Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert
Julius Caesar: Aufstieg, Macht und Ende
Wie wurde Caesar so mächtig? Du lernst seinen Aufstieg, den Krieg in Gallien, den Bürgerkrieg und die Folgen seiner Ermordung kennen.
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Kurz gesagt
Caesar gewann Macht durch politische Bündnisse und Siege in Gallien. Im Bürgerkrieg besiegte er seine Gegner und wurde Diktator auf Lebenszeit. Nach seiner Ermordung folgten neue Bürgerkriege; Augustus schuf eine neue Herrschaftsordnung.
Caesar war Politiker und Heerführer in Rom. Seine Siege in Gallien machten ihn reich und mächtig. Dann kämpfte er gegen andere Römer. Am Ende herrschte er allein. Seine Ermordung brachte die alte Republik nicht zurück.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Rom war zu Caesars Zeit eine Republik. Es gab keinen König. Gewählte Amtsträger, der Senat und Versammlungen teilten sich politische Aufgaben. Im Senat saßen besonders einflussreiche Männer. Sie stritten darüber, wer in Rom entscheiden durfte.
Caesar wollte hohe Ämter erreichen. Er suchte Verbündete und gewann Anhänger. Ein Heerführer konnte durch Siege Ansehen und Beute gewinnen. Seine Soldaten konnten sich ihm persönlich verbunden fühlen. So gewann Caesar neben politischen Ämtern auch Macht durch sein Heer.
Definition
Römische Republik
Rom hatte keinen erblichen König. Amtsträger, Senat und Versammlungen entschieden über die Politik. Das bedeutete aber nicht, dass alle Menschen gleich viel Macht hatten.
Merke: Caesar wurde nicht auf einmal mächtig. Verbündete, hohe Ämter und ein eigenes Heer stärkten ihn Schritt für Schritt.
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Caesar stammte aus einer römischen Adelsfamilie. Mit Pompeius und Crassus schloss er ein Bündnis. Die drei halfen einander. Dieses Bündnis nennt man das erste Triumvirat. 59 v. Chr. wurde er Konsul. Ein Konsul war ein hoher Amtsträger. Danach erhielt Caesar ein Kommando in Gallien.
Caesar führte dort mehrere Jahre Krieg. 52 v. Chr. kämpfte Vercingetorix gegen ihn. Bei Alesia besiegte Caesar die von Vercingetorix geführten Gallier.
Caesar gewann durch den Krieg Ansehen, Beute und ein starkes Heer. Der Krieg brachte vielen Menschen in Gallien Gewalt und Versklavung. Caesar schrieb selbst über diesen Krieg. Sein Bericht zeigt auch, wie er sein Handeln darstellen wollte. Deshalb prüfen Historiker, wer einen Bericht schrieb und welches Ziel er hatte.
Definition
Erstes Triumvirat
Caesar, Pompeius und Crassus bildeten ein Bündnis von drei Männern. Sie unterstützten einander. Das Bündnis war kein offizielles Amt.
Beispiel: Wie gewann Caesar Macht?
- 1Pompeius und Crassus halfen Caesar bei seinem politischen Aufstieg.
- 2Als Konsul erhielt Caesar später ein Kommando in Gallien.
- 3Siege dort brachten ihm Ansehen, Beute und Soldaten.
- 4So wurde sein Heer auch in der Politik wichtig.
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Das Bündnis zerfiel. Crassus starb 53 v. Chr. Pompeius stand nun auf der Seite von Caesars Gegnern. Sie verlangten, dass Caesar sein Heer abgeben sollte. Caesar behielt seine Truppen.
49 v. Chr. zog Caesar mit Soldaten über den Rubikon, einen Fluss an der Grenze zu Italien. Er durfte sein Heer nicht einfach nach Italien führen. Damit wurde aus dem Streit ein Bürgerkrieg. Ein Bürgerkrieg ist ein Krieg zwischen Menschen desselben Staates. Caesar besiegte Pompeius 48 v. Chr. bei Pharsalos. Nach weiteren Kämpfen herrschte Caesar allein.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 59 v. Chr. | Caesar wurde Konsul. |
| 52 v. Chr. | Caesar besiegte Vercingetorix bei Alesia. |
| 49 v. Chr. | Caesar zog mit seinem Heer über den Rubikon. |
| 48 v. Chr. | Caesar besiegte Pompeius bei Pharsalos. |
| 44 v. Chr. | Caesar wurde ermordet. |
Merke: Der Streit um Caesars Heer und seine politische Zukunft führte zum Bürgerkrieg. Der Zug über den Rubikon machte den Streit zum offenen Krieg.
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Nach dem Bürgerkrieg vereinte Caesar immer mehr Macht auf sich. Er änderte auch den Kalender. 44 v. Chr. wurde er Diktator auf Lebenszeit. Ein Diktator hatte in Rom besondere Macht. Früher war dieses Amt zeitlich begrenzt. Einige Senatoren fürchteten nun, Caesar wolle wie ein König herrschen.
Am 15. März 44 v. Chr. ermordeten Senatoren Caesar bei einer Sitzung in Rom. Zu ihnen gehörten Brutus und Cassius. Sie wollten Caesars Alleinherrschaft beenden.
Nach dem Mord kämpften wieder Römer gegeneinander. Caesars Erbe Octavian setzte sich durch. Später erhielt er den Namen Augustus. Er behielt einige Formen der Republik bei, herrschte aber mit großer eigener Macht. So endete die alte Republik. Das Attentat hatte sie nicht gerettet.
Definition
Diktator
In Rom war ein Diktator ein Amtsträger mit besonderer Macht für eine begrenzte Zeit. Caesar bekam dieses Amt schließlich auf Lebenszeit.
Beispiel: Absicht und Folge des Mordes
- 1Die Senatoren wollten Caesars Herrschaft beenden.
- 2Sie ermordeten ihn am 15. März 44 v. Chr.
- 3Danach folgten neue Kämpfe um die Macht.
- 4Schließlich herrschte Augustus. Die alte Republik kam nicht zurück.
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Alles auf einen Blick
Julius Caesar
Republik
Rom hatte keinen erblichen König.
Bündnis
Pompeius und Crassus halfen Caesar beim Aufstieg.
Gallien
Siege stärkten Caesar und schadeten vielen Menschen dort.
Rubikon
Mit seinem Heer in Italien begann Caesar den Bürgerkrieg.
Diktatur
Caesar bekam Macht auf Lebenszeit.
Folgen
Nach Caesars Mord führten neue Kriege zur Herrschaft des Augustus.
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
So erklärst du Caesars Aufstieg
- 1Caesar verband sich mit Pompeius und Crassus.
- 2Als Konsul erhielt er ein Kommando in Gallien.
- 3Siege dort gaben ihm Ansehen, Beute und ein starkes Heer.
- 4Mit diesem Heer konnte er im Streit um die Macht kämpfen.
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Fehler in Zeile 3Falsch ist die dauerhafte Rückkehr der alten Republik. Richtig: Nach Caesars Mord folgten neue Bürgerkriege.
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Caesar bildete mit Pompeius und Crassus ein . Bei Alesia in besiegte er Vercingetorix. Nach seiner Ermordung folgten neue .
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