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None

Als None (von lateinisch nona: „die neunte“) bezeichnet man in der Musik ein Intervall, das neun Tonstufen einer diatonischen, heptatonischen Tonleiter umspannt …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Größen
  2. 2. Verwendung in Satz und Harmonik
  3. 3. Wahrnehmung und Partialtonreihe

Bedeutung und Größen

Eine None ist in der Musik ein Intervall, das neun Tonstufen einer diatonischen, heptatonischen Tonleiter umfasst, zum Beispiel c–d’. Im engeren Sinn kann sie auch die neunte Tonleiterstufe bezeichnen: den Ton, der auf die Oktave folgt.

Die große None umfasst vierzehn Halbtonschritte, die kleine None dreizehn Halbtonschritte. Damit sind Nonen Erweiterungen von Sekunden über eine Oktave hinweg.

Verwendung in Satz und Harmonik

Im Kontrapunkt und im harmonischen Satz werden Nonen normalerweise wie Sekunden behandelt. Sie gelten also grundsätzlich als dissonant, das heißt als spannungsreich.

In der Funktionsharmonik ist die None besonders im Dominantseptnonakkord wichtig. In der Jazzharmonik erscheint sie als vierte Terz über dem Grundton.

Wahrnehmung und Partialtonreihe

Große und kleine Nonen werden zusammen mit dem Grundton psychoakustisch als weniger unangenehm wahrgenommen als große und kleine Sekunden. Ein Quintnonenakkord aus Grundton, reiner Quinte und großer None wird daher trotz seiner eigentlichen Dissonanz fast als konsonant empfunden. Dies gilt bei pythagoreischer Stimmung ohne pythagoreäische Wolfsquinte, bei reiner Stimmung nur für den auf dem Grundton der Skala aufgebauten Akkord sowie bei gleichstufiger Stimmung.

In der Partialtonreihe, etwa bei Orgelregistern, heißt der 9. Partialton ebenfalls None. Zu der nächsttieferen Oktave besitzt er das Frequenzverhältnis 9:8. Er ist zugleich der 3. Partialton des 3. Partialtons, also der Quinte, zum Grundton. Diese Sonderstellung ist ein Grund für die geringe Dissonanzwirkung der großen None zusammen mit Grundton und Quinte.

Lernvideos zu None

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