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Momente der Geschichte: 1077 - Gang nach Canossa (2016)
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- [Musik] die Burg kanossa in Oberitalien im Januar
- 1077 Papst Gregor der VI hat sich hier verschanzt er befürchtet einen Angriff des deutschen Königs wer ist gekommen der deutsche König doch Heinrich der ist
- als rumütiger büer erschienen barfus im Schnee ohne Krh der weltliche Herrscher Europas den Papst um Vergebung an Showdown eines erbitterten
- Machtkampfes der die mittelalterliche Welt erschütterte Heinrichs Herrschaftsgebiet besteht aus drei Königreichen
- Deutschland Burgund und Italien er stammt aus dem fränkischen Geschlecht der [Musik]
- saliia in spe errichten dieia die damals Bischofskirche des Abendlandes den speiradom ein Ausdruck königlicher macht und christlichen
- Kaisertums als deutscher König ist Heinrich auch designierter Kaiser des deutschrömischen [Musik]
- Reiches doch in Rom will Papst Gregor der VI den Königen den Einfluss auf die Kirche streitig
- machen er erklärt das papstum zur macht auf Erden und fordert nun auch das ausschließliche Recht Bischöfe zu
- ernennen bisher war es Tradition dass der König von Gottes Gnaden im Reich bestimmt wer Bischof wird auch Heinrich der VI setzt sie ein durch die
- Verleihung von Ring und Stab diese Einkleidung nennt man Investitur die Bischöfe üben auch weltliche Herrschaft über Länder aus
- Stellen sogar Truppen so schafft sich der Herrscher mit der Besetzung der Bistümer Verbündete und kann seine Macht [Musik]
- sichern die Zeit der selbstherrlichen Verfügung über geistliche Ämter war vorbei so wurde der Streit zum Investiturstreit Fresken aus der Zeit
- überliefern das mittelalterliche Verständnis der Machtverteilung in Form von zwei Schwertern habe die Macht auf Erden verliehen die geistliche und die
- weltliche da alles von Gott kommt beansprucht der Papst die höchste Autorität die bisher der Kaiser
- einforderte der Streit eskaliert als sich der Papst und Heinrich gegenseitig absetzen ein anderer besteige den Thron des heiligen Petrus das ist den Papst
- erlaubt ist den Kaiser abzusetzen doch der Papst hat eine mächtige W er exkommuniziert den deutschen König Heinrich wird aus der
- Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen das Schlimmste was einem Christen damals passieren konnte der Kirchenbann wird im ganzen Reich
- verkündet die Fürsten Berufen einen Hoftag ein ohne den König sie beraten ob sie dem König ihre Gefolgschaft aufkündigen
- sollen schließlich stellen Sie ihn vor ein Ultimatum binnen eines Jahres muss ich Heinrich vom Bann des Papstes befreien sonst verliert er seine Krone
- der König will sofort handeln es gibt für ihn nur eine [Musik] Lösung noch im Winter des Jahres 1077
- zieht Heinrich über die Alpen um dem Papst gegenüber zu treten er will ihn um Vergebung bitten alles steht für ihn auf dem Spiel nur der Papst selbst kann
- seine Macht retten [Applaus] drei Tage und drei Nächte so wird berichtet steht er vor den Toren
- kanossas barfüßig frierend in Eis und Schnee tatsächlich war beim Gang zum Papst vor allem Berechnung im Spiel als
- gutem Hirten bleibt dem Papst nicht anderes übrig als den büer zu vergeben Gregor muss Heinrich vom Kirchenbann erlösen durch die Vergebung des Papstes
- kann Heinrich seine Krone behalten insofern war der kanossergang ein
- wirklich kluger Schachzug Heinrich genau so nämlich wie es der Autor seiner Vita auch genannt hat ein
- kluger Schachzug Heinrich des V der im Grunde das Überleben der saischen Dynastie des saischen Königtums gewährleistet hat sein Gang nach kanossa
- aber steht bis heute sprichwörtlich für eine demütigende politische Unterwerfung [Musik]
Zum Nachlesen
Gang nach CanossaAls Gang nach Canossa bezeichnet man den Bitt- und Bußgang des römisch-deutschen Königs Heinrich IV. von Dezember 1076 bis Januar 1077 zu Papst Gregor VII.
InvestiturstreitJahr 1077 erfolgten Bußgang nach Canossa. Die weitere Entwicklung der Auseinandersetzung vom Bußgang nach Canossa an bis zu Tod Gregors VII. Gang nach Canossa …
Heinrich IV. (HRR)Der Gang nach Canossa 1077, wo sich der König unterwarf und vom Bann gelöst wurde, gilt als Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem Papsttum.
Werner II. von AchalmEingesetzt von König Heinrich IV. und vom Papst deshalb der Simonie bezichtigt, war er persönlich vom Investiturstreit betroffen und begleitete Heinrich IV.