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Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert

Römisches Reich: Aufstieg, Wandel und Ende

Du lernst, wie Rom regiert wurde, wen seine Eroberungen trafen, wie Augustus die Macht gewann und warum Westrom schrittweise endete.

0 von 10 Aufgaben gelöst

Römisches Reich: Aufstieg, Wandel und Ende

Kurz gesagt

Rom entwickelte sich von einer Königsherrschaft über die Republik zur Kaiserherrschaft. Eroberungen brachten manchen Menschen Reichtum, anderen Unfreiheit. 476 gilt als Enddatum Westroms; das Oströmische Reich bestand weiter.

Ein großes Reich kann für seine Bewohner sehr Unterschiedliches bedeuten: mehr Besitz oder den Verlust der Freiheit. Das zeigt die Geschichte Roms. Du untersuchst, wer Entscheidungen traf und wie sich die Herrschaft über lange Zeit veränderte.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

5 Abschnitte

Am Anfang stand in Rom die Herrschaft von Königen. Die überlieferten Jahreszahlen für Beginn und Ende dieser Königszeit sind unsicher: 753 und 509 v. Chr. Die Abkürzung „v. Chr.“ bedeutet „vor Christus“; „n. Chr.“ bedeutet „nach Christus“. Bei Jahreszahlen vor Christus liegt die größere Zahl weiter zurück.

Auf die Königszeit folgte die Republik. Damit ist hier eine Staatsordnung ohne König gemeint, in der mehrere politische Einrichtungen zusammenwirkten. Traditionell wird sie von 509 bis 27 v. Chr. eingeordnet. Das Jahr 27 v. Chr. ist ein wichtiger Orientierungspunkt für die neue Herrschaft des Augustus.

Die Spätantike begann ungefähr im späten 3. Jahrhundert n. Chr. Sie gehört noch zur römischen Kaiserzeit. Königszeit, Republik und Kaiserzeit folgen also aufeinander. Die Spätantike ist dagegen ein später Teil der Kaiserzeit.

Definition

Republik

In Rom war damit eine Staatsordnung ohne König gemeint. Mehrere politische Einrichtungen wirkten an der Herrschaft mit.

Merke: Die Spätantike gehört zur Kaiserzeit. Sie ist keine Zeit nach dem Ende aller römischen Kaiserherrschaft.

Teste dich

LeichtWelche Reihenfolge passt zur römischen Geschichte?

Alles auf einen Blick

Römisches Reich

  • Zeitordnung

    Auf die Königszeit folgten Republik und Kaiserzeit. Die Spätantike gehört noch zur Kaiserzeit.

  • Zusammenarbeit

    Konsuln, Senat und Volksversammlungen hatten unterschiedliche Aufgaben bei Entscheidungen.

  • Eroberungen

    Gewinne und Belastungen waren ungleich verteilt; Versklavte verloren ihre Freiheit.

  • Augustus

    Die republikanischen Ämter bestanden weiter, während er entscheidende Macht bei sich bündelte.

  • Westrom

    Mehrere Schwierigkeiten wirkten zusammen. Das Ostreich und römische Lebensformen bestanden weiter.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Wie konnten Steuerpächter an Einnahmen aus neuen Provinzen verdienen?

  1. 1Aufgabe: Erkläre, warum Einnahmen aus neuen Provinzen für Steuerpächter ein Gewinn sein konnten.
  2. 2Regel feststellen: Private Gruppen zogen dort als Steuerpächter Steuern ein und führten einen festen Betrag an den römischen Staat ab.
  3. 3Den Unterschied erklären: Zusätzliche Einnahmen konnten sie behalten.
  4. 4Ergebnis formulieren: Die Steuerpächter konnten dadurch an Provinzeinnahmen verdienen. Daraus folgt nicht, dass alle Menschen in den Provinzen von Roms Herrschaft profitierten.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Als unsicheres überliefertes Endjahr der römischen Königszeit gilt . Octavian erhielt den Titel Augustus . Odoaker setzte Romulus Augustulus im Jahr ab.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Römisches Reich

LeichtWie lange war Caesars Herrschaft als Diktator vorgesehen?
MittelWarum waren Konsuln auch bei Geldfragen auf Zusammenarbeit angewiesen?
SchwerWelche Erklärung verbindet zwei Schwierigkeiten Westroms?

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