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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Parris Glendening

Das Programm sah ein auf bereits besiedelte Gebiete beschränktes Wachstum von Industrie und Wohnbebauung vor. Ziel war die Vermeidung des Flächenverbrauchs …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Person und Ausbildung
  2. 2. Politischer Aufstieg
  3. 3. Amtszeit als Gouverneur
  4. 4. Zeit nach dem Gouverneursamt

Person und Ausbildung

Parris Nelson Glendening (* 11. Juni 1942 in der Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Von 1995 bis 2003 amtierte er als 59. Gouverneur des US-Bundesstaates Maryland.

Glendening wurde in New York City geboren und wuchs in Florida auf. In Fort Lauderdale besuchte er die St. Thomas Aquinas High School. Danach absolvierte er mit einem Stipendium das Broward Community College. Bis 1967 studierte er Politikwissenschaften an der Florida State University.

Nach seinem Abschluss lehrte er 27 Jahre lang Politik an der University of Maryland in College Park. Laut Artikel wurden seine Manuskripte an etwa 400 Schulen als Arbeitsunterlagen verwendet; diese Angabe ist dort jedoch als nicht ausreichend belegt gekennzeichnet.

Politischer Aufstieg

Glendenings politische Laufbahn begann 1973 mit seiner Wahl in den Gemeinderat von Hyattsville. Bereits 1974 wurde er Kreisrat im Prince George’s County. Von 1982 bis 1994 leitete er diesen Kreis als County Executive, also als oberster Verwaltungschef. Er war der erste County Executive in Maryland, der dreimal in dieses Amt gewählt wurde.

1994 gewann Glendening die Gouverneurswahl in Maryland. Nach Darstellung des Artikels fochten die Republikaner das Wahlergebnis an, doch ein Gericht wies ihren Einspruch als unbegründet zurück. Auch diese Aussage wird im Artikel als nicht ausreichend belegt bezeichnet. Glendening trat das Gouverneursamt am 18. Januar 1995 an. 1998 wurde er wiedergewählt und blieb bis zum 15. Januar 2003 im Amt. Wegen einer Verfassungsklausel durfte er 2002 nicht erneut kandidieren.

Amtszeit als Gouverneur

Als Gouverneur setzte sich Glendening vor allem für eine bessere Bildungspolitik und für den Umweltschutz ein. Besondere Bedeutung hatte sein über Maryland hinaus anerkanntes und gelobtes „Smart-Growth“-Programm. Es sollte das Wachstum von Industrie und Wohnbebauung auf bereits besiedelte Gebiete beschränken. Dadurch sollten der Verbrauch bisher unbebauter Flächen vermieden und der Umweltschutz verbessert werden.

Im Jahr 2002 setzte Glendening die Todesstrafe in Maryland aus. Sein Nachfolger Robert L. Ehrlich führte sie jedoch wieder ein. Dem Artikel zufolge war Glendening außerdem Vorsitzender der National Governors Association, der Vereinigung der Gouverneure der US-Bundesstaaten. Diese Angabe ist im Artikel ebenfalls als nicht ausreichend belegt markiert.

Zeit nach dem Gouverneursamt

Nach dem Ende seiner Amtszeit engagierte sich Glendening weiterhin für sein „Smart-Growth“-Programm. Mit seinem Nachfolger Robert Ehrlich soll er vereinbart haben, dass beide einander nicht öffentlich kritisieren; auch für diese Aussage fehlen dem Artikel zufolge ausreichende Belege.

Im August 2006 unterstützte Glendening Kweisi Mfume, einen früheren Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses, bei dessen Bewerbung um einen Sitz im US-Senat. Mfume verlor jedoch bereits die Vorwahl gegen Ben Cardin, der später die eigentliche Wahl gewann. Glendening war dreimal verheiratet und hat insgesamt zwei Kinder.

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