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Geschichte · Klasse 5–10 · aktualisiert

Demokratie: Merkmale, Geschichte und Bedeutung

Du lernst, was Demokratie ausmacht, wie sie sich entwickelt hat und woran du erkennst, ob politische Macht kontrolliert wird.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Demokratie: Merkmale, Geschichte und Bedeutung

Kurz gesagt

Demokratie bedeutet, dass politische Macht vom Volk ausgeht. Menschen bestimmen direkt oder durch gewählte Vertreter mit. Zu einer modernen Demokratie gehören freie Wahlen, geschützte Rechte und die Kontrolle der Regierung.

Wer darf Regeln beschließen, die für alle gelten? Und wer achtet darauf, dass eine Regierung ihre Macht nicht missbraucht? Du vergleichst die Demokratie im alten Athen mit heutigen Demokratien und prüfst, warum Wahlen allein noch nicht genügen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Politische Macht braucht die Zustimmung des Volkes. Die Menschen können selbst über Fragen abstimmen oder Vertreter wählen, die für sie entscheiden.

In einer modernen Demokratie finden regelmäßig freie und faire Wahlen statt. Die Wähler können Amtsinhaber, also Menschen mit einem öffentlichen Amt, wählen und abwählen. Parteien, also Gruppen mit gemeinsamen politischen Zielen, müssen ohne Bedrohung um Stimmen werben können. Zum allgemeinen und gleichen Wahlrecht gehört, dass erwachsene Staatsbürger unabhängig von ihrem Geschlecht wählen und selbst zur Wahl antreten können. Staatsbürger sind Menschen, die rechtlich zu einem Staat gehören. Das Wahlrecht darf nicht davon abhängen, ob jemand die Regierung unterstützt.

Menschen brauchen außerdem Freiheit, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Sie müssen Informationen erhalten, ihre Meinung äußern und politische Gruppen gründen können. Grundrechte schützen die Freiheit des Einzelnen gegenüber dem Staat. Auch eine gewählte Regierung und eine Mehrheit müssen diese Rechte achten.

Staatliche Macht wird auf verschiedene Stellen verteilt. Das nennt man Gewaltenteilung: Das Parlament, die Versammlung der Volksvertreter, beschließt Gesetze. Die Regierung und die Verwaltung, also die staatlichen Behörden, handeln nach diesen Gesetzen. Unabhängige Gerichte prüfen, ob Gesetze eingehalten werden. Die Regierung darf ihnen ihre Urteile nicht vorschreiben.

Definition

Grundrechte

Grundrechte schützen die Freiheit des Einzelnen gegenüber dem Staat. Dazu gehört zum Beispiel, seine Meinung frei äußern zu können.

Merke: Demokratie braucht Mitbestimmung, geschützte Rechte und wirksame Kontrolle der politischen Macht.

Teste dich

LeichtWelche Aufgabe haben unabhängige Gerichte bei der Aufteilung staatlicher Macht?

Alles auf einen Blick

Demokratie

  • Mitbestimmung

    Politische Macht braucht die Zustimmung des Volkes.

  • Rechte

    Auch gewählte Regierungen und Mehrheiten müssen die Rechte des Einzelnen achten.

  • Vergleich

    In Athen entschieden teilnehmende Bürger selbst; heutige Demokratien arbeiten häufig mit gewählten Vertretern.

  • Entwicklung

    Politische Rechte wurden schrittweise erkämpft und blieben häufig begrenzt.

  • Kontrolle

    Namen und geschriebene Regeln reichen nicht aus; politische Macht muss tatsächlich kontrolliert werden.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Wie begrenzte die britische Bill of Rights die Königsmacht?

  1. 1Aufgabe: Erkläre die Bedeutung der britischen Bill of Rights von 1689 für die Begrenzung der Königsmacht.
  2. 2Regel nennen: Sie sicherte dem Parlament regelmäßige Zusammenkünfte und das Recht, Steuern zu bewilligen.
  3. 3Bedeutung erklären: Bei Steuern musste die Zustimmung des Parlaments berücksichtigt werden. Die Entscheidung lag damit nicht allein beim König.
  4. 4Urteil begrenzen: Das belegt ein Recht des Parlaments gegenüber dem König. Daraus allein kannst du noch nicht auf alle Merkmale einer heutigen Demokratie schließen.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Die britische Bill of Rights legte Rechte des Parlaments gegenüber dem König fest. In der athenischen Demokratie waren von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen. In einer modernen Demokratie dürfen Regierungen den unabhängigen ihre Urteile nicht vorschreiben.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Demokratie

LeichtWelche Bedingung gehört zu freien und fairen Wahlen?
MittelWelche Aussage passt zur Amerikanischen Revolution 1776 und zur Französischen Revolution 1789?
SchwerBeispieltext, ausgedacht: In einem Staat wird frei gewählt. Die Regierung schreibt aber den Gerichten ihre Urteile vor. Wie beurteilst du die Kontrolle?

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