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Gezeiten einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
- Jasmin ist am Meer. Hier baut sie eine Sandburg.
- Als sie fertig ist, ruft ihre Mutter sie zum Essen ins Haus zurück. Später kehrt Jasmin zur gleichen Stelle zurück und ist schockiert.
- Ihre Sandburg ist verschwunden – und das Meer ist auch viel nähergekommen!
- Schuld daran sind Ebbe und Flut - auch bekannt als Gezeiten. Ebbe ist der Zeitraum, in dem der Wasserstand zurück geht.
- Der Strand wird dabei immer breiter. Bei Flut wiederum kommt das Wasser zurück
- und der Wasserstand steigt wieder. Der Höhenunterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser wird Tidenhub genannt.
- Er ist abhängig von der Größe des Meeres und der Beschaffenheit der Küste. An der Nordseeküste liegt der Tidenhub bei etwa 1 bis 4 Metern,
- während er in der Ostsee nur etwa 30 Zentimeter beträgt. Der Hauptgrund für die Gezeiten ist der Mond.
- Er wird durch die Schwerkraft von der Erde angezogen. Allerdings zieht auch der Mond die Erde an.
- Er ist aber deutlich leichter und so ist seine Kraft auch viel schwächer. Dafür, dass beide jetzt nicht zusammenprallen, sorgt die Fliehkraft.
- Sie entsteht dadurch, dass Erde und Mond um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Die Fliehkraft wirkt in die entgegengesetzte Richtung
- der Schwerkraft und gleicht diese aus. Man kennt das zum Beispiel von einem Kettenkarussell.
- Durch die Drehung entsteht auch hier Fliehkraft, die einen nach außen zieht. Zurück zu unseren Gezeiten:
- Je näher Erde und Mond zusammen liegen, desto stärker wirkt die Schwerkraft. Auf der zugewandten Seite wird das Wasser vom Mond besonders stark angezogen.
- hier ist jetzt Flut. Auf der anderen Seite der Erde ist die Anziehung vom Mond schwächer
- und die Fliehkraft stärker, wodurch sich auch hier ein Flutberg bildet. Einen weiteren Einfluss auf die Gezeiten hat die Sonne.
- Sie ist zwar deutlich schwerer als der Mond, aber auch viel weiter entfernt. Ihre Anziehungskraft hat deshalb nur einen geringen Effekt auf die Gezeiten.
- Stehen allerdings Mond, Erde und Sonne in einer Linie - wie bei Voll- und Neumond -
- wirken die Kräfte von Mond und Sonne zusammen und die Gezeiten sind besonders stark.
- Hier spricht man von einer Springtide. Stehen Sonne und Mond hingegen im rechten Winkel - also bei Halbmond,
- ziehen die Kräfte in verschiedene Richtungen. Dass nennt man Nipptide.
- Hier sind die Gezeiten besonders schwach. Da sich die Erde täglich einmal um die eigene Achse dreht,
- wandern die Wasserberge kontinuierlich über die Erde. So haben wir zweimal am Tag auf der ganzen Welt Ebbe und Flut.
- Ein Zyklus dauert insgesamt 12 Stunden und 25 Minuten. So verschieben sich die Gezeiten täglich um etwa 50 Minuten.
- Im Übrigen hebt und senkt sich auch das Festland um etwa 30 Zentimeter, durch sogenannte Erdgezeiten.
- Davon mitbekommen tun wir aber nichts, da sich alles mit uns gleichzeitig anhebt.
- Jasmin weiß jetzt auf jeden Fall Bescheid. Sie baut schon ihre nächste Sandburg.
- Nun aber mit ausreichend Abstand zum Wasser.
Zum Nachlesen
GezeitenDie Gezeiten oder Tiden (niederdeutsch Tid, Tied [tiːt] „Zeit“; Pl. Tiden, Tieden [tiːdən] „Zeiten“) sind die Wasserbewegungen der Ozeane, die durch die von …
EbbeAls Ebbe oder ablaufendes Wasser wird das Sinken des Meeresspiegels infolge der Gezeiten (Tiden) bezeichnet. Das Gegenteil heißt Flut (steigendes Wasser).
WasserWasser (lateinisch Aqua; altgriechisch hydor) ist die chemische Verbindung H 2O, bestehend aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H).
NaturwissenschaftUnter dem Begriff Naturwissenschaft werden Wissenschaften zusammengefasst, die empirisch arbeiten und sich mit der Erforschung der Natur befassen.