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Olympische Geschichte der Vereinigten Staaten

Seit 1924 werden auch Sportler zu Winterspielen entsandt. Die Vereinigten Staaten waren bislang 18-mal erfolgreichste Nation im Sommer und 1-mal im Winter. Sie …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Kernüberblick
  2. 2. Austragungen und wichtige Rekorde
  3. 3. Entwicklung bei Sommerspielen
  4. 4. Entwicklung bei Winterspielen

Kernüberblick

Die Vereinigten Staaten von Amerika gehören zu den wichtigsten Nationen in der olympischen Geschichte. Ihr Nationales Olympisches Komitee, das United States Olympic & Paralympic Committee (USOPC), wurde 1894 gegründet und im selben Jahr vom IOC anerkannt. Die USA nehmen seit 1896 an Olympischen Sommerspielen teil und entsenden seit 1924 auch Sportlerinnen und Sportler zu Olympischen Winterspielen.

Nach den Angaben des Artikels sind die Vereinigten Staaten insgesamt die erfolgreichste Sportnation bei Olympischen Spielen. Sie waren 18-mal die erfolgreichste Nation bei Sommerspielen und 1-mal bei Winterspielen. In der Medaillenübersicht stehen 1232 Goldmedaillen, 1013 Silbermedaillen und 892 Bronzemedaillen. Insgesamt nennt der Artikel 3137 gewonnene olympische Medaillen, davon 2774 bei Sommerspielen und 363 bei Winterspielen.

Austragungen und wichtige Rekorde

Die Vereinigten Staaten waren bisher achtmal Austragungsort Olympischer Spiele. Sommerspiele fanden dort 1904, 1932, 1984 und 1996 statt. Winterspiele wurden 1932, 1960, 1980 und 2002 in den USA ausgetragen. Lake Placid war dabei zweimal Gastgeber der Winterspiele, nämlich 1932 und 1980.

Insgesamt traten über 10.000 Athletinnen und Athleten für die Vereinigten Staaten an. Erfolgreichster US-amerikanischer Olympiateilnehmer ist der Schwimmer Michael Phelps. Er gewann insgesamt 28 olympische Medaillen, davon 23 Goldmedaillen. Der erste Medaillengewinner war Robert Garrett, der bei den Olympischen Sommerspielen 1896 vier Medaillen gewann.

Die erfolgreichste Sommersportart der USA ist die Leichtathletik mit 359 Gold-, 282 Silber- und 226 Bronzemedaillen. Im Winter ist Eisschnelllauf die erfolgreichste Sportart, mit 32 Gold-, 24 Silber- und 22 Bronzemedaillen. Bei den Winterspielen 2010 erreichten die USA mit 37 Gesamtmedaillen einen neuen Allzeitrekord.

Das jüngste Mitglied einer US-Mannschaft war die Wasserspringerin Dorothy Poynton, die 1928 im Alter von 13 Jahren startete. Der älteste Teilnehmer in der US-amerikanischen Olympiageschichte war der Bogenschütze Thomas Scott, der 1904 im Alter von 71 Jahren teilnahm.

Entwicklung bei Sommerspielen

Bei den Sommerspielen sind die USA seit 1896 vertreten. Schon bei den Spielen 1896 in Athen traten 14 US-Athleten in 3 Sportarten an und gewannen 20 Medaillen, darunter 11 Goldmedaillen. Bei den Spielen 1904 in St. Louis, die in den USA stattfanden, war die Delegation mit 526 Teilnehmenden besonders groß und gewann 248 Medaillen, davon 80 Goldmedaillen.

In der Tabelle werden auch die Olympischen Zwischenspiele 1906 in Athen aufgeführt. Sie sind kursiv dargestellt, weil sie nach dem IOC als inoffiziell gelten und auch vom USOPC nicht in den Statistiken geführt werden. Außerdem werden Medaillen aus Kunstwettbewerben von 1912 bis 1948 nicht in die Tabelle einbezogen, weil das IOC sie als Nicht-Sportwettbewerbe einstuft. Die USA gewannen in diesen Kunstwettbewerben insgesamt 9 Medaillen: 4 Gold- und 5 Silbermedaillen bei den Sommerspielen 1912, 1932 und 1936.

1980 nahmen die USA an den Sommerspielen in Moskau nicht teil. Besonders viele Medaillen erzielten sie bei den Sommerspielen 1984 in Los Angeles mit 174 Medaillen, darunter 83 Goldmedaillen. In neuerer Zeit waren die Delegationen sehr groß: 2016 in Rio de Janeiro starteten 554 Teilnehmende und gewannen 121 Medaillen, 2020 in Tokio starteten 615 Teilnehmende und gewannen 113 Medaillen, und 2024 in Paris starteten 592 Teilnehmende und gewannen 126 Medaillen.

Entwicklung bei Winterspielen

An Olympischen Winterspielen nehmen die Vereinigten Staaten seit 1924 teil. Bei den ersten Winterspielen in Chamonix starteten 24 US-Athletinnen und -Athleten in 6 Sportarten und gewannen 4 Medaillen. Bei den Winterspielen 1932 in Lake Placid, die in den USA stattfanden, traten 64 Teilnehmende an und gewannen 12 Medaillen, darunter 6 Goldmedaillen.

Die Winterdelegationen wurden im Laufe der Zeit deutlich größer. 1960 in Squaw Valley nahmen 79 US-Sportlerinnen und -Sportler teil, 1980 in Lake Placid 101, 2002 in Salt Lake City 202 und 2018 in Pyeongchang 241. Der Artikel führt für 2026 in Mailand/Cortina d’Ampezzo 232 Teilnehmende auf, davon 117 Männer und 115 Frauen, in 16 Sportarten.

Die höchsten Medaillenzahlen bei Winterspielen erreichten die USA laut Tabelle 2010 in Vancouver mit 37 Medaillen, darunter 9 Gold-, 15 Silber- und 13 Bronzemedaillen. 2002 in Salt Lake City gewannen sie 34 Medaillen. Für 2026 nennt die Tabelle 33 Medaillen: 12 Gold-, 12 Silber- und 9 Bronzemedaillen.

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