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Wurf (Fortpflanzung)

Ein Wurf bezeichnet bei Säugetieren mehrere Jungtiere, die vom Muttertier nach gleicher Trächtigkeit geboren wurden; das Gebären wird auch Werfen) genannt.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Wurfgröße
  2. 2. Einflussfaktoren und Fortpflanzung
  3. 3. Einfluss der Lage im Uterus

Bedeutung und Wurfgröße

Ein Wurf bezeichnet bei Säugetieren mehrere Jungtiere, die ein Muttertier nach derselben Trächtigkeit zur Welt bringt. Das Gebären heißt auch Werfen. Die Jungtiere eines Wurfs werden Wurfgeschwister genannt.

Die ungefähre Wurfgröße ist für eine Art typisch. Sie kann anhand der Anzahl vorhandener Zitzen abgeschätzt werden.

Einflussfaktoren und Fortpflanzung

Wie viele Jungtiere ein Weibchen insgesamt bekommt, hängt von der Anzahl seiner Würfe und von der Wurfgröße ab. Die meisten Säugetiere bringen im Laufe ihres Lebens mehrmals Jungtiere zur Welt; nur selten wirft ein Weibchen nur einmal.

Die Wurfgröße und die Zahl der Würfe stehen mit Lebensdauer und ökologischen Faktoren in Zusammenhang. Hohe Wurfgrößen kommen eher bei urtümlichen als bei spezialisierten Arten vor. Kleine Arten haben häufig größere Würfe als große Arten. Bei Nestflüchtern ist die Wurfgröße gegenüber Nesthockern meist verringert.

Der Abstand zwischen zwei Würfen heißt Wurfabstand und wird in Tagen angegeben. Besonders in der Schweinezucht ist er eine wichtige Kenngröße.

Einfluss der Lage im Uterus

Innerhalb eines Wurfs beeinflusst die Position eines Fötus im Uterus, also in der Gebärmutter, dessen Testosteronspiegel. Individuen, die zwischen zwei männlichen Föten lagen, haben später einen höheren Testosteronspiegel als Tiere, die zwischen zwei weiblichen Föten lagen.

Testosteron beeinflusst maßgeblich das Aggressionspotential eines Säugetiers.

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