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Mathematik · Klasse 13 · aktualisiert

Standardnormalverteilung: z-Werte berechnen

Du lernst, Werte mit dem z-Wert zu standardisieren und mit \Phi Wahrscheinlichkeiten für Grenzen und Intervalle zu bestimmen.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Standardnormalverteilung: z-Werte berechnen

Kurz gesagt

Die Standardnormalverteilung ist die Normalverteilung mit Erwartungswert 0 und Standardabweichung 1, kurz Z\sim N(0,1). Jeden Wert einer Normalverteilung rechnest du mit z=\frac{x-\mu}{\sigma} in einen z-Wert um. Die Wahrscheinlichkeit links davon liest du als \Phi(z) aus der Tabelle ab.

Die Standardnormalverteilung ist die Normalverteilung mit Mittelwert 0 und Standardabweichung 1. Durch Standardisieren kannst du jede normalverteilte Zufallsgröße auf sie zurückführen und Wahrscheinlichkeiten mit der Verteilungsfunktion \Phi bestimmen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Eine normalverteilte Zufallsgröße X wird durch den Erwartungswert \mu und die Varianz \sigma^2 beschrieben: X\sim N(\mu,\sigma^2) Der Erwartungswert \mu bestimmt die Lage der Glockenkurve. Die Standardabweichung \sigma>0 beschreibt ihre Breite: Ein größeres \sigma führt zu einer breiteren und flacheren Kurve. Ihre Dichte lautet \varphi(z)=\frac{1}{\sqrt{2\pi}}e^{-z^2/2}. Die Glockenkurve ist zur senkrechten Achse bei z=0 symmetrisch. Dort liegt ihr Hochpunkt; ihre Wendepunkte liegen bei z=-1 und z=1. Die gesamte Fläche unter der Kurve beträgt 1.

Definition

Standardnormalverteilung

Die Standardnormalverteilung ist die Normalverteilung Z\sim N(0,1). Sie hat den Erwartungswert 0, die Standardabweichung 1 und keine Maßeinheit.

Merke: Bei einer stetigen Verteilung entspricht eine Wahrscheinlichkeit einer Fläche unter der Dichtekurve. Die Höhe der Kurve an einer Stelle ist nicht die Wahrscheinlichkeit dieses Einzelwerts. Es gilt sogar P(Z=a)=0 für jeden einzelnen Wert a.

Teste dich

LeichtWelche Aussage beschreibt die Standardnormalverteilung richtig?

Alles auf einen Blick

Standardnormalverteilung

  • Kennwerte

    Mittelwert 0 und Standardabweichung 1

  • Standardisierung

    z=(x-\mu)/\sigma

  • Verteilungsfunktion

    \Phi(z)=P(Z\le z)

  • Intervalle

    Differenz zweier \Phi-Werte

  • Symmetrie

    \Phi(-z)=1-\Phi(z)

  • Modellgrenze

    Glockenform allein beweist keine Normalverteilung

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Lea hat 72 Punkte in Mathe (\mu=60, \sigma=8) und 78 Punkte in Deutsch (\mu=70, \sigma=5). Wo war sie besser?

  1. 1Mathe: z_M=\frac{72-60}{8}=1{,}5
  2. 2Deutsch: z_D=\frac{78-70}{5}=1{,}6
  3. 31{,}6>1{,}5: In Deutsch liegt Lea weiter über dem Durchschnitt.
  4. 4Tabelle: P(Z\le 1{,}60)=0{,}9452
  5. 5Nach dem Modell schneiden in Deutsch etwa 94,5 % schlechter ab als Lea.

Fehler finden

X\sim N(100,\,225): Wie groß ist P(X\le130)? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Beim Standardisieren ziehst du zuerst vom betrachteten Wert ab. Danach teilst du durch . Ein negativer z-Wert liegt des Mittelwerts.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Standardnormalverteilung

LeichtWas bedeutet ein z-Wert von -2?
MittelFür X\sim N(100,15^2) soll P(X\le130) bestimmt werden. Welcher z-Wert gehört zur Grenze?
SchwerFür X\sim N(50,5^2) ist P(45\le X\le60) gesucht. Welche vollständige Strategie ist richtig?

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