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Marshallplan-Jubiläumsstiftung

Die Marshallplan-Jubiläumsstiftung (englisch: Austrian Marshall Plan Foundation, kurz AMPF) ist eine gemeinnützige Stiftung nach österreichischem Recht.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Stiftung und Bedeutung
  2. 2. Entstehung und Finanzierung
  3. 3. Förderung von Wissenschaft und Forschung
  4. 4. Leitung und Gremien

Stiftung und Bedeutung

Die Marshallplan-Jubiläumsstiftung (englisch: Austrian Marshall Plan Foundation, kurz AMPF) ist eine 1999 gegründete gemeinnützige Stiftung nach österreichischem Recht. Ihr Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten zu fördern. Sie gehört zu den Institutionen, die aus dem historischen Zusammenhang des Marshallplans hervorgegangen sind, und ergänzt staatliche sowie internationale Austauschprogramme wie das Fulbright-Programm.

Entstehung und Finanzierung

Die Stiftung wurde zum 50-jährigen Bestehen des European Recovery Program (ERP) eingerichtet. Dieses Programm geht auf den von George C. Marshall 1947 angestoßenen Wiederaufbauplan für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zurück.

In Österreich wurden Gelder des Marshallplans im sogenannten ERP-Fonds zusammengeführt. Dieser ist ein revolvierender Fonds: Zurückfließende Mittel werden erneut eingesetzt. Aus seinen Erträgen werden wirtschafts- und strukturpolitische Maßnahmen finanziert. Ein Teil der Mittel diente der Gründung und Ausstattung der Marshallplan-Jubiläumsstiftung.

Förderung von Wissenschaft und Forschung

Die Stiftung unterstützt den transatlantischen Austausch durch Fellowships für Studien- und Forschungsaufenthalte, wissenschaftliche Kooperationen, Gastprofessuren und wissenschaftliche Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt liegt auf technisch-naturwissenschaftlichen Programmen.

Dabei arbeitet sie mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Österreich und den Vereinigten Staaten zusammen. Nach Angaben der Stiftung gehören ihrem Alumni-Netzwerk – also dem Netzwerk früherer Geförderter – mehrere hundert bis über 1.300 Personen an; die Angaben zur Größe unterscheiden sich somit.

Leitung und Gremien

Geleitet wird die Stiftung von einem Vorstand. Geschäftsführende Vorständin ist Karin Emprechtinger, zweite Vorständin ist Kerstin Derntl. Präsident ist der österreichische Diplomat Wolfgang Petritsch. Ein Kuratorium mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik begleitet die Stiftung; Vizepräsidentinnen sind Sabine Seidler und Barbara Weitgruber.

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