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Vierklang

Die in der klassischen Musik häufigsten Vierklänge sind die Septakkorde, die aus drei übereinandergeschichteten Terzen bestehen, also Dreiklängen eine Septime …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Definition und Grundformen
  2. 2. Varianten und Abgrenzung

Definition und Grundformen

Ein Vierklang ist in der Musik ein Akkord, in dem vier verschiedene Töne gleichzeitig erklingen. In der klassischen Musik sind vor allem Septakkorde verbreitet. Sie bestehen aus drei übereinandergeschichteten Terzen; gegenüber einem Dreiklang wird also eine Septime hinzugefügt.

Eine weitere häufig verwendete Form entsteht durch die Hinzufügung einer Sexte. Dieser Akkord wird Sixte ajoutée genannt, französisch für „hinzugefügte Sexte“.

Varianten und Abgrenzung

In der Jazzmusik, teilweise auch in der Popmusik, bilden Vierklänge das harmonische Ausgangsmaterial der spezifischen musikalischen Architektur. Dort werden neben den üblichen Septakkorden weitere Varianten verwendet, zum Beispiel C7sus4 oder C7sus2.

Auch Tredezimenakkorde kommen häufig vor, etwa G7/13. Dieser Akkord kann als verschärfter Dominantseptakkord mit zusätzlicher Tredezime beschrieben werden. In der klassischen Musik ist er außerdem als Chopin-Akkord bekannt.

Dur- oder Moll-Dreiklänge mit hinzugefügter None, beispielsweise c'-e'-g'-d'', gelten im engeren Sinne nicht als Vierklänge. Nach der Theorie der Terzschichtung handelt es sich dabei vielmehr um reduzierte Fünfklänge.

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