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Geschichte · Klasse 7–8 · aktualisiert

Volkssouveränität: Bedeutung einfach erklärt

Du lernst, was Volkssouveränität bedeutet, wie das Volk politische Entscheidungen mitbestimmt und warum Rechte und Machtbegrenzung dazugehören.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Volkssouveränität: Bedeutung einfach erklärt

Kurz gesagt

Volkssouveränität bedeutet: Die Berechtigung staatlicher Herrschaft geht vom Volk aus. Es wirkt durch Wahlen, Abstimmungen und staatliche Einrichtungen mit. Staatliche Unabhängigkeit allein macht einen Staat noch nicht demokratisch.

Wer darf für ein Land politische Entscheidungen treffen? Volkssouveränität beantwortet diese Frage mit dem Volk als Ursprung der Herrschaftsberechtigung. Du untersuchst, wie daraus politische Entscheidungen entstehen und welche Grenzen auch eine Mehrheit beachten muss.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Volkssouveränität bedeutet: Die Berechtigung, staatliche Macht auszuüben, stammt vom Staatsvolk. Gemeint sind die Bürger des Staates. Das Volk ist damit die oberste Grundlage, auf die staatliche Herrschaft ihre Berechtigung zurückführt.

Staatliche Souveränität beantwortet eine andere Frage. Sie bezeichnet die höchste Entscheidungsgewalt des Staates nach innen und seine Unabhängigkeit von fremder Herrschaft nach außen. Es geht also darum, wie selbstständig die staatliche Gewalt ist.

Du musst deshalb zwei Fragen auseinanderhalten: Von wem stammt die Berechtigung zu herrschen? Und wie selbstständig ist der Staat? Ein unabhängiger Staat ist nicht schon wegen seiner Unabhängigkeit demokratisch legitimiert.

Definition

Demokratische Legitimation

Damit ist die Berechtigung staatlicher Herrschaft gemeint, die auf das Volk zurückgeführt wird.

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LeichtWelche Frage richtet sich auf Volkssouveränität?

Alles auf einen Blick

Volkssouveränität

  • Volkssouveränität

    Die Berechtigung staatlicher Herrschaft stammt vom Volk.

  • Staatliche Souveränität

    Selbstständige staatliche Gewalt ist noch kein Beweis demokratischer Berechtigung.

  • Beteiligung

    Wahlen, verbindliche Volksentscheide und staatliche Organe verbinden das Volk mit politischen Entscheidungen.

  • Machtgrenzen

    Grundrechte, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit sichern Bedingungen für freie politische Entscheidungen.

  • Geschichte

    Aufklärung und Revolutionen machten Zustimmung, Rechte und Machtbegrenzung zu Maßstäben politischer Neuordnung.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Zwei Ansprüche der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung unterscheiden

  1. 1Aufgabe: Erkläre den Unterschied zwischen Zustimmung zur Regierung und Unabhängigkeit von der britischen Krone.
  2. 2Ersten Anspruch bestimmen: Die Erklärung führt rechtmäßige Regierungsgewalt auf die Zustimmung der Regierten zurück. Das betrifft die Berechtigung zu herrschen.
  3. 3Zweiten Anspruch bestimmen: Die Erklärung verkündet die Trennung der Kolonien von der britischen Krone. Das betrifft staatliche Unabhängigkeit.
  4. 4Ergebnis formulieren: Beide Ansprüche stehen in derselben Erklärung. Trotzdem sind sie verschieden: Unabhängigkeit allein beweist noch keine demokratische Berechtigung.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

In Deutschland wählt auf Vorschlag des Bundespräsidenten der den Regierungschef. Eine unmittelbare, rechtlich verbindliche Abstimmung der Stimmberechtigten über eine politische Sachfrage heißt „“. Rousseaus Werk „Gesellschaftsvertrag“ erschien .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Volkssouveränität

LeichtWas erfährt man durch eine bloße Volksbefragung?
MittelWarum unterstützt Meinungsfreiheit die Volkssouveränität?
SchwerWie passt Montesquieus Begründung der Gewaltenteilung zur Volkssouveränität?

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