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Bilanzen einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 21 Zeilen
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  1. Das ist Anna. Sie ist kümmert sich um die Finanzen eines Unternehmens,
  2. das Gummienten herstellt und verkauft. Am Ende jedes Geschäftsjahres muss sie eine Bilanz erstellen.
  3. Dazu ist grundsätzlich jedes Unternehmen verpflichtet, dass ein Handelsgewerbe betreibt.
  4. Durch eine Bilanz kann man genau erkennen, wie ein Unternehmen finanziell aufgestellt ist.
  5. So etwas ist nicht nur für das Unternehmen interessant, sondern auch für alle möglichen Partner, die überlegen,
  6. Geschäfte mit dem Unternehmen zu machen. Denn Kapitalgesellschaften müssen ihre Jahresbilanzen
  7. auch öffentlich zugänglich machen. Die Grundlage einer Bilanz bildet das Inventar.
  8. Das setzt sich zusammen aus Anlagevermögen, Umlaufvermögen, und Fremdkapital.
  9. Zum Anlagevermögen zählen alle Vermögensgegenstände, die nicht für den Verkauf bestimmt sind.
  10. Also die Maschinen, mit denen die Gummienten hergestellt werden, die Ausstattung in den Büros des Unternehmens,
  11. oder das Grundstück, auf dem die Fabrik steht. Das Umlaufvermögen beinhaltet alle Vermögensgegenstände,
  12. die sich aktiv im Umlauf befinden. Das wären bei Anna Unternehmen z.B. die Rohstoffe für die Produktion,
  13. die produzierten Gummienten, oder auch das Geld auf dem Bankkonto des Unternehmens.
  14. Das Fremdkapital sind alle Schulden, die das Unternehmen hat. Das kann zum Beispiel eine Hypothek für das Grundstück sein,
  15. oder auch ein Kredit, der aufgenommen wurde, um eine neue Maschine zu finanzieren.
  16. Hat man jetzt einen Überblick über diese Elemente gewonnen, geht der Rest der Bilanz eigentlich ganz einfach
  17. In einer Tabelle werden die Vermögensgegenstände auf der Aktivseite und Kapitalgegenstände auf der Passivseite gegenübergestellt.
  18. Beide Seiten müssen hier den gleichen Wert haben. Dafür fehlt uns jetzt nur noch das Eigenkapital.
  19. Um das zu ermitteln, rechnet man die Vermögensgegenstände auf der linken Seite zusammen, und zieht das Fremdkapital von der Summe ab.
  20. Vergleicht man jetzt das Eigenkapital zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres lässt sich der Gewinn (oder der Verlust) ermitteln,
  21. der vom Unternehmen im letzten Jahr erwirtschaftet worden ist.

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