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Paris Dennard
Paris Dennard (* 1982 in Phoenix, Arizona) ist ein US-amerikanischer Politikberater, politischer Stratege und Redner. Er tritt häufig als konservativer …
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Überblick
Paris Dennard (* 1982 in Phoenix, Arizona) ist ein US-amerikanischer Politikberater, politischer Stratege und Redner. Er ist vor allem als konservativer Experte und Kommentator bekannt. In dieser Rolle tritt er häufig in Nachrichtensendungen und Diskussionsrunden bei CNN und im NPR auf. Ein solcher politischer Kommentator wird im Englischen auch als „pundit“ bezeichnet.
Ausbildung
Dennard besuchte bis 2000 in Phoenix das Brophy College Preparatory, eine jesuitische Jungen-Highschool. Dort war er Vorsitzender der Schülervertretung.
Anschließend studierte er als Stipendiat des Richard Eamer Scholars Program an der konservativ-christlichen, privaten Pepperdine University in Malibu. Seine Fächer waren Public Relations und Politikwissenschaft. Er verbrachte ein Auslandssemester in London und schloss beide Fächer jeweils mit einem Bachelor ab.
Während seines Studiums war er Präsident der Student Government Association am Seaver College der Universität. Diese Organisation ist ein Gremium der Studierendenvertretung.
Frühe politische Aktivität
Dennard war bereits in seiner Jugend als konservativer Nachwuchspolitiker aktiv. Er war Vorsitzender der Arizona Teenage Republicans, der Nachwuchsorganisation der Republikanischen Partei.
Im Sommer 2000 trat er als jüngster Redner im Rahmen der Republican National Convention in Philadelphia auf. Die Republican National Convention ist der Parteitag der Republikanischen Partei, auf dem unter anderem politische Programme und Präsidentschaftskandidaturen eine wichtige Rolle spielen.
Arbeit im Weißen Haus und danach
Unter US-Präsident George W. Bush arbeitete Dennard zwischen 2005 und 2009 im Weißen Haus. Er war in mehreren Bereichen tätig: im Office of Legislative Affairs, im Office of Political Affairs sowie im Office of Public Liaison and Intergovernmental Affairs.
Im Office of Public Liaison and Intergovernmental Affairs war er White House Director of Black Outreach. In dieser Funktion war er für die Kontaktpflege der Regierung zur afroamerikanischen Bevölkerung zuständig. Außerdem koordinierte er Gesprächstermine und Reisen des Präsidenten, der First Lady Laura Bush sowie von Abgeordneten des Repräsentantenhauses. Er war auch an der Planung verschiedener Veranstaltungen im Weißen Haus beteiligt. Beispiele sind die Trauerfeier für den ehemaligen Präsidenten Gerald Ford im Jahr 2007 und ein Event von George W. Bush zum Welt-AIDS-Tag wenige Monate später.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus arbeitete Dennard von 2009 bis 2011 als Associate Director for Coalitions im Republican National Committee. Danach war er Director of Public Affairs in einer Anwaltskanzlei in South Carolina. Um 2014 arbeitete er als Director of Events beim McCain Institute for International Leadership in Washington, D.C., einer Denkfabrik, die mit der Arizona State University kooperiert.
Beratung und Kommunikationsarbeit
Bereits 2012 oder 2013 gründete Dennard mit der PD Consulting Group ein eigenes Beratungsbüro. Es befasste sich mit strategischer Kommunikation, politischem Management, Image- und Markenentwicklung sowie Medientraining.
Im Juli 2015 wurde Dennard zum Legislative Director des Thurgood Marshall College Fund ernannt. Dieser Fonds konzentriert sich auf öffentliche HBCU, also historisch afroamerikanische Colleges und Universitäten. Seit September 2016 ist Dennard dort Director of Strategic Communications.
Unterstützung für Donald Trump
Im Präsidentschaftswahlkampf 2016 unterstützte Dennard den republikanischen Bewerber Donald Trump. In den Medien verteidigte er häufig Trumps Positionen und Äußerungen.
Über Parteigrenzen hinaus wurde Dennard Anfang Februar 2017 bekannter. Der inzwischen gewählte und vereidigte US-Präsident Trump würdigte in einer Ansprache zum Black History Month Dennards Arbeit als Kommentator bei CNN. Trump sagte, Dennard habe in einer „sehr feindseligen CNN-Umgebung“ einen „großartigen Job“ gemacht, und stellte ihn gegen mehrere liberale Diskussionsteilnehmer. In derselben Äußerung bezeichnete Trump CNN als „Fake News“.