 2:33 am Sonntagnachmittag. Jesus Christus ritt auf einem Esel und die Evangelien beschreiben, dass da eine riesige Volksmenge 2:47 versammelt war und die hat mit Begeisterung Jesus Christus begrüßt als Messias. Und zwar haben Sie diesen Vers aus Psalm 2:58 118, der die Begrüßung für den verheißen Erlöser beinhaltet, auf Hebräisch Barucha, Beschem Adonai gerufen. 3:10 Das wird oft übersetzt mit Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Ganz wörtlich, gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Und man muss wissen, 3:21 dieser Ausdruck Baruch hab, das ist ein fester Ausdruck im Hebräischen, das was so viel bedeutet wie willkommen. Wenn man in Israel bei jemandem eingeladen 3:33 ist, man klopft an der Türe, die Türe wird geöffnet, dann wird man begrüßt mit Baruaba, gesegnet, der da kommt, aber das heißt willkommen. 3:44 Mit anderen Worten gesagt, die Volksmenge von Jerusalem begrüßte Jesus Christus als Messias, der da in die Hauptstadt 3:55 des jüdischen Volkes nach Jerusalem einritt. Es war aber schon etwas spät an diesem Tag. 4:05 Jesus Christus ging schließlich in den Tempel hinein und in Markus in dem Abschnitt in Markus wird noch ausdrücklich gesagt, dass er all die 4:17 Gebäude dieses gewaltig schönen Tempels betrachtete. Aber ganz wichtig ist folgendes. 4:27 An diesem Tag, an diesem Sonntag sang der professionelle Chor und das Orchester der Leviten und Priester im Inneren 4:41 des Tempels, im Inneren Vorhof da vor dem Tempelhaus, den Psalm 24. Warum wissen wir das? Im Talmut, das ist das wichtigste 4:53 theologische Werk im rabbinischen Judentum. Also das wichtigste menschliche Werk nach der Bibel, die von Gott inspiriert 5:03 ist. Und da erfahren wir ganz viel Hintergrundinformation und da findet man in dem Traktat Tamid 33b, 5:14 das immer am ersten Tag der Woche, das ist der Sonntag, Psalm 24 im Tempel gesungen wurde. Und wer sich im Judentum auskennt, der weiß, dass in den 5:28 jüdischen Gebetsbüchern, die man Sidur nennt, das Verzeichnis drin ist für die Psalmen, die an jedem Tag rezitiert 5:37 werden können. Und das ist genau das gleiche. Am Sonntag Psalm 24. Und wenn man Psalm 24 in der Bibel aufschlägt, 5:50 dann fällt auf, da gibt es ja einen direkten Zusammenhang zu Palmsonntag, denn in diesem Psalm, ich lese ab Vers 7, steht: "Erhebt ihr Tore, eure Häupter 6:04 und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe." Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Der Herr stark und mächtig, 6:17 der Herr mächtig im Kampf. Erhebt ihr Tore, eure Häupter und erhebt euch ewige Pforen, damit der König der Herrlichkeit einziehe. Wer ist dieser 6:28 König der Herrlichkeit? Der Herr der Herscharen. Er ist der König der Herrlichkeit. 6:37 In diesem Psalm wird aufgerufen, dass die Tore aufgehen sollen, damit der Messias, der König der Herrlichkeit nach Jerusalem 6:48 einziehen könne. Nun, ausgerechnet an diesem Tag, an dem dieser Psalm im Tempel gesungen wurde, zog Jesus Christus 7:00 auf dem Esel reitend nach Jerusalem ein. Und da war eine riesige Volksmenge bereit, um ihn mit Begeisterung und Enthusiasmus 7:13 zu empfangen. Ich habe diese 7:22 Entdeckung gemacht vor einigen Jahren, dass eben da ein Zusammenhang besteht zwischen dem Tagespalm im Tempel und dem, was die Evangelien von dem 7:32 Palmsonntag berichten. Und dann habe ich mich gefragt, ja, wie ist es mit den anderen Tagespalmen? An dieser gleichen Stelle in in Tamit 33b wird auch gesagt, 7:44 welcher Psalm am Montag, am Dienstag und so weiter gesungen werden sollte. Und ich habe mir die Frage gestellt, gibt es da auch Zusammenhänge mit dem, was die 7:54 Evangelien berichten über die Passionswoche und den einzelnen Wochentagen? Und tatsächlich 8:03 frappant gab es Parallelen an jedem Tag zwischen dem Tagespalm und dem, was in der Passionswoche geschehen war. 8:13 Und so wollen wir die weiteren Tage durchgehen und immer wieder den Bezug zum Tagespsalmen, zum jeweiligen Tagespalmen herstellen. 8:30 Und noch etwas ist zu beachten. am Sonntag, das war genau vier Tage vor dem Beginn des Passerfestes, an dem das Passalamm geschlachtet werden musste. 8:46 Aber das Besondere ist dieses im Gesetz Mose, da wird festgehalten in 2 Mose 12, dass bei dem ersten Passerfest, dass er damals in Ägypten gefeiert worden war, 9:00 unmittelbar vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da musste man vier Tage vor dem Passer ein Lamm auswählen und das jeweils in die verschiedenen 9:14 Familien aufnehmen. Das Passalam musste in Verwahrung genommen werden. Das geschah nur am ersten Passer damals im Jahr 1606 vor 9:26 Christus. Später als in weiteren Jahren immer als Erinnerung an den Ausdruck aus Ägypten im jüdischen Volk das Passer gefeiert 9:37 wurde, da hat man das nicht mehr gemacht. Das war nur beim ersten Mal. Aber dieses Gesetz 2 Mose 12 Vers 6 hat nun eine ganz besondere Verbindung zu 9:46 Palmsonntag. Denn Jesus Christus, das Lamm Gottes, das ja dann an Kar Freitag für unsere Sünden sterben sollte am 9:57 Kreuz, kam nach Jerusalem vier Tage vor der Schlachtung 10:06 der Passalemmer. Und so besteht also genau ein Zusammenhang zwischen PSntag und diesem Gesetz der Verwahrung der Lämmer in den Familien. Und warum 10:17 mussten die Israeliten damals dieses Passalam verwahren? Der Grund war der, damit eine Beziehung entstand 10:27 zwischen der Familie und auch den Kindern und diesem Lamm. Und dann am vierten Tag, nachdem die Kinder vier Tage mit dem Lamm auch 10:39 spielen konnten im Haus, da musste der Vater das Lamm schlachten. Und das war eine schwere Sache für die Kinder, für alle, aber besonders für die 10:51 Kinder. Wir sehen hier auf dem Bild ein Nasabild von Ägypten. Der Pfeil weist hin auf das Land Gosen im Nildelta. Das war das Gebiet, wo die Israeliten 11:05 vor dem Auszug aus Ägypten ihren Wohnsitz hatten. Da musste vor dem Auszug, unmittelbar von dem Auszug das erste Passafest 11:17 gefeiert werden. Und wie gesagt, Israel damals ein Sklavenvolk, schwer geknechtet und geschlagen in Ägypten, 11:30 durfte mit dem Passerfest schließlich in die Freiheit gehen. Aber bis es soweit war, vier Tage vorher musste man das Lamm für das Passerfest auswählen, in 11:42 die Familie aufnehmen und dann am Beginn des Passaferfestes, 11:53 also vier Tage nach der Aufnahme, musste das Lamm geschlachtet werden. Das Blut des Lammes musste an den Türsturz oder Oberschwelle hingestrichen werden und 12:05 auch an die beiden Torpfosten. Warum? Gott hatte angeordnet als zehnte Plage, die über Ägypten kommen sollte vor dem Auszug Israels aus Ägypten, da sollten 12:19 alle Erstgeborenen unter das Gericht Gottes fallen. Alle Erstgeborenen der Ägypter, 12:28 aber auch der Israeliten, denn die waren ja nicht besser als die Ägypter. Nur für die Israeliten gab es einen Ausweg. 12:39 In 2 Mose 12, Vers 13, sagt Gott im Blick auf das Blut, das an die Türpfosten gestrichen werden sollte. Und das Blut soll euch zum Zeichen sein 12:50 an den Häusern, worin ihr seid. Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen. Und es wird keine Plage sein. 13:02 Es wird keine Plage zum Verderben unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage. 13:11 Und man kann sich vorstellen, dieser Passer Nacht alle Erstgeborenen hatten irgendwie doch Angst. Vielleicht kommt 13:20 der Engel des Gerichts trotzdem ins Haus und erschlägt den Erstgeboren. Aber die Verheißung Gottes, wer Zuflucht nimmt unter dem Blut des Lammes, ist sicher, 13:33 diese Verheißung hat sich erfüllt völlig unabhängig von der persönlichen Befindlichkeit, ob man Angst hatte oder nicht Angst hatte. 13:46 Nun an den Wochentagen gab es noch eine weitere Einrichtung im Judentum, die damals so 13:57 ausgeführt wurde und die auch im Talmut beschrieben wird und zwar in dem Traktat Taanit 4 2 bis 3. Dort wird erklärt, dass immer 14:08 in verschiedenen Synagogen im ganzen Land Israel zurzeit, als der Tempel noch stand, die Schöpfungstage gelesen werden 14:18 mussten. Und zwar so am ersten Tag der Woche, am Sonntag, da musste der erste Schöpfungstag verlesen werden, also Mose 1 bis 5. Und auch schon der zweite dazu. 14:33 Am Montag wird in der gleichen Stelle berichtet, da musste man den zweiten Schöpfungstag lesen und den dritten dazu und so weiter bis zum siebten Tag zum 14:46 Sabbat. Und dann begann es wieder mit dem ersten Schöpfungstag. Also auch an Palmsonntag war das so, dass man an verschiedenen Orten in Land 14:58 Israel in den Synagogen er Mose 1 den ersten Schöpfungstag rezierte. Im Anfang schuf Gott den Himmel und die 15:11 Erde und die Erde war oder besser wurde Wüstheit und Lehre. Dohu wavo Wohu steht im Hebräischen. Und dann wird weiter berichtet, das 15:25 Finsternis lag über der Tiefe. Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und dann heißt es: "Un Gott sprach: "Es werde Licht und es wart Licht." 15:39 Am ersten Schöpfungstag, als die Erde in tiefe Finsternis gehüllt war, rief Gott: "Es werde Licht!" 15:51 Und dann schien göttliches Licht in die Dunkelheit der Erde hinein. Und was geschah an Pemonntag? 16:01 Jesus Christus, der verheißene Erlöser, kam vom Ölberg her, wo ja am Morgen, jeden Morgen die Sonne aufgeht. Vom Ölberg her kam er in die Stadt 16:16 Jerusalem hinein. Das heißt, er, der von sich sagen konnte, ich bin das Licht der Welt, kam vom Ölberg her in eine Stadt, die 16:27 erfüllt war von geistlicher Dunkelheit. Denn wir werden sehen, in den weiteren Tagen der Passionswoche wird immer deutlicher, dass die große Masse den 16:37 verheißenen Erlöser ablehnte und in Wirklichkeit in Finsternis war. Und auch die Volksmenge, die am Palm Sonntag begeistert rief: "Willkommen, der da 16:51 kommt war eine im Moment begeisterte Volksmenge, die aber wenige Tage später alles wieder 17:01 vergessen hatte. Finsternis. Aber wie beim ersten Schöpfungstag kam das göttliche Licht in diese Stadt der Dunkelheit hinein. Und 17:12 dieser Palmsonntag war aus einem weiteren Grund etwas ganz grandioses. Es war nämlich genau der 17380. 17:22 Tag nach dem 14. März 445 vor Christus. Und warum ist das wichtig? Damals am 14. März 445 vor. Christus gab der persische König Axergerskses, 17:40 dem jüdischen Volk die Erlaubnis, ihr dürft die Stadt Jerusalem wieder aufbauen. Axerkses gab damals Nehemia, seinem 17:52 hohen Beamten die Erlaubnis im Land der Juden die Hauptstadt wieder aufzubauen, die damals in Ruinen lag. Die Babylonier hatten ja Jerusalem zuvor 18:07 völlig dem Erdboden gleich gemacht. Und nun hat der Prophet Daniel Jahre vor diesem Ereignis, als Axerges die Erlaubnis gab für den Wiederaufbau 18:22 Jerusalems, prophezeit in Daniel 9, Vers 25 vom Ausgehen des Wortes Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, 18:34 bis auf den Messias sind sieben Jahrwochen. und 62 Jahrwochen. 18:44 Nun, da wird genau angegeben, wie viel nach dem Moment, wenn ein Erlass ausgehen wird, Jerusalem wieder aufzubauen, der Messias, der verheißene 18:54 Erlöser kommen sollte. Und da wird gesagt 7, also zusammen 69 Jahrwochen. Und nun 19:04 eine ganz einfache Rechnung. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre, eine normale Woche dauert 7 Tage. Eine Jahrwoche dauert 7 Jahre. Und man muss 19:16 wissen, die prophetischen Jahre der Bibel sind Jahre zu 360 Tagen, nicht 365, 360 Tagen. Das hat einen ganz bestimmten Grund, der mit dem 19:28 jüdischen Kalender zusammenhängt, der ein eine Mischung von Mond und Sonnenjahr ist. Jetzt rechnen wir 19:37 69 mal 7 eben 7 Jahre mal 360 Tage da das ergibt 17380 19:50 Tage und tatsächlich von diesem Datum 14. März 445 vor Christus. Das ist in Nehemia 2 beschrieben. Monat Nissan, 20:04 März, April, 445 vor Christus bis zu Pansonntag, damals im Jahr 32 am 6. April, das sind genau 17380 Tage. 20:19 Wenn man das durchrechnet mit all den Verschiebungen des Sonnenjahres nach unserem Kalender, dann kommt man 20:33 ganz genau astronomisch auf diese Anzahl Tage. Und damit kann man übrigens beweisen, dass Jesus Christus tatsächlich der im Alten Testament 20:44 verheißene Messias ist, denn er kam genau am 17380. Tag, wie Daniel 9 das sagt, als Fürst nach Jerusalem, denn dort wird gesagt, 20:58 bis auf den Messias, den Fürsten. Jesus Christus kam an Palm Sonntag als Fürst, als König nach Jerusalem und zwar ganz genau nach dem Zeitplan. Wenn man 21:09 bedenkt, im Judentum sind in der späteren Zeit bis ins 20. Jahrhundert mehr als 50 falsche Messiasse aufgetreten durch all 21:20 die Jahrhunderte hindurch. Sie sind alle zu spät gekommen. Sie hätten alle am 6. April 32 nach Christus nach Jerusalem einreiten sollen und zwar 21:32 auf einem Esel, wie das in Sacharia 99 von dem Messias vorausgesagt worden war. Hier sehen wir die Chronologie der Passionswoche. 21:45 Es ist ganz wichtig, alle vier Evangelien berichten über die Passionswoche, aber nur ein Evangelium gibt genau an mit den Zeitangen, 21:57 welche Ereignisse an welchem Wochentag stattfanden. Und das ist das Markusevangelium. Das Markusevangelium legt ganz besonderen 22:06 Wert auf den zeitlichen Fortgang. Im Matthäusevangelium werden manchmal Dinge von den 22:16 verschiedenen Tagen so nebeneinander gesetzt, ohne dass angegeben wird, dass das jetzt schon am nächsten Tag war, weil einfach die Ereignisse als solche 22:25 wichtig sind. Aber im Markusevangelium wird genau angegeben, wie die zeitliche Reihenfolge war. So lesen wir in Markus 11, Vers 12, also 22:37 gerade nach der Beschreibung von Psontag und des folgenden Tages. Und da wird klar, ach so, was hier berichtet wird im weiteren, das fand am Montag statt. Dann 22:49 in Markus 11, Vers 20 heißt es: "Und als sie frühmorgens, da merkt man also auf Vers 20, da haben wir schon wieder einen weiteren Tag, das 22:59 ist Dienstag. Und in Markus 141 wird gesagt, es war aber nach zwei Tagen das Passa 23:12 und das Fest der ungesäuen Brute. Das heißt also Markus 14:1 fand zwei Tage vor dem Beginn des Passafestes statt und zwar inklusive Zählung. 23:27 Da zählt man heute mit und den nächsten Tag. Also das macht klar, hier geht es um 23:38 Mittwoch, denn am Donnerstag werden wir sehen, war dann der Tag, wo die Passalemmer geschlachtet werden mussten. 23:46 Das inklusive Zählung. Markus 14:12 sagt dann weiter: "Und am ersten Tag der ungesäuen Brote, da man das Passa schlachtete, 24:00 der Schlachttag des Passas im jüdischen Kalender der 14. Nissan oder Abib, das war eben hier der Donnerstag. Und dann in Markus 15:1 24:12 lesen wir und als bald am frühen Morgen, jetzt ist klar, jetzt haben wir wieder einen weiteren Tag und das ist Freitag. In Markus 161 24:25 steht und als der Sabbat. Da wird der Sabbat erwähnt, der Tag nach Freitag ist der Sabbat. der jüdische Samstag 24:38 und schließlich Markus 161 und 2. Und als der Sabbat vergangen war und sehr früh am ersten Wochentag, das ist klar, das ist der Sonntag und so 24:52 bekommt man die ganz genaue Abfolge der Ereignisse. Wir gehen nun weiter zum Montag. 25:02 In Matthäus 21, Vers 12 bis 17 wird das beschrieben. Wie auch in der Parallelstelle in Markus 25:14 11, merkt man, dieser Tag wird jetzt nicht in allen vier Evangelien berichtet, sondern nur in zweien. Aber Markus ist bei jedem Tag mit dabei. 25:28 Und da liest man davon, dass Jesus Christus in den Tempel kam. Und zwar ging er nur strax zum Tempelmarkt 25:39 und vertrieb von dort die Verkäufer von Opfertieren. Er warf die Tische um, schütte das Geld aus und jagte alle diese Verkäufer aus 25:52 dem Haus Gottes hinaus. Wo war das? Wir haben hier auf dem Bild eine Übersicht über den ganzen Tempelplatz mit damals 144 26:04 000 war das eins der größten Gebäude der ganzen Welt. Man könnte auf diesem Tempelplatz alle berühmten Kathedralen 26:13 von England unterbringen und hätte noch Platz übrig. Man sieht zentral das gewaltige Tempelhaus zu großen Teilen mit 26:21 Goldplatten bestückt, wo es kein Gold hatte, da war es weißer Marmor und dann umgeben mit einem innersten Vorhof. Da gab es 26:31 weitere Vorhöfe und der äußerste Vorhof war umgeben von gewaltigen Säulenhallen, aber die schönste Säulenhalle war im Süden. Diese Säulenhalle war gebaut im 26:43 Stil einer Basilika. wie man es in der römisch-griechischen Welt in größeren Städten baute. Die Basilika oder ganz wörtlich heißt das 26:55 königliche Säulenhalle war in der Antike ein wichtiger Ort, nämlich der Sitz des Gerichts und der Markt. 27:08 Und weiter war das auch der Ort, wo Könige oder hohe Beamte, die auf Besuch kamen, ihren triumphalen Einzuch durchführen konnten. 27:21 Und nun ist also klar, in dieser Halle war der Markt, wo Opfertiere verkauft wurden. Und Jesus Christus kam an diesem Montag schnurstracks am Morgen hinein 27:34 und trieb alle dieser Verkäufer hinaus. Warum hat er sie vertrieben? Es war doch an sich eine gute 27:45 Einrichtung, dass man Opfertiere in Jerusalem kaufen konnte und diese nicht von weit her, wo man gerade wohnte, sagen wir von Nazareth, 27:58 herbringen musste. Ja, das war eine gute Einrichtung, dass man Opfertiere kaufen konnte, aber nicht im Tempel. Denn dieses Geschrei da im Tempel, das störte 28:09 nämlich allen Nichtjuden, die damals hörten, das jüdische Volk ist ganz speziell. Es kennt einen einzigen Gott, der nicht dargestellt wird durch 28:23 irgendeine Statue, die man anbetet, sondern ein unsichtbar ewiger Gott, der aber in Jerusalem seine Gegenwart auf ganz besondere Weise zeigt. Und so gab 28:36 es damals viele Nichtjuden, gerade aus dem römischen Reich und darüber hinaus, die kamen nach Jerusalem, um den Gott der Bibel, diesen einen Gott, ewigen 28:48 persönlichen, gerechten Gott kennenzulernen. Und die durften da im äußeren Bereich des Tempels beten. Aber da, wenn sie da 28:59 beteten bei der Sonnenhalle des Marktes, wurden sie da und gestört. Und so hat der Herr Jesus seine Autorität gezeigt, indem er diese 29:10 Verkäufer da hinauswarf aus dem Tempel. Aber da geschah etwas Wichtiges. In dieser Basilika, in dieser Südostecke 29:24 war der Sitz des obersten Gerichtshofes von Israel. Der Sanhedrin tagte dort und es war der Sanhedrin, der die Erlaubnis gegeben 29:34 hatte, dass man hier einen Tempelmarkt einrichten durfte. Jetzt muss man sich vorstellen, da kam 29:42 ein Mann aus Nazareth nach Jerusalem und der vertreibt alle Verkäufer und damit stellte er sich in Opposition, 29:55 in Kontrast zum höchsten Gerichtshof Israels. Und das war unerhört, denn die Torah, das Gesetz Mose macht ganz klar: Wenn 30:07 jemand nicht auf dieser Richter des obersten Gerichtes von Israel hört, dann ist er eigentlich todeswürdig. 30:20 Nun, das war eine Herausforderung für den obersten Gerichtshof. Wer ist dieser Mann, dass er sich über den Gerichtshof setzt? Nun, 30:29 wenn er irgendjemand war, dann hätte er das nicht tun können. Wenn er aber der Messias ist, der verheißene Messias, 30:39 ja, dann ist er als Sohn Gottes höher als der Sanhedrin und er kann sagen, was im Tempel gilt und was nicht. Das heißt also durch diese Tempelreinigung, 30:53 die eigentlich die Fortsetzung war von diesem triumphalen Einzug an Palm Sonntag nach Jerusalem, denn das hätte direkt folgen müssen, 31:02 wenn es nicht schon zu spät gewesen wäre. Diese Tempelreinigung war der Ausdruck, dass er der König ist, der in der königlichen Säulenhalle seine 31:11 Autorität deutlich machte, zeigte. Und nun war der Sanhedrin herausgefordert zu 31:19 entscheiden, ist Jesus von Nazareth, der Messias oder nicht? Nun, einen Tag zuvor hat er gezeigt, dass er genau am richtigen Tag gekommen ist. Am 17380. 31:32 Tag kam er als Fürst nach Jerusalem. Eine gewaltige Herausforderung. Hier in diesem Bild sehen wir die 31:44 Säulenhalle noch deutlicher und der Pfeil zeigt auf die Stelle des Tempelmarktes hin. Wir gehen jetzt noch in die Halle hinein. Es gab drei 31:58 Schiffe. Wir sind jetzt hier im mittleren Schiff gewaltigen Säulen aus einem Stück Stein. ein gewaltiger Bau mit Zederncke 32:13 und ganz hinten im Bild dort war der Sitz des Sanhedrins, des obersten Gerichtshofes unter der Leitung des Hohenpriesters damals Kajafas, der auf 32:25 dem Thron saß und die Richter im Halbkreis um ihn her. Nun musste dieser Gerichtshof Stellung beziehen. 32:36 An diesem Tag sang der Chor und das Orchester spielte und zwar Psalm 48. Das war der Psalm für 32:51 den Montag. Und wenn man das liest, ist man völlig überwältigt. 32:59 Da heißt es in Psalm 48 Vers 2. Groß ist der Herr und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berg. 33:13 In diesem Psalm geht es ausdrücklich um den Tempelberg in Jerusalem und um diesen Tempelberg geht es genau an diesem Montag. 33:22 Vers 3. Schön ragtor eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs. 33:34 Der Berg Zion hat die Besonderheit, dass der Bergrücken im Süden sehr lang gezogen ist und dann auf der Nordseite, dort ist 33:47 der Tempelplatz und hier wird gesagt, schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion. Interessant eine Freude nicht nur 33:56 das Volkes Israel, sondern der ganzen Erde, auch für die Heiden. Und dann heißt es der Berg Zion an der Nordseite, die Stadt des großen Königs. 34:07 Wem gehört diese Stadt? Wem gehört der Tempel, dem großen König. Wer ist der große König? Der Mann, der am Tag zuvor, 34:17 am absolut korrekten Tag nach der Prophetie als König nach Jerusalem eingeritten ist. Und in dem gleichen Psalm in Vers 9 34:29 heißt es: "Wie wir gehört hatten, so haben wir es gesehen in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes." 34:39 Und in Vers 11: "Wie dein Name Gott, so ist ein Lob bis an die Enden der Erde. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine Rechte, deine rechte Hand." 34:53 Nun Jesus Christus kam mit einer Geißel in der Hand und vertrieb diese diesen diese ungerechten Marktleute, die das geistliche Leben im 35:05 Tempel hinderten hinaus. Mit Gerechtigkeit ist gefüllt deine rechte Hand. Und schließlich Vers 12: "Es freue sich der Berg Zion. Es mögen 35:15 Frau Locken, die Töchter Judas, um deine Gerichte willen. Also die Gerichtscheidung von Jesus Christus 35:25 war, der Tempel muss gereinigt werden, damit der Gottesdienst würdig stattfinden könnte. Und hier auf dem Bild sehen wir den 35:35 innersten Vorhof mit dem Altar. Und da beim Altar waren die Sänger und die Musiker an normalen Tagen versammelt, wie das eben 35:47 an diesem Montag vor dem Passer noch der Fall war. An diesem Montag wurde in verschiedenen Synagogen im Land 35:59 verteilt der zweite Schöpfungstag vorgelesen und dort geht es um eine Scheidung zwischen dem was unten ist und dem was 36:09 oben ist. Mose 2. Mose 1, Vers 6 zweiter Schöpfungstag. Und Gott sprach: "Es werde eine Ausdehnung inmitten der 36:19 Wasser und sie scheide die Wasser von den Wassern. Und Gott machte die Ausdehnung und schie die Wasser, die unterhalb der Ausdehnung von den 36:29 Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind." Und es wurde so: "Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel und es wurde Abend und es wurde morgen, zweiter Tag." 36:41 An diesem zweiten Tag wurde die Atmosphäre erschaffen. Sie wird hier genannt Ausdehnung. Rakia im Hebräischen meint nicht eine feste, wie das Luther 36:53 leider übersetzt hatte. Ein Übersetzungsfehler, sondern Rakia bedeutet etwas, das ganz hauchdünn ist, aber weit ausgedient. 37:03 Und das beschreibt den Lufthimmel, der dann eben in Vers 8 von Gott genannt wird. Himmel. In Vers 1 im Anfang schuft Gott die den 37:15 Himmel und die Erde, da geht es um das Universum, das Himmel genannt wird. Aber in den Versen 6 bis 8, da geht es um den Lufthimmel, den wir als blauen Himmel 37:26 sehen. Aber dieser Lufthimmel, diese Atmosphäre, die da geschaffen wurde als haucht dünne, aber weit ausgedehnte Realität, physikalische Realität, sollte 37:38 eine Scheidung sein zwischen dem Wasser unten, Urozean. Die ganze Erde war ja auch am ersten Schöpfungstag vollkommen bedeckt mit 37:48 Wasser und dem Wasser oben und das sind die Wolken. Da hat Gott dieses wunderbare ökologische System zwischen Wolken, die Regen produzieren 38:01 und dem Meer unten. Dieser ganze Wasserkreislauf wurde da eingerichtet. Scheidung zwischen unten und oben. Und was geschah am Montag? Da wurde 38:14 geschieden zwischen heilig und unheilig. Die Verkäufer, die da herumschrien und das geistliche Leben hinderten wurden 38:24 hinausgetan, damit der Tempel ein würdiger Ort der Anbetung sein könnte. Wir gehen weiter und kommen zu Dienstag. 38:35 An diesem Tag wurde im Tempel Psalm 82 gesungen und da geht es um die Richter Israels, die aber hier bezeichnet werden als 38:51 ungerechte Richter. Also hier wird genau der Sanhedrin, das der oberste Gerichtshof von Israel angesprochen. 39:02 Psalm 82, ein Psalm von Asaf. Gott steht in der Gemeinde Gottes. Inmitten der Richter richtet er. Je nachdem wird übersetzt inmitten der 39:15 Götter richtet er. Und da ist es wichtig zu wissen. Das hebräische Wort Elohim wird im Hebräischen verwendet für Götter, 39:25 aber insbesondere auch für Richter. Z.B. in 2. Mose 216, wo es geht um die Richter Israels, die werden Elohim genannt dem gleichen Wort. Und der ganze 39:39 Zusammenhang macht klar, es geht hier um die Richter. Also Gott steht in der Gemeinde Gottes inmitten. Der Richter richtet er. Das drückt aus. Der 39:50 Sanhedrin, der da in der Königin Sulenhalle tagte, der ist dem höchsten Richter gegenüber verantwortlich. 40:00 Und dann heißt es: "Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Person der Gottlosen ansehen?" 40:11 Hier wird also die Frage gestellt, ihr Sanhedrin, ihr seid ungerechte Richter. Und in Vers 5 heißt es: "Sie wissen nichts und verstehen nichts. In 40:22 Finsternis gehen sie umher." Ein hartes Wort. In diesem Gerichtshof war der oberste Priester, der Hohepriester und führende 40:36 Priester waren da vertreten und dann die führenden Rabiner Israels waren auch da mit dabei. Und hier wird gesagt, sie wissen nichts und verstehen nichts. 40:48 Und im letzten Vers heißt es: "Steh auf, oh Gott, richte die Erde." Da wird Gott, der höchste Richter, aufgerufen 41:00 zu intervenieren und diese Welt mit ungerechten Richtern zu richten. Was hat dieser Psalm zu tun mit dem, was 41:12 am Dienstag geschah? Nun, wenn man liest in Matthäus 21 23 bis 27 oder auch Markus 1127 auch das Lukasevangelium beschreibt 41:25 dieses Ereignis, da sehen wir, als der Herr Jesus am Dienstag in den Tempel kam, da begegneten ihm die führenden Priester, 41:37 also der Hohepriester und die führenden Priester Sanhed Hedrins. Und weiter wird gesagt, dass auch die Ältesten des Sanhedrins 41:49 mit dabei waren. Ich lese Matthäus 21, Vers 23. Und als er in den Tempel kam, traten, 41:58 als er lehrte, die führenden Priester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: "In welchem Recht tust du diese Dinge und wer hat dir dieses Recht 42:10 gegeben? Sie sind herausgefordert. Sie müssen sich damit beschäftigen. Dieser Mann aus Nazareth, in welchem Recht hat er etwas 42:21 gemacht, was uns widerspricht? Und sie stellen die Frage: In welcher Autorität machst du das? Das wäre ja schon positiv, dass sie 42:32 mindestens einfach die Frage klären wollen. Und dann antwortet der Herr Jesus mit einer Gegenfrage. 42:44 Es ist manchmal im Leben unhöflich, wenn man eine Gegenfrage stellt, aber es gibt Situationen, wo eine Gegenfrage 42:55 sogar notwendig ist. Und der Herr Jesus stellt dem Sanhedrin die Frage, die Taufe von Johannes, 43:05 war sie von Gott oder war sie von den Menschen? Haben die miteinander besprochen. Das war ein Problem. 43:16 Ich war Johannes der Täufer, als er auftrat in Israel und predigte. Das hat ja das ganze Volk Israel in Bewegung gebracht. 43:25 Das beschreibt die Bibel und auch außerbiblisch wird das durch die Schriften von Josefus Flavius, einem Juden aus dem ersten Jahrhundert 43:32 beschrieben. Und er beschreibt in den jüdischen Altertümern, dass dieser Mann eine Sensation war in Israel und die Masse betrachtete ihn als einen wahren 43:44 Propheten Gottes. Und dieser Johannes der Täufer hatte damals angekündigt, Jesus Christus ist das Lamm Gottes. 43:55 Er ist der, der im Alten Testament prophezeit war, dass er einmal als Lamm für unsere Sünden sterben sollte. Johannes 1:29. 44:05 Nun, die Menschen, die sich bewusst waren, dass sie sündige Menschen waren, [schnauben] also gerade die vom Rand der 44:15 Gesellschaft, die kamen in großen Massen und haben sich von Johannes taufen lassen und dabei haben sie ihre persönliche Schuld, was ihnen bewusst 44:23 war, in Gebet vor Gott bekannt und bereut, um sich bereit zu machen für den Messias. Aber nicht nur die Randgruppen, auch aus 44:32 dem normalen Volk große Mengen kamen und haben sich von Johannes taufen lassen. Aber die führenden Rabiner 44:42 und die führenden Leute der Priester, also gerade die Leute vom Sanrin, die haben sich nicht taufen lassen. Und nun wurden sie gefragt, 44:55 von wem war die Taufe von Johannes? Und sie haben sich untereinander überlegt, wenn wir sagen, sie ist eine menschliche Sache, das ist nicht von 45:05 Gott, dann könnte es sein, dass die Volksmenge einen Aufstand macht und auf uns loskommt. Da haben wir alle Autorität verloren. 45:13 Und andererseits haben sie sich überlegt und wenn wir sagen, Johannes, der Täufer war von Gott, dann wird er sagen, warum habt ihr nicht geglaubt und habt eure 45:22 Schuld nicht bekannt? Und dann kommen sie und sagen, wir wissen es nicht. 45:31 Was? Der Sanrin weiß nicht, wie man Johannes den Täufer biblisch einschätzen muss. Unglaublich. Aber genau das hat der Tempelchor 45:46 gesungen an diesem Tag. Sie wissen nichts und sie verstehen nichts. Aber genau an diesem Tag, als das geschehen ist und der Jesus sagt ihnen, 45:58 dann sage ich euch auch nicht, in welchem Recht das getan habe, diese Tempelreinigung. Aber dieser Dienstag sollte ein Tag 46:10 ständiger Konfrontation im Tempel sein. Es ging weiter. Der Herr Jesus hat im Tempel gepredigt. Ja, das Gleichnis von den zwei 46:23 ungleichen Söhnen erzählt von einem Sohn, der von seinem Vater zur Arbeit geschickt wurde und sagte: 46:36 "Ja, ich gehe." Und er ging nicht. Und von einem anderen Sohn, der sagte: "Nein, ich gehe nicht". Aber später hat es ihn gerut und er ging doch. 46:48 Und das war natürlich eine Anspielung auf diese führenden Leute, die so taten, als wären sie Gott 46:59 gehorsam und der Bibel gehorsam. Aber in Wirklichkeit hatten sie mit dem von Gott gesandten Retter ein Problem. Sie waren also solche, die sagten ja 47:12 und ging doch nicht. Aber die die Randleute, das waren die, die haben gesagt, nein, aber später haben sie gemerkt, oh, das 47:22 war falsch, gehorchen sollen und gehen dann doch. Und so geht das weiter in dem Gleichnis von den Weingärtnern, das Gleichnis vom 47:33 Hochzeitsmal. Das sind alles direkte Anspielung auf diese Situation und auf diese führenden Leute, die damals innerlich Jesus Christus ablehnten. 47:46 Gerade im Gleich ist von den Weingärtnern geht es darum, ein Herr hat seinen Weinberg an Pächter 47:57 übergeben und die sollten für ihn dienen. Diese Pächter sind ein Bild der für Israels und als schließlich der Besitzer des 48:08 Weinberges seinen einzigen Sohn, seinen geliebten Sohn schickte, haben diese Pächter den Sohn umgebracht, damit sie den Weinberg für sich haben könnten. 48:19 Also ein ganz klare Prophetie auf das, was in den weiteren Tagen stattfinden würde, nämlich, dass die Pächter den Sohn Gottes umbringen würden. das 48:30 Gleichnis vom Hochzeitsmal und dann kommen Leute zu dem Herrn und sagen: "Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu bezahlen?" 48:42 Das war eine herausfordernde Frage. Hätte der Herr gesagt, ja, es ist erlaubt, dann hätten Sie sagen können, er arbeitet mit der Besatzungsmacht 48:53 zusammen. Er unterstützt die Römer gegen das jüdische Volk. Wir haben einen Grund, dass er bestraft wird. 49:03 Hätte er gesagt, nein, soll man nicht, dann hätten sie einen Grund gehabt, ihn bei den Römern anklagen zu können. Das ist ein Aufrührer, der sich gegen die 49:14 Herrschaft in Rom stellt. Und was hat der Herr gemacht? Er hat gefragt: "Hat jemand einen Denaar?" Ein Denaar wurde gereicht und der sagt: 49:26 "Wel Bild ist da auf dem Denaar?" Der Kaiser. Sein Kopf ist dort abgebildet. Also gebis, was dem Kaiser gehört und 49:38 gebt Gott, was Gott gehört. Und damit war völlig klar, wer hat dieses Geldsystem in Israel eingerichtet? 49:48 Also das, was dem Kaiser gehört, soll man ihm bezahlen. Aber man muss auch wissen, dass wir Menschen im Bild Gottes geschaffen worden sind. 49:59 Und darum unser Leben gehört nicht uns selbst, sondern Gott. Und so konnte ihn niemand angreifen. Alle waren überwältigt über diese Art 50:10 von Antwort. Und dabei muss man folgendes bedenken. Im Tempel, da in der Südostecke war der Sitz des Sanhed Hedrins, also der oberste 50:24 Gerichtshof von Israel, aber genau in der Diagonale verschoben, da ist die Burg Antonia und da war der Sitz der römischen Legion in Jerusalem, der 50:35 Besatzungsmacht. Und diese Frage, darf man dem Kaiser steu S steu geben? war eine Frage im Spannungsfeld zwischen Süd Ostecke und 50:47 Nordwestecke. Und der Herr hat eine wunderbare Antwort gegeben und die Herzen getroffen. 50:56 Dann kam eine Gruppe von Saduzäern. Das waren die Liberalen in Israel, die glaubten, mit dem Tod ist alles aus. Die Seele existiert nicht mehr weiter 51:07 und darum dachten sie, muss man das Leben jetzt genießen. Und zu dieser Gruppe gehörten besonders die führenden Priester, die aus dem 51:19 Tempelmarkt und überhaupt aus dem Tempel riesige Einkommen generierten und darum konnten 51:28 die in im Luxus leben, indem sie das Haus Gottes und das Geld missbraucht haben. Diese Liberalen kommen und wollen Jesus Christus beweisen, dass es gar 51:38 keine Auferstehung gibt. Und wunderbar, er beweist ihnen aufgrund der Tor, es gibt ein weiterleben nach dem Tod. 51:49 Und das Interessante ist, das waren wirklich die Liberalen. Die haben nur die fünf Bücher Mose anerkannt. Den Rest des Alten Testaments haben sie als 51:56 menschlich abgetan. Und der Herr hätte Möglichkeit gehabt, die Auferstehung zu beweisen mit Hiob 19 Vers 25, 52:04 wo Hiob über die Auferstehung spricht oder mit Daniel 12 oder mit Jesaja. Aber das hat ja alles nichts genützt, denn die die Saduzäer haben das abgelebt. 52:15 Und darum hat er geantwortet mit 2 Mose 3. Jahrhunderte, nachdem Abraham und Isaac verstorben waren, 52:26 spricht Gott aus dem folgenden Dornbusch zu Mose und sagt: "Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." Er sagt nicht, ich war der Gott 52:36 Abrahams, Isaaks und Jakobs, als sie noch existierten, 500 Jahre früher, sondern ich bin der Gott Abrahams, Isaks und Jakobs. Und dann erklärt der Herr, 52:47 Gott ist nicht ein Gott von Sorgen, die nicht existieren, die tot sind, sondern ist ein Gott der Lebendigen. Das heißt, Abraham, Isaak und Jakob, obwohl 52:58 sie damals schon verstorben waren, die existierten im Jenseits, ihre Seelen waren im Paradies und sie konnten nichts dagegen sagen. 53:10 Und dann kam ein Spezialist für Rechtsentscheidungen im Judentum, ein Nomikos. 53:20 Das war nicht irgendein Rabiner, sondern ein ganz besonder. Und der wollte wissen, was ist das größte Gebot? Und die Antwort, die der Herr Jesus gab, war 53:29 überwältigend, weil er konnte die ganze Torah auf zwei Gebote reduzieren. Das war immer ein Ringen im Judentum. Wie könnte man all dieser Hunderten von 53:39 Gebote auf möglichst wenig reduzieren? Und der Herr gibt eine Antwort, die war umwerfend für diesen Spezialisten. 53:52 Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst. Diese zwei Gebote, die fassen alle Hunderten von 54:01 Geboten zusammen, denn es geht in allen Geboten um unsere Beziehung zu Gott. und unserer Beziehung zu Mitmenschen. Und 54:13 schließlich nach all diesen Kämpfen sind alle verschiedenen Parteien des Judentums, die da den Herrn angriffen an diesem Dienstag, sind zum Schweigen 54:22 gebracht worden. Die kamen nicht mehr mit weiteren Fragen. Und dann hat der Herr Jesus eine Frage gestellt an Sie, die sie nicht beantworten konnten. 54:32 Und zwar hat er gesagt, wie ist das mit Psalm 110? Der Messias muss ja Davids Sohn sein. So wurde es in den Schriften vorausgesagt. 54:44 Und Jesus Christus stammte von David ab. Und im Psalm 110 nennt König David den Messias, der ja sein Sohn sein würde über Generationen hinweg, nannte ihn 54:56 mein Herr. Und der Herr fragt die führenden Lehrer, wie ist das möglich, dass David seinen Sohn mein Herr nennt? Hm, 55:10 das wäre der Beweis, dass der Messias nicht, wie die meisten damals glaubten, ein normaler Mensch sein würde. Ein Vater muss nicht einen normalen Sohn 55:21 Herr sagen, aber David nennt den Messias mein Herr. Warum? Weil eben viele andere Stellen machen 55:30 klar, dass der Messias Gott und Mensch in einer Person sein würde. Niemand konnte das erklären. Und dann hat der Herr gewarnt vor Heuchlerei im 55:44 Zusammenhang mit Gesetzesgelehrsamkeit und er rief aus acht feierliche Weherufe im Tempel über die Führer des jüdischen Volkes damals. 55:58 Wehe ist noch nicht ein Gericht, sondern Wehhe droht an. Wenn man jetzt nicht umkehrt, dann wird das Gericht kommen. Es war also immer noch eine Chance 56:09 umzukehren. Und dann am Ende dieses Tages war es klar, die Führerschaft des Judentums in allen Facetten hat Jesus Christus als 56:20 Messias abgelehnt. Und dann ging der Herr mit den Jüngern 56:28 vom Tempel weg. Auf dem Bild hier stehen wir auf dem Tempelplatz und schauen rüber zum Ölberg. 56:36 Und der Herr zeigt den Jüngern: "Seht ihr diese Gebäude? Es kommt eine Zeit, da wird kein Stein auf dem anderen stehen. Das wird alles 56:46 abgebrochen werden." Er kündigt die Zerstörung des Tempels an. Dann ging er mit den Jüngern durch 56:53 Kidrontal hinüber auf den Ölberg. Der Ölberg ist etwas höher als der Tempelberg und so hat man von dort aus die schönste Übersicht über den 57:05 Tempelplatz. Die Jünger waren unter Schock. Der Herr hat angekündigt, dieser wunderbare Tempel soll zerstört werden. Ja, das 57:13 musste so kommen. Denn in Daniel 9, wo vorausgesagt war, dass der Messias kommen würde nach 69 Jahrwochen, da heißt es auch, dass er dann getötet 57:24 wird und dass dann ein Volk kommen würde, das den Tempel und die Stadt Jerusalem verwüsten würde. Und so kündigte er an, er ist verworfen. 57:34 ist nur noch eine Frage der Zeit, dass er getötet wurde und dann wird der Tempel zerstört und da auf dem Ölberg am Ende dieses 57:44 Tages hielt der Herr Jesus die Ölbergrede und die wird ausführlich in Evangelium berichtet, beschrieben. 57:53 Die Jünger stellen ihm vier Fragen und der Herr gibt Antwort auf alle Fragen. Wann wird das sein mit dem Tempel und der Zerstörung? Was wird das 58:01 Zeichen der Zerstörung sein? Und wie wird das sein in der Endzeit, wenn du wiederkommst? Was was wird das Zeichen sein? Und in 58:09 dieser Ölbergrede hat der Herr Jesus alle Fragen von damals in Verbindung mit der Tempelzerstörung, die dann im Jahr 70 stattfinden sollte, bis in die 58:19 Endzeit, bis zu seiner Wiederkunft alles ausführlich beschrieben. Nun, an diesem Dienstag las man imand in verschiedenen Synagogen 58:31 den dritten Schöpfungstag und das ist dieser Tag, an dem Gott das Festland sich aus dem Urozean heraus als 58:45 Kontinent aufhalten ließ und am gleichen Tag erschuf Gott die Pflanzenwelt und zwar in in drei Stufen. Gras, dann Kräutergrößere und 58:58 fruchtragende Bäume. Dieser dritte Schöpfungstag ist der Tag, an dem viel Frucht in diese Schöpfung durch den Schöpfungsakt Gottes 59:09 hineingebracht war. Und genau an diesem Dienstag der Passionswoche, das war der reichste Tag und der wird darum so ausführlich 59:20 kapitelweise in Evangelium beschrieben, wie der Herr Jesus all diese Angriff griffe mit weisen Antworten widerlegte, 59:29 wie er selber eine Frage stellte, die das Judentum bis heute nicht beantworten konnte, das orthodoxe. Und 59:40 er kündigte an alles prophetisch bis in die Endzeit. Dieser reiche von reicher Frucht erfüllte Tag entsprach dritten Schöpfungstag. 59:55 Wir kommen zum Mittwoch. An diesem Mittwochూ beschließt der Sanhedrin, Jesus von Nazareth 1:00:06 muss sterben. Und sie machen mit Judas aus, dass er Geld 1:00:18 bekommt und ihn bei einer günstigen Gelegenheit überliefert. 1:00:27 Also der Sanhedrin aus der könnlichen Säulenhalle macht das Todeskomplott an diesem Mittwoch 1:00:36 und vereinbart mit Judas den totalen Verrat. Judas, einer seiner Jünger, soll den Herrn verraten und überliefern, sodass 1:00:47 er getötet werden könnte. An diesem Tag wurde Psalm 94 gesungen. In Psalm 94 1:01:06 heißt es: Gott der Rache. Herr, Gott der Rache, strahle hervor. Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen ihr Tun. 1:01:23 Bis wann werden die gottlosen Herr, bis wann werden die gottlosen Frau Locken? Werden übersprudeln, freches Reden sich rühmend alle die Freel tun. Genau an dem 1:01:33 Tag, als das Sanhedrin die bevorstehende Tötung beschloss, sagen der Chor im Tempel genau diese Worte. 1:01:44 Dein Volk, Herr, zertreten sie und dein Erbteil bedrücken sie. Sie töten die Witwe und den Fremden und sie morden 1:01:55 die Weisen, also Richter, die bereit sind auch Justizmord zu begehen. Und dann wird gesagt in Vers 21: 1:02:05 "Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten." Jesus Christus wird sieben mal im Neuen Testament genannt der Gerechte. 1:02:15 Und unschuldiges Blut verurteilen sie. Und genau das haben sie gemacht an diesem Mittwoch. 1:02:26 Aber an diesemselben Tag fand die Salbung Jesu in Betanien statt. Der Herr Jesus hatte da auf dem Ölberg auf der anderen Seite, 1:02:40 auf der Ostseite einen Ort, wo er immer willkommen war. Das Haus von Lazarus und seinen Schwestern Maria und Martha. 1:02:49 Und an diesem Mittwoch nahm Maria eine ganz teure Flasche mit Alabaster, die Narde enthilt, also ein Öl, das außerordentlich wertvoll war, weil es 1:03:04 hergestellt wurde aus den Wurzeln einer ganz kleinen Blume, die im Himalaya auf 4500 m und mehr wächst. Und so hat sie das genommen und hat ihn 1:03:20 gesalbt, seine Füße und sein Haut. Und der Herr Jesus sagt, diese Frau hat das getan im Voraus auf mein Begräbnis hat sie mich gesalbt. 1:03:33 Aber Judas war gar nicht einverstanden. Er sagt: "Diese Flasche hätte man für 300 Denare verkaufen können. Man hätte das Geld den 1:03:46 Armen geben können. war als Frümmlerei, denn er war geldliebend. Er war ja bereit, an diesem Tag abzumachen. Für 30 Silberlinge bin ich 1:04:00 bereit, meinen Herrn zu überliefern und zu verraten. Silberlänge, Silberschäkel hatten einen Wert von vier Denare. Und Denare sind 1:04:12 nach Matthäus 20 das entsprechende für einen Tageslohn eines Arbeiters damals. Also 30 Silberlinge, 120 Tageslöhne. 1:04:23 Dafür war er bereit, seinen Herrn zu verraten. Und dieser Mann sagt am gleichen Tag, diese 300 Denare, die hätte man 1:04:33 300 Tageslöhne, die hätte man für die Armen einsetzen können. Es ging ihm gar nicht um die Armen, sondern er liebte das Geld und das hat ihm zu Fall 1:04:41 gebracht. Geldliebe. An diesem Tag wurde gelesen der vierte Schöpfungstag. 1:04:52 Und das ist der Tag, an dem dieses geheimnisvolle Licht, das am ersten Tag begann zu scheinen, an Stelle der Sonne, 1:05:05 ersetzt wurde durch die Sonne. Und auch in der Nacht sollte der Mond leuchten und die Sterne. Das kommt erst am vierten Tag. Die 1:05:19 Finsternis soll erhält werden durch das Sonnenlicht. Die Nacht soll erhält werden durch den Mond und durch die Sterne. 1:05:28 Es geht also an diesem Tag um das Thema Licht und Finsternis. Und genau an diesem Mittwoch sehen wir diese Finsternis des Sanhedrins und von Judas, 1:05:41 die beschließen, obwohl sie wissen konnten, Jesus Christus ist der verheißene Retter, der Messias. Sie beschließen, er muss sterben. Und Judas 1:05:51 dachte, das bringt mir Geld. Aber als Kontrast sehen wir eine Maria, die ihren Herrn liebte und alles hergab. 1:06:02 Sie war ein solches Licht in der Dunkelheit. Wir kommen zum Donnerstag. Das war der Tag 14. Nissan 1:06:15 am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr fand die Schlachtung der Passalemmer im Tempel statt. Der viel, der Pfeil hier deutet an auf der 1:06:28 Nordseite des Altars, da wurden die Passalemämmer geschlachtet. Und an diesem Tag mussten zwei Jünger, Petrus und Johannes, 1:06:40 die ganze Organisation für das Passa, die Pastafeier am Abend vorbereiten. Sie mussten besorgt sein, dass ein bestimmter Obersaal in Jerusalem 1:06:54 bereit war für das Passeral am Abend und dass am Nachmittag ein gekauftes Lamm geschlachtet wird. im Tempel und das mussten sie dann in 1:07:05 den Obersal hinaufbringen. Übrigens dieses Lamm, das mussten sie nicht in der König Säulenhalle kaufen. Es gab z.B. eine Verkaufsstelle auf dem 1:07:16 Ölwerk und das war absolut okay. Sie kauften ein Lamm und mussten es da zum Altar bringen. Nur dort auf dem 1:07:29 Tempelplatz durften Passalemmer geschlachtet werden, nirgendwo anders. So steht das in 5. Mose 12. Aber damals gab es in Jerusalem 1:07:41 etwa 2,7 Millionen Festbesucher, wie wir wissen, von Josefus Slavius, seinem Augenzeugen aus dem ersten Jahrhundert. Das heißt also immer für eine Gruppe 1:07:52 oder für eine Familie ein Lamm. Wir können Hochrechnung machen. Es mussten an diesem Nachmittag etwa 250 000 Lämmer geschlachtet werden. 1:08:05 Und ein einjähriges Lamm musste es sein. Gemäß 2. Mose 12, das hat 4 l Blut. An diesem Tag floss etwa eine Million Liter Blut. 1:08:18 Und diese zwei, Petrus und Johannes haben das alles miterlebt. Das war alles logistisch bis ins Detail organisiert. Tausende von Priester standen in Reihen 1:08:29 bereit und haben einzelne Arbeitsvorgänge untereinander aufgeteilt. Es gab ein System, das Wasser aus dem Tempelberg 1:08:40 heraufumte, um immer wieder den Tempelplatz zu reinigen. und das Wasser vermischt mit dem Blut über ein Kanal ins Kontal abzuführen. 1:08:51 Eine unglaubliche Organisation, aber ein Erlebnis für diese zwei Männer. Am Tag vor der Kreuzigung Jesu erlebten sie diese Schlachtung der Lämmer 1:09:04 hautnah. Und wir verstehen, warum später gerade diese zwei Männer im neuen Testament auf ganz besondere Weise über Jesus Christus 1:09:15 sprechen als das Lamm Gottes. Z.B. Johannes in der Offenbarung spricht 28 mal, vier mal sieben mal über das Lamm. 1:09:30 Dieser Donnerstag hat ihn zutiefst geprägt. im Zusammenhang mit dem, was er dann am Freitag bei der Kreuzigung erleben 1:09:40 sollte, die Erfüllung dieser Bilder vom rettenden Lamm. Und auch Petrus schreibt in seinem ersten Petrusbrief Kapitel 1, Vers 18: 1:09:53 "Indem ihr dieses wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen mit Silber oder Gold erlöst worden seid von eurem Eitlen, von den Vätern überlieferten 1:09:59 Wandel, sondern durch das kostbare Blut Jesu Christi als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken." Er schreibt über eine ganz ergreifende 1:10:11 Weise, einer ganz ergreifenden Weise über das Blut des Lammes. Und das erstaunliche ist, die Schlachtung der Lämmer begann um 15 Uhr 1:10:27 um die neunte Stunde der damaligen Zählung. Und wir wissen am nächsten Tag um 15 Uhr um die 9 Stunde starb Jesus Christus als das wahre Lam für unsere 1:10:40 Sünden am Kreuz. An diesem Donnerstag wurde der fünfte 1:10:50 Schöpfungstag gelesen. Das ist der Tag, wo beschrieben wird, wie Gott das Leben im Ozean erschuf. 1:11:02 Und zwar werden die Lebewesen genannt wörtlich im Hebräischen lebendige Seelen. 1:11:10 Und diese lebendigen Seelen im Meer, die sprechen eben von der Fähigkeit zu empfinden. Und genau an diesem Tag wurde in Petrus 1:11:24 und Johannes ganz besondere Gefühle in ihren Seelen geweckt für den Erlöser. An diesem Donnerstag mussten 1:11:42 diese zwei Jünger in Zusammenarbeit mit den anderen Jüngern dafür sorgen, dass ein Obersal bereitgestellt wird für die Abendfeier. 1:11:51 Und zwar fanden sie einen Obersal auf dem Berg, auf dem Nachbarhügel des Tempelberges, den man hier sieht im Bild. 1:12:01 Dieser Berg wird heute in nachbiblischer Zeit Berg Zion genannt. In der Bibel heißt der Tempelberg Zion und dieser Nachbarhügel wird 1:12:13 in später Zeit auch Zion genannt. Darum zur Unterscheidung kann man den Tempelberg nennen Zion 1 und das ist Zion 2. Da war dieser Obersaal. 1:12:24 Und der Herr hatte alles vorausgesagt. Ihr müsst in die Stadt gehen. Ihr trefft dort einen Mann, der wird euch einen Obersal zeigen mit Polstern und dort 1:12:33 macht das Passer bereit. Es kam alles genauso und man muss wissen als Hintergrundinformation, alle die von außerhalb nach Jerusalem 1:12:42 kamen zum Passerfest, die hatten Anspruch irgendwo gratis einen Raum zu bekommen. Also die Leute von Jerusalem waren verpflichtet am 1:12:53 Passerfest für alle Besucher gratis einen Saal zur Verfügung zu stellen. Und so war das auch mit diesem Obersaal, der mit Polstern belegt war, sodass dann 1:13:04 der Herr mit seinen Aposteln das Passer essen konnte. Aber das war eben am Abend dieses Donnerstags und da muss man wissen, im 1:13:15 Judentum wird der neue Tag nicht ab Mitternacht gerechnet wie hier in Europa, sondern am 1:13:25 Vorabend, also um 6 Uhr Donnerstag 18 Uhr, da begann der Freitag und da aß dann Jesus Christus dieses letzte 1:13:40 Passam mit seinen Jüngern. Auch das wird ausführlich beschrieben in den Evangelien und da wird berichtet, dass Jesus Christus während der Passafeier 1:13:51 das Brot nahm, die Matze, das ungesäute Brot, dass man zum Passer aß und einen der vier Kelche, die man auf dem Tisch hatte 1:14:03 und machte daraus das Abendmal, indem er erklärte dieses Brot, das er brach, das spricht spricht von seinem Leib und der Kelch, der Wein im Kelch 1:14:16 spricht von seinem Blut, dass er vergießen würde. Und jetzt ist klar, weil im Judentum der Freitag ab Donnerstagabend gerechnet wird, war also 1:14:25 das Passermal und die Kreuzigung am nächsten Tag am gleichen Kalendertag, Freitag. 1:14:36 Nach dieser bewegenden Passafeier, die eine ganz klare Vorbereitung der Kreuzigung war, mit dem Abendmal, 1:14:46 dass der Herr eingesetzt hatte mit dem Wunsch, tut dies zu meinem Gedächtnis, dass die, die an ihn glauben, immer wieder das, was an Karl Freitag 1:14:57 geschehen ist, dadurch vergegenwärtigen sollten. Das war sein letzter Wunsch, den er so weitergab. Und danach ging er hinaus mit den Jüngern zum Garten 1:15:09 Gezemane am Ölberg und dort betete er. Er sah noch einmal die ganzen Schrecken, die jetzt auf ihn zukommen sollten, vor sich. Aber er war 1:15:21 bereit, diesen Weg der Leiden auf sich zu nehmen, weil es keinen anderen Weg gab, um uns zu retten. 1:15:32 Er betete dreimal: "Wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber." Mit Kelch meinte all diese Leiden, die der Abendmalskellch auch ausdrückt, 1:15:42 aber es war nicht möglich, denn sonst hätten wir nie errettet werden können. Alle, die an ihn glauben. 1:15:55 Und dort im Garten Gezemane kam es dann im Anschluss zur Verhaftung. Judas führte eine riesige Schar von Soldaten und Vertreten des Sanhedrins 1:16:06 an. Die kamen, verhafteten Jesus Christus, führten ihn ab. In der Nacht gab es zwei Verhöre in Privathäusern. Und sobald dann die Sonne 1:16:18 aufging am Freitag Morgen, da ging der Sanhedrin mit dem Herrn Jesus in den Tempel, denn offizielle Gerichtsverhandlungen durften 1:16:31 nur im Tempel stattfinden in der Königin Sulenhalle. Und so wurde der Prozess in nächtlichen Verhören vorbereitet, inoffiziell, um 1:16:42 dann als kurzen Prozess schnell durchgeführt werden zu zu können. Und man kann zeigen, dass über 20 Gesetze des der Bibel und der 1:16:56 rabbinischen Gebote verletzt wurden bei diesem Prozess. Es war ein illegaler kurzenprozess und wir wissen ganz genau, wo das stattgefunden hat. 1:17:06 Da auf dem heutigen Tempelplatz in der Südostecke, da war der Sitz des Sanhedrins. 1:17:19 In einem kurzen Prozess wurde der Jesus schuldig gesprochen, als wäre ein falscher Messias, ein Verführer. 1:17:28 Aber weil die Römer damals dem jüdischen Volk das Recht auf Todesstrafe entzogen hatten, musste nach der Verkündigung des 1:17:37 Todesurteils im Tempel durch den Hohenpriester der Herr den Römern überliefert werden. Und so wurde er zum Pretorium geführt, wo Pontius Pilatus, 1:17:50 der römische Landpflieger residierte. Obwohl die Römer im Jahr 70 Jerusalem und den Tempel zerstört hatten 1:17:59 und damit die Prophetie erfüllten, da haben sie diesen Turm, den man hier sieht, stehen lassen. Alles war in Ruinen, aber dieser Turm 1:18:09 sollte als Wahrzeichen weiter bestehen. Und dieser Turm ist das Wahrzeichen von dem Palast, wo Pontius Pilatus regiert hatte. Da fand dann das Verhör 1:18:24 statt vor Pontius Pilatus. Insgesamt gab es sechs Gerichtssitzungen, drei jüdische und drei heidnische. 1:18:34 Zuerst gab es ein Verhör im Privathaus des einstigen Hohenpriesters Annas. Das wird nur in Johannes 18 erwähnt. Dann gab es ein ausführlicheres Verhör 1:18:47 im Haus des damals amtierenden Hohenpriesters Kajafas. Und dann sobald die Sonne aufging, der formelle Prozess im Tempel. 1:18:58 Aber dann die Überlieferung an Pontius Pilatus im Pretorium. Und während der Gerichtsverhandlung merkte Pilatus, 1:19:10 ja, dieser Jesus kommt ja aus Nazareth, aus Galiläa. Da wäre ja eigentlich streng genommen nicht ich zuständig, sondern der Vierfürst Herod des Antipas, 1:19:21 der gerade zu der Zeit in Jerusalem auf Besuch war. Und so versuchte er ihn abzuschieben an Herodes Antipass. Aber aus diesem Prozess wurde gar 1:19:32 nichts. Und so wurde der Herr wieder an Pilatus zurückgeführt und unter dem Druck des Sanhedrins und der Volksmenge, die 1:19:41 forderte, er werde gekreuzigt, entschied er, er soll gekreuzigt werden, obwohl ihm klar war, er war unschuldig. Und so wurde der Jesus außerhalb 1:19:57 des Genatores von Jerusalem in einem ausgedienten Steinbruch auf dem Golgatha Felsen durch die Römer gekreuzigt. 1:20:20 Und an diesem Tag wurde Psalm 93 gesungen. Am Tag, als das Passer geschlachtet wurde, da 1:20:39 wurde Psalm 81 gesungen. Und das ist ein Psalm, der gerade vom Passer festspricht. Aber am Freitag, da wurde Psalm 93 1:20:50 gesungen und dort steht in Vers 3. Ströme 1:21:02 erhoben, Herr, ströme erhoben, ihre Stimme, ströme erhoben ihre Brandung. Der Herr in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen große Wasser als die 1:21:13 gewaltigen Wogen des Meeres. Ich w eine Volksmenge spricht und leer macht, klingt sie wie eine Wasser 1:21:26 Menge, wie ein Wasserfall. Und diese Volksmenge vor Pilatus, diese lärmende Volksmenge forderte, er werde gekreuzigt. 1:21:36 Es war wie ein wie Sturmwellen gegen den Felsen, als an diesem Freitag die Volksmenge vor Pilatus die Kreuzigung forderte. 1:21:50 Aber dann steht in Vers 5: deinem Haus geziemt Heiligkeit, Herr auf immer da. Und das ist der Kontrast zu diesem 1:22:02 unheiligen Scheinprozess. der da zur Ausführung kam an diesem Freitag. 1:22:11 Wie eine Meereswoge ist der Sanhedrin im Tempel über den Herrn hergefallen und hat ihn zum Tod verurteilt. 1:22:22 Aber der Tempelchor hat an diesem Festtag nicht mehr im Innern Vorhof gesungen, sondern auf diesen 15 halbreisförmigen Treppen 1:22:35 da. hat der Chor sich versammelt und gesungen im Frauenvorhof. Also da wurde Psalm 93 gesungen 1:22:50 und am Tag davor eben am Donnerstag, da hat er wie gesagt Psalm 81 gesungen und dieser Psalm spricht vom 1:23:06 Passerfest. Da steht in Vers 4: "Stürst am Neumond in die Posaune, am Vollmond zum Tag unseres Festes." 1:23:19 Der Neumond ist immer der erste Tag des Monats und die Neumondsichel erscheint und am Vollmond 14.15. Nissan, Zeit des Vollmondes, da 1:23:32 war das Passerfest. Und in den weiteren Versen geht es um den Auszug aus Ägypten und um die Befreiung Israels am Passaferfest. 1:23:43 Also genau an diesem Donnerstag fiel das zusammen mit dem Passerfest und das Besondere ist, in anderen Jahren fiel das Passafest 1:23:54 immer wieder auf andere Wochentage. Das war nicht an einen bestimmten Wochentag fixiert, aber genau in dieser Passionswoche fiel der Donnerstag 1:24:04 zusammen mit dem Passafest. Und so hat sich das erfüllt. Aber in diesemselben Psalm wird gesagt in Vers 10, 1:24:18 Vers in Vers 14. Oh, dass mein Volk auf mich gehört hätte, dass Israel in meinen Wegen gewandelt wäre. 1:24:30 Als sie als Passadam schlachteten, hätten sie Jesus Christus dann erkennen sollen als das wahre Pasalam. Aber sie die Masse hat es nicht erkannt. 1:24:42 Und in Vers 10 heißt es: "Es soll kein fremder Gott unter dir sein und du sollst dich nicht vor einem Gott des 1:24:53 Auslands bücken." Eine wichtige Warnung am Passerfest, denn das war das Fest der Befreiung von der Fremdherrschaft der Ägypter. 1:25:04 Und diese Warnung am Donnerstag war dann wichtig am Freitag, denn am Freitag bei Pilatus, da haben 1:25:15 die Führer Israels zu Pilatus gesagt: "Wenn du Jesus Christus freilässt, dann bist du nicht der Freund des Kaisers." Und Pilatus sagt: "Er ist doch euer 1:25:29 Messias." Und dann sagen sie, wir haben keinen Herrn als nur den Kaiser und haben ausdrücklich den Kaiser von Rom, der als 1:25:39 Gott verehrt wurde, als ab Gott verehrt wurde, haben sie als ihren Herrscher anerkannt und dabei wur soll kein fremder Gott unter dir sein und du 1:25:49 sollst dich nicht vor einem Gott des Auslands bücken. Hier sehen wir nochmals den Tempelchor. Während der Festtage, also Donnerstag, 1:26:01 Freitag und auch an weiteren Tagen hat er nicht im Innernvorhof, sondern auf diesen Treppen gesungen und die Psalmen 1:26:10 aufgeführt. An diesem Freitag, als Jesus Christus am Kreuz getötet wurde 1:26:20 von uns Menschen, da wurde der sechste Schöpfungstag verlesen. Und der sechste Schöpfungstag spricht 1:26:28 davon, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Das Neue Testament macht in Johannes 1 1 bis 3 klar, dass der Sohn Gottes Jesus 1:26:38 Christus der Ausführende war bei der Schöpfung, der nach den Plänen des Vaters die Welt erschaffen hatte. Er, der Sohn Gottes, war der Erschaffer von 1:26:50 Adam und er gab dem ersten Menschen den Odem des Lebens am Freitag. Und am Freitag hat der Mensch 1:27:02 die Nachkommen Adams, dem Sohn Gottes, das Leben genommen und ihn getötet. Ein schrecklicher Kontrast kann man sich 1:27:14 gar nicht vorstellen. Und dann am Ende dieses Freitags, nachdem der Herr Jesus gestorben war, wurde er in eine Gruft gelegt, in ein 1:27:26 Felsengrab. Den ganzen Sabbattagüber war im Grab. Was war das für ein Ruhetag, 1:27:39 an dem der Messias weggeschafft war und im Grab ruhte? Da wurde durch den Chor Psalm 92 gesungen. 1:27:50 Es beginnt mit ein Lied Psalm für den Tag des Sabbats. Und dann wird hier gesagt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein 1:28:04 Tun. Über die Werke deiner Hände will ich jubeln. Wie groß sind deine Werke, Herr! Sehr tief sind deine Gedanken. Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht 1:28:16 und ein Tor versteht dies nicht. Hier wird am Sabbattag über die Schöpfung nachgedacht und über Gottes Werke, wunderbare Werke in der Schöpfung 1:28:30 in der Natur. Aber jetzt hat es einen Doppelsinn, wenn es heißt in Vers 5: "Nu, Herr hast mich erfreut durch dein Tun, über die 1:28:39 Werke deiner Hände will ich jubeln. Am Kreuz hat der Schöpfer gekreuzigt von seinen Geschöpfen 1:28:50 an Nägeln hangend das Erlösungswerk vollbracht. Die Erlösung, die Vergebung unserer 1:28:59 Sünden war nicht möglich durch ein Schöpfungsakt, sondern da musste der Schöpfer Mensch werden und als Mensch für uns 1:29:08 stellvertreten sterben. Das Gericht, das wir in Ewigkeit verdient hätten, musste er auf sich nehmen. Und seine durchbohrten Hände haben das 1:29:20 Erlösungswerk zustande gebracht. Und jetzt haben wir diesen Doppelsinn. Denn du, Herr hast mich erfreut durch dein Tun, 1:29:29 durch das Tun des Erlösungswerkes am Kreuz. Über die Werke deiner Hände, die durchbohrt wurden, will ich jubeln. Wie groß sind 1:29:41 deine Werke, Herr? Dieses Erlösungswerk, dass jedem Menschen angeboten wird, sodass er errettet werden kann. Wie groß die Schuld auch sei, kommt gar nicht 1:29:52 drauf an. Jeder darf kommen. Jeder ist eingeladen. Und dann heißt es: "Sehr tief sind deine Gedanken." Auch wieder ein Doppelsinn. In der 1:30:02 Schöpfung sehen wir die tiefen Gedanken Gottes, aber in der Erlösung durch Stellvertretung, da sehen wir eine noch größere Tiefe. 1:30:14 Und an diesem Sabbat, an dem das Werk am Kreuz vollendet war, da ruht der Messias im Grab. Und es ist der Tag, an dem man nachdenken soll 1:30:27 über die Werke Gottes in der Schöpfung und jetzt über die Werke Gottes in der Erlösung. in dieser Erlösungswoche, die parallel zu den Schöp zur 1:30:37 Schöpfungswoche ging. Und an diesem Sabbat wurde in Synagogen der siebte Schöpfungstag gelesen aus 2. 1:30:52 Mose 1, Vers 3. So wurden vollendet der Himmel und die Erde und aller. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk 1:31:02 vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. So ruhte der Herr Jesus an diesem Sabbat im Grab, 1:31:14 nachdem er das Erlösungswerk vollständig erfüllt hatte. Eines der letzten Worte am Kreuz Johannes 19 Vers 31 war: "Es ist 1:31:24 vollbracht. Er hat alles getan. Wir müssen nichts aus eigener Leistung hinzufügen. Das einzige, was nötig ist, wir müssen 1:31:32 unsere persönliche Schuld, was wir noch wissen in unserem Leben, Gott bekennen, bereuen und danken, dass der Herr Jesus am Kreuz und zwar in den drei Stunden 1:31:43 der Finsternis, wo Gott ihn verlassen hatte, als er beladen mit unserer Schuld und dem Zorn Gottes l, das müssen wir für 1:31:55 uns in Anspruch nehmen und dann vergibt Gott unsere Schuld. Wir können gar nichts beitragen. Er hat alles getan. Er konnte sagen, es ist vollbracht. 1:32:07 Das, was wir in Ewigkeit im Feuersee verdient hätten, das hat er in den drei Stunden der Finsternis am Kreuz, als zu all den Leiden von Seiten der Menschen 1:32:17 das Gericht Gottes kam, der Zorn Gottes, der ihn getroffen hat, sodass er rufen musste: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" 1:32:28 Warum hat er diese Frage gestellt? Er wusste ja, warum. Damit wir die Antwort geben. Und zwar ganz persönlich, nicht einfach damit wir Menschen 1:32:37 errettet werden können, sondern damit ich Rogé und jeder muss seinen Namen einsetzen 1:32:46 errettet werden konnte, weil er dort in den drei Stunden Erfindnis meine persönliche Schuld getragen hat und das Gericht, das ich verdient habe, auf sich 1:32:55 genommen hat. Und dann, wenn man versteht, es ist vollbracht, dann versteht man plötzlich diesen 1:33:02 Sabbat. Das ist ein Sabbat der inneren völligen Ruhe, wo alle Schuld weg ist. Und das ist eine Verheißung, die Gott gemacht hat. Und auf die können 1:33:17 wir uns und müssen wir uns berufen. Johannes 1, Vers 9: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt 1:33:27 und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Und so bekommt der Sabbat eine geistliche Bedeutung. 1:33:38 Der Mensch, das Erlösungswerk am sechsten Tag geschehen im Glauben in Anspruch nimmt, der erfährt inneren tiefen Frieden, göttliche Ruhe. 1:33:53 Und wie gesagt, an diesem Sabbattag sang der Chor Psalm 92, das Werk deiner Hände. Ein törichter Mensch versteht diese 1:34:06 Dinge nicht. Ich will jubeln über das Werk deiner Hände. Und dann kam der Sonntag, der erste Tag 1:34:16 der Woche. Und die Evangelien, alle vier Evangelien berichten von diesem Triumph. Am dritten Tag ist der Herr Jesus siegereich auferstanden. Und die 1:34:26 Augenzeugen, die zum Grab gekommen sind, haben gesehen, das Grab war leer, trotz der römischen Wache, die davor stand und mit ihrem Leben 1:34:38 garantieren musste. Und das Schweißtuch im Grab war sorgfältig zusammengelegt. Wenn Räuber das Grab ausg ausgeraubt 1:34:50 hätten, dann hätten sie nicht noch das Schweißtuch schön zusammengelegt. nachdem sie erfolgreich die römische Wache überwältigt gehabt hätten. Nein, 1:35:02 das sind alles ganz klare Indizien, die zeigen, die Auferstehung ist tatsächlich geschehen. Und die Indizien der Evangelie sind so überwältigend, so 1:35:14 klar, dass ein Rechtsanwalt, der ein eigentlich ein Buch gegen die Bibel schreiben wollte, durch die Indizien in den Evangelien der 1:35:24 Art überfuhrt überführt wurde, dass er dann ein Buch schrieb über die Wahrheit der Auferstehung. Als Rechtsanwalt hat er die einzelnen 1:35:35 Indizien zusammengefügt und gesagt, es ist völlig klar, die Auferstehung Jesu ist ganz klare Tatsache. Und so schrieb er das Buch: "Wer rollte den Stein?" 1:35:50 Und nun haben wir es zu tun mit einem leerengrab und einem auferstandenen Herrn. Und an diesem Sonntag wurde natürlich 1:35:59 wieder vier w wieder Psalm 24 gesungen, wo die Tore aufgerufen werden, sich zu öffnen, damit der König der Herrlichkeit hindurchgehen 1:36:11 könnte. Und was ist geschehen an diesem Tag? 1:36:20 wurde der Stein gewälzt und der Sieger ging aus dem Grab, aus der aus dem Tor des Grabes hinaus. 1:36:34 Und immer so nach dem Gesetz, 3 Mose 23:11. Während der Passerwoche, am anderen Tag nach dem Sabbat musste ein bestimmtes 1:36:46 Gerfeld geerntet werden und diese Erstlinge der Ernte musste zum Tempel gebracht werden. Und Jesus Christus wird in Korinther 15 1:36:58 20 und 23 genannt, der Erstling, der auferstanden ist aus den Toten. Das heißt, gerade in dieser Woche fiel eben der Tag nach dem Sabbat genau 1:37:11 zusammen mit dem Auferstehungstag und zwar am dritten Tag nach eben dem dem Passerfest. Und in anderen 1:37:28 Jahren konnte das ganz verschoben sein. Aber genau in dieser Woche war das so, dass dieser andere Tag nach dem Sabbat, der dritte Tag war 1:37:38 nach diesem Tag des Passerfestes, an dem das Passer gegessen wurde. Und so spricht diese diese Erstinggabe von der Auferstehung. Und das Bild ist dieses, 1:37:53 wenn man Gerste seht, muss man Gerstenkorn in die Erde tun. Und das spricht vom Begräbnis und vom Tod. Und dann wächst das auf [schnauben] und die 1:38:03 Ernte davon spricht von Auferstehung. Und so ist Jesus Christus der Erstling aus den Toten. Und das Interessante ist, dieser Tag 1:38:14 17. fiel genau zusammen mit dem Tag, an dem die Arch auf dem Gebirge Arat gelandet ist. 1:38:24 Und die Archeo hat Menschen gerettet durch das Gericht Gottes hindurch. Die sind hindurch und so ist die Arche ein wunderbares Bild von Jesus Christus, der 1:38:35 an unserer Stelle durch das Gericht ging, um uns zu verschonen, wie die Arche alle, die in der Arche waren, verschonte. Und dann landete die Arche 1:38:45 am 17. des 7 Monats und das war der Monat Nissan oder Abib. Also diese Landung fiel genau zusammen mit der 1:38:54 Auferstehung. Und dann an diesem ersten Tag der Woche waren die Jünger versammelt auf Zion 2. 1:39:05 Johannes 20 sagt, sie haben die Türen verschlossen aus Angst vor den führenden Juden und dann an diesemselben 1:39:14 Auferstehungstag kommt der Auferstandene, erscheint in ihr Mitte. An diesem Tag wurde Psalm 24 gesungen, wo gesagt wurde, die Türen sollen 1:39:24 aufgehen, damit der König hindurchgeht. Aber die Jünge hatten die Türen verschlossen und trotzdem ging der König hinein in ihre Mitte und sagte: "Shalom 1:39:34 alchem, Friede euch!" Und er zeigte ihnen seine Hände und seine Füße. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Sie waren völlig kritisch. 1:39:44 Das mit der Auferstehung, das ging ihn nicht einfach so schnell rein, aber die Fakten waren so klar, der auferstandene in ihrer Mitte. 1:39:53 So sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, die ich ausführlicher beschrieben habe in ein Büchlein, das vor wenigen Wochen herausgekommen ist 1:40:01 und er kam nach Jerusalem, die Passionswoche des Herrn Jesus Christus von ihrem jüdischen Hintergrund her neu betrachtet. 1:40:10 Da wird das alles ausführlicher beschrieben und das ist herausgegeben worden von Nehemia 1:40:19 Verlag. Wenn man Google Edition Nehemia findet man das sofort und da sehen wir in dieser ganzen Passionswoche, da ist ein 1:40:30 wunderbar göttlicher Plan drin verborgen. Und die Frage ist, wenn man jetzt in der nächsten Woche so 1:40:39 im Gedenken noch einmal durch diese Tage hindurchgeht am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und sich überlegt, vergegenwärtigt, was ist an jedem Tag 1:40:48 geschehen, muss man sich persönlich fragen, jetzt, wenn ich dabei gewesen wäre, auf welcher Seite wäre ich gestanden? 1:40:56 auf der Seite der, die diskutieren und versuchen Jesus Christus herauszufordern, zu widerlegen oder auf der Seite der, 1:41:05 die zu ihm standen, auf der Seite der, die ihre Herzen ihm öffneten, auf der Seite der, die wie Petrus und Johannes überwältigt wurden. 1:41:17 All diese Passalemmer, das war nur ein Bild von dem Blut des Erlösers, das fließen musste am Kreuz, weil es keinen anderen Weg gab, 1:41:30 um uns Menschen zu erlösen. Aber auf diesem Weg kann Gott uns vollkommene Vergebung, völlige Erneuerung schenken, s, dass wir völlig zur Ruhe 1:41:42 kommen. Wenn man dann am Samstag daran denkt, jetzt alles vorbei. Am Tag zuvor, es ist vollbracht. Also mit einem klar, da kann ich zur 1:41:53 Ruhe kommen, Frieden mit Gott finden und muss mir nicht überlegen, welche guten Werke oder was müsste ich leisten, dass noch irgendwie etwas hinzufügt. Alles 1:42:03 nicht nötig. Wer hat alles gemacht? Und was ist mit guten Werken? Das ist die natürliche Folge. Wenn man diese Erlösung wirklich im Glauben 1:42:13 erfasst hat, dann hat man den Wunsch, diesem auferstandenen Herrn auch heute zu dienen und zu gehen. Das wünsche ich jeden, der 1:42:24 zuhören könnte. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.