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Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert

Römischer Senat: Aufgaben, Macht und Wandel

Du lernst, warum der römische Senat trotz seiner beratenden Rolle mächtig war, wer ihm angehörte und was sich unter den Kaisern änderte.

0 von 10 Aufgaben gelöst

Römischer Senat: Aufgaben, Macht und Wandel

Kurz gesagt

Der römische Senat war ein Rat, dem vor allem ehemalige Amtsträger angehörten. Seine Beschlüsse waren in der Republik formal Empfehlungen, hatten aber großen politischen Einfluss. Unter den Kaisern verlor er tatsächliche Entscheidungsgewalt.

Wer einen Rat gibt, kann großen Einfluss haben, ohne selbst verbindlich zu entscheiden. Beim römischen Senat war dieser Unterschied besonders wichtig. Du untersuchst, worauf seine Macht beruhte und warum Ansehen und Entscheidungsgewalt nicht dasselbe sind.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

5 Abschnitte

Der römische Senat war eine Versammlung einflussreicher Männer. Seine Mitglieder heißen Senatoren. In der römischen Republik wirkten mehrere Einrichtungen an der Politik mit. Die Republik war die römische Staatsordnung vor der Herrschaft der Kaiser.

Formal waren die Beschlüsse des Senats Empfehlungen: Ein Amtsträger war rechtlich nicht daran gebunden. Tatsächlich bestimmten die Senatoren aber die Richtung der Politik stark mit. Ihre Macht beruhte auf Reichtum, Familienbeziehungen, Erfahrung und hohem Ansehen. Einzelne Aufgaben des Senats waren allerdings gesetzlich geregelt. Dazu gehörte etwa, bestimmten Feldherren Aufgaben im Krieg zuzuweisen. Seine beratende Rolle bedeutete also nicht, dass er keine gesetzlich geregelten Befugnisse hatte.

Wer sich in der Republik gegen einen Senatsbeschluss stellte, widersprach damit einer mächtigen Gruppe. Das konnte seine weitere politische Laufbahn gefährden. Deshalb folgten Amtsträger den Empfehlungen gewöhnlich. Der Senat konnte also großen Einfluss haben, obwohl sein Ratschlag kein verbindlicher Befehl war.

Definition

Formale Stellung

Damit ist gemeint, welche Rolle jemand nach den geltenden Regeln hat. Tatsächliche Macht bedeutet dagegen, wie viel jemand wirklich durchsetzen kann.

Merke: Eine Empfehlung kann politisch viel Gewicht haben, auch wenn sie rechtlich nicht bindend ist.

Teste dich

MittelWarum folgten Amtsträger gewöhnlich dem Rat des Senats?

Alles auf einen Blick

Römischer Senat

  • Stellung und Macht

    Der Senat gab formal Empfehlungen, beeinflusste die Politik der Republik aber stark.

  • Zusammenarbeit

    Senat, gewählte Amtsträger und Volksversammlungen hatten verschiedene, miteinander verbundene Aufgaben.

  • Mitgliedschaft

    Im Wesentlichen gehörten ehemalige Amtsträger zum Senat. Reiche Familien hatten beim Zugang große Vorteile.

  • Kaiserherrschaft

    Der Senat bestand weiter, verlor aber tatsächliche Entscheidungsgewalt.

  • Wissen und Unsicherheit

    Besonders die Rolle und das Bestehen des frühen Senats sind umstritten.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Beratung und Entscheidung bei Beziehungen zu anderen Staaten unterscheiden

  1. 1Aufgabe: Erkläre, warum der Empfang auswärtiger Gesandter nicht bedeutet, dass der Senat selbst über Krieg und Frieden entschied.
  2. 2Tätigkeit bestimmen: Der Senat empfing Gesandte und schickte selbst Vertreter zu anderen Staaten.
  3. 3Einfluss erklären: Dadurch konnte er Roms Beziehungen zu anderen Staaten und die politische Richtung stark prägen.
  4. 4Entscheidung zuordnen: Über Krieg und Frieden entschied jedoch das Volk. Politischer Einfluss und das Recht zur Entscheidung waren hier zu unterscheiden.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. hatte der Senat rund Mitglieder. In der Republik kostete ein Wahlkampf viel Geld, während ein Amt war. Seit 14 n. Chr. lag die Wahl der Konsuln und Prätoren beim .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Römischer Senat

LeichtWelche Aufgabe übernahm der Senat in der Republik beim Geld des Staates?
MittelWie konnte ein Kaiser die Zusammensetzung des Senats beeinflussen?
SchwerEin Senator vertritt in seinem Geschichtswerk die Interessen seines Kreises. Wie gehst du damit um?

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